Trotz US-Drohungen: Türkei importiert mehr Öl aus Iran


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Die Türkei hat trotz der Drohungen aus den USA, Länder die weiterhin Öl aus dem Iran importieren von den internationalen Finanzmärkten auszuschließen, die Öl-Einfuhren aus dem Iran massiv erhöht. Ein politischer Analyst sagte im Interview mit RT, dass die Türkei heute eigene Interessen vor die der USA stelle. Um in der Region nicht an Einfluss zu verlieren, seien gute Beziehungen zwischen Teheran und Ankara unausweichlich.

Die Türkei pokert hoch: Obwohl die Vereinigten Staaten angedroht haben, Länder und Unternehmen vom internationalen Markt zu isolieren, die weiterhin Rohöl aus dem Iran importieren, hat Ankara die Einfuhren im März stark erhöht. Eine Million Tonnen wurden aus dem Iran importiert – die höchste Menge seit Juli des vergangenen Jahres.

Der politische Analyst Chris Bambery sagte im Interview mit dem Nachrichtensender RT, dass der Einfluss Washingtons auf Ankara derzeit erheblich schwinde und es höchst unwahrscheinlich sei, dass sich die Türkei dem Öl-Embargo anschließt. „Die Amerikaner und die Europäer haben heute viel weniger Einfluss auf Ankara, als noch vor 20 Jahren“, so Bambery. So habe die Türkei seinerzeit eigene Bedürfnisse hinter die der USA gestellt, was heute aber nicht mehr der Fall sei.

Die Türkei habe heute eine florierende Wirtschaft und ganz eigene Interessen, etwa ein gutes wirtschaftliches Verhältnis zu Teheran. Zwar gebe es auch Probleme zwischen den Ländern, beispielsweise in der Syrien-Frage oder bezüglich des Raketenabwehrschilds. Es gebe jedoch gute Gründe für beide Länder, wirtschaftlich zusammenzuarbeiten. Nicht nur in Hinblick auf Öl, sondern auch Juwelen, Gold und andere Edelmetalle würden in großen Mengen zwischen dem Iran und der Türkei gehandelt.

„Es sind nicht mehr London, Washington, Paris oder Berlin, die den Türken sagen, was sie zu tun haben“, unterstrich Bambery. „Die Tatsache, dass sich die Käufe im März enorm erhöht haben zeigt uns, dass die Türkei den Befehlen der Amerikaner oder der Europäischen Union nicht mehr nachkommt.“ Die Türkei beabsichtige ihren Einfluss in der Region zu vergrößern, wofür gute Handelsbeziehungen zum Iran eine wichtige Voraussetzung seien.

Der türkische Botschafter im Iran, Umit Yardim, hatte sich im April bereits deutlich gegen Sanktionen und gegen eine militärische Intervention im Iran ausgesprochen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=FUEtXX3v63U

8 Kommentare

  1. Mal sehen, ob das Ami-Regime die Türken noch weichklopfen. Mit Indien hat es schließlich auch geklappt. Jetzt kann Erdogan mal zeigen, wie dick seine Klöten wirklich sind. Wir dürfen gespannt sein!

  2. wäre doch schön, wenn alle, die von den amis bedroht werden sich endlich mal zusammenschließen und denen nen fetten stinkefinger zeigen! scheiss auf die amis, wenn keiner mehr den dollar haben will! sonst haben die ja nix!

  3. Die Türkei ist ein souveräner Staat und sollte sich China und Russland zuwenden, weg von USraÖl & Co.! Deutschland kann das nicht tun, da nach wie vor besetzt, aber die Türkei hat diese Möglichkeiten.

  4. Die USA sind nicht der Nabel der Welt. Ihren Machtstatus sind sie gerade dabei zu verlieren (oder haben ihn bereits verloren).

    Es ist gut, dass sich die Türkei auf ihre eigenen Interessen konzentriert.

  5. Mit Indien hat es schließlich auch geklappt.

    Das wurde zwar berichtet – ist aber nicht korrekt!!

  6. das ist wohl war,was ihr heute berichtet.kann nur beifl
    ichten.wollte mich mal an dieser stelle entschuldigen,für mein forsches verhalten,manchmal gehen bei mier die pferde durch.
    ich kann auch normal kommunitziren,ich bin ein idiot.last es dabei.

  7. USA ist Neidisch auf uns weil wir mit Iran zurzeit gut Verhandeln (und andere Länder) einige Länder die Angst vor US haben sind keine Länder nur Nieten die nix können.

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