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22.03.1962: USA planen False Flag mit sowjetischen Flugzeugen


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Am 22. März 1962 spielten hochrangige Mitglieder der US-Regierung und der CIA einen streng geheimen Plan durch, sowjetische Kampfflugzeuge zu kaufen oder nachzubauen, um False Flag-Attacken durchzuführen.

USA False Flag Sowjetunion
USA False Flag Sowjetunion, Bild: Gegenfrage.com

An diesem Tag im Jahr 1962 traf sich eine hochrangige Gruppe, darunter CIA-Direktor John McCone, Justizminister Robert Kennedy und Sicherheitsberater McGeorge Bundy, zu einer Sitzung. Dort sprach man die Möglichkeit durch, sowjetische Flugzeuge zu kaufen. Damit wollte man False Flag-Attacken durchführen und sie Moskau in die Schuhe schieben.

Diese Frage wurde von Justizminister Kennedy aufgeworfen. Die sowjetischen Flugzeuge wollte man über die blockfreien Staaten erwerben. Eine andere Möglichkeit war, sowjetische Militärflugzeuge nachzubauen und in entsprechenden Farben zu lackieren. Konkret ging es dabei unter anderem um die MiG-17- und MiG-19-Kampfflugzeuge.

Auch US-Präsident John F. Kennedy nahm an den Treffen der Gruppe teil, war aber nicht offizielles Mitglied. Diese Information geht aus einem geheimen Memo hervor, das erst im März 2016 freigeben wurde.

Gründe

In dem Memo werden drei Gründe für diesen Plan angegeben. So könne man die sowjetischen Flugzeuge für Täuschungsmanöver einsetzen, um Feinde in der Luft zu verwirren. Ein weiterer Grund war die Nutzung der falschen Flieger für Angriffe auf feindliche Einrichtungen.

Und der dritte Grund waren False Flag-Operationen. Es stand zur Debatte, Einrichtungen oder Positionen befreundeter Staaten mit den sowjetischen Flugzeugen anzugreifen, um eine „Intervention“ der Vereinigten Staaten rechtfertigen zu können.

Ein Kauf der Flugzeuge von neutralen Staaten oder Militärs aus anderen Ländern war laut der CIA aber zu gefährlich, da der Plan somit zu leicht auffliegen konnte. Also zog man es vor, die russischen Maschinen in den Vereinigten Staaten nachzubauen.

Dafür hätte man allerdings neue Hochsicherheitszonen einrichten müssen. Auch hier befand man die Gefahr durch Presse und Öffentlichkeit aufgedeckt zu werden als zu groß und die ganze Aktion insgesamt als zu zeitintensiv und schwierig, weshalb man den Plan wieder verwarf.

Quellenangaben anzeigen
archives.gov (pdf)

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