Indiana, USA: Wer Food Stamps beziehen will, soll arbeiten


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Wer im US-Bundesstaat Indiana keinen Arbeitsplatz hat und darum auf Food Stamps / Lebensmittelmarken angewiesen ist, um nicht zu verhungern, muss sich zukünftig mit einem Arbeitsplatz für selbige qualifizieren. 65.000 Leistungsbezieher sind betroffen.

Yes we can!
USA, Bild: Wikipedia

Millionen Menschen, die in den USA im Zuge der Krise ihre Arbeitsstelle verloren und keine neue gefunden haben, beziehen heute Food Stamps bzw. Lebensmittelmarken. Diese gibt es zukünftig aber nur noch gegen Arbeit. Jedenfalls kommt eine entsprechende Gesetzesänderung auf 65.000 Food Stamps-Bezieher aus dem US-Bundesstaat Indiana zu.

Wer also künftig Hilfe vom Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) erhalten möchte, muss sich um einen Ausbildungsplatz kümmern, einen Job suchen oder arbeiten gehen, um sich für die Lebensmittelmarken zu qualifizieren, wie Breitbart meldet. Erwachsene ohne Kinder müssen von nun an mindestens 20 Stunden pro Woche arbeiten und an Maßnahmen teilnehmen, um die Marken zu erhalten. Der Arbeitsmarkt sei jedoch überhaupt nicht in der Lage, 65.000 arbeitssuchende Personen zu beschäftigen, so das Magazin weiter. Was mit jenen Menschen geschieht, die bald keine Marken mehr erhalten werden, geht aus den Berichten leider nicht hervor.

Momentan bezieht mehr als jeder siebte bzw. 46,5 Millionen Amerikaner sogenannte Food Stamps (Statistik hier: PDF), in Indiana sind es rund 876.000. Seit 2001 hat sich die Anzahl der Leistungsempfänger vervierfacht, fast 27 Millionen Kinder bzw. jedes vierte Kind ist inzwischen auf Food Stamps angewiesen.

13 Kommentare

  1. Das ist ein weiterer Schritt der Versklavung. Mit dem Zurückhalten von natürliche Grundsachen ( Essen, Trinken) sollen die Menschen zu jeglicher sklavenartigen und menschenunwürdigen Arbeit gezwungen werden.

  2. Wie Recht Du damit hast. Sklaverei für alle!!! Und wenn dabei Menschen verhungern, nennt sich das dann sozialverträgliches Frühableben.

    Wir leben in einer total verrückten und dem Untergang geweihten Welt. Der Mensch an sich ist überhaupt nichts mehr wert.

  3. Klingt hart das Ganze. 20h die Woche zu arbeiten um diese scheiss Marken zu kriegen? Von Lohn reden die da aber nicht, oder? Wenn die Arbeit hätten um die für die Marken arbeiten zu lassen können sie die leute auch normal bezahlen. Aber das ist sich nicht der gedanke der Elite ihre Sklaven über ihren „Lohn“ noch selber entscheiden zu lassen wofür sie diesen Ausgeben. im Reisebüro kannste die sicher nicht tauschen. Ich wünsche mir das die Idies da drüben mal aufwachen …

  4. war da nicht mal was mit UNO-Konvention und dem Verbot von Kinderarbeit? Die USA schießen sich immer mehr ins Knie und scheißen sich ins nur noch ständig ins Hirn.

  5. Das kommt davon, wenn man was die Grundversorgung angeht, zu 100% vom Staat abhängt. Für Menschen für die der Begriff „Freiheit“ nicht nur eine hohler Phrase ist, ist das oberste Ziel die Selbstversorgung. Gerade in den USA gibt es dafür wunderbare Beispiele.

