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Syphilis-Studie in Guatemala


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In den 1940er Jahren infizierte die US-Regierung 1.500 Menschen in Guatemala mit Syphilis, um die  Wirksamkeit von Penicillin zu testen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die US-Regierung mit der Syphilis-Studie in Guatemala. Dafür infizierten sie 1.500 Menschen in dem südamerikanischen Land mit der schweren Geschlechtskrankheit, die zu einer Zerstörung des Zentralen Nervensystems führen kann.



Mit diesen Menschenversuchen sollte die Wirksamkeit von Penicillin getestet werden. 83 der unfreiwilligen Testpersonen starben an den Folgen der Infizierung. Unterstützt wurde Studie von der Johns Hopkins University und der Rockefeller Foundation.

Erst im Jahr 2005 wurde das Experiment durch eine Professorin namens Susan Reverby enthüllt. Die US-Regierung gestand immerhin, dass man mit US-Steuergeldern Syphilis-kranke Prostituierte bezahlt habe, um Kunden absichtlich anzustecken.

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