Anti-Kriegs-Demos in Washington DC und Los Angeles


Militär/USA

Zwar handelte es sich nur um kleinere Demos, dennoch sind diese durchaus eine Erwähnung wert: In Los Angeles und Washington DC protestierten einige Hundert Kriegsgegner gegen das Engagement der USA im Nahen und Mittleren Osten.

Proteste gegen Kriege der USA, Bildquelle: Russia Today
Proteste gegen Kriege der USA, Bildquelle: Russia Today

Am Samstag fanden zum Jahrestag des illegalen Kriegs gegen den Irak Antikriegsproteste in den USA statt, bei denen Washingtons Engagement in vergangenen und laufenden Konflikten im Nahen und Mittleren Osten verurteilt wurde, wie RT meldet.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

In Los Angeles befanden sich etwa hundert Kriegsgegner auf der Straße und marschierten über den Hollywood Boulevard an der CNN-Zentrale vorbei, dabei trugen sie Särge. Es wurden Schilder mit der Aufschrift „Hands off Syria“ (Hände weg von Syrien) und „Wanted for the destruction of Iraq“ (Gesucht wegen der Zerstörung des Irak) in die Höhe gehalten. Unterstützt wurden die Demonstrationen von verschiedenen Kriegsgegnern, darunter Codepink und Popular Resistance.

„All die Waffen, die die Vereinigten Staaten geliefert haben, befinden sich nun in den Händen der ISIS-Gruppe. Sehen Sie sich die Fotos an, sehen Sie sich die Videos an, alles ist im Besitz von ISIS, alle Waffen sind aus den USA. Auch die Kommunikationstechnik, alles aus den USA“, sagte einer der Redner gegenüber den Teilnehmern.

Auch in Washington DC waren mindestens 200 Demonstranten auf der Straße, die gegen alle US-Militäreinsätze auf der Welt, insbesondere aber gegen Drohneneinsätze protestierten. Sie marschierten vom Weißen Haus zum Kongressgebäude, einige trugen orangefarbene Overalls wie die Häftlinge aus Guantanamo, andere trugen Särge mit irakischen und libyschen Flaggen. Zudem stellten sie eine Drohnen-Skulptur mit der Aufschrift „Killer“ zur Schau.

Aktuell sind die USA in 14 kriegerischen Konflikten militärisch engagiert. Seit der Unabhängigkeitserklärung vor 239 Jahren führten die USA 222 Jahre lang Krieg.

Weitere Infos und Videos hier:


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2 Comments

  1. @Bürgender – Kurzer Hinweis
    Das hier sind spezifische Proteste, lass dich dich täuschen von der geringen Beteiligung. In den USA sind mehr als 50% der Bürger generell gegen Krieg und gegen weitere weltweiten Aktionen der US Militärs.
    Bei einem echten 3. Weltkrieg kommt der nämlich dann auch ins US Mutterland. Es gibt weitere Organisationen, wie z.B. US Arbeiter gegen Krieg (USLAW)

    http://www.uslaboragainstwar.org/

    RAND Paul hält Reden gegen den Krieg und erhält Zustimmung. Sämtliche US Veteranen unterzeichnen Petitionen gegen einen weiteren Krieg.

    Und eine erhebliche Anzahl der Bevölkerung ist der Meinung, dass Obama einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt. Nachlesbar im Internet. Obamas quasi Kriegserklärung in Bezug auf Irak und Syrien (gegen ISIL) stößt im US Congress auf Widerstand seitens der Republikaner. Man ist nicht mehr gewillt dem Präsidenten einen Blanko-Scheck für Krieg zu unterzeichnen. Ein Einsatz von US Bodentruppen dort würde zu hohen Verlusten führen.

  2. Und wenn es hunderttausende wären oder hundert Millionen?
    Seit wann hat in Demokratien das Volk was zu sagen?
    Und wenn es zu viele werden, gibt es doch immer noch die interessanten FEMA-Camps mit den nach innen geneigten Stacheldrahtverhauen auf den Zaunkronen und den wachtürmen mit den überlappenden „Beobachtungsbereichen“ der Schi…äh…Schaufenster!

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