Chili – effektive Waffe gegen Krebs?


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Die Chili ist nicht nur eine tolle Ergänzung zu südamerikanischen oder asiatischen Speisen. Sie hat auch antioxidative, entzündungshemmende, schmerzlindernde und immunstärkende Eigenschaften. Zudem zügelt sie den Appetit, ist gut fürs Herz und  – wirkt gegen Krebs.

Chili
Chili, geschnitten mit Zwiebeln und Gewürzen, Bild: Gegenfrage.com

Der Aromastoff Capsaicin, welcher der Chili seine Schärfe verleiht, kann Krebszellen abtöten. Dies ergab Studie von Wissenschaftlern der Ruhr-Universität in Bochum. Dabei wurde getestet, wie verschiedene Aromastoffe auf Krebszellen wirken. Besonders im Fokus stand hier die „triple-negative“ Brustkrebsvariante, welche als äußerst aggressive Tumorart gilt.

Es wurde festgestellt, dass Capsaicin sich mit erkrankten Zellen verbindet, wenn vorher spezielle Rezeptoren aktiviert werden. Dieser Rezeptortyp nennt sich TRPV1 und kommt normalerweise im fünften Hirnnerv vor. Dieser kontrolliert, welche Substanzen in die Zelle gelangen und welche wieder austreten.

Durch die Aktivierung dieser Rezeptoren in Verbindung mit Capsaicin vermehrten sich die Krebszellen langsamer, zusätzlich wurde Krebsgewebe abgetötet. Überlebende Tumorzellen wurden stark verlangsamt, wodurch beispielsweise die Metastasenbildung im Körper gebremst werden kann.



Gesundes Gewebe wird durch die Zugabe von Capsaicin nicht angegriffen. Neben Brustkrebs-Tumoren können auch andere Krebsarten wie Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs behandelt werden. Allerdings reiche es nicht aus, viele Chilis zu essen, so die Pressemeldung der Universität. Die entsprechenden Rezeptoren müssten zuerst für eine Behandlung durch Medikamente aktiviert werden.

Auch frühere Untersuchungen ergaben, dass das Capsaicin Krebszellen angreift und das natürliche Zellsterben auslöst. Eine Studie der Nottingham University aus dem Jahr 2007 hatte ergeben, dass der scharfe Geschmackstoff verschiedene Proteine in Krebszellen bindet und gezielt Tumore angreift.

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ruhrunibochum, mirrorsputnik, independent

7 Kommentare

  1. Schon klar ! „Die entsprechenden Rezeptoren müssten zuerst für eine Behandlung durch Medikamente aktiviert werden.“

    Ja und diese Medikamente kann man dann für sehr viel Geld von der Pharmaindustrie kaufen, die diese „Wissenschaftler“ bezahlt hat.

  2. Ich bin selbst davon betroffen und weiß das seit drei Monaten.
    Die Nahrungsergänzungsmittel, z.B. der fermentierte Granatapfelsaft kostet nicht viel und ist hochwirksam. Zumindest komplementär, also ergänzend zur wirksamen schulmedizinischen Maßnahme.

  3. Chili, Kurkuma, Brokkoli, Granatapfel, Hanföl mit CBD und THC, Sojasprossen sind alle wirksam. Aber wenn die Stammzellen des Krebses einmal gestreut haben, dann ist bald Ruhe im Schacht.
    Zum Glück ist das bei mir nicht der Fall. Wer sich einliest in die Problematik,
    kann viel lernen. So z.B. dass Molkereiprodukte Kalzium enthalten und für Krebskranke deshalb Tabu sein sollten.
    Denn der Krebs nährt sich nicht nur vom Zucker, sondern auch vom Kalzium.
    Deshalb streut der Krebs, wenn nicht rechtzeitig erkannt, auch zuerst in den Knochenbereich, weil dieser dort Kalzium vorfindet.
    Lektüre, wen das interessiert: Dr. med. Ludwig Manfred Jacob.
    ISBN 978-3-9816122-9-5

  4. @KUNO
    Danke für die Info in Sachen Kalzium.
    Man findet darüber auch Vieles im Internet
    Google Eingabe: Milch schädlich bei Krebs?

    Habe mich gerade eingelesen über die abartigen Nebenwirkungen von Blutverdünnern & Präparate zur Absenkung von Bluhochdruck.

    Halt dich grade!
    Gruß kw

  5. Kurz informativ: bin heute entlassen worden, muss aber noch mit teils erheblichen körperlichen Einschränkungen rechnen.
    Mitte November schließt sich eine dreiwöchige Rehaklinik an.
    Bezahlt von der Rentenversicherung, den Ort konnte ich mir heraussuchen und wählte einen Ort in den Schwarzen Wäldern. Thrombose Spritzen gebe ich mir abends selbst- auch noch etwa 2 bis 3 Wochen.
    Vielleicht schaffe ich es in dieser Reha Kur einen Beitrag zum Gesundheitswesen allgemein, den finanziellen Zwängen der Versicherer etc. zu schreiben.

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