Israelischer General droht Libanon mit Krieg


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Während eines Interviews sagte Israels Top-General Benny Gantz, dass die Bedrohung aus Libanon noch größer sei, als aus dem Gazastreifen und man die Militaroperation im Gazastreifen auch im Libanon durchführen könne. Beim Überfall auf Gaza starben mehr als 2000 Menschen, 11000 wurden verletzt. Unter den Opfern befanden sich 578 Kinder.

Gewalt als Lösung für alles? Bild: Deesillustration.com
Brachiale Gewalt als Lösung für alles?
Bild: Deesillustration.com

Der israelische Generalstabschef Benny Gantz hat sich am Samstag über mögliche Militäroperationen geäußert. Er spielte darauf an, dass man den letzten Überfall auf den Gazastreifen, bei wodurch über 2000 Menschen durch Israels Streitkräfte getötet wurden, genau so im Libanon durchführen könne.

„Wir wissen, dass im Libanon das zu tun, was wir bereits in Gaza getan haben“, so Gantz. Er traf diese Aussage während eines Interviews mit der israelischen Tageszeitung Yedioth Aharonot, und verkündete, dass Israel bereit sei, „den Preis zu zahlen.“ Die Bedrohung für Israels Bürger sei aus dem Libanon viel größer als aus dem Gazastreifen, so der General weiter. Gegenüber dem Moderator sagte er scherzhaft: „Sehr her Jungs, in Anbetracht Ihrer Fragen trennen sich hier unsere Wege, ich werde nach Jerusalem eilen und einen Krieg gegen den Libanon empfehlen.“

Ob die Aussagen wirklich ernst gemeint waren, ist schwer einzuschätzen. Allerdings wäre es mehr als geschmacklos, in diesem Zusammenhang zu scherzen. Bei dem von Israel entfesselten 50-tägigen Krieg gegen die Bevölkerung des Gazastreifens starben mindestens 2130 Palästinenser, 11000 weitere wurden teilweise schwer verletzt, unter den Opfern befanden sich 578 Kinder und 260 Frauen.

Laut israelischen Quellen kamen bei dem Überfall 70 israelische Soldaten ums Leben sowie drei Zivilisten, deren Ermordung zwar der angebliche Auslöser für den Krieg war, bis heute jedoch keine Verantwortlichen sicher ermittelt werden konnten.

5 Kommentare

  1. Nichts Neues!

    http://en.wikipedia.org/wiki/2006_Lebanon_War

    http://en.wikipedia.org/wiki/Israeli%E2%80%93Lebanese_conflict

    http://en.wikipedia.org/wiki/Israeli_invasion_of_Lebanon

    Anmerkung
    Der hebräische Begriff Schalom [שלום] (englische Schreibweise: shalom) bedeutet zunächst Unversehrtheit, Heil, Frieden; es ist damit nicht nur Befreiung von jedem Unheil und Unglück gemeint, sondern auch Gesundheit, Wohlfahrt, Sicherheit und Ruhe.

  2. Israel fühlt sich immer und überall bedroht. Sie scheinen überhaupt nicht fähig zu sein, Frieden zu wollen und zu schaffen !

  3. Die Christen in Libanon (Orthodoxe und Maroniten) werden gegen Israel kämpfen.
    Denn als 1982 in Libanon einmarschierte, kämpften auch Christen vor allem orthodoxe Christen gegen die Israelische Aggression!
    Im Nahen Osten hat man die Christen schon lange sich selbst überlassen, deshalb haben die Christen dort gelernt, wer wahrer Freund udn wer der wirkliche Feind ist.

    Ich bin einfach nur froh, dass die Christen im Libanon bei klarem verstand sind im Gegensatz zum Faschisten Netanyahu
    http://www.algemeiner.com/2013/06/04/israeli-officials-wed-prefer-al-qaeda-run-syria-to-an-assad-victory/

    Als im Irak 2003 der Krieg ausbrach, mussten viele Chrtisten vor allem Aramäer und Chaldäer fliehen. Denn die gottesgleichen udn guten Amis hatten den Aramäischen Milizen überhaupt keine Unterstützung geleistet.
    Was auch teilweise nachvollziehbar ist, da schon seit langem bekannt ist, dass die US-Neocons Satanisten sind!
    Aber heute schreien alle nach Hilfe im Nahen Osten, doch den Pentagon Faschisten denken überhaupt nicht daran den Glaubenbrüdern zu helfen.
    Da die US Neocons mit Saudis eine Abmachuing geschlossen hatten, alle Christen im Nahen Osten auszurotten, wenn sie sich weigern die Marionette der Amis zu spielen.
    http://www.katholisches.info/2014/08/05/vergessene-christen-dschihadisten-greifen-im-libanon-an-provokation-in-jerusalem/

  4. Zur Ergänzung:
    George Bush Senior bezeichnete alle Befreiungstheologen Lateinamerikas, die sich für die Befreiung und Anerkennung, und gegen die politische Entrechtung von Minderheiten einsetzten. G. Bush senior bezeichnete diese als kommunistsiche Agenten und untersützte vor allem im Anhen Osten Mörderbanden z.B. Deatzh Squads, die zehntausende christliche Theologen, Pfarrer Priester ermordeten. Bis heute gibt es sogar in den USA nicht nur in Lateinamerika viele zehntausende Christen, die G. Bush Senior als einen christophoben Massenmörder bezeichnen, weil er diese Massaker untersützte!

    Anscheinend wollen die Zionisten sowie die Neocon Satanisten aus Pentagon nach gleichem Muster ganz Nahen Osten ethnisch säubern.

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