Deutsche Bank spielt "Brexit"-Szenario durch


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In Großbritannien soll nach einem Wahlsieg der konservativen Partei ein Volksentscheid über die EU-Mitgliedschaft des Landes durchgeführt werden. Die Deutsche Bank plant bereits verschiedene Szenarien durch, wie ein Vertreter sagte.

Die Deutsche Bank hat Berichten zufolge eine Arbeitsgruppe gebildet, um die Folgen eines möglichen Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union zu bewerten. In Großbritannien ist nach einem Wahlsieg der Konservativen in diesem Jahr ein diesbezüglicher Volksentscheid angedacht.

„Die Arbeitsgruppe wird eine szenariobasierte Auswirkungen auf unsere Präsenz in Großbritannien durchplanen, einschließlich ob es möglicherweise vorteilhaft wäre, bestimmte Tätigkeiten in die Eurozone, speziell nach Deutschland zu verlegen“, schrieb ein Deutsche Bank-Vertreter in einer Email an CNBC. Bis jetzt seien jedoch noch keine diesbezüglichen Entscheidungen getroffen worden.



Die Deutsche Bank ist die zweitgrößte Bank der Eurozone und in Großbritannien seit 1873 engagiert. Sie verfügt dort über Niederlassungen an 16 Standorten und beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter.

Die Deutsche Bank ist die erste Großbank, die offiziell die Folgen des Referendums über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens prüft, schreibt die Financial Times. Im April erwägte auch die größte britische Bank HSBC, ihren Sitz von London aufgrund „regulatorischer und struktureller Reformen“ durch die Finanzkrise zu verlagern.

2 Kommentare

  1. am besten treten sie der DB gleich mit in den Allerwertesten….allerdings können sie den handschuh schein behalten, der paßt als zocker besser nach ingländ.

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