Financial Times trommelt für Abschaffung des Bargelds


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In einem neuen Artikel macht die Financial Times kräftig Werbung für eine Abschaffung des Bargelds. Das Blatt zitiert dafür sogar John Maynard Keynes und bezeichnet Cash als ein „barbarisches Relikt“.

Würde sich eine Welt ohne Bargeld positiv auf die Wirtschaft auswirken? Diese Frage stellt sich die Financial Times in einem kostenpflichtigen Artikel (wer kein „Bargeld“ hat, kommt über Google trotzdem rein). „Der Fakt, dass die Menschen Bargeld als Schutz vor taumelnden Banken betrachten, ist voller historischer Ironie. Papiergeld war einst ein Symbol der Verantwortungslosigkeit“, heißt es im Artikel. Bargeld sei heute ein „barbarisches Relikt“, wurde John Maynard Keynes aus den 1920er-Jahren in Bezug auf den damaligen Goldstandard zitiert. Das Zitat ist allerdings falsch (s. hier), es bezog sich nicht auf Gold – Keynes hatte überhaupt nichts gegen Gold – sondern auf den riesigen Schuldenberg der Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg, den sich die Sieger in Gold statt in Reichsmark auszahlen lassen wollten. Vielleicht sollten ausufernde Schulden und Krieg gemäß Keynes endlich als „barbarisches Relikt“ betrachtet und schlechte Haushaltspolitik abgeschafft werden, statt der Freiheit der Bürger.

Doch weiter heißt es im Artikel: „Die Existenz von Bargeld – ein zinsloses Inhaberpapier – begrenzt die Fähigkeiten der Zentralbanken eine angeschlagene Wirtschaft zu stimulieren. Die Sorge ist, dass die Menschen ihre Einlagen in Bargeld umtauschen, sobald eine Zentralbank die Zinsen in den negativen Bereich bewegt. Die Zentralbanken der Schweiz, Dänemarks und Schwedens haben die Raten niedriger gedrückt als viele für möglich hielten, doch glauben die meisten Politiker immer noch, dass es nicht weit unter Null gehen kann.“ Die Zeitung schreibt weiter: Es sei oft befürchtet worden, dass den Zentralbanken die „Munition“ für neue Stimuli ausgehe, falls ein weiterer Abschwung kommt. Durch das Entfernen der „Grenze nach unten“ wären Zentralbanken dafür gerüstet.



„Das zweite Merkmal von Bargeld ist, dass es anders als elektronisches Geld, nicht verfolgt werden kann. Das bedeutet, dass Bargeld für anonyme und oftmals illegale Aktivitäten bevorzugt wird; eine Abschaffung würde den Regierungen das Leben erleichtern … Elektronisches Geld ermöglicht auch Innovationen, um gesetzestreue Unternehmen zu belohnen. Mehrwertsteuer, zum Beispiel, könnte automatisch erhoben und erstattet werden – in Echtzeit während Transaktionen zwischen Bankkonten. Die Länder, die mit der Steuererhebung zu kämpfen haben, könnten sich einen langen Weg bei der Lösung ihrer Probleme durch die Beschränkung von Bargeld ersparen.“ Doch seien es nicht nur Kriminelle und Geldwäscher, die am Bargeld festhalten. Sondern seit der Snowden-Ära auch besorgte Bürger. Hier bestehe die Möglichkeit am Bargeld gegen eine Gebühr festzuhalten – wer das Privileg der Anonymität möchte, soll dafür bezahlen, so der Vorschlag. „Die Vorteile des Bargeldes müssen nicht kostenlos angeboten werden.“

„Den Regierungen das Leben erleichtern“? Dies setzt aber voraus, dass eine Regierung im Sinne der Bürger handelt, statt ihnen pausenlos Schaden zuzufügen. Infowars bezeichnet den Vorschlag, die Benutzung von Bargeld kostenpflichtig zu machen, als Bestrafung.

10 Kommentare

  1. Zuerst muss die NWO (unipolare Weltordnung) verschwinden, durch eine multipolare Weltordnung FÜR DIE MENSCHEN ersetzt werden. Das 1% oder geheime Weltregierung möchte die Welt versklaven. Das wird in den Untergang der Zivilisationen führen und kann eigentlich auch nicht in deren Interesse liegen. Es müssen aber Werte, Ethik usw. wieder geflrdert werden, das was die Religionen früher als Aufgabe hatten. Sonst reinigt sich die Erde in totalem Chaos selbst. Die Welt braucht eine neue Ordnung, aber NIEMALS die einer erzwungenen NWO. Man braucht keinen Guidestone, der Genozid bedeutet. In Wahrheit ist Überfluss für Alle da. Um dies zu erreichen, braucht die Welt ein neues Geldsystem. Die Bargeldabschaffung im kriminellen Geldsystem – wie man auch in Europa gut sehen kann – ist NICHTS, sie dient nur dem 1%.

  2. Folgender Gedankengang erschreckte mich: bei termination der Elite (geschätzt 10.000 Menschen weltweit) könnten Millionen von Menschenleben gerettet werden und eine faires Miteinander-System erblühen lassen. Es wird wohl an der Zeit eine entsprechende Liste zu erstellen um sie dann rasch abzuarbeiten…erschreckend nicht?

  3. Das „Bargeld“ ist doch schon abgeschafft. Weder die FED, noch die EZB u.w. druckt Geld, auch wenn sie Unsummen davon auf den Markt werfen. da werden nur digitale Zahlen erlassen.

  4. Die Abschaffung des Bargeld ist bereits beschlossene Sache und ein wichtiger Schritt für Bilderberger & Co. auf dem Weg der Massenverchipung in sämtlichen Westlich orientierten Nationen. Disskusionen darüber sind nichts als Scheingefechte einer bereits entschiedenen Schlacht um die völlige Versklavung der Menschen. Denn nichts anderes würde eine Abschaffung des Bargelds bedeuten nur ist dies wieder ein Passus welches die Mehrheit nicht kapiert geschweige den versteht und genau das machen sich die wahren Herrscher zu nutze ! Hilfe zum Thema hier: http://bildermatrix.blogspot.de/

  5. Das wird ihnen nicht helfen – selbst wenn Sie das Bargeld komplett verbieten, wird sofort eine Alternaive Währung im Volk entstehen (Gold, Silber, Warentausch, Zigaretten, Bitcoin, etc.). Dadurch wird es für Sie nur schlimmer – weil sie diese Alternativen überhaupt nicht mehr kontrollieren können.
    Last Sie doch machen – die Bargeld abschaffung wird ihn postwenden wie ein Bumerang zurück ins Gesicht treffen!
    Wir werden Mittel und Wege finden – den Warentausch ohne ihr „legales“ Zahlungsmittel und ihren „Steuern“ abzuwickeln.
    Je fester Sie ihre Daumenschrauben anziehen – desto stärker wird der Wiederstand!

  6. Was bei dem thema NIE gesagt wird: Im Krisenfall (z.B. Erdbeben in Nepal) überlebt, wer Bares hat. Dort wurden jene Tramper mitgenommen, die Geld für die horrenden Bustickets hatten, der Rest blieb den drohenden Seuchen und Plünderungen ausgesetzt. Das kann alles sehr schnell gehen, unsere Grosseltern kennen das noch. Die Facebook-Grrenies natürlich nicht. Mit denen kann mans auch machen.

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