  6. „Mit Zurückhaltung natürlicher …“ Moment Mal. Sachte.
    Kein Mensch hat Anspruch darauf, dass ihm die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Schon immer mussten Menschen für ihre Nahrung arbeiten. Dass sie in der Neuzeit das nicht mehr brauchen, sondern nur noch in den Supermarkt schlappen müssen, ist ein Auswuchs der Gesellschaft. Denn damitsie im Supermarkt nur noch ins Regal greifen müssen, dafür haben andere Menschen gearbeitet. Ist das fair?
    Du tust so, als ob diese Menschen im Schweiße ihres Angesichts Getteide auf ihrem Feld anbauen (also arbeiten, sic!) und man ihnen das wegnimmt.
    Und was das Wasser angeht: klar darf Wasser nichts kosten, das sehe ich auch als Grundrecht (im Gegensatz zur Lobby-EU). Aber ich habe kein Anspruch darauf, dass das Wasser abgepackt im Supermarkt auf mich wartet.
    Und ich habe auch keinen Anspruch darauf, dass es für Lau aus dem Wasserhahn kommt. Der Betrieb eines Netzes kostet Geld und es kann nicht sein, dass die einen das finanzieren und die anderen ohne Gegenleistung einfach konsumieren. Davon unabh. ist natürlich, dass mit Wasser kein Geld verdient werdwn sollte (Stichwort Privatisierung). Vielleicht meinten Sie das mit Grundrecht …

  7. Hallo „peter“,
    vielleicht solltest Du das nächste Mal erst ein wenig über das nachdenken, was Du schreiben willst.
    Du machst hier die Ärmsten (und meist auch Schwächsten) der Gesellschaft für die Politik der Geldbesitzer und deren Handlanger verantwortlich. Es ist eine Schande für ein gesellschaftliches System, das sich auch noch als „hoch entwickelt und zivilisiert“ bezeichnet, wenn es nicht in der Lage ist, für geordnete Verhältnisse zu sorgen. Von der Halbtagsarbeit für Essen ist es nur ein kleiner Schritt zum Vollzeitjob für Essen und Unterkunft. Dann ist das Prinzip der römischen Sklaverei oder der nationalsozialistischen Ghettos wieder erreicht.
    Darüber solltest Du einmal nachdenken!

  8. @Peter w.: ich denke immer mach, bevor ich etwas schreibe. Das wird aber kaum dazu führen, dass wir einer Meinung sind. Vielleicht wenden Sie Ihren Ratschlag auf sich selbst an, oder Sie lassen solche Bemerkungen einfach weg, dann haben Sie mehr Platz um inhaltlich zu argumentieren.
    Ich mache niemanden für die Politik eines anderen verantwortlich, ich mache jeden für sich selbst verantwortlich. Wenn ich arbeite und Steuern und Sozialabgaben zahle, damit 2 andere zuhause auf dem Sofa liegen können, wer ist denn dann der Sklave? Kommen Sie, mal ehrlich? Werde ich gefragt, ob ich zahlen möchte? Oder kann ich es irgendwie verhindern? Sie haben Angst, dass diese Menschen zu Sklaven WERDEN und verkennen dabei, dass die, die den ganzen Spaß finanzieren schon Sklaven SIND.
    Sie wollen Essen für jeden und jeden Tag, aber ohne Gegenleistung. Wie soll das gehen? Irgendjemand muss doch auf dem Feld die Kartoffel aus dem Boden holen, sind das dann keine Sklaven für die, die dabei zuschauen?
    Ich möchte hier keineswegs der Geldbesitzern das Wort reden. Geld mit Lebensmittel zu verdienen (das über die normalr Wertschöpfungskette hinausgeht) ist verwerflich und sollte bestraft werden. Aber dann müssen auch diejenigen, die von der Gesellschaft nur nehmen und nichts geben bestraft werden.
    Ach, und das Nazi-Ghetto Vergleich … so traurig dass das auch noch kommen musste.

  9. Sorry, aber mir fällt bei Ihrem Beitrag ein Zitat ein:

    Herman Melwille sagte oder schrieb:
    Von allen absurden Vorurteilen der Menschheit übertrifft nichts die Kritik an den Gewohnheiten der Armen durch die gut Situierten, Bequemen und Wohlgenährten.

