Ron Paul: US-Aktienmarkt vor dem Kollaps


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Der frühere US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul sagte in einem TV-Interview, dass man nicht für alle Zeiten Geld drucken und in die Märkte pumpen kann. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem der Markt sich selbst reguliert, dann kommt der Kollaps.

"Ron Paul 0723" by David Carlyon - Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.
Ron Paul 0723“ by David CarlyonOwn work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Der ehemalige US-Kongressabgeordnete Ron Paul glaubt, dass sich die US-Aktienmärkte am Rande eines „massiven Einbruchs“ befinden und warnte vor dem „Tag der Abrechnung.“ Im Interview mit CNBC Futures Now sagte er, dass er die Märkte als äußerst instabil betrachtet, was bedeutet, dass sie ein paar Tage steigen und fallen können, aber es keinerlei Wachstum gebe, was auf einen Börsencrash hindeute.

„Die [Federal Reserve] wird nicht zulassen, dass der Markt abstürzt. Aus diesem Grund nahm ich immer an, dass die Fed bewusst niemals die Zinsen erhöhen wird. Ich denke, der Markt wird selbst für steigende Zinsen sorgen.“

„Ich bin absolut erstaunt, wie die Federal Reserve den Markt verwüsten kann“, sagte Paul weiter. Es sei nicht eine Frage, ob der Markt kollabiert, sondern wann. „Es könnte morgen sein, in einem Monat oder in ein paar Jahren, da es von der psychologischen Akzeptanz des Systems abhängt.“

„Ich glaube nicht, dass es möglich ist den Zeitpunkt genau zu bestimmen, aber nach 35 Jahren eines gigantischen Bullenmarkts im Anleihensektor, glauben Sie mir, kann man die Geschichte nicht umdrehen und für alle Zeiten Geld drucken und den Markt befeuern. Letztendlich werden die Märkte herrschen und natürlich stellt sich lediglich die Frage, wann dies geschehen wird.“

8 Kommentare

  1. Damit der „Tag der Abrechnung“ nie oder erst viel später kommt, vor allem deshalb wurde der G-7-Kriegs-Gipfel und die Bilderberger-Kriegs-Konferenz durchgeführt. Das Wohl der Menschheit interessiert Washington, zusammen mit dessen Vasallen Brüssel und Berlin niemanden!

  2. Sowas lese ich seit 2008 praktisch jede Woche: Der Crash kommt, der Zusammenbruch ist nahe, was da stattfindet im Finanzkasino kann nicht mehr lange gut gehen….

    Nun ja, man gewöhnt sich dran.

  3. @Leander
    Mein Kumpel und ich waren Hartgeld-Leser der ersten Stunde, 2005 war das glaube ich. Wir sagten uns damals: Der Zusammenbruch kommt dann, wenn keiner mehr damit rechnet.

    Dass es so ewig dauert, hätte ich zwar auch nicht vermutet. Aber was hat sich denn geändert? Die Gefahren von vor 10 Jahren sind heute noch genau die selben.

  4. Gefühlte tausendmal und gefühlte viele Jahre höre ich in jedem Artikel der Kollaps kommt, der Kollaps kommt, die Märkte brechen bald zusammen, der Bankencrash steht uns kurz bevor.
    Und noch immer nicht ist er da. Wann kommt er denn? Und kommt er überhaupt?
    Langsam kann ich diese Prognosen nicht mehr ernst nehmen.

  5. Eigentlich war die Karre im Dreck, nun ziehen sie sie immer weiter rein und hoffen das die unfreiwilligen Helfer im Sumpf ersticken, damit mitbekommt wer diesen ganzen Schwindel verschlimmert hat. Mittlerweile hat uns die Sache mit Sicherheit über 1 Bio. Euro gekostet, nur jeder kennt ja das Gerede, der Weg gerade aus ist „Alternativelos“. 2008 hätte man vieles reparieren können, aber anstatt am Gerät zu schweißen hat man die Reparaturen mit Klebeband gemacht und dem Fahrer eine Flasche Schnaps in die Hand gedrückt, alles in Ordnung alles Sonnenschein, wird das morgen ein schöner Kater, ab 8 Uhr morgens werden die nächsten Flaschen ausgegeben.

  6. Erstaunlich ist es schon, wie lange das alles hält. Und die Suche nach einem schwarzen Schwan beschäftigt mittlerweile viele. Was dann aber immer wieder erstaunt ist, mit welcher Plötzlichkeit das Übel hervorbricht.

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