Neuer UN-Bericht für Internet-Zensur und Totalüberwachung


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Nachdem die Vereinten Nationen in den letzten Tagen mehrfach Negativ-Schlagzeilen machten, kommt auch schon der nächste Hammer: Um Belästigung gegen Frauen und Mädchen im Internet vorzubeugen, sollen alle Internetnutzer unter Vollüberwachung und Zensur gestellt werden.

Vereinte Nationen in Genf, eigene Fotografie
Vereinte Nationen in Genf, eigene Fotografie

Die Vereinten Nationen glänzen derzeit nicht wirklich mit positiven Meldungen. So erhielt Saudi-Arabien zuletzt eine hohe Position im UN-Menschenrechtsrat und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beauftragt Unternehmen wie Coca-Cola und McDonalds, um den Menschen ihre Impfprogramme buchstäblich schmackhaft zu machen. Und nun das.

Am Donnerstag veröffentlichte die UN-Abteilung „Broadband Commission for Digital Development“ einen „weltweiten Weckruf“ gegen Cyber-Gewalt, die sich gegen Frauen und Mädchen richtet (cyber VAWG = cyber violence against women and girls). So weit so gut, doch ist das Ergebnis dafür nicht etwa der Vorschlag, Belästigung und Mobbing künftig härter zu bestrafen oder eine bessere Aufklärung an Schulen zu betreiben. Das Patentrezept lautet Vollüberwachung und Zensur.

Tatsächlich sollen soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter nur noch mit der Zustimmung einer totalen Kontrolle durch die Behörden der jeweiligen Länder benutzbar sein, meldet die Washington Post. Menschen werden also im Internet belästigt, und die Lösung ist es, alles und jeden zu überwachen und zensieren.

Politische und staatliche Stellen müssten von ihren Rechten Gebrauch machen, „um die Menschen besser zu schützen“, heißt es im Bericht, „und Inhalte und deren Verbreitung überwachen.“