USA: Jedes fünfte Kind auf Food Stamps


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In den USA hat sich die Zahl der Empfänger von Lebensmittelmarken bzw. Food Stamps seit 2007 fast verdoppelt. 16 Millionen Kinder sind inzwischen im Food Stamps-Programm. Obama unterzeichnete im vergangenen Jahr ein Gesetz, welches die Ausgaben für das Programm um 800 Millionen Dollar pro Jahr kürzt.

Armut Bild: Wikipedia

Laut neuesten Zahlen des Census Bureau, welche am Mittwoch veröffentlicht wurden, sind ein Fünftel aller Kinder in den Vereinigten Staaten im sogenannten Supplemental Nutrition Assistance Program, oder SNAP, was bedeutet – sie beziehen Lebensmittelmarken bzw. Food Stamps.

Dies entspricht einer Zahl von satten 16 Millionen Kindern, deren Familien sich aus eigener Kraft nicht selbst ernähren können. Zum Vergleich: Vor Ausbruch der Systemkrise waren “nur” 9 Millionen Kinder von Food Stamps abhängig. 8 Millionen, die Hälfte der Kinder aus dem Programm, leben nur bei ihren Müttern. Rund 5 Millionen Kinder leben in Haushalten mit verheirateten Eltern.Rund 46,5 Millionen Menschen waren im SNAP, im Jahr 2007 waren es rund 26 Millionen.

Die Ausgaben für das Programm werden trotz der hohen Anzahl der Leistungsempfänger und der fallenden Kaufkraft des Dollars von nun an jährlich um 800 Millionen Dollar gekürzt. Ein entprechendes Gesetz wurde von US-Präsident Barack Obama im vergangenen Jahr unterzeichnet.

6 Kommentare

  1. @Alle
    Hatte einen schweren Server-Crash. Nun sollte wieder alles laufen. Falls euch was auffällt, wäre ich über eine kurze Mitteilung hier in den Kommentaren dankbar.

  2. lieber Bürgender,
    Habe es mit bekommen, das was mir aulfällt ist das beim Topthema keine Grafik angezeigt wird…
    Alles gute
    Demut

  3. @ Helmut Josef Weber

    Ich glaube nicht dass dieses Detail, aus dem Gesamtbild in die Schau gezerrt,
    die Endphase des Kapitalismus darstellt.
    Das ist nichts als der Kollateralschaden im Zusammenhang mit der Weltschuldenkrise, die seinerseits ihre Ursache in den Weltkriegen und im Kalten Krieg hat. Was ich an anderer Stelle schon dargelegt habe.

    Oder waren die Elendsbilder aus Schlesien aus der Frühphase des Kapitalismus das Ende desselben? Oder waren die etwa 20 Millionen verhungerten Sowjetbürger aus der Frühphase der Sowjetunion, nur weil Lenin diese unselige Agrarreform durchboxen musste, das Ende des sozialistischen Experiments?

    Nein, nichts davon traf zu. Und als die Franzosen im Winter 1919/ 20 mit Gewalt die Kohle aus dem Ruhrgebiet nach Frankreich holten, starben etwa 2 Millionen Deutsche an Kälte und Unterernährung. War das etwa das Ende Deutschlands?

  4. ist doch bei uns auch nicht viel besser!
    schade, dass es immer noch genug gutmenschen gibt, die dem korrupten staat und seiner elite aus der patsche helfen. gäbe es nämlich keine tafeln, keine armenspeisungen und die menschen würden in den strassen verrecken, stünden die zeichen auf sturm, denn – so hoffe ich – so gelichgültig wie in amiland ist diese gesellschaft noch nicht, aber sie muß inzwischen auch mit der nase drauf gestoßen werden und genau das verhindern leider diese gutmenschen!

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