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Die Katzenverfolgungen, die Rattenplage und die Pest


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Papst Gregor IX. brachte im Jahr 1233 Katzen mit dem Teufel in Verbindung und ließ sie europaweit ausrotten. Dies führte zu einer Rattenplage, was zur Ausbreitung der Pest enorm beitrug.

Papst Gregor IX. brachte im Jahr 1233 die Katzen mit Teufelsanbetung in Verbindung. Deshalb ließ er europaweit Katzen ausrotten. Er rief sogar Festlichkeiten ins Leben, bei denen Katzen feierlich verbrannt wurden.

Der Franziskanermönch Bruder Berthold von Regensburg soll gesagt haben, dass der „Atem der Katze die Pest verbreitet“. Ein fataler, tödlicher Irrtum. Denn genau dieser massive Eingriff in die Natur führte im Lauf der Jahrzehnte dazu, dass sich Ratten, welche Krankheiten und Seuchen in sich trugen und durch Flöhe und Läuse die Menschen infizierten, ungebremst ausbreiteten.

Die verheerendste dieser Krankheiten war die Beulenpest, die insgesamt 50 Millionen Menschen dahinraffte, was wiederum zu Hexen– und Judenverfolgungen führte.

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