USA: Jedes vierte Kind bezieht Lebensmittelmarken


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Jedes vierte Kind ist in den USA auf Food Stamps bzw. Lebensmittelmarken angewiesen. Seit 2001 hat sich die Anzahl der Leistungsempfänger vervierfacht. Anspruch hätte inzwischen sogar jeder vierte US-Bürger.

Man sleeping on Canadian sidewalk
von The Blackbird (Jay Black)Flickr. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Neue Statistiken zeigen, dass das Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP), auch als Food Stamps bzw. Lebensmittelmarken bekannt, seit 2011 jedes vierte Kind in den Vereinigten Staaten versorgt. Fast 27 Millionen Kinder sind inzwischen auf diese Leistungen angewiesen, Tendenz steigend. Familien mit Kindern sind demnach immer häufiger nicht mehr in der Lage, ohne fremde Hilfe für sich selbst zu sorgen.

In den vergangenen vier Jahren hat sich die Anzahl der Bezieher von Food Stamps verdoppelt, seit 2001 sogar vervierfacht. Seit Beginn des Jahres 2009 sind rund 15,5 Millionen Leistungsempfänger hinzugekommen. Jeder Bezieher erhält durchschnittlich 133 US-Dollar pro Monat. Viele der Kinder, die auf Lebensmittelmarken angewiesen sind, stammen angeblich aus lateinamerikanischen Einwandererfamilien.

Im Geschäftsjahr 2012 kostete das Food Stamps-Programm den amerikanischen Steuerzahler 80,4 Milliarden US-Dollar, fast 3 Milliarden mehr als noch ein Jahr zuvor. Mit 47,525 Millionen Menschen bezieht heute bereits jeder siebte Amerikaner sogenannte Food Stamps. Doch hätte laut Daten des USDA sogar jeder vierte US-Bürger – also mehr als 70 Millionen Menschen in den USA – einen Anspruch.

6 Kommentare

  1. diese fressenden, saufenden, randalierenden Bälger sind doch nur Kostgänger und höchstens tauglich fürs Militär, so oder so als Berufsmörder oder Kanonenfutter und auf beides werden sie von ihren Eltern im Namen der Tellerwäschermillionärsregierung hingetrimmt. Da lob´ ich mir doch solche Artikel wie Drohnen über Afganistan, IRAN, Syrien oder Kongo. Da muß das Geld hin, da ist es gut und richtig ausgeben, immerhin gibt´s ja noch Eltern, die ihren Kids eine Spielekonsole und ein paar Ballerspiele spendieren, das sind die wahren Krieger der Zukunft, der Rest lernt schon mal, dass jeder Mitmensch auch gleichzietig ein NAhrungskonkurent ist, denn es zu eleminieren gilt. Dieses Gejammer über die Foodstamps ignoriert doch leider nur den pädagogisch wertvollen Ansatz frühkindlichen Ausbildung zu imerpialen Sklavenheeren.

  2. werner:
    Dein Sarkasmus ist deutlich hörbar.
    Trotzdem bewerte ich diese Info in der Form, daß man aufgrund der immer weiter wachsenden Schicht der Nicht-Privilegierten, ums mal vorsichtig auszudrücken, in den USA mit allem rechnen kann. Mit einem weiteren Dollar-Crash, mit einer weiteren, noch größeren Rezession, letztlich mit einer wirtschaftlichen Katastrophe, – Volksaufstand nicht ausgeschlossen.
    Dieser Obama bin Laden muß schon ein glückliches Händchen haben, wenn er das Schiff in ruhigere Gewässer bringen kann.
    Die gesamtwirtschaftlichen Umstände aber blasen ihm den Wind ins Gesicht. Deswegen wird er – zwangsläufig und mit oder ohne Friedensnobelpreis – auf das bewährte Allheilmittel zurückgreifen, – Waffenlieferungen überall hin, wo es nur möglich ist, Krisenherde schüren und an Kriegsschauplätzen teilnehmen.
    Solange teilt er eben Lebensmittelmarken aus.

  3. nein nein ihr habt alle nicht recht,Ihr redet seit jahren von
    kollabieren alles wird den bach runter gehehen.Seht es mal anders
    wenn die USA überall krieg führt,dann muss doch mal irgendeiner
    sagen es reicht,bis hierher und nicht weiter.wer wird das wol sein
    es braucht nur ein funken und der iran zündet ihn,die welt wird
    die Ammis in den weltraum blasen,wo sie angeblich gelandet sind .

  4. Immerhinn hat ein Holywood-Alchemist es korrekt geschildert, genau wie hier, ist es auf AsR zu lesen. Vielen Dank an Bürgenden Aufklärer!

  5. @ helmut;
    diese Dezidiertheit, mit der Du deine Sicht der Dinge beschreibst ist mir zwar nicht abhanden gekommen, aber ich meide sie, weil sie m. E. nicht erforderlich ist.
    Uns in der westlichen Welt geht es darum, unseren Status zu erhalten, d. h. gegenüber Angreifern zu verteidigen und d. h. das eigene Volk zu verarmen um ein möglichst hochgerüstetes Heer gegen die Angreifer in Stellung zu bringen. Nicht anders als schon immer in der Geschichte und schön bildhaft. Nun mag der „gemeine“ Mensch aufgrund seines Wissen von der Endlichkeit des Globus und seiner Ohn(e)macht, noch geneigt sein, einen Kompromiß einzugehen nach dem Motto: „für dich das Auto, für mich der Kühlschrank“. Der nicht gemeine Mensch wird hingegen seine „Reichtümer“ bis zum bitteren Ende verteidigen in der Hoffnung zu den Siegern (Überlebenden) zu gehören. Das Ende des kalten Krieges hat leider auch dazu geführt, dass die Menscheit glaubt einen Atomkrieg territorial beschränken und überleben zu können. Das ganze ist gerade mal eine Generation her. Der Mesch vergißt halt sehr schnell.
    Und genau deshalb macht es für mich keinen Sinn in die Details zu gehen.

  6. @ ronon
    und was machen wir dann mit dem ganzen Müll, den die USA hinterlassen, wenn sie jemand ins Weltall katapultiert?

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