Neues Handelsabkommen zwischen China und Großbritannien – ohne den US-Dollar!


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Dem US-Dollar wurde wieder ein empfindlicher Schlag verpasst. China und Großbritannien haben vereinbart, ihren gegenseitigen Handel künftig auch in britischen Pfund und in chinesischen Yuan zu betreiben. Laut Medienberichten fürchtet Großbritanniens Finanzsektor durch die enge Verbundenheit zu den USA den Anschluss zum Rest der Welt zu verpassen.

Immer unbeliebter: Die Wallstreet
Bild: Gegenfrage.com

China und Großbritannien haben am Donnerstag ein neues Handelsabkommen unterzeichnet, das von nun an Deals zwischen beiden Ländern in britischen Pfund oder chinesischen Yuan ermöglicht. Dies ist bemerkenswert, da Großbritannien der wichtigste Verbündete der Vereinigten Staaten ist und in der Vergangenheit maßgeblich am Erhalt des Dollar als einzige Handelswährung beteiligt war.

China hat zuletzt neben dem US-Dollar auch den japanischen Yen, den australischen, neuseeländischen und kanadischen Dollar, den russischen Rubel und den malaysischen Ringgit mit in das China Foreign Exchange Trade System (CFETS, das chinesische Devisenhandelssystem) aufgenommen. Wie verschiedene Medien melden, fürchtet Großbritanniens Finanzsektor, dass man durch Russlands neue Handelszonen im Fernen Osten sowie durch die immer größere Bedeutung von Frankfurt oder Paris als bedeutende europäische Finanzzentren den Anschluss verpassen könnte. Die City of London verliert bislang aufgrund der historischen Verbundenheit zu den USA international immer mehr an Einfluss.

Die Welt kehrt sich zunehmend von US-Dollar als Handelswährung ab. Gründe dafür sind die ausufernden Schulden der USA, der extreme Wertverlust der Währung seit der Abschaffung der Goldbindung in den 1970ern, die Sanktionen gegenüber wichtigen Handelsstaaten wie Russland, Iran oder Venezuela, sowie die aggressive Kriegspolitik, die sich international immer heftigerer Kritik ausgesetzt sieht.

17 Kommentare

  1. Der Zeitzeuge sagt :
    Anfang Juli 1973 war mein Arbeitsverhältniss für eine US-Reederei beendet. Ca. 8-10 Tage später fragte ich bei „meiner“ Bank nach ob mein Urlaubsgeld aus New York angekommen sei. Antwort: „Ja, aber sie können nicht darüber verfügen!“
    Man erklärte mir, dass der US $ zur Zeit international nicht konvertierbar sei. Die ganze Angelegenheit dauerte einige Wochen und am Ende hatte ich einiges Geld verloren, denn der $ wurde abgestuft.
    An den Bankschaltern (weltweit) standen US-Touristen und Geschäftsleute und bekamen kein Geld und das im fremden Land. Ihre einhellige Aussage lautete stets : „Unser Dollar ist doch heilig!“

    2014 wird es noch dicker kommen !

    MfG. grillbert aus Hamburg


  2. Bei der hochintelligenten CSU (und CDU) heißt es dazu sicher nur:
    „unsere amerikanischen Freunde!“
    Und wer was anderes meint, ist ganz klar ein „Nazi“ oder ein
    „NPD-ler“.
    Dieses Idioten-Weltbild führt in den Untergang.

  3. Wir werden alle eine Lektion bekommen, die sich gewaschen hat.
    Und unsere Politiker spielen das unverschämte Spiel, diese Machenschaften mit.
    Das Volk hat sie trotzdem wieder gewählt, also bekommen sie alle, was sie verdienen.
    Jeder kan sehen, was da geplant ist, was kommt, was das bedeutet, doch die Masse verweigert die Realität.
    Es war wohl nie anders in der Geschichte, sie wiederholt sich immer wieder.
    Nach Armut wieder Wohlstand , wieder Krieg und wieder zurück zu Not , Elend und Zerstörung.
    Wann fangen die Menschen an zu begreifen ?

  4. Ich kann mir gut vorstellen, dass im weissen Haus in der Ecke, wo die „Mitarbeiter des Monats“ aufgehängt werden, öfter mal das Konfertei von Merkel oder Schäuble hängt.

