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29.11.1901: Gründung der „Monsanto Company“


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Am 29. November 1901 nahm John F. Queeny einen Kredit in Höhe von 5.000 US-Dollar auf und gründete die Monsanto Company. Er benannte das Unternehmen nach dem Mädchennamen seiner Frau, Olga Mendez Monsanto.

Monsanto
Monsanto, Bild: Gegenfrage.com

Monsanto möchte der Landwirtschaft vorschreiben, was auf den Feldern dieser Welt angebaut wird und somit auch was wir letztlich zu uns nehmen. Der Konzern wirbt damit, den Welthunger zu bekämpfen, doch werden kleine Bauern eher in die Armut genötigt, als irgendetwas gegen die Not zu unternehmen.

Berichten zufolge haben sich in Indien zu Beginn des Jahrtausends mehr als 100’000 Landwirte das Leben genommen, weil Monsanto den kompletten Baumwollmarkt des Landes zerstört hat.

Seit der Gründung des Konzerns im Jahr 1901 kam es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Monsanto und Geschädigten. Im Jahr 1912 mischte die Firma, die sich seinerzeit in erster Linie mit Lebensmittelchemie beschäftigte, Saccharin in ihre Produkte, was für juristische Auseinandersetzungen sorgte, die sich bis 1925 hinzogen, jedoch ohne Erfolg blieben.

Die Saccharin-Produktion ging zwischen 1903 und 1905 übrigens komplett an ein neues Unternehmen namens Coca-Cola über.

Sgt. John Andrew Thorburn

Später klagten US-Veteranen aufgrund von Erkrankungen durch Berührung mit dem Entlaubungsmittel Agent Orange, welches als Chemiewaffe gegen die Bevölkerung in Vietnam eingesetzt wurde.

Ein Beispiel ist die Geschichte um Staff Sgt. John Andrew Thorburn, ein amerikanischer Kriegsveteran der US Air Force (101. Luftlandedivision „Screaming Eagles“) im Vietnamkrieg. Thorburn erhielt für seine Dienste mehrere Auszeichnungen und galt als Kriegsheld.

Am 14. März 1970 befand sich Thorburn auf einer Mission in Südvietnam an Bord eines UH-1P „Green Hornet“ Huey Hubschraubers. Dieser wurde abgeschossen, was den Kapitän das Leben kostete und drei Soldaten verwunde, darunter Thorburn.

Ein Armee-Hubschrauber holte die Soldaten ab und brachte sie in die Cam Ranh Air Base. Thorburn wurde später aufgrund seiner Verletzungen vom Dienst freigestellt. Beim Absturz wurde er Agent Orange ausgesetzt. Zwei seiner späteren Kinder waren körperlich und geistig schwer behindert. Sein Sohn Maxx starb im Alter von 10 Jahren, seine Tochter Dee-ann im Alter von 27.

Ein weiterer Sohn thematisierte die Geschichte und US-Kriege generell unter dem Pseudonym R.A. The Rugged Man in mehreren seiner Songs. Bekannter sind die Titel „Uncommon Valor: A Vietnam Story“ oder „Learn Truth„. In einem Facebook-Beitrag vom 11. November 2015 schrieb der Musiker, dass „die Mistkerle von Monsanto“ seiner Familie Millionen Dollar schuldig seien.

Weißer Phosphor

Laut US Army-Dokumenten besteht nicht nur eine Verbindung Monsantos zu Agent Orange, sondern auch zu Weißem Phosphor, der zuletzt im Gazastreifen eingesetzt wurde und zuvor auch in El Salvador, im Libanon, in Vietnam und in anderen Ländern, die von den USA überfallen wurden.

Monsanto hatte Israel in den Jahren 2008 und 2009 mit 180.000 Pfund Weißem Phosphor beliefert, der bei der Bombardierung des Gazastreifens eingesetzt wurde. Durch den Einsatz von Weißem Phosphor in einem dichtbesiedelten Gebiet war Monsanto laut einem 71-seitigen Dokument von Human Rights Watch aus dem Jahr 2009 an einem Kriegsverbrechen beteiligt.

Im November 2015 ging dies aus stark geschwärzten Dokumenten des US Federal Business Opportunities (FBO) aus dem Jahr 2012 ebenfalls hervor: Monsanto war demnach der Lieferant von weißem Phosphor in die USA und später auch nach Israel.

Dieser chemische Kampfstoff wurde unter anderem während der Operation „Gegossenes Blei“ eingesetzt, die der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen im Jahr 2008 und 2009 schwere Verluste bescherte.

Weitere Skandale waren die Bestechung der indonesischen Regierung, jahrzehntelange Verseuchungen von Ortschaften in den USA mit PCB (Alabama) und Dioxin (Illinois) oder die Vergiftung eines französischen Landwirts.

Heute wird Monsanto beispielsweise vorgeworfen, dass das Unternehmen bei Bauern, unter anderem in kleinen landwirtschaftlichen Betrieben in Afrika und Südamerika, für vermeintlich bessere und weniger anfällige Pflanzen wirbt, um Umsätze zu steigern.

Oft werden die Landwirte auch mit aggressiven Methoden in Knebelverträge getrieben, wodurch die Farmer langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Von allen Erträgen, die der betroffene Landwirt von nun an über die Pflanzen erwirtschaftet, muss er einen Teil an Monsanto abgeben.

Prozesse

Aus diesen Verträgen ist es kaum möglich wieder herauszukommen. Etwa weigerte sich in den Vereinigten Staaten ein Landwirt, weiterhin Monsanto-Saatgut zu verwenden und klagte bis in die höchste Instanz gegen den Konzern. Er verlor und musste Monsanto mit umgerechnet 65’000 Euro entschädigen.

In einem anderen Fall verunreinigten die Pollen von Monsanto-Mais den Honig bayerischer Imker, sodass dieser nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden konnte. Dagegen klagten die Imker, das Bundesverwaltungsgericht wies die Klage jedoch zurück mit der Begründung, dass die Bienen der Imker von den Monsanto-Feldern ferngehalten werden müssten. Der Europäische Gerichtshof urteilte später im Sinne der Imker (weitere Infos hier).

