USA infiltrierten Kubas Rapszene für politische Unruhen


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Laut Dokumenten soll die US-Behörde USAID in Kuba gezielt Rapmusiker kontaktiert haben, um sie zur Verbreitung regierungsfeindlicher Inhalte zu animieren. Dies geschah jedoch indirekt, sodass die Rapper oftmals überhaupt keine Ahnung hatten, dass sie nur benutzt wurden.

USA, Florida und Kuba Bildquelle: Latuff
USA, Florida und Kuba
Bild: Deviantart.com, Latuff

Eine US-Regierungsbehörde hat mehr als zwei Jahre lang heimlich Kubas Rapszene infiltriert, um eine Jugendbewegung gegen die dortige Regierung aufzubauen, wie eine Untersuchung ergab. Laut dem Bericht ließen sich die US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) und eine Firma namens Creative Associates International (CAI) aus Washington DC sich die Operation viele Millionen Dollar kosten.

Ahnungslose Rapmusiker sollen demnach indirekt kontaktiert und dazu überredet worden sein, „die Informationsblockade zu durchbrechen“. CAI baute das Netzwerk ZunZuneo, auch das „kubanische Twitter“ genannt, für junge Menschen auf, um einen sozialen Wandel sowie eine Bewegung gegen die kubanische Regierung  aufzubauen. ZunZuneo war angeblich sogar in der Lage, Kubas Internetsperren zu umgehen und hatte zuletzt 40.000 angemeldete User.

CAI versteckte sich hinter einem in Panama gemeldeten Unternehmen und einer Bank in Liechtenstein, um kubanischen Behörden keinen Einblick in die Geldflüsse zu gewähren. Beispielsweise gingen Tausende Dollar an das Rapduo Los Aldeanos, das gezielt gefördert wurde, um regierungsfeindliche Texte zu verbreiten. Die Videos wurden auf DVDs verteilt, um der staatlichen Kontrolle zu entgehen, so der Bericht.

Die kubanische Regierung unter Raúl Castro verhaftete jedoch die Musiker und andere, die  mit dem Fall in Zusammenhang standen und beschlagnahmte Geräte, welche Informationen über die geheime US-Operation enthielten. Die Musiker selbst hatten jedoch in vielen Fällen keine Ahnung, dass sie von den USA lediglich benutzt wurden, um soziale Veränderungen im Land herbeizuführen.

Im vergangenen Jahr wurde USAID aus Bolivien ausgewiesen, weil der Behörde Unterwanderung vorgeworfen wurde. Auch Ecuador und Russland haben die Agentur bereits des Landes verwiesen. Kuba wird seit über 50 Jahren von den USA sanktioniert.

Die nordamerikanische und sicherlich auch die europäische Rapszene werden hingegen durch große Plattenfirmen mit gewaltverherrlichenden, inhaltsfreien Inhalten überschwemmt, mit dem Ziel, verschiedene Bevölkerungsschichten gegeneinander aufzuhetzen, Rapmusik als Informationsmedium zu zerstören und in den USA außerdem, um die Gefängnisse mit Billigarbeitskräften zu füllen (toller Bericht dazu hier: Klick).

7 Kommentare

  1. Cuba ist ein wunderbares Land mit seelenvollen Menschen. Sie haben keine Probleme mit Würde auf die vermeintlichen Vorzüge des Westens zu verzichten.

    Auf die westliche Musikrythmen können sie schon allemal verzichten, die darin bestehen nur lange ziehende Töne zu produzieren – wie Zahnschmerzen.

    Die Amis haben es in der Schweinebucht vergeblich einmal versucht – aber Cuba ist für dieses US-Gesindel uneinnehmbar. – Guantanomo schreckt die gesamte normale und gesunde Menschheit ab, und die Cubaner haben diesen penetranten Gestank „westlicher Werte“ direkt vor, und in der Nase.

    Jeder normal veranlagte Mensch wendet sich da nur noch angeekelt ab.

  2. Eckart was laberst du für nen Müll?Dort haben sich Menschen sogar extra mit Aids angesteckt weil es für sie dann mehr zu Essen gab.

    In den Geschäften gibt es fast nichts-so wie in UDSSR.Man hat aber eh nur 1 Euro am Tag.
    Jeder träumt dort vom Westen.Und ohne die Millionen von ihren Verwandten die geflüchtet sind würde es ihnen noch schlechter gehen.

    Nicht die Amis haben es versucht sondern Kubaner selbst.Nur haben sie nicht gedacht das die Roten so gut kämpfen können.

  3. @ Harald , deine BILD-bildung ist nicht sehr glaubwürdig. Warst du mal in Cuba gewesen? Übrigens so wird UdSSR geschrieben.

  4. Es gibt sicher solche und solche Ecken in Kuba. Und die einen mögen Rapmusik, andere nicht. Kein Grund sich gegenseitig zu beleidigen. Danke.

  5. Ami go home, leave Germany, you are never more welcome, go home, we don´t like Bandits, Murders, Soldiers, Kriminals; leave Germany, leave Europe, go kuscheln with the british and jewisch.

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