Neuer Rekord: US Mint verkaufte 44,85 Millionen Silver Eagles


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Die US Mint hat einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt: 44,85 Millionen Unzen Silber wurden im Jahr 2015 (bis jetzt) verkauft. Die Nachfrage übersteigt die Materialversorgung, welche 2015 stark rückläufig war. Ähnlich sieht es bei anderen Prägestätten aus.

Bekannte US-Silbermünze: Silver Eagle
Die vielleicht bekannteste Silbermünze: Der US Silver Eagle

Mehr als 44,85 Millionen Unzen der berühmten Anlagemünze American Silver Eagle wurden im Jahr 2015 verkauft. Damit konnte die US Mint einen neuen historischen Rekord aufstellen. Der vorherige Rekord von 44,006 Millionen Unzen aus dem vergangenen Jahr wurde damit ein weiteres Mal übertroffen. Bis Jahresende wird man vermutlich 45 bis 47 Millionen Unzen unter die Weltbevölkerung gebracht haben, so die Prognosen. Seit 2007 stiegen die Verkäufe von Jahr zu Jahr an. Im Jahr 2008 beliefen sich die Verkäufe auf 19,58 Millionen Unzen, womit der Rekord in Höhe von 10,48 Millionen Unzen aus Jahr 2002 erstmals geknackt wurde.

Ähnlich sieht es bei der Royal Canadian Mint mit ihrem Maple Leaf aus: Vermutlich wird man die 30 Millionen Unzen-Grenze durchbrechen und auch hier einen neuen historischen Rekord aufstellen. Die United States Mint hat angekündigt, dass sie am 11. Dezember 2015 die Münzproduktion einstellen wird, ab 14. Dezember gibt es auch keine Barren mehr. Grund: Die Nachfrage übersteigt die Materialversorgung, aktuell greift man auf Restbestände zurück. Weiterproduziert wird erst wieder am 11. Januar 2016.

Zudem ist die Minenproduktion rückläufig. In Kanada lag diese in den ersten drei Quartalen 2015 bei 285,95 Tonnen, verglichen mit 374,18 Tonnen im Vorjahreszeitraum. Auch in den USA sank die Ausbeute in diesem Jahr, geht aus einem Bericht von Profit Confidental hervor.



Das alles passt so überhaupt nicht zu den seit jeher geltenden Marktgesetzen, nämlich dass der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Historisch gesehen erhält man für 15 Unzen Silber eine Unze Gold. Heute befindet sich dieses Verhältnis bei 75:1. Entweder ist Gold also zu teuer oder Silber zu billig. Betrachtet man die Förderkosten für eine Unze Gold, trifft wohl eher letzteres zu.

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