Alles was mit diesen Samen geschieht, wird von Monsanto kontrolliert. Gehen etwa Samen aus den gentechnisch veränderten Pflanzen hervor, müssen dafür neue Lizenzen erworben werden. Die Landwirte werden kontrolliert und beschattet und können ihrer Arbeit nicht mehr in gewohnter Freiheit nachgehen.

Gelangen die Monsanto-Samen etwa durch den Wind auf den Acker eines anderen Bauern und wachsen dadurch Gen-Pflanzen, muss dieser ebenfalls Patente von Monsanto kaufen. Dies wird in diesem Zusammenhang auch häufig als „Kontaminierung“ bezeichnet. Ein informatives Video dazu gibt es hier.

Lateinamerika

In vielen Ländern der Welt ist Monsanto bereits fester Bestandteil der Landwirtschaft. Im Jahr 2012 klagten fünf Millionen Landwirte aus Brasilien gegen den Konzern und forderten Entschädigungen in Höhe von 6,2 Milliarden Dollar aufgrund zahlreicher durch Monsanto-Saatgut kontaminierte Soja-Felder.

Erstmals wurde das genetisch veränderte Saatgut trotz eines Verbots durch die Regierung in den 1990er-Jahren in Brasilien festgestellt, vermutlich wurde es über Argentinien ins Land geschmuggelt. Nach der späteren Zulassung der Gen-Saat überflutete Monsanto den brasilianischen Markt und zerstört seitdem die Äcker.

In der argentinischen Provinz Córdoba baut Monsanto derzeit die größte lateinamerikanische Produktionsanlage für genetisch verändertes Saatgut. Zahlreiche Demonstranten hatten Zeltlager an er Baustelle errichtet und forderten eine Volksabstimmung über den Bau der Anlage. Mehr dazu hier und hier.

Am 28. November 2013 wurden Bewohner und Umweltschützer, die in der Region gegen Monsanto protestierten, mehrfach von Schlägertrupps heimgesucht. Etwa 60 mit Knüppeln und Steinen bewaffnete Männer fuhren in mehreren LKW vor das Zeltlager und gingen auf die Protestierenden los. Mindestens 20 Personen wurden dabei verletzt.

Behörden prüften darauf, von wem die Schläger beauftragt wurden. Doch schienen sich die Strapazen auszuzahlen: Im Januar 2014 erklärten drei argentinische Richter den Bau der neuen Monsanto-Anlage in Córdoba für verfassungswidrig und erwirkten einen vorübergehenden Stopp der Arbeiten auf der Baustelle.

Somit fiel die Entscheidung zugunsten der Aktivisten. Der Bau der Anlage wurde ausgesetzt, um eine Umweltprüfung durchzuführen und die Auswirkungen der Fabrik auf dem Gelände zu festzustellen.

Überwachung der Landwirte

Monsanto hat zudem fast eine Milliarde Dollar in Datenanalyseunternehmen investiert, wie etwa Climate Corporation oder Precision Plants. Durch zentrale Software sollen die Aktivitäten der Landwirte erfasst und drahtlos auf Monsanto-Servern abgelegt werden. Das ganze natürlich in Echtzeit.

Dies dürfte für Weizen-, Soja- und Mais-Spekulanten an den weltweiten Börsen sehr wertvoll sein. Oder aber für konzerneigene Investoren, die sich mit diesen Informationen immer rechtzeitig mit entsprechenden Futures eindecken können. Das Portal Techdirt.com bezeichnete Monsanto in einem Bericht aus Januar 2014 aus diesem Grund als „NSA der Landwirtschaft„.

Ein gewichtiger Aktionär des Saatgut-Unternehmens ist der bekannte Multimilliardär George Soros, der die Legalisierung von Marihuana in Uruguay vorangetrieben hat. In Expertenkreisen wird spekuliert, ob Monsanto gentechnisch verändertes Marihuana entwickeln wird und damit das Geschäft des Jahrhunderts in Aussicht hat.

Bereits im August 2013 erschien ein lesenswerter Artikel im Magazin Chicago Now über das Bestreben von Monsanto, auf den (medizinischen) Marihuana-Markt zu drängen.

Im Oktober 2016 klagte das im Dezember 2015 gegründete Monsanto Tribunal (s. hier), ein internationales Kollektiv bestehend aus Umweltschützern und Juristen, aufgrund von Verbrechen gegen die Umwelt in Den Haag gegen Monsanto und andere multinationale Unternehmen.

„Die Schaffung eines Bürgergerichts ist von entscheidender Bedeutung, wenn man bedenkt, dass Monsanto intensive Lobbyarbeit gegenüber Regierungen und Regulierungsbehörden betreibt, betrügerische wissenschaftliche Studien finanziert, Druck auf unabhängige Wissenschaftler ausübt und die Presse und die Medien manipuliert“, sagte Andre Leu, Präsident der International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM).

Verstrickungen mit der Politik

Viele US-Kongressabgeordnete, Senatoren und andere hochrangige Beamte, oftmals auch direkt aus dem Weißen Haus, haben oder hatten gleichzeitig hohe Positionen bei Monsanto.

Einige bekannte Namen sind Toby Moffett, Dennis DeConcini, Margaret Miller, Marcia Hale, Mikey Kantor, Virginia Weldon, Josh King, David Beler, Carol Tucker-Foreman, Linda Fisher, Lidia Watrud, Michael Taylor, Hillary Clinton, Roger Bleachy, Islam Siddiqui, Clarence Thomas, Donald Rumsfeld und Anne Veneman. Genauere Informationen über die Tätigkeiten dieser Personen in der Regierung und bei Monsanto gibt es hier.

Im März 2013 unterzeichnete US-Präsident Barack Obama einen Zusatz 735 zum US-Haushaltsgesetz, die sogenannte „Farmer Assurance Provision“. Kritiker bezeichnen diesen Zusatz auch als „Monsanto Protection Act“. Konkret handelt es sich um die HR 933 Continuing Resolution.

