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17.04.1961: Invasion in der Schweinebucht


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Am 17. April 1961 fand die sogenannte Invasion in der Schweinebucht statt. Ziel des Angriffs war der Sturz Fidel Castros durch die von der CIA ausgebildete paramilitärische Brigade 2506.

Invasion in der Schweinebucht
Invasion in der Schweinebucht, Bild: Gegenfrage.com, Flagge gemeinfrei

An diesem Tag im Jahr 1961 führte die von der CIA gesponserte paramilitärische Brigade 2506 die Invasion in der Schweinebucht durch. Der Angriff wurde von über 1.400 in Amerika ausgebildeten Exilkubanern durchgeführt mit dem Zweck, Fidel Castro zu stürzen.

Castro hatte 1959 die kubanische Revolution angeführt und den früheren Präsidenten General Fulgencio Batista gestürzt. Die neue Regierung begann schnell mit der Einführung von Agrarreformen und der Verstaatlichung amerikanischer Unternehmen.

Diese Aktionen führten dazu, dass die USA gegen Ende 1960 ein Handelsembargo gegen Kuba verhängten. Daraufhin begann Castro, seine Beziehungen zur Sowjetunion weiter auszubauen. Als die Bedenken über diese Entwicklungen wuchsen, ermächtigte US-Präsident Dwight D. Eisenhower die CIA, nach einem Weg zum Sturz Castros zu suchen.

Er stellte ihnen 13,1 Millionen Dollar zur Verfügung, um konterrevolutionäre Exilkubaner auszubilden. Am 04. April 1961 autorisierte Eisenhowers Nachfolger John F. Kennedy den endgültigen Invasionsplan.

Zunächst griff eine kleinere Gruppe kubanischer Exulanten am 15. April kubanische Flugplätze an. Dabei kamen Bomber der CIA zum Einsatz, die zuvor in die Farben kubanischer Flugzeuge umlackiert worden waren.

An diesem Abend reichte die kubanische Regierung einen Antrag bei den Vereinten Nationen ein und beschuldigte die Vereinigten Staaten, hinter den Angriffen zu stecken. In der Folge sagte Kennedy eine Reihe von weiteren Angriffen ab, die für die frühen Morgenstunden des 17. April geplant waren.

Der amphibische Angriff ging wie geplant voran, scheiterte aber fatal. Die Paramilitärs der Brigade 2506 wurden durch einen Gegenangriff der kubanischen Armee und verschiedener Milizionäre am Strand überwältigt, was zu 114 Tötungen und der Gefangennahme von über 1.000 weiteren Kämpfern führte.

Das Ergebnis war letztendlich eine weitere Annäherung Kubas an die Sowjetunion, was im Jahr 1962 in der sogenannten Kuba-Krise gipfelte.

Quellenangaben anzeigen
history, jfklibrary, bbc

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