USA wollen Drohnen in den Kongo entsenden


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Die Vereinigten Staaten sind angeblich bereit, Überwachungsdrohnen in die Demokratische Republik Kongo zu entsenden, um die Friedensmission der Vereinten Nationen in dem afrikanischen Staat zu unterstützen.

Noch mehr Drohnen in Afrika
Noch mehr US-Drohnen in Afrika?

„Die Vereinigten Staaten unterstützen den UN-Vorschlag, unbewaffnete und unbemannte Fahrzeuge etwa in der Demokratischen Republik Kongo einzusetzen, um die Überwachungskapazitäten der UN-Friedensmission zu erhöhen“, sagte die Sprecherin des US State Department Victoria Nuland am Mittwoch. Washington plane den Einsatz von Drohnen, jedoch „nur mit Zustimmung des Landes oder der Länder, in denen die Mission durchgeführt wird, was keinerlei Auswirkungen auf deren Souveränität haben wird“, fügte sie hinzu.

Der Kommentar erfolgte nur einen Tag, nachdem der Chef der UN-Friedenstruppen Herve Ladsous den UN-Sicherheitsrat dazu aufgefordert hatte, mehr Hubschrauber und Aufklärungsdrohnen in den Kongo zu schicken. Heute sind rund 19’000 Truppen in der Demokratischen Republik Kongo stationiert, um die Stabilität im östlichen Teil des Landes wiederherzustellen. Ende Dezember 2012 sanktionierte der Sicherheitsrat die beiden Rebellengruppen March 23 movement (M23) und die Democratic Forces for the Liberation of Rwanda mit einem Waffenembargo.

Seit Anfang Mai 2012 sind mehr als 900’000 Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus ihren Häusern geflohen, zehntausende haben das Land verlassen und sind nach Ruanda und Uganda geflüchtet. Der Kongo hat seit Jahrzehnten enorme Probleme mit seiner maroden Infrastruktur, extremer Armut und einem Krieg im Osten des Landes, der seit 2003 etwa 5,4 Millionen Menschen das Leben gekostet hat – die größte humanitäre Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg.

Dass ausgerechnet die USA als Kriegstreiber Nr. 1 dort für „Ruhe“ sorgen möchten, hat jedoch einen bitteren Beigeschmack. Laut zahlreichen Publikationen ist der Krieg im Kongo ein verdeckter Stellvertreterkrieg zwischen Frankreich und den USA: Frankreich versucht demnach, dort Reste des französchen Einflusses aus der Kolonialzeit zu retten, die USA hingegen beabsichtigen ihren Einfluss in Afrika zu erweitern. Der Zweck heiligt dabei die Mittel, natürlich wie immer auf Kosten der Zivilbevölkerung.

16 Kommentare

  1. Wenn Amiland die Finger im Spiel hat kann es eigentlich nichts gutes bedeuten. Afrika muss arm, kaputt und wehrlos bleiben. Man stelle sich vor Asien und Afrika schließen sich militärisch und/oder wirtschaftlich zusammen. Nein nein, Afrika war vor 100 Jahren schon arm, kaputt und wehrlos und werden es auch in 100 Jahren noch sein, wenn Amiland bis dahin nicht abgebrannt ist.

  2. Es würde schon ausreichen, wenn sich afrikanische Staaten untereinander einig würden. Afrika darf aus Sicht der USA nicht unabhängig werden. Zum Beispiel so, wie Gaddafi es einst wollte.

  3. Oho wer die mal geladen hat wird sie nicht mehr los.
    Es wird keinerlei Auswirkungen auf deren Souveränität haben?
    Daß ich nicht lache.
    Und wenn der Ami schon da ist,muß es zwingend was zu holen geben.
    Also um was geht es wirklich?
    Welche Ressourcen haben wir denn?
    Nun gut auch wenn es in der Zentralrepublik vielleicht nicht direkt was zu holen gibt.
    Die Drohnen schauen auch beim Nachbar vorbei.
    Mission acomplished.Kotz.

  4. Ob Amiland, Chinaland, wer auch immer, sind alle gleich gierig, keiner hilft dem Kongo ohne nicht dafür was zu bekommen. Lest mal die Bücher „Weltmacht ohne Skrupel“ oder Economic Hit Man, da werdet ihr sehen wie man Afrika und andere Länder systematisch in die Hölle schickt (bankrott macht) es scheint ein leichter Job zu sein, aber ein erfolgreicher nur nicht für Kongo und ihre Menschen. Aber da sind ja noch Länder in Europa die ihre Kolonialzeit immer noch nicht aufgegeben haben.
    Helfen ? Es hat keinen Sinn so einem Land wie dem Kongo Geld in die Hand zu geben, es ist immer auf geheimnisvolle Weise verschwunden und wer waren dann die Reichen am Ende ? Nicht das Volk. Dem Volk selbst muss geholfen werden durch Hilfe zur Selbsthilfe. Alle Minister und Co bis ganz oben müssen aufgrund der Geschehnisse, der zugelassenen Gewalt enteignet werden auch im Ausland und das Geld wieder in die Selbsthilfe Projekte investiert werden mit Kleinkrediten würde auch helfen.
    Kabila hat Geld für eine Wohnanlage erbaut nur für die ganz Reichen in Kinshasa direkt am Fluss, . Die Slums und die Geschäfte in der Umgebung wurden gewaltsam entfernt. Dann werden all die in den Luxushäusern wohnen die in der Regierung sitzen, deren Familien und Freunde, besonders schöne Anwesen werden die Freunde Kabilas bekommen, alles auf Kosten des Volkes.
    In Kongo muss man protzen nicht klotzen.
    Dort ist keiner reich geworden durch Arbeit, aber unendlich reich durch Beziehungen oder nennt sich das auch Korruption ?. Keiner dieser Leute schert sich um das Elend, die Not, die Gewalt, die Massenvergewaltigungen an Frauen, Mädchen, Männern, kleinen Jungen Kinder von 3 Jahren, die nirgendwo so extrem und grausam sind wie in Kongo,den Tod der Bevölkerung nehmen alle gelassen hin, wenn es den Herrschaften nur gut geht. Warum sonst hört der Krieg im Kongo nicht auf, warum sonst hat Kabila all die Zeit nichts unternommen. Selbst die Bevölkerung sagt, etwas ist oberfaul wegen der geheimen Treffen zwischen Kagame und Kabila, wo nichts an die Öffentlichkeit kommt was da besprochen oder beschlossen wurde. Kabila soll ja ein Ruander sein sagen die Kongolesen. Da könnte man mal nachdenken.