Diese erlaubt Monsanto den experimentellen Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen – unabhängig von Entscheidungen amerikanischer Gerichte. Auch im Falle von Gefahren hat die US-Justiz seither keine Möglichkeit mehr, den Anbau bzw. die Ernte der Genpflanzen zu unterbinden, so die International Business Times. In einer Petition von Food Democracy Now hieß es:

„Der Monsanto Protection Act nimmt Richtern die Möglichkeit, das ihnen durch die Verfassung verliehene Mandat zum Schutz der Rechte von Verbrauchern, Landwirten und der Umwelt einzusetzen. Gleichzeitig öffnet sie der Anpflanzung von neuem, ungetesteten, gentechnisch veränderten Agrargut Tür und Tor, was eine Gefahr für Landwirte, Bürger und Umwelt darstellt.“

Dieses neue Gesetz stellt Monsanto und auch andere Unternehmen de facto über die Befugnisse des US-Landwirtschaftsministeriums.

Herbizid „Roundup“

Der französische Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini von der Universität Caen veröffentlichte Anfang 2014 im Fachblatt „Biomed Research International“ eine Studie, laut der neun untersuchte Herbizide, darunter Monsantos Roundup, bis zu 1000 mal giftiger seien als der angegebene Hauptwirkstoff.

Die Mittel wurden im Reagenzglas auf Auswirkungen auf menschliches Gewebe untersucht, mit erschreckendem Ergebnis. Séralini stellte fest, dass die menschlichen Zellen nach Berührung mit dem Herbizid „Selbstmord“ begangen hätten.

Im März 2014 erwägte Brasiliens Staatsanwaltschaft, den Einsatz von Glyphosat, dem Wirkstoff des Monsanto-Herbizids Roundup, im gesamten Land zu verbieten. Die Juristen stützen sich dabei auf eine Studie, laut der eine tödliche Nierenerkrankung durch das Herbizid ausgelöst werden könnte.

Der Generalstaatsanwalt hat die Nationale Behörde für Gesundheitsüberwachung (ANVISA) beauftragt, die Toxizität von acht Wirkstoffen sowie deren Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt neu zu bewerten.

Nierenerkrankungen

Anfang 2014 wurde besagte Studie veröffentlicht, nach der eine schwere chronische Nierenerkrankung auf Monsantos biochemisches Breitbandherbizid „Roundup“ zurückzuführen sein könnte. Besonders in den landwirtschaftlichen Gegenden Sri Lankas mit hartem Wasser im Norden des Landes, wo das Mittel eingesetzt wurde, tritt die Erkrankung sehr häufig auf.

Die Untersuchung wurde im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht. Roundup bzw. Glyphosat wirke in Verbindung mit hartem Wasser „hochgradig toxisch“, so die Studie, ebenso in Verbindung mit den Elementen Arsen und Cadmium, welche in der Natur vorkommen.

Glyphosat sei für sich gestellt zwar ebenfalls giftig. Doch reiche die Toxizität nicht aus, um Nierengewebe zu schädigen, weshalb das harte Wasser dabei offensichtlich eine Rolle spiele. Die Erkrankung trat Mitte der 1990er Jahre erstmals auf. Vor allem Landwirte in entsprechenden Regionen sind davon betroffen, wofür bis zuletzt keine Erklärung gefunden werden konnte.

Rund 15 Prozent aller Personen im erwerbsfähigen Alter (insgesamt ~400.000 Menschen) leiden im Norden des Landes unter der Krankheit. Die Sterberate beläuft sich auf etwa 20.000. (Weitere Info hier, Studie im Volltext als PDF hier, 3 MB, gute Zusammenfassungen hier und hier).

Glyphosat und Dicamba

Das Glyphosat-Molekül wurde in den frühen 1970er Jahren als Herbizid von Monsanto patentiert. Das Unternehmen brachte darauf Glyphosat unter dem Namen „Roundup“ auf den Markt. Dabei handelt es sich heute um das am häufigsten verwendete Herbizid der Welt und wird patentfrei vertrieben.

Am Ende des Geschäftsjahrs 2017 meldete Monsanto im „Agricultural Productivity“-Sektor einen Umsatz in Höhe von 3,7 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von 892 Millionen Dollar. In dieser Sparte werden neben Roundup auch andere Herbi- und Fungizide verkauft.

Höhere Gewinne erzielt Monsanto durch das genetisch veränderte Saatgut. Etwa Mais oder Soja werden gentechnisch verändert, damit sie resistent gegen das Herbizid Roundup sind. Die Bezeichnungen sind „Roundup Ready“ und „Roundup Ready 2 Xtend“.

Neben dem bekannten Glyphosat ist „Roundup Ready 2 Xtend“ auch Dicamba resistent, ein anderes Herbizid. Eine großflächige Umstellung von Glyphosat auf Dicamba führte zu einer Klagewelle gegen Monsanto. Grund: Das Herbizid verflüchtigt sich sehr leicht und kann sich auch auf kilometerweit entfernten Feldern verteilen.

Gentechnik

Bereits im Jahr 2012 hatte Séralini eine kontrovers diskutierte Studie veröffentlicht, bei der die Auswirkung von genetisch modifiziertem Mais auf Ratten festgestellt werden sollte. Den Ratten wuchsen entsetzliche Geschwüre an ihren Körpern. Ein Jahr später wurde die Studie zurückgezogen (Studie als PDF hier).

Der größte Landwirtschaftsverband der Welt, Via Campesina, mit Organisationen in mehr als sechzig Ländern, hatte den Konzern als einen der “Hauptfeinde der Bauern, der nachhaltigen Landwirtschaft und der Ernährungssouveränität für alle Völker” bezeichnet.

Obwohl Monsanto Nahrungsmittel gentechnisch verändert und dies laut verschiedenen Untersuchungen schwere Krankheiten verursachen kann, hat die Firma im Juni 2013 gemeinsam mit Syngenta den „Welternährungspreis“ gewonnen.

