"Project A119"
USA planten Atomwaffenangriff auf den Mond


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Um die Sowjetunion während des Kalten Kriegs zu beeindrucken planten die USA das sogenannte Project A119, einen Atomwaffenangriff auf den Mond.

Project A119
Project A119, Atomwaffenangriff auf den Mond, Bild: Gegenfrage.com

Die Vereinigten Staaten planten während des Kalten Kriegs einen Atomwaffenangriff auf den Mond. Das US-Militär plante den Angriff als Demonstration seiner Macht auf dem Höhepunkt der Spannungen mit der Sowjetunion. Das Projekt mit der Bezeichnung „A Study of Lunar Research Flights“ war streng geheim und als „Project A119“ in Planung.

Die Hoffnung war, dass die Sowjetunion durch einen von der Erde aus sichtbaren nuklearen Blitz abgeschreckt werden würde. Project A119 wurde unter der Leitung des Physikers Leonard Reiffel und einem Team von Forschern geplant. Aufgrund unklarer Auswirkungen eines Atomangriffs auf den Mond für die Menschen und die Natur auf der Erde wurde das Projekt wieder aufgegeben.

Auch fürchteten die US-Planer einen öffentlichen Aufschrei, weshalb man stattdessen beschloss, eine bemannte Mondlandung anzustreben.Das Projekt ist mindestens seit dem Jahr 2000 bekannt, als Reiffel dem Observer ein Exklusivinterview gab.

Darin sagte er: „Die Theorie war, dass der Atompilz von der Sonne beleuchtet würde, wenn die Bombe am Rand des Mondes explodiert. Ich habe damals klargestellt, dass die Wissenschaft enorme Kosten für die Zerstörung einer unberührten Mondumgebung aufbringen müsse, aber die US Air Force war hauptsächlich besorgt darüber, wie sich die nukleare Explosion auf die Erde ablaufen würde.“

Die US Air Force lehnte jeden Kommentar zu Project A119 ab.

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