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11.11.2011: Attentat auf US-Präsident Barack Obama


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Am 11. November 2011 feuerte ein Attentäter mit einem Sturmgewehr auf die Residenz der Obamas im Weißen Haus, in der Hoffnung den Präsidenten zu treffen.

An diesem Tag im Jahr 2011 feuerte der 21-jährige Oscar Ortega-Hernandez mit einem Sturmgewehr mehrere Schüsse auf das Weiße Haus ab. Er hoffte, Obama zu treffen, der sich zu diesem Zeitpunkt jedoch in seiner Heimatstadt Honolulu aufhielt. Eine der Kugeln traf ein Fenster in