Begründung: Gentechnisch veränderte Pflanzen erzielen höhere Renditen und sind weniger anfällig für Seuchen und schlechte Witterungsbedingungen. Grotesk: Monsanto und Syngenta sind selbst Sponsoren des Preises.

Der weltweite Agrarmarkt wird zu mehr als 80 Prozent von sechs Konzernen beherrscht: Dow Chemical, DuPont, Bayer, BASF, Syngenta und natürlich Monsanto. 90 Prozent aller Patente weltweit von gentechnisch verändertem Saatgut befinden sich im Besitz von Monsanto.

Laut einem Artikel von Natural News bestach Monsanto in der Vergangenheit Wissenschaftler, um Monsanto-Produkte medienpräsent zu verharmlosen oder schönzureden. Ein Beispiel ist Professor Calestous Juma von der Harvard Kennedy School. Dieser warnte in seinen Artikeln vor „großen Risiken“, für denn Fall, dass man sich von der Gentechnik im Agrarbereich abwende.

Seine engen Verbindungen zu Monsanto „vergaß“ er jedoch zu erwähnen. Monsantos Forschungsleiter Eric Sachs schrieb die Artikel laut Natural News sogar selbst mit.

Pharmaindustrie

Monsanto hat 1,5 Millionen Dollar in das Unternehmen Tekmira Pharmaceuticals Corporation investiert. Dabei handelt es sich um jene Firma, welche ein Heilmittel und einen Impfstoff gegen das Ebola-Virus erforschte. Laut einem Artikel von Yahoo Finance aus August 2014, der leider nicht mehr abrufbar ist, ist das Unternehmen führend in der Forschung.

Monsanto könnte bis zu 86,2 Millionen Dollar an der Investition verdienen, hieß es. Einige Journalisten und Blogger vermuteten in der medienpräsenten Ebola-Epidemie eine „neue Schweinegrippe“. Also eine Art Konjunkturpaket für Pharmafirmen. Sie lagen damit möglicherweise nicht ganz falsch: Das Thema verschwand Anfang 2015 schlagartig aus den Medien.

Übernahme durch die Bayer AG

Im Mai 2016 machte die deutsche Bayer AG ein Übernahme-Angebot in Höhe von 62 Milliarden US-Dollar. Monsanto lehnte das Angebot ab, bot jedoch diesbezügliche Verhandlungen an. Im September desselben Jahres machte Bayer ein weiteres Angebot in Höhe von 66 Milliarden Dollar. Zum damaligen Zeitpunkt entsprach dies umgerechnet 60 Milliarden Euro.

Am 07. Juni 2018 wurde Bayer zum alleinigen Eigentümer der Monsanto Company. Damit stieg der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern zum weltgrößten Anbieter von Herbiziden und Saatgut auf. Den Namen „Monsanto“ werde man aufgrund des negativen Images verschwinden lassen und die Produktpalette unter der Bayer AG weiter vertreiben, hieß es.

36 Kommentare

  1. Proteste gegen Monsanto gibt es schon lange und zwar in den USA. Da war das Thema hier noch weitgehend unbekannt. Das liegt schon mal daran, das Mosanto Gifte (Dioxin) produziert. Nicht nur Agent Orange, nein, es gab auch ein Agent Blue und schöne andere Dinge mehr.

    Das Mosanto wohl auch noch am Welternährungstag einen Preis bekommt, das ist pervers.

    http://guardianlv.com/2013/10/monsanto-up-for-nobel-prize-disaster-video/

    Das die deutschen Qualitätslügenmedien negative Mosanto Artikel selten veröffentlichen ist schon mal klar.

    Bei Interesse im Suchbalken Mosanto eingeben bei :

    http://www.salem-news.com/

    Mosanto lieferte auch chemische Grundstoffe an Herrn Assad in Syrien.

    Mosanto gehört zur Neuen Weltordnung wie das Amen zur Kirche.

  2. Naja, wenn Obama und sogar die EU den Friednsnobelpreis bekommen haben, da braucht es nicht zuverwundern wenn Firmen wie Monsanto & Co den “Welternährungspreis” bekommen !
    Die Leute die solche Preise vergeben müssen doch IHR bißchen Hirn abgeschaltet haben oder die besitzen gar kein Hirn !!!

  3. Ja und Herr Brüderle lässt sich beim Roden der Gen Veränderten Kartoffel ; Amalfi ,speziell ,lol zum Spargel ja wohl Fotografieren , es gibt kaum noch alte Sorten Kartoffeln , viele neue Namen und noch nicht so lange auf dem Markt . Meine Nachfrage bei der Aufsicht Behörde : Antwort in Deutschland gibt es keine Gen Veränderten Kartoffeln ! So ach ja , so ist das also .
    Dicker Bericht mit Photo und Aussage Gen Verändert aber bei uns nicht , Unglaublich Verlogen !

  4. Ich hasse Monsanto schon lange, endlich tut sich etwas.
    Und wo sind die Grünen?
    Statt Steuern hätten sie dieses Thema wählen sollen, dann
    hätten sie sicher viel mehr Stimmen erhalten! Oder sind die
    Monsanto Lobyisten schon auch bei den Grünen angekommen?

  5. Monsanto und die New World Order – Totale Kontrolle – Schöne neue Welt

    Plan B
    Die Regierung verbietet den Bürgern jeglichen Anbau von Pflanzen und das halten von Nutztieren aller Art, somit auch die Herstellung von Milchprodukten und Heilpflanzen, die Erzeugung von Saatgut etc.etc.
    Insektenmittel werden versprüht um Bienen und Hummeln auszurotten.

