KGV: US-Aktien so teuer wie noch nie seit 1945


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Betrachtet man das an der Börse sehr häufig zur Aktienbewertung eingesetzte Kurs-Gewinn-Verhältnis, sind Aktienindizes aus den Vereinigten Staaten heute teurer als jemals zuvor seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

Wall Street, USA
Bild: Gegenfrage.com

Nach einer bestimmten Bemessungsgrundlage sind US-Aktien teurer als jemals zuvor seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dies behauptet Jim Paulsen, Chefinvestmentstratege bei Wells Capital Management.

Betrachtet man das mittlere Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für Aktien an der New Yorker Börse, befinden wir uns heute in einem „Bewertungsextrem“, so Paulsen in einem Kommentar auf CNBC. Der US-Aktienindex S&P500 stand am Freitag bei 19,37, ein Jahr zuvor bei 18,88. „Wir haben einen anfälligen Markt“, schreibt er. „Ich sage nicht, dass die Kurse nicht noch steigen werden, denn ich denke das werden sie. Aber wir haben einen Markt mit einem KGV von 18 und die Stimmung ist so ruhig wie noch nie.“

Momentan befindet sich der US-Aktienmarkt sogar auf einem höheren Niveau als in den Bullenmärkten von 1962, 1998 und 2005.



Das KGV ist eine der häufigsten Bewertungsgrundlagen von Aktien. Hat eine Aktie im Vorjahr 5 Euro Gewinn erzielt und steht heute bei 50 Euro, hat sie einen KGV von 10. Je niedriger dieser Wert, desto attraktiver erscheint die Aktie. Aktien mit einem KGV unter 10 werden als „günstig“ bezeichnet.

Quelle und eine schöne Grafik dazu hier:

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