Griechenland hat zweithöchste Militärausgaben in der NATO


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Ausgerechnet die beiden bankrottesten aller 27 NATO-Staaten leisten sich trotz unglaublicher Haushaltsdefizite und verarmenden Bevölkerungen gemessen am BIP die höchsten Militärausgaben: Griechenland und die USA.

Je bankrotter, desto aggressiver? Mitglieder der NATO
Je bankrotter, desto aggressiver: Mitglieder der NATO

Obwohl Griechenland in einer tiefen Rezession steckt und die Bürger unmenschliche Kürzungen zu ertragen haben, leistet sich das kleine Land die zweithöchsten Militärausgaben aller NATO-Staaten, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Dies sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen laut einem aktuellen Bericht in der New York Times.

Während einer NATO-Versammlung in Prag hatte Rasmussen erwähnt, dass es in europäischen Mitgliedsstaaten aktuell nur zwei Länder gebe, die mehr als zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung aufwenden. Eines dieser Länder sei Griechenland. Immerhin fielen die Ausgaben im Zuge der Rezession von 3,1 Prozent des BIP (2008) auf heute 2,1 Prozent. Zwar ist das griechische BIP in der vergangenen fünf Jahren dramatisch gefallen, doch ist der Anteil der Rüstungsausgaben weiterhin sehr hoch.

Im August wurde der 10 Milliarden Euro schwere Verteidigungshaushalt um 516 Millionen Euro gekürzt. Mehr als 73 Prozent des Budgets sind Personalkosten, ebenfalls ein Spitzenwert im Vergleich mit anderen NATO-Staaten. Eine immer wieder erwähnte Begründung für die hohen Verteidigungsausgaben Griechenlands ist die anhaltende Angst vor der Türkei, welche ebenfalls NATO-Mitglied ist.

Wenn Griechenland die zweithöchsten Militärausgaben in der NATO hat, wer ist dann wohl Platz 1? Die ebenso bankrotten Vereinigten Staaten natürlich. Aber die können wenigstens ihre eigenen Waffen kaufen und sich das Geld dafür auf Kosten der Allgemeinheit selbst drucken. Griechenland ist auf externe Hilfe angewiesen, hungert die Bevölkerung aus und stopft die sog. „Rettungspakete“, also das von Deutschland gepumpte Geld, in französische Banken und deutsche Waffen. Und das wird dann als europäische Integration oder auch als Friedensprojekt bezeichnet…

5 Kommentare

  1. einfach nur krank und pervers. in 100 jahren wird man in geschichtsbüchern kopfschüttelnd über heutige zeiten lesen und über das was da noch kommt.

  2. der Mensch:
    bei uns im Ort lebt eine Frau, um die 80, relativ arm und klaglos. Letztlich bemerkte sie, dass sei einen neuen Staubsauger brauche, der alte sei kaputt. Wir beschlossen zu sammeln nachdem einge lauthals bekundeten 5,–€ geben zu wollen. Zufällig ging eine/r aus der Gruppe derer, die der alten Frau mit der Sammlung für einen neuen Staubsauger, helfen wollten, zu ihr nach Hause um ihr etwas zu bringen. Dabei bemerkte sie, dass dort ein Staubsuager stand, der auch funtionsfähig schien. Darauf angesprochen bemerkte die alte Frau, dass der für einen ihrer beiden verheirateten Söhne sei. Die beiden verheirateten Söhne nagen beide definitiv nicht am Hungertuch!
    Nun, was hat das mit GR zu tun? Ganz einfach: Gewinne werden privatisiert und Kosten werden sozialisiert. GR kauf Waffen, das kommt der Wirtschaft zugute. GR wird geholfen, insbesondere den dort ansässigen Banken, das wird aus Steuermitteln bezahlt, die überwiegend vom Konsumenten und damit Arbeiter und Rentner geraubt werden werden; 20 % MwSt, Lohn- und EK-Steuer, Steuern auf Tabak, Bier, Wein, Sekt, Gehalt, Lohn, etc.
    Es ist einfach drin in uns, offensichtlich ohne darüber nachzudenken.

  3. Das ist symptomatisch bei den sogenannten Rettungsschirmen. Das Geld wird als Tilgung der Schulden oder Investitionen in die Geberländer zurückgeführt, jedoch nicht zum Steuerzahler, sondern in die Privatwirtschaft (Banken und Rüstungskonzerne). Kreative Umschichtung, so zu sagen!

    Ich möchte nicht wissen, welche (geheimen) Abkommen mit einem Rettungsschirm einher geht!

  4. @Werner
    ja, werner, es liegt schon einiges an Wahrheit in Deinen Zeilen. Da fällt mir gleich noch was passendes ein, gilt nicht nur für die Griechen!
    Brüderliches teilen ist: Wenn Du 3 Hemden hast, aber ich nur 2, dann sollst Du mir bitte ein Hemd abgeben, so habe ich auch drei Hemden!
    Hier aber noch etwas interessantes:
    „Deutschland als „Beutegesellschaft“
    Viele der Intensivtäter sind Mitglieder von Familienclans, die insbesondere die norddeutsche Stadt Bremen kontrollieren. Vor ihnen haben sowohl Polizei als auch Justiz weitgehend kapituliert. Aus Angst verhängen die Richter oft nur Bewährungsstrafen. Zuletzt kam ein Intensivtäter mit 77 Delikten wegen „Haftempfindlichkeit“ mit 20 Monaten davon. Der Rechtsstaat steht den kurdisch-libanesischen Sippen hilflos gegenüber, wie Thomas Schmidt in der Sezession detailliert ausführt. Die Verbrecher zeigen sich offen deutschfeindlich und betrachten Deutschland als „Beutegesellschaft“. Dabei werden sie auch noch bestens alimentiert. Bild rechnet vor: „Von 34 885 in Deutschland lebenden Libanesen bekommen 30 000 Hartz IV, 4072 halten sich im Land illegal auf.“ “
    nachzulesen in: http://www.unzensuriert.at/content/0011299-Liste-der-Schande-Libanesische-Verbrecher-Deutschland

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