  5. Der wahre Hintergrund sind die gigantischen Bodenschätze von Coltan, Diamanten & Gold. Die Jungs sind schon krass gut vernetzt, wenn man die USA dazu bewegen kann, um mit Drohnen und Atombomben in anderen Lãndern auf fremde Menschen zu ballern, um die privaten & finanziellen Interessen der 1% zu sichern. Diese sehen sich selber als Menschenfreunde, wo sie doch nur allen „gutbezahlte“ Arbeit beschaffen. Hier der Hintergrundbericht, des wahren, heimlichen Königs von DRC (in Englisch, falls es jemand interessiert):
    http://mobile.bloomberg.com/news/2012-12-05/gertler-earns-billions-as-mine-deals-leave-congo-poorest.html?cmpid=yhoo
    Wahrlich extrem spannen, wie ein einzelner die Uno und das US-Aussenministerium einspannen kann, vorausgesetzt, man spendet den richtigen Stiftungen Geld und baut ein paar Bambushütten-Kindergärten und Schulen, für die ansässige Bevölkerung, die man mit dem kontaminierten Wasser langsam vergiftet. Die Hochzeit des Präsidentensohn sollte man auch sponsern können, denn das gibt wichtige nachhaltige Kollegen.
    LG, Euer Rohstoff-Junkey

  6. @Bürgender
    „“Afrika darf aus Sicht der USA nicht unabhängig werden. Zum Beispiel so, wie Gaddafi es einst wollte.“
    Ich muss ergänzen Bürgender! Nicht nur Afrika darf nicht unabhängig werden, die Vasallen von USRael ja auch nicht und voran Deutschland – das Deutsche Reich – Germania! Der Blutegel lässt erst ab, wenn er sich vollgesaugt hat. Der Blutegel USRael ist perforiert, wird wohl so lange saugen, bis kein Blut seiner Opfer mehr fliesst und dann erst krepieren!

  7. @alesi
    danke für den Beitrag zu China.
    So lange China nur der „Billigproduzent“ für die gierige Dollarmaffia war, so lang war alles ok! Doch dank einer bemerkenswerten Wirtschafts- und Handelspolitik hat sich China befreit vom Joch der Dollarversklavung und beherrscht mehr und mehr die Prozesse. Und nun, beim Untergang der „abendländischen“ Wirtschaftspolitik (nicht nur allein), die ihr Fundament lediglich auf Lüge, Blut, Krieg und Versklavung aufgebaut hat, ist das Geschrei groß, sieht man unaufhaltsam dem eigenen Versagen und der Wahrheit ins Gesicht.

  8. Habe ich etwas verschlafen? Wurde der Artikel 146 des GG schon ersatzlos gestrichen?
    „Artikel 146

    Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

  9. 60+
    Sind ja schon lustige Passagen dabei, bei dieser Einbürgerungsgeschichte. Hab das mal durchgelesen.
    So manche verbalen „Böcke“ sind da in dem Beamtendeutsch zu finden. Z.B. in der sog. „Loyalitätserklärung“.
    Da steht unter Pkt 1.3.:“das Recht auf Bildung und Ausübung einer parlamentarischen Opposition,..“
    Weiß die Opposition eigentlich, daß sie das Recht auf Bildung hat? Dann könnte sie ja von Fall zu Fall auf so manche ungebildete Äußerung verzichten……
    Diese Info ist wahrscheinlich an denen vorbeigegangen….

  10. @rohstoff-junkey – Absolut korrekt. Auch bei der gerade aktuell
    anlaufenden Aktion in Mali geht es nur um Rohstoffe. Ganz Afrika ist
    voll davon, Mali nicht ausgenommen. Man muss nur buddeln, irgendwas kommt da schon, sei es Gold oder Uran. Suchet und so werdet ihr finden.

  11. Ist erschreckend, wenn ein Orthodoxer mal schnell beim Aussenministerium anrufen kann, um mit militärischer Luftwafgenunterstützung die Gegner (das allgemeine Volk) der Milirärdiktatur mal husch auszuräumen. Execution per Bestellung, und das ganz legal. Hier in Europa angesehene, feine Herren, die im Bentley herumfahren- beschützt durch die Volkszertreter-
    Zum Glück haben wir keine Rohstoffe, sonst würden wir auch ewigen Bürgerkrieg haben.

  12. @rohstoff-junkey – Habe keine Zeit um mich in das Thema voll rein zu hängen . Fakt : Hier in Mali sind die Franzosen federführend. Es geht so wie ich das sehe um Uranvorkommen (Frankreich Atomkraftwerke reichlich) und wohl um Währungsgeschichten. Die Kurve ist ja ehemaliges Kolonialgebiet. Nich mein Spezialgebiet, aber irgendwie sind da wohl Staaten an die französische Währung gekoppelt. Experten zu dem Thema
    hier mal melden bitte.

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