  5. Tja, wer sich nicht benehmen kann, kommt in die Ecke. Uncle Sam hat fertig.
    Die explosionsartig ansteigende Verschuldung und eine zunehmend in der Bedeutungslosigkeit versinkende Leitwährung, mit der man jahrzehntelang parasitär auf Kosten der restlichen Welt gelebt hat, läuten das Ende ein.

    Doch bevor das geschieht, werden die Psychopathen die Erde in Schutt und Asche legen, um anschließend wie Phönix aus der Asche zu steigen zu können.

    Wie man unschwer erkennen kann, arbeiten die mit Hochdruck daran. Immer mehr Krisenherde, Destabilisierung und brennende Lunten am Pulverfass.

    Es ist alles so durchschaubar und vor allem : Widerwärtig !

  6. es ist an der Zeit dem $ aideu zu sagen……aber!
    tot gesagte leben länger!

    nicht ohne Grund arbeiten Amiland an einem neuen großen Krieg, der den US $ wieder mal als sicheren HAfen für 0% Zinsen (abzüglich Inflationsverluste), erscheinen läßt.

    Die Amis sind gut im Eigen-Marketing und da spielen Europa als Schlachtfeld und die europäischen Völker als Kanonenfutter und Leidtragende die wesentlichen Rollen. Das ist schon seit 1917 so.

    Der Tod des $ und damit der Tod des Imperiums wird nicht ruhig vonstatten gehen. Er wird in einem Riesenknall enden und alles was nicht niet und nagelfest ist, mit in den Abgrund reißen. Wer das nicht sieht, geht mit unter, wer es sieht sollte sich eine eigene Scholle zulegen und selbst dann ist das Überleben fraglich.

    Amiland – down under…..never comes back!

  7. @ Werner .
    Alles richtig !

    Deshalb müsste Deutschland umgehend aus der NATO austreten unter vorheriger vertraglicher Bindung an Russland.
    Nur so lässt sich ein Krieg in Europa verhindern.

    Die USA müssen aufgefordert werden, ihren ganzen Atommüll umgehend abzutransportieren. Wenn die vereinbarte Frist nicht eingehalten wird, schenken wir den ganzen Mist den Russen ZbV.

    Einschätzung der Lage durch Christoph Hörstel vom 12.3.14

    http://nuoviso.tv/geopolitik-2014-ukraine-syrien-iran-christoph-hoerstel/

    MfG. grillbert aus Hamburg

  8. ach grillbert, du träumst!

    DE wurde von den Angelsachsen bis dato schon dreimal in den Krieg gehetzt gegen den Bolschewismus. Das erste Mal 1917, das zweite Mal 1939 und anschließend der kalte Krieg bis 1989. Und um der Frage vorwegzugreifen, wieso? Na warum hätten die Amis in den 1. WK eingreifen sollen, bei WK 2 – warum haben die Amis Hitler bis zur Niederlage in Stalingrad mächtig finanziert und dann fallen gelassen? Und im klaten Krieg war DE Bollwerk und Aufmarschgebiet. Und seitdem dem 09. Mai 1945 ist DE fest in der Hand der Besatzerfreunde, seit 1990 sogar nurmehr unserer sog. Freunde im Westen, den Amis, Briten und Franzosen, die alle noch üppige Stützpunkte in DE unterhalten um jedweden aufkommenden Patriotismus klein zu schießen. Das wird bis 2099 so bleiben, sollte DE bis dahin nicht seine sowieso eingeschränkte Souveränität an eine EU oder TTIP oder TISA abgegeben haben. Also, eine Willensbekundung führender deutscher Politiker, sich von Amiland ab- und Rusland zuzuwenden, würden diese nicht überleben und für DE sofort den Kriegs- und Ausnahmezustand bedeuten. Im Gegensatz zu 1939 sind die Amis heute hier und im Gegensatz zu 1939 geht´s den Amis heute richtig dreckig, denn sie werden überall bekämpft und das kostet sie richtig viel Geld und Kraft. Hast du schon mal eine waidwunde Wildsau erlebt? Ein Tiger ist ein zahmes Lamm dagegen. Wir können lediglich dafür sorgen, dass dieser Staat möglichst bald seinen Exitus findet, sollten uns dann aber im Klaren darüber sein, das ein Großteil Deutscher ebenfalls dabei „draufgeht“ – und das alles ohne Revolution, lediglich durch passiven Widerstand. So wenig arbeiten wie möglich, dem Staat so wenig zahlen wie möglich, ihn schröpfen wo möglich, ihn behindern wo möglich, etc. und mit einer kleinen Scholle für ein evtl. Überleben gerüstet sein. Mehr bleibt uns Bürgen nicht, denn als Gläubiger dieses Staates haben wir im Falle seiner Pleite die Arschkarte, nicht der Schuldner. So einfach ist das.

