Schon mal gehört?
Früher schliefen die Menschen zwei Mal pro Tag


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Vor der Erfindung der Elektrizität schliefen die Menschen zwei Mal pro Tag, da die Nächte bis zu 17 Stunden dauerten.

Vor dem 20. Jahrhundert schliefen die Menschen nicht immer in einem Stück, sondern sie wachten mitten in der Nacht auf, erledigten einige Dinge, und schliefen danach weiter. Gelehrte nutzten die Zeit zum Lesen und Schreiben, während Paare die nächtliche Pause etwa mit Sex verbrachten.

Der zweiteilige Schlafrhythmus war zu einer Zeit Gang und Gäbe, bevor die Elektrizität erfunden wurde. Dies bedeutete unterm Strich, dass es dunkel war, sobald die Sonne unterging – auch Zuhause. In langen Wintermonaten bedeutete dies 15 bis 17 Stunden Dunkelheit pro Nacht.

Sicher gab es Kerzen, doch diese schafften nur begrenzt Abhilfe. Der Historiker Craig Koslofsky schreibt in seinem Buch „Evening’s Empire“, dass selbst die Reichen, die sich Kerzen leisten konnten, bessere Dinge mit ihrem Geld zu tun hatten, als Unmengen Kerzen zu kaufen.

Es gab außerdem keinerlei sozialen oder prestigeträchtigen Anlass, Nachts wach zu bleiben. Also unterbrach man die langen Nächte für ein paar Stunden, erledigte einige Dinge, und schlief weiter.

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bbc

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