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North Sentinel Island


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Die Ureinwohner von North Sentinel Island leben dort seit 60.000 Jahren völlig isoliert vom Rest der Welt. Wer sich ihrer Insel nähert, wird sofort attackiert und umgebracht.

Die zu Indien gehörende nur 60 Quadratkilometer kleine Insel North Sentinel Island wirkt wie eine schöne, einsame Insel. Doch ist hier Sentinelesen-Stamm beheimatet.



Dabei handelt es sich um einen zwischen 50 und 400 Personen starken Stamm, der dort seit schätzungsweise 60.000 Jahren völlig abgeschottet vom Rest der Welt lebt. Wer die Insel versucht zu betreten, wird von den extrem kampfstarken Kriegern des Stamms sofort angegriffen und umgebracht.

Selbst die indische Küstenwache wurde von den Sentinelesen mit Pfeilen attackiert, als sie im Jahr 2006 zwei tote Angler abtransportieren wollte, die sich der Insel illegal genährt und von den Kriegern getötet worden waren.

Frühere Kontakte

Im Jahr 1867 strandete ein Schiff der East India Company auf der Insel. Die Seemänner wurden sofort attackiert und flüchteten mit ihrem Wrack zurück in den Indischen Ozean. Bereits Marco Polo beschrieb die Bewohner der Insel im 13. Jahrhundert als schreckliche, blutrünstige Ungeheuer.

Zwischen den 1960er und 1990er Jahren versuchte die indische Regierung mehrfach mit den Bewohnern in Kontakt zu treten und brachten Geschenke wie Früchte oder Zubehör zur Herstellung von Plantagen.

Die Bewohner zerstörten alle Geschenke und vergruben sie am Strand. Die indische Regierung brach die Kontaktversuche ab und erklärte das Gebiet im Jahr 1996 zum Sperrgebiet.

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