    Als Endergebnis gibt es dann nur noch genveränderten chemischen Sondermüll
    zu fressen für die Sklaven. Ab Geburt! Die gesundheitlichen Schäden werden bekämpft mit Chemie der Pharma-Industrie. Als 3. Standbein greift die Kosmetik-Industrie ein. Zweck der Übung im Endeffekt : Verkürzung der Lebenszeit und Programm gegen die Überbevölkerung. Das schon aus dem Grund, weil obiges die Zeugungsfähigkeit stark herabsetzt, Studien beweisen dies.
    Es bildet sich langfristig eine starke resistente neue RASSE Mensch. Der total abhängige Hochleistungs-Sklave gewissermaßen. Gehirngewaschen, chipimplantiert und app-gesteuert, jederzeit erreichbar und aufspürbar, jederzeit ausschaltbar.

    Jaja, ich weiß, pöse pöse VERSCHWÖRUNGSTHEORIE

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/23/eu-will-anbau-von-obst-und-gemuese-in-gaerten-verbieten/

    http://www.permanentculturenow.com/are-governments-attempting-to-stop-citizens-from-growing-their-own-food/

    http://www.escapistmagazine.com/news/view/126375-Bees-Are-Dying-Scientists-Have-Found-Out-Why

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/jon-radojkovic/erneut-massensterben-bei-bienen.html

  6. @Kaiser Wilhelm
    Klingt für den deutschen Normalo sicher sehr befremdlich, aber ist genau so. Kinder werden bereits 6 Wochen nach der Geburt geimpft, Kleinkinder schlucken Pillen, ab dem 40. Lebensjahr dann exzessive Einnahme von Pillen mit Nebenwirkungen + Pillen gegen die Nebenwirkungen. Ab 67 dann in tödlicher Dosis.

  7. Das Problem ist nicht die Gentechnologie, sondern das imperialistische Weltherrschaftsdenken. Gentechnologie ist unvermeidbar und ist teil der menschliche Evolution mit vielen Vorteilen für die Menschheit. Die Gefahr sind nur die intransparenten Diskussionen über die Grundlagenforschung.

    Das patentieren der entschlüsselte Gensequenzen um die Welt zu beherrschen ist das Ziel von Monsanto und den Amerikanern.

    Die sogenannte „Neue“ Weltordnung ist nichts neues, nur das Wort „Neue“ wurde vorgesetzt um uns zu verblenden. Seit die Entstehung, mit dem Urknall, des Universums ist die universelle (Weltordnung) Ordnung inbegriffen.

    Schauen wir mal in das alte Testament und in die griechische Mythologie, da sind lauter genmanipulierte Menschenwesen. Das Wissen darüber ist nichts neues, nur wiederbelebt. Adi hat auch während seine NSDAP-Herrschaft viele seiner Wissenschaftler nach Indien versandt um altes verborgenes Wissen aus den vedischen Schriften zu studieren.

    Hier ein Beispiel: Der Versuch altes Wissen zu patentieren.

    Rettung aus dem Regenwald?
    Die Wiederentdeckung der Terra Preta

    http://www.zdf.de/Mainzer-Stadtschreiber/Rettung-aus-dem-Regenwald-5446034.html

  8. B ist Aussitzen, Abwarten, Neu- Versuchen
    Zeit scheinen dieses Familiendynastien von Aktionären nicht zu kennen, und irgendwann fällt auch der letzte Politiker der Versuchung des Geldkoffers und Aufsichtsratspostens im wachsenden Chaos anheim.

    Oder wie es im Film „Shooter“ mit Mark Wahlberg der Senator ausdrückt: ‚es gibt nur Mitspielen oder Verlieren‘

  9. Nee nee, A wie Aussitzen, A wie Abwarten, A wie ausschalten, A wie Armut.
    Das B ist für : Bevölkerungswachstum Bewusst Bekämpfen. Null Bio und null
    Bienen.

  10. @King Zulu

    Hier eines der vielen Bücher, welche vor dem Roman -1984- erschienen sind. Es gibt noch mehr in der Art. Die Neue Weltordnung darin schon recht genau beschrieben, etliche Werke wurden verfilmt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt

    Kaum bekannt sein dürfte dieser Roman, der auch verfilmt wurde

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wir_%28Roman%29

    Erstaunlich, wie viele der geschilderten Ereignisse aus den Romanen bereits
    eingetreten sind bzw. verwirklicht wurden.

    Das es kein Bargeld mehr gibt, sondern nur noch die Standardverechnungseinheit -CREDITS- ist in diesen alten Schwarten schon drin. Aufmüpfigen Bürgern werden die Credits abgebucht, sie erhalten keine Nahrung mehr. Ebenso erwähnt die drahtlose Kommunikation (im Roman genannt Telecom) über ein Gerät, welches man in Form einer Uhr am Handgelenk zu tragen hat. Dort drin ein Chip welcher verhindert, dass man als Unterpriviligierter gewisse Bereiche betritt. Kameraüberwachung inkl. Gesichtserkennung auch erwähnt. Geplant ist das alles schon vor langer Zeit, nur die Technik dazu hinkte etwas hinterher, als diese Bücher erschienen.

  11. @Kaiser Wilhelm
    Weltweit die Organmafia und Organkriminalität durch staatlich unterstütze Hinrichtungen ist bekannt. Allerdings wie Hoch der Dunkelziffer liegt ist unbekannt.

    Zu den Romanen, lehne ich an, dass dieser Art die Religion, Esoterik und der Glaube schon das getan hat. Nun das die Gläubigen zu „Engelswesen“ ( Cherubime und die Seraphime; genmanipulierte Kreuzung Menschen und Vögel) betten, mich nicht verwundert, dass die Selben aus Unwissenheit gegen die Genmanipulation schreien.

    Die Rothschilds, Rockefellers und Gates (Zionisten) Foundations werden die Welt nichts regieren wie sie es gerne hätten. Dafür haben sie sich mindestens 6000 und höchsten 10000 Jahre mit der Zeit vertan.

    Wie sagtest du immer schön; Wissen und Information ist das was zählt.

    Glaube und Unwissenheit verursacht nur Zerstörung.

    Ursache und Wirkung daher Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung!!!