    Ich gehe, auch wenn der obige Text sich zunächst einmal auf die USA bezieht, einfach mal von unserem schönen Land aus und habe mir die Mühe gemacht, Ihnen den monatlichen Bericht der BA zur Hand zu geben. In diesem können Sie sich selbst anschauen, wie viele offene und sofort zu besetzende, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. In diesem Bericht finden Sie auch, mit Leichtigkeit, das Heer derjenigen, die keinen von diesen Arbeitsplätzen bekommen (können) (Einzelfälle brauchen hier nicht besprochen zu werden) In den Staaten wird es wohl ähnlich, oder sogar noch schlimmer sein.

    Sie stellen in Ihren Beiträgen tatsächlich die These in den Raum, dass es jedem möglich ist, einfach so arbeiten zu gehen, um sich seine Brötchen selbst zu verdienen. Laut dem Bericht der BA (Stand Okt. 2014) ist dieses auch für 517.000 Menschen möglich. Und was ist mit den restlichen ca. 12,5 Mio Menschen die keinen Zugang zu sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen haben? Darunter Kinder, Kranke, Alleinerziehende, Rentner, Ausländer ohne Arbeitserlaubnis, Schüler, etc.? Was ist mit denjenigen, die nur so wenig, teilweise für Vollzeit-Arbeit, verdienen, dass sie zusätzlich auf Allimentierung durch den Staat angewiesen sind?

    Ich selbst verdiene meine Brötchen damit, dass ich einen tiefen Einblick in dieses „§klav€n-System“ habe, ich habe unzählige Berichte darüber, warum jemand nach 35 Jahren Arbeit plötzlich zu denen gehört, die wir eben mitfinanzieren – das nennt sich im Übrigen Solidarität – Sie hocken dabei mit in dem Boot derer, denen das Wasser finanziell schon bis zum Hals steht, die sich alimentieren lassen müssen, um zu überleben. Leider merken Sie es noch nicht und treten mit Ihren Worten „brav“ nach unten.

    Nehmen Sie es persönlich, oder lassen Sie es, und ich schicke voran, dass es mir von Herzen leid tut, dass Sie scheinbar auch unter der „Last dieses Systems“ leiden, einfach, weil Sie wissen, dass andere auch ohne Arbeit Geld bekommen und Sie sich wahrscheinlich täglich „krumm“ machen müssen. Mir stinkt es auch manchmal gewaltig, das können Sie mir glauben. Jedoch hat Ihre Sichtweise nicht wirklich etwas mit der Reallität zu tun – man hört aus Ihren Worten led. das Wirken der Propaganda heraus. Und auch die latente Angst, Sie könnten aus „Ihrem Hamsterrad“ rausgeschmissen werden und sich in die Reihen derer einreichen müssen, die für Lebensmittel-Marken womöglich noch in Vollzeit arbeiten müssen. Cui bono???

    Traurig finde ich viel mehr, dass es immer noch Menschen gibt, die die Informationen, welche uns allen wunderbarerweise zugänglich sind, nicht nutzen. Aber die Menschen glauben eben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

    Es ist genug für alle da, nur die Verteilung ist extrem miserabel.
    Und schlußendlich reden wir hier von Menschen – und der absolute Großteil hat sich tatsächlich nicht ausgesucht, derart „abgehängt“ zu werden. Nur ein verschwindend geringer Teil derer will tatsächlich nicht arbeiten. Über die genaue Zahl derer finden Sie Auskunft im Netz. Die liegt irgendwo bei 0,01……..Ich weiß nicht wie viele Komma-Stellen.

    PS: natürlich hat kein Mensch den Anspruch, dass ihm gebratene Tauben in den Mund geflogen kommen. Jedoch hat ein Mensch das Recht auf ein menschwürdiges Leben. Dazu gehört auch anständige Bezahlung für anständige Arbeit. Es ist auf keinen Fall natürlich oder normal, dass man Menschen die Möglichkeiten dazu nimmt und ihnen dann suggeriert, sie seien selbst Schuld.

    http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mjq2/~edisp/l6019022dstbai697431.pdf

    Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.
    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Liebe Anna, man merkt dass Sie „tiefe Einblicke“ in das Sklaven-System haben, da Sie auch starr in diesen Denkmustern verharren. Selbstverständlich ist es unrealistisch, dass jeder eine sozialversicherungspflichtige Arbeit findet, ja sogar für Mini-Jobs oder Schwarzarbeit sind viele zu dumm oder zu faul oder beides. Das war aber auch nicht meine Forderung. Wenn Sie meinen Text richtig lesen, dann spreche ich von „einer Gegenleistung“. Sie schieben mir eine „jeder kann Arbeiten gehen“-These unter. Sie erkennen doch hoffentlich den Unterschied?
    Ich halte es also für zulässig, dass man Transferleistungsbezieher für gemeinnützige Arbeit heranzieht. Und das hat nichts mit Sklaventum zu tun.
    Ein Sklave arbeitet für sein Essen UND für die Bereicherung seines Eigentümers. Ich verlange (grob vereinfacht) nur, dass die Menschen für ihr eigenes Essen arbeiten. Und nun zur Anmerkung bzgl. Realität: ich halte mich für absolut realitisch, viele der heutigen Entwicklungen habe ich bereits vor 15 Jahren vorausgesehen (z.B. die Rente. Ich sage Ihnen auch gerne, wie das Enden wird, aber das wollen Sie bestimmt nicht hören).
    „Es ist genug für alle da“, das genau ist das Motto nach dem die linken Parteien agieren (und mittlerweile gibt es keine Mitte mehr). Und das ist leider eben nicht die Realität. Denn das was für alle da ist, ist nur gepumpt, geliehen, existiert nur auf dem Papier. Es ist die Grundregel unseres Systems und niemand kann daran etwas ändern. Und je mehr Sie umverteilen, desto schneller wird das System kollabieren. Das kann man aus der Vergangenheit lernen, wir werden es sehr bald bei uns sehen. Und auch die 4te Generation nach uns wird es wieder sehen. Pardon dass ich jetzt das ursprüngliche Thema verlassen habe, aber dazu gibt es von meiner Seite auch nichts mehr zu sagen.

  11. @peter Sie scheinen instinktiv zu spüren das ihre Zeit bald vorbei ist oder? Wissen Sie, wenn wirklich jeder für seinen Lebensunterhalt selbst sorgt, dann haben alle diejenigen, die indirekt an der Wertschöpfung beteiligt sind, keine Chance mehr. Das sind zur Zeit ca. 2% der Bevölkerung. Der Begriff „Leistungslos“ ist weit dehnbar. 😉

  12. Wenn ich hier zufällig mal Nachrichten im Lügen-TV über unsere „lieben Amifreunde“ sehe oder in der Zeitung lesen muss klingt das aber alles nicht so tragisch. Wenn sich ein Kleber vom ZDF der ja einen der größten Amiversteher darstellen will um nicht abgewatscht zu werden so erleben muss wird es einem speiübel. Das traurige ist ja das die Flitzpiepen das alles wissen und trotzdem keinen Arsch in der Hose haben und mal was vernünftiges an sich ranlassen. Man kann sich einfach nicht vorstellen das diese Menschen ruhig schlafen können. Man kann nur hoffen das die keine Kinder haben.

  13. Update
    Hier ein schöner Kommentar aus einem US Blog :

    Obama is being the food stamp President. He has done more for food stamps, than any President before. Including bringing in the illegal aliens, by the tens of thousands in one summer, and more to come.

    Hier was zum Thema : Frühstück in der Schule, weil es zuhause nichts gibt

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/schulessen-in-den-usa-immer-mehr-kinder-essen-auch-abends-a-1013292.html
    ———————————
    Anderes Thema :
    Hier noch was zum Lügenbaron Obama

    http://luzifer-lux.blogspot.com/2015/01/von-obamas-auschwitz-luge-und-der.html

    Und seine Rede zur LAGE DER NATION vor kurzem muss man sich unbedingt reinziehen. Die übliche Schönschwafelei in Reinkultur.
    Das (paranoide) Problem an der Sache : Die Politiker glauben tatsächlich, was sie so an geistigem Dünnschiss ablassen.

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