  9. @ Werner

    Danke für die Antwort.

    Irgendetwas sollte man aber unternehmen, bevor uns die anglokriminale Saubande erneut missbraucht.
    Das da doch manchmal etwas geht haben wir bei Schröder gesehen, als er NEIN zum Irakkrieg gesagt hat. Das war ein überraschender Schuss aus der Hüfte. Wenn das gut durchdacht ist, wäre es sicher erneut möglich. Bei einem plötzlichen Austritt Deutschlands aus der NATO stünden die USA sehr dumm da, vor der Weltöffentlichkeit. Bei gleichzeitiger enger Bindung an Russland wäre eine umfangreiche Besetzung Deutschlands durch die USA kaum möglich. Natürlich dürfen das nur wenige wissen, denn der Überraschungseffekt ist existentiell wichtig. Ich glaube kaum, dass Schröder diesen Schritt jemanden angekündigt hatte.

    Übrigens sind mir alle Ihre geschilderten Fakten bekannt.

    Die wichtigste Aufstellung der historischen Zusammenhänge, mit Quellennachweisen in konzentrierter Form findet man in :
    „Die Scheindemokratie“ von Heinz Sholl (Journalist).

    MfG. grillbert aus Hamburg

  10. Mir ist weder klar, warum hier gleich die ganze Kommentarspalte in antijüdische Hetze ausbricht noch ist mir klar, warum es auf einmal ein Problem sein soll, ohne Dollar zu handeln. Das war nie Pflicht, das ist nicht Pflicht, das wird auch nie Pflicht werden.

    Freilich sollten die Betreiber des Blogs hier mal schauen, ob antijüdische Hetzkampagnen ein sinnvoller Debattenbeitrag sind.

  11. @Detlef Bosau
    Ich habe „die ganze Kommentarspalte“ durchsucht und kann keine „antijüdischen Hetzkampagnen“ entdecken. Für alle weiteren Fragen, Google: Petrodollar.

    Mit freundlichen Grüßen
    „die Betreiber des Blogs hier“

  12. Lieber Bürgender, selten so gelacht. Und gleichzeitig verblüfft mich Ihre Falschinformation bezüglich Bedeutung des Devisenhandels an den Finanzplätzen Frankfurt und Paris. Speziell Paris ist schon seit Jahren k e i n Finanzplatz mehr und mit jeder weiteren Verstaatlichung bisher freier Unternehmen nagelt die dortige Regierung den Sarg Paris immer mehr zu. Frankfurt? Erleidet zunehmend das gleiche Schicksal. Bedeutung schwindet ebenfalls.
    „Im Devisenhandel konzentriert sich die Liquidität ohnehin auf die drei Zentren London, New York und Singapur. In Frankfurt handeln zwar noch einige Häuser Devisen, sie sind aber vom Hochfrequenzhandelsgesetz und den damit einhergehenden Bestimmungen für den Devisenhandel kaum betroffen. Von den Auslandsbanken stellen hierzulande ohnehin nur noch wenige Häuser Preise“ sagte Stefan Winter vom Verband der Auslandsbanken in Frankfurt am 17. Juni in einem Interview der Börsen-Zeitung.

  13. @Claus Isert
    Freut mich für Sie, lachen ist gesund! Falschinformation klingt allerdings gar nicht nett, das hier geschriebene steht eben so in den verlinkten Quellen. Kann sein, dass Stefan Winter das anders sieht, wer auch immer das ist.

    Hier noch ein paar Artikel dazu:
    http://www.welt.de/finanzen/article129381455/Chinas-Waehrung-Yuan-kommt-nach-Frankfurt.html
    http://www.welt.de/finanzen/article121368609/London-wird-zum-Einfallstor-fuer-Chinas-Banken.html
    http://www.epochtimes.de/Deutschlands-Finanzplatz-Nummer-1-hat-gute-Zukunftsaussichten-a685920.html

    Mit freundlichen Grüßen

  14. Renmimbi-Handelsplatz Frankfurt. „Das Thema Clearingbank sei von den Unternehmen bislang bestensfalls als Randnotiz wahrgenommen worden…“
    DZ-Bank Frankfurt Chef Stefan Zeidler gestern auf dem Yuan-Forum. Zitiert aus der Börsen-Zeitung vom 25.07.14

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