Ufo-Sichtung in Zimbabwe 1994


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Am 16. September 1994 landeten drei Ufos neben einer Grundschule in Zimbabwe. Der Vorfall zählt zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der modernen Ufo-Forschung.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Ufo-sichtung Zimbabwe 1994
Ufo-sichtung Zimbabwe 1994, Bild: Gegenfrage.com

Im Jahr 1994 sichteten 62 Kinder der Ariel Primary School in Ruwa, Zimbabwe ein Ufo und sprachen über eine außerirdische Begegnung. Zunächst seien drei Blitze am Himmel erschienen, die sich als Flugobjekte herausstellten. „Es ertönte ein hohes Geräusch, dann sahen wir eines der Raumschiffe. Zwei Kreaturen waren zu sehen, die den Boden nicht berührten“, gab eine Schülerin an.

Die drei Objekte landeten in der Nähe der Grundschule, ca. 100 Meter entfernt zwischen Bäumen. Zwei menschenähnliche Wesen mit einer Körpergröße von ca. einem Meter stiegen aus. Eines der Wesen trug ein schwarzes Gewand, hatte einen dünnen Hals, große Augen und lange schwarze Haare. Die Kinder beschrieben das Wesen als „kleinen Mann“, ein „bisschen wie Michael Jackson“.

Das zweite Wesen wurde ähnlich beschrieben. Die beiden näherten sich den Kindern, doch als sie diese bemerkten, verschwanden sie wieder. Interessant ist außerdem, dass bereits am 14. September 1994, also nur zwei Tage zuvor, von Tausenden Menschen ebenfalls ein unbekanntes Flugobjekt in Zimbabwe gesichtet worden war.

Keine Beweise

Vier Tage nach dem sogenannten Ruwa-Zwischenfall, am 20. September, untersuchte ein Team die Gegend nach Beweisen für die Ufo-Landung, doch man fand keine Spur. Einige Experten, die sich mit dem Fall befassten, zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Kinder. Darunter auch Forscher der Harvard Medical School.

Dort wurde kritisiert, dass es außer Zeugenaussagen kein weiteres Indiz für die Landung der Außerirdischen gegeben habe. Zudem gebe es ohnehin keinerlei Beweis für die Existenz von Außerirdischen, geschweige denn dafür, dass fremde Wesen die Erde irgendwann besucht hätten.

Zum Zeitpunkt der Landung spielten etwa 250 Kinder draußen vor der Schule, wie die Lehrer mitteilten. Warum hatten die Landung also nur 62 Kinder mitbekommen?

Identische Zeugenaussagen

Bemerkenswert an dieser Ufo-Sichtung ist jedoch, dass sie von allen 62 Kindern verblüffend ähnlich beschrieben wurde. Rund die Hälfte der Kinder wurde gebeten, die Aliens zu zeichnen. Auch die Zeichnungen ähnelten sich erheblich. Die Kinder beteuerten vehement, dass sie die Wahrheit sagten. So auch die heute erwachsene Emily Trim, die erstmals im Jahr 2015 auf der Alien Cosmic Expo darüber sprach (s. hier).

Prof. John Mack, Psychiater und Pulitzerpreisträger von der Harvard University, der den Fall ebenfalls untersuchte, glaubte nicht an einen Massenwahnsinn, wie er den Menschen seitens einiger Experten vorgeworfen wurde. Der britische TV-Sender BBC schickte ein Reporterteam nach Zimbabwe, um die beteiligten Kinder zu interviewen.

Einer der Reporter gab hinterher an, dass diese Interviews seine Sicht auf die Welt massiv geändert hätten. Und auch als Erwachsene halten alle 62 Kinder weiterhin an ihren Aussagen fest. Selbst Jahrzehnte nach der Ufo-Sichtung in Zimbabwe versuchen Forscher dieses Phänomen zu erklären.

Quellenangaben anzeigen
mailandguardian, grewi, Ufo-Sichtungen

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