Schon mal gehört?
„Gangsta Rap“ eine Erfindung der Gefängnis-Industrie?


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Ist „Gangsta Rap“ aus den USA eine Erfindung der Gefängnis- und Musikindustrie, um junge Menschen auf die schiefe Bahn zu bringen?

Private Gefängnisse in den USA verdienen Geld mit jedem Inhaftierten. Angeblich gab es in den 1990er Jahren Deals zwischen der Gefängnis- und der Musikindustrie, Rapmusik als wachsende politische Bewegung in eine kriminelle Bewegung umzuformen, um möglichst viele Menschen auf die schiefe Bahn zu bringen.

Dies These klingt zwar nach einer klassischen Verschwörungstheorie, die sich lediglich auf einen Brief eines anonymen Rapstars stützt, in dem er behauptete, bei einem entsprechenden Meeting anwesend gewesen zu sein. Doch sprechen die Zahlen eine recht eindeutige Sprache:

Obwohl die Vereinigten Staaten nur 5% der Weltbevölkerung stellen, befinden sich dort 25% aller Gefängnisse der Welt. Vor 1980 gab es praktisch keine privaten Gefängnisse in den Vereinigten Staaten. Zwischen 1990 und 2009 ist die Zahl der Häftlinge in privaten Gefängnissen um 1600% in die Höhe geschossen.

Fasst man staatliche und private Einrichtungen zusammen, hat sich die Zahl der Inhaftierten zwischen 1980 und 2007 vervierfacht. Viele amerikanische Firmen nutzen Häftlinge in Privatgefängnissen als billige Arbeitskräfte, darunter IBM, Boeing, Motorola, Microsoft, Dell, Compaq, Hewlett-Packard und viele mehr. Finanziers solcher Anstalten sind häufig Banken wie z.B. Goldman Sachs. Mehr darüber hier.



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