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Hyperinflation in Zimbabwe


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Die schlimmste Hyperinflation des laufenden Jahrtausends fand im November 2008 in Zimbabwe statt. Die Inflationsrate belief sich auf 79,8 Milliarden Prozent.

Die heftigste Hyperinflation des laufenden Jahrtausends fand im Jahr 2008 in Zimbabwe statt. Die Hyperinflation in Zimbabwe war eine Phase der Währungsinstabilität, die in den späten 1990er Jahren begann, kurz nach der Beschlagnahme privater Farmen von Landbesitzern gegen Ende der Beteiligung Zimbabwes am Zweiten Kongo-Krieg.

Während des Höhepunkts der Inflation von 2008 bis 2009 war es schwierig, die Inflationsrate zu bemessen, da die Regierung keine offizielle Inflationsstatistik mehr veröffentlichte. Als schlimmster Zeitpunkt der Hyperinflation wird jedoch Mitte November 2008 geschätzt, als die Rate ca. 79,6 Milliarden Prozent betrug.

Im Jahr 2009 stoppte Zimbabwe die Druckerpressen und ließ die Verwendung von Fremdwährungen zu. Mitte 2015 kündigte eine vollständige Umstellung auf US-Dollar an.

Vergleich

Zum Vergleich: Die Hyperinflation in Deutschland, die den Bürgern bis heute in den Köpfen sitzt, betrug an ihrem Höhepunkt im Oktober 1923 eine Rate von 29.525 Prozent. In Jugoslawien gab es Anfang der 1990er ebenfalls eine Hyperinflation mit 313 Millionen Prozent.

Die schlimmste Hyperinflation der Geschichte fand in Ungarn nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Die Inflationsrate betrug damals 4,19 Billiarden Prozent und die Preise verdreifachten sich täglich.

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