UKIP: Nigel Farage tadelt Nobelpreisvergabe an die EU


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Der Parteivorsitzende der UKIP, Nigel Farage, hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union (EU) scharf kritisiert. Die EU begehe heute die gleichen Fehler wie das frühere Jugoslawien und bringe uns keinen Frieden, sondern gewalttätige Aufstände.

EU-Kritiker der ersten Stunde:
UKIP-Chef Nigel Farage

Der Parteivorsitzende der UK Independence Party (UKIP) und Europapolitiker Nigel Farage hat die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union scharf verurteilt. „Man muss nur die Augen zu öffnen, um die zunehmende Gewalt und die Spaltung innerhalb der EU zu sehen, die vom Euro-Projekt ausgelöst wird“, schrieb er in einem Statement auf der Website seiner Partei.

„Spanien steht am Rande eines Bailout und hochrangige Militärs drohen mit einer Intervention in Katalonien. Menschen in Griechenland hungern und geben ihre Kinder ab. Es vergeht keine Woche, in der wir in den Hauptstädten nicht durch bittere Armut verursache Unruhen und Proteste gegen die Troika sehen, die die wirtschaftliche Zwangsjacke auferlegt hat.“ Der nächste Schritt sei die Abschaffung des Nationalstaats. Die Verleihung an die EU bringe den Friedensnobelpreis in Verruf.

Farage fügte hinzu: „Der letzte Versuch in Europa, getrennte Nationalstaaten unter einer neuen Flagge und einer Währung zu vereinen, hieß Jugoslawien. Die EU wiederholt den gleichen tragischen Irrtum. Anstatt Frieden und Harmonie wird uns die EU Aufstände und Gewalt bringen.“