  12. Na da haben wir doch das, was ich oben erwähnte. Gewisse Kreise kommen nicht
    mehr an Nahrung ran, aus welchem Grund auch immer. Spätestens nach Abschaffung des Bargeldes wäre die Katze dann im Sack.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mike-adams/empfaenger-von-lebensmittelhilfe-in-panik-da-das-elektronische-etb-system-zusammenbricht.html;jsessionid=FAADE9E82C424406CA8560159E4CE6BE

    Ein schöner Artikel! Das von außen heraus unangreifbare Gebilde USA verrottet
    von innen heraus wie ein fauler Apfel.

  13. @Bürgender – Ist doch immer meine Rede : Die Lügenmedien bringen eh nix und
    selbst auf den deutschen kritischen Websites wird man meistens auch nur unzureichend bedient in Bezug auf US Themen. Das ist der Grund warum ich zu US Themen per Stichwortsuche in USA suche, oder auf bestimmte US websites gehe.

    Der Protest gegen Monsanto ist seit Jahren im Gange in den USA.

    Wenn ich bei http://www.salem-news.com/ im Suchbalken Monsanto eingebe, dann erhalte ich allein dort 100 Artikel zum Thema die auf DER website seit 2010 veröffentlicht wurden.

    Das funktioniert generell bei kritschen US websites über den Suchbalken so, aber wenn man täglich auf diesen Seiten ist, bekommt man ja alle neuen
    Headlines mit. Somit das Thema Monsanto auch auf den Veteranen-Websites, und das Thema Monsanto ist in den USA aus diversen Gründen viel brisanter.
    Dort läuft es nämlich mit Verboten einher gewisse Produkte selbst anzubauen, habe es oberhalb ja schon erwähnt. Man kann schnell vor Gericht landen. Hier nur mal ein einziges Beispiel :

    http://www.veteranstoday.com/2013/05/25/rawmilk/

    Ich hatte dir ja vor langer Zeit ja auch mal berichtet, dass man durch das Lesen zu US Themen auf US Websites (auch in normalen lokalen US Zeitungen) eben mitbekommt, wie viele wichtige Meldungen dem deutschen Michel ÜBERHAUPT GARNICHT bekannt gemacht werden. Andererseits interessiert es die breite Masse in Merkeltanien ohnehin nicht.

  14. Queen Bee
    14. Oktober 2013 um 00:00
    Kein Hund beißt in die Hand aus der das Futter kommt, noch nicht einmal ein Schwein tut dies!

  15. Dann prüft mal bitte alle nach wem Monsanto eigentlich gehört. Und dann recherchiert mal nach den weiteren Untaten des Inhabers. Ihr werden die Ohren anlegen welche Abründe sich da auftun.

  16. treten wir den Amis in den Arsch!
    Das ist vielleicht das EInzige, was die verstehen!

    die Alternative wäre: erschlagen!

  17. Ich verstehe nur ncht, warum keiner von Euch darauf kommt, daß Bill Gates über die Bill And Melinda Gades Foundation die Aktienmehrheit von Monsanto hat. Genauso wie er die Aktionmehrheit von ein paar Pharmafirmen hat. Und noch so einiges mehr.

  18. @Thomas – Nicht neu. Wo Bill Gates noch drin ist und sein Kollege Zuckerberg, da gehen dir die Augen über. Was glaubst du denn, warum die so erpicht drauf sind in den USA Zwangsimpfungen gesetzlich durch zu bekommen. Eine Planung die in Deutschland ja auch angedacht ist. Welchen
    Migrationshintergrund die beiden haben, das erkennt der Fachmann auf den
    Photos dieser NWO-Vögel.

    Das ist jetzt nur ein Beispiel. Der Oberbegriff in den du dich einlesen
    musst zu diesem ganzen Komplex heißt : ROCKEFELLER FOUNDATION

    Wer in den USA wo und wie die Finger drin hat, das kannst du bis ins kleinste Detail nachlesen. Ebenso wer mit wem verwandt ist (durch Heirat)
    und wer in der gleichen Uni war und im selben Club, frühere Verbindung zu personen die jetzt im Senat sind oder sonstwo an hoher Position usw. usw. – Ein schönes Thema, kostet aber Zeit. Anschließend ein sehr starker AHA EFFEKT.

  19. Da haben wir nun ein Problem. Das Problem mit der Vermischung.
    Dazu handelt es sich um Dinge, die mir von Berufs wegen bekannt sind (sein müßten).
    Niemals gibt es einen alleinigen Grund, wenn ein weltweites Problem auftritt. Immer sind es mehrere Dinge, die hier zusammentreffen. Wenn man aber einen Schuldigen mal ausgemacht hat, – dann beißt man sich an ihm fest, ohne auch andere Faktoren dabei zu berücksichtigen.
    Normale menschliche Reaktion. Verleitet aber zur Einäugigkeit.

    Zurück zu Monsanto und zu Round-up.
    Monsanto ist ein Klub, dem es ausschließlich um Profit geht, und dabei geht er über Leichen, wenns sein muß. Das weiß man.
    Jetzt versucht dieser Klub seit langem, die Saatproduktion derart in die Hand zu bekommen, daß man nur immer sein Saatgut aussäen kann, selbst kann man keines bei der Ernte gewinnen. Das trifft immer dann zu, wenn es sich um F-1 Hybriden handelt. Genau diese werden als gentechnische Errungenschaft von Monsanto angepriesen und den einfachen Bauern eingetrichtert. Anfangs mit Spottpreisen, wenn sie aber dann vom Konzern abhängig sind, dann werden sie „kaputtgepreist“.

    Das ist die Methode. Inwieweit da Schäden an Mensch und Tier beim Verzehr durch die gentechnische Manipulation auftreten, das bleibt vorläufig außen vor. Ich habe bis jetzt noch keinen Menschen gesehen, der von dem Zeug krepiert ist.
    Heißt noch lange nicht, daß es ungefährlich sind. Fakt ist (wie ich es sehe), daß weder schlüssige Beweise für das eine noch für das andere existieren. Das eine hieße „völlig ungefährlich“, das andere hieße „giftig“.
    Das, was man bisher mit den Bienen gemeint hat, nachzuweisen, ist irgendwie auch graue Theorie. Ich hab auch von diesem Honig gegessen, und lebe immer noch, und das verdammt gut.
    Letztlich geht es immer um die Menge. Und genau da sind wir am casus cnactus.

