UK Thinktank: US-Schulden betragen 120 Billionen Dollar


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Laut dem britischen Thinktank The Institute of Economic Affairs stehen die USA, Großbritannien und die Eurozone vor finanziellen Katastrophe, die ohne schmerzhafte Einschnitte und Steuererhöhungen nicht zu lösen ist. Die tatsächlichen Verbindlichkeiten der USA schätzt das Institut auf 120 Billionen Dollar.

Jagadeesh Gokhale vom Institute of Economic Affairs (IEA) in London hat einen Bericht mit dem Titel „The Government Debt Iceberg“ veröffentlicht, in dem er die tatsächlichen Verbindlichkeiten der USA unter Berücksichtigung zukünftiger Forderungen auf ein Siebenfaches der Staatsschulden, also ca. 120 Billionen Dollar schätzt. Gewichtige Gründe dafür seien Sozialprogramme und Renten.

Gokhale sieht die Vereinigten Staaten vor einer schweren finanziellen Katastrophe, die ohne „schmerzhafte“ Einschnitte nicht zu lösen sei. Massive Steuererhöhungen und Schuldenschnitte seien kaum zu vermeiden und das Land habe sich nie zuvor in einer derartigen Situation befunden. Auch mit Inflation seien die Probleme nicht in den Griff zu bekommen, ebenso wenig könne man auf notwendiges Wirtschaftswachstum hoffen.

Auch Großbritannien stehe dem Bericht zufolge vor „lähmenden Steuererhöhungen“ und Ausgabenkürzungen, um der alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Zukünftige Belastungen der Rentenkasse und des Gesundheitssystems seien in den Berechnungen nicht berücksichtigt worden.

Ein ähnliches Ergebnis gab es für die Eurozone. Zwar kämpfe man mittels einer Reihe kurzfristiger Maßnahmen wie Umschuldungen und Rettungsaktionen gegen die Situation in Portugal, Spanien, Irland und Griechenland, was jedoch bisher nicht zu funktionierenden Lösungen geführt habe. Langfristig stehe man nach wie vor vor den gleichen Problemen.

Die Auswirkungen der Krise ab 2008 seien nach wie vor zu spüren und auch wirtschaftlich stärkere Länder wie Deutschland, Finnland, die Niederlande und Frankreich stünden aufgrund sozialer Verpflichtungen und der demografischen Entwicklung vor großen Herausforderungen.

Hier geht’s direkt zum Original-Bericht (PDF, ca. 1 MB):

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Infos über das IEA:

7 Kommentare

  1. dank verschiedener geldmengen bekommen wir die katastrophe noch nicht zu spüren. die hyperinflation ist im bankensektor nämlich längst angekommen. wenn sich das unvorstellbar viele geld in die realwirtschaft ergiesst passiert sowas wie 1923 in der weimarer demokratie, nur weltweit und viel schneller.

  2. hallo Bürgener,
    machts du dich neuerdings zum Propagandaaffen der US/UK Administration?
    Vor allem der letzte Absatz geht ja wieder voll auf althergebrachtes NWO Gebrabbel.

    Die Wirtschaft braucht nur mehr ein paar Hansel um die Welt mit Produkten zu versorgen, für die die meisten kein Geld haben, sie zu bezahlen. Bsp. Anektion der ex-DDR. Die 17 M Einwohner hat die BRD doch mit Links versorgt. Die Produktivität heute könnte garnicht mehr Bewohner vertragen ohne jede Menge Arbeitslose zu produzieren. Genau aus dem Grund setzt man uns doch soviele Immigranten in den Pelz um uns in steter Angst um den Arbeitsplatz zu halten, setzt uns unter MindControl dass nur wer Arbeit (gegen Entgeld versteht sich!) hat, auch was wert sei (Hausfrauen/-männer, Kindererziehung sind ja nur was wert, wenn man sie aus Familie outgesorced hat gegen Entgeld!) Man stelle sich mal vor, alle Hausmänner/-frauen in D würden plötzlich dem Arbeitsmarkt ade sagen, das sog. Humankapital würde adhoc zum knappen Gut werden, der noch zur Verfügung stehende Rest müßte adäquat entlohnt werden um nicht auch noch ade zu sagen….die Propaganda funktioniert so gut, dass alle, wirklich alle ihre Ausbeuter auch noch regelmäßig wählen!

    Die demographische Entwicklung ist eine Funktion/Folge der Notwendigkeit von Arbeitskräften und genau das werfen die NWO-Propagandisten uns vor.
    Ist doch Scheibenhonig, dem viel zu viele immer noch auf den Leim gehen.

    Ich kann dieses ganze Geschurbel nicht mehr hören, sehen, lesen und inzwischen meide ich sogar Leute, die diesem ganzen Scheibenhonig ständig auch noch die Stange halten aus überzeugter Dummheit.

    Gruß

    Wärna

  3. Ohne die kriminellen Machenschaften der EU, wäre der Euro längst implodiert und das ganze Betrugsgeldsystem gleich mit. Seit 2010 optimiert man durch illegale Maßnahmen die Fallhöhe, damit der Aufschlag auch ja tödlich endet, nur weil die Politschauspieler zu kriminell, unfähig, abhängig und feige sind, die notwendige Entscheidung zu treffen. Laut und deutlich Game over sagen und mit einem besseren Konzept, als Fiatmoney und Zentralbanken, den Neustart wagen.

  4. @wärna
    Ich mag die Regierung auch nicht, und dass man mit den vielen, sich gegenseitig hassenden Links/Rechts/Ausländer/Arm/Reich-Grüppchen absichtlich die Bevölkerung spaltet, um Arbeitsplätze zu gefährden und Revolutionen zu verunmöglichen, hab ich auch verstanden. Das im Artikel geschriebene sage ja nicht ich, sondern das steht in dem Bericht der IEA, den ich interessant finde und darum hier kurz zusammengefasst habe. Wenn mich das aus deiner Sicht zu einem Affen macht, dann zerreißt mir das mein kleines Herz.

    Liebe Grüße

    PS.: Schön mal wieder was bissiges von dir zu lesen 😉

  5. Das ist in Deutschland ähnlich: Die „offiziellen“ Schulden werden gering ausgewiesen, die tatsächlichen sind viel höher!

    Insbesondere für die Pensionen und Renten sowie Infrastrukturerhaltung werden viele, viele Milliarden absehbar benötigt.

    Jeder ordentliche Kaufmann bildet dafür Rückstellungen. Unsere Politikerinnen nicht. Das wird noch böse enden!

  6. „…Gewichtige Gründe dafür seien Sozialprogramme und Renten…“

    Fehlen da nicht die Spenden für die Armen und Bedürftigen, die Gesundheitsreform usw.? Das sind dich sicherlich auch ein paar Hundert Milliarden Trillionen.

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