UN-Datenschützer: Überwachung schlimmer als in Orwells "1984"


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Der Datenschutzbeauftragte bei den Vereinten Nationen sagte, dass die Überwachung in Großbritannien heute bereits weit schlimmer sei als alles, was sich George Orwell in seinem Roman 1984 ausgemalt hat. Er bezeichnete die Überwachung im Königreich als einen „schlechten Witz“, und man müsse sich die Frage stellen, wie lange man noch darüber lachen möchte.

Kamera, Bildquelle: Gegenfrage.com

Der neue Datenschutzbeauftragte bei den Vereinten Nationen, Joseph Cannataci, sagte, dass die Überwachung im Vereinigten Königreich heute bereits weit schlimmer sei, als alles was sich George Orwell in seinem Roman „1984“ vorgestellt habe. Die extreme Überwachung der britischen Bürger bezeichnete er als „ziemlich schlechten Witz auf Kosten der Bürger. Wie lange können Sie noch über diesen Witz lachen?“

Er fügte hinzu, dass die Welt ein Gesetz im Stil der Genfer Konvention benötige, um die Daten im Internet zu schützen und vor großflächiger, geheimer, digitaler Überwachung zu schützen, meldet der britische Guardian. Der Professor für Rechtswissenschaften, der Facebook und Twitter ablehnt, fügte hinzu, ordnungsgemäße Aufsicht sei der einzige Weg, und er hoffe, dass die Bürger Großbritanniens Wert auf eine gesicherte Privatsphäre legen.

Große Worte, die von einem guten Mann stammen, der angeblich für seine Sturheit. Allerdings bleibt unglücklicherweise eine leise Befürchtung, dass der Bock hier zum Gärtner gemacht werden soll. Schließlich werden die Vereinten Nationen vielerorts als internationales Werkzeug zur Durchsetzung der Interessen der USA kritisiert.

2 Kommentare

  1. Dadurch, dass alles schrittweise und unter falschen Vorwand geschieht, gewöhnen sich die Menschen daran und sehen immer weniger ne Gefahr ihrer Privatssphäre darin :/

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