    Ich weiß um die Giftigkeit von Round-up. Ich kenne auch die Giftigkeit von Grammoxone, E 605, usw. Sämtliche Mittel habe ich – weil die Ankündigung zum Verkaufsstopp ja zeitlich rechtzeitig kam, mir in ausreichender Menge besorgt und lagere sie produktgemäß richtig. Solange ich lebe, habe ich diese Substanzen zur Verfügung.

    Bin ich jetzt ein biologischer Amokläufer? Mitnichten.
    Ich kann die Giftigkeit dieser Produkte einschätzen, und verwende sie deshalb genau dann und dort, wo sie keinen nachhaltigen Schaden anrichten. Überlege genau, wann es sich um Spritzung handelt, die die Bienen gefährden könnte. Verdopple die Karenzzeiten, – sofern ich das Zeug überhaupt für Eßbares verwende. Zum überwiegenden Teil nämlich gar nicht. Dazu werde ich immer nur kurz mit den Kanonen auf die Spatzen schießen, aber niemals dauerhaft.

    Der Schaden für die Umwelt liegt nicht darin, weil der Gärtner diese Substanzen im Überfluß verwendet, sondern weil die Landwirte aus Kostengründen auf die seligmachenden Mittel der Chemieindustrie hoffen und diese bedenkenlos, Jahr für Jahr hintereinander, anwenden und sich nichts dabei denken. Sie meinen einfach, – gemäß Werbung dieser Chemiekonzerne – daß sie dadurch billiger fahren.

    Die Kombination von logischen biologischen Zusammenhängen zur Vermeidung von Schädlingen sowie die logistisch sinnvolle Art der Unkrautbekämpfung durch zeitlich präzisierte machinelle Aktionen sowie in der Ergänzung durch ausgewählte Mittel der Chemie, – das ist den meisten fremd.
    Entweder das eine oder das andere. Kombinieren und gezielt sinnvoll einsetzen,- das ist den meisten fremd.

    Das nicht vorhandene Weiterdenken über den Tellerrand, das Nichterkennen der Zusammenhänge in Kombination mit dem Profitstreben der Chemieindustrie, – das ist der zerstörerische Effekt.
    Nicht ein extrem giftiges Mittel wie z.B. Round-up allein.
    Wenn das Hirn aussetzt, dann gibts Schäden. Dann geht der Schuß nach hinten los.
    Was aber an meiner Einschätzung des Monsanto-Klubs nichts ändert. Aber ich gebe denen nicht die Alleinschuld.

  20. @Helmut – Aus deiner Sicht richtig, jedoch die indischen Bauern, denen man sonstwas (mehr Umsatz u.a.) versprochen hat in Bezug auf Gen-Saatgut (hat nix mit Unkraut-Ex zu tun) und wo das dann nicht eintraf, haben sich aufgehängt zu Tausenden. Dort gibt es kein Hartz 4.

    Das noch mal zum Theama Monsanto. Jedem Bürger mit Restgehirn ist auch klar, dass das Monsanto Agent Orange etc. in Vietnam nicht nach deinen löblichen Kriterien gemischt war, sondern hochkonzentriert von oben kam.
    Das Zeugs ist ebenfalls ein Herbizid. Jedoch herstellungsbedingt
    war es mit Dioxin belastet. Die militärische Spezialmischung mixte man
    dann gezielt zur Entlaubung an, die anderen Agents zu anderen Zwecken.

    Und bevor wir zu diesen Dioxinen nun nur auf den USA rumhacken : Deutsche Firmen haben auch geliefert! Geld stinkt nicht (zumindest nicht nach Leichen)

    Auch deine Rücksicht auf Bienen & Hummeln etc. ist löblich, in den USA und in Kanada sieht man das an höherer Stelle ganz anders. Dort werden sie ausgerottet. Es ist bei diesen Mitteln die Frage der Konzentration.

    Kollegen und ich sind beruflich auch schon durch falsche Dosierung mal geschädigt worden. Das war zwar kein Pestizid, aber das kommt dabei raus, wenn man aus Geldgier Lohndumping betreibt, Aufträge an obskure Subunternehmer vergibt die ausländische Hilfskräfte einstellen, welche die Latte an Bedienungsanleitung (Dosierung, Anwendungsbereich, Warnhinweise) zu einem Mittel gar nicht lesen können.

    Nun warten wir mal die nächste Sauerei in Merkeltanien und in Rumänien ab.
    Die Sauerei heißt Fracking. Was dazu abgeht schon jetzt in USA und Kananda in Bezug auf Umweltschäden ist schon krass. In den meisten Ländern kommt ja kein Trinkwasser aus dem Wasserhahn, das ist von Vorteil.

  21. Kaiser:
    Genau das habe ich gesagt. -Stichwort indische Bauern:
    ……….von Monsanto angepriesen und den einfachen Bauern eingetrichtert. Anfangs mit Spottpreisen, wenn sie aber dann vom Konzern abhängig sind, dann werden sie “kaputtgepreist”.

    Fängt in RO auch schon an, diese Masche, aber da sind die Bauern wesentlich vorsichtiger und mißtrauischer. Deswegen ists noch in der Anfangsphase. Der Bauer verwendet mal das Saatgut von den Gen-Konzernen (ist ja nicht nur Monsanto), weils billig ist. Das Jahr drauf aber verwendet er wieder seines, das er noch vom vorvorigen Jahr hat, damits nicht kaputtgeht, und er wieder neues zur Verfügung hat.
    Nicht im Sinne der Gen-Firmen, aber – „that’s life“.

    Zum weiteren Text komme ich auch wieder auf meine genannte Aussage zurück:
    Letztlich geht es immer um die Menge. Und genau da sind wir am casus cnactus.

    Natürlich hast Du recht, es geht auch um die Konzentration. Aber das beinhaltet das Wort „Menge“. Nämlich wieviel von dem Giftzeugs pro m² und pro Zeiteinheit.

    Egal, ob es Vietnam oder die zivile Verwendung ist.

    Das mit dem Trinkwasser halte ich für viel gefährlicher. Denn es geht an die Lebensexistenz eines jeden Menschen. Deshalb ist es gut, wenn sich Leute hier in RO finden, die das nicht ignorieren und sich dagegen stellen. Dabei auch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, wie man in der Moldau erleben mußte.
    Sinnigerweise sind die Organisatoren für diese Protestaktionen deutscher Wurzel. Aber das weiß man, wenn man die Mentialität der Rumänen kennt.

  22. @Helmut – Spätestens dann, wenn aus deiner Wasserleitung oder dem Brunnen
    Wasser fließt welches brennbar ist, wird bei dir in der Nähe Fracking betrieben. Also gelegentlich mal ein Feuerzeug dabei haben, auch als Nichtraucher!

    http://www.youtube.com/watch?v=4LBjSXWQRV8

    Es gibt massenhaft Filme und Berichte davon.
    Ob der Kochtopf mit der guten Suppe beim Kochen explodiert, davon noch
    keine Berichte auffindbar. Guten Appetit.

    Die MENGE war genau das Problem durch das ich geschädigt wurde. Wieviel
    Menge auf wieviel Wasser, dies steht genau auf der Verpackung und 1000 andere Dinge auch, so wie es nun mal in Deutschland Satz ist. Damit kann aber ein illegal in D aufhältlicher und arbeitender Afrikaner wenig mit anfangen.
    Der dosiert nach dem Motto : Viel bringt Viel

    Das Motto auch in Asien sehr beliebt.

    Auch unter absoluten Vollalkoholikern gilt das Motto : Trinke nie mehr als 3 Flaschen Vodka a 0,7 Liter in weniger als 1 Stunde.

    Bei den indischen Bauern war es so, dass der Ernteertrag ausblieb.
    Lag ggf. am Klima oder an den Böden, ist aber egal. Existenz vernichtet! Also ab an den nächsten Baum. Weiterer Beitrag zur Reduzierung der drohenden Überbevölkerung, anders ausgedrückt : Ausrottung unwerten Lebens gemäß des 100 Jahre alten Planes. Rockefeller Foundation lässt grüßen.

  23. Regt mich was auf, wenn der Alzheimer beißt.
    Da hab ich doch was ausgesprochen Interessantes gesehen, denke über youtube.
    Es handelt von Fracking, war ein Film so über wenigstens 1,5 Std. Ein junger, dunkelhaariger Mann hat da über seine Heimat Penssylvania berichtet, da war ein haus, das seine Eltern gebaut hatten, mitten im Wald, und dann fing es nun mit dem Fracking an.
    Das war zwar von den USA, aber in deutsch verfaßt (entweder untertitel oder deutsche Kommentare). War so interessant, daß ich das wieder hervorholen will. Leider hab ichs nicht gespeichert.
    Wenn jemand weiß, was ich damit meine, dann wäre ich für einen Hinweis dankbar.

  24. @Helmut – Bei Youtube auf der Homepage ist auch ein Suchbalken !!!
    Dort kannst du ebenfalls wie bei Google Eingaben machen

    http://www.youtube.com/results?search_query=pennsylvania+fracking

    Textbeiträge satt bei Google unter Suchbegriff : pennsylvania fracking

    Fracking Aktivisten wurden schon vor Gericht gezerrt und erhielten Geländeverbot. In Kanada ist es ähnlich.

    Nochmal : Wenn bei dir zuhause das Leitungswasser noch nicht brennbar ist,
    ist bei dir in der Umgebung noch kein Fracking.

    Noch was : Hast du in deinem Browser keine so genannte History ??
    Dort sind alle Web Adressen drin die du in den letzten 12 Monaten angeklickt hast.

  25. Danke, Kaiser, – genau das habe ich gestern abend auch getan, – aber umsonst. Es sind ja hunderte von Videos.
    Heute früh (mit wachem Kopf) bin ich auf die Idee gekomen, dazu das Wort „deutsch“ einzugeben. Und dann kams:

    https://www.youtube.com/watch?v=d75ZXcTi-KY

    Weiß zwar immer noch nicht, von wem oder über welches Forum ich das aufgeschnappt habe, aber ich habs wenigstens wieder. War ziemlich aufschlußreich, deshalb hab ichs auch gespeichert.

    Das mit dem History muß ich überprüfen. Der Tip ist gut. Funktioniert logischerweise, wenn Du von Browser sprichst, unabhängig davon, von welchem PC ich das angeklickt habe, – solange derselbe Interneteingang dafür zuständig ist.

  26. Genau das habe ich auch gelesen.
    Das ist Fakt. Aber keiner regt sich auf. Diese Netzfrauen sind da Ausnahmen.

  27. Monsanto = Weltherrschaft über Welternährung, es fehlt nur noch die Weltherrschaft über das Wasser! Griechenland lehnte ja gerade in einer Volksabstimmung (ein unbekanntes Wort in der BRDDR, kommunal jedoch möglich aber nicht bindend!!!) mit weit über 90% die Privatisierung ab.
    Der Griff nach dem Wasser ist aber aktueller denn je:
    http://morbusignorantia.wordpress.com/2014/05/25/geheim-verhandlungen-wasser-soll-weltweit-privatisiert-werden/

    und noch ein sehr lesenswerter Artikel, der nicht nur die Ukraine behandelt, sondern Geschehnisse ab Jelzin-Ära über Jugoslawienkrieg bis zur Ukraine:
    http://morbusignorantia.wordpress.com/2014/04/08/die-krim-krise-wahrzeichen-im-endkampf-gegen-den-welt-finanz-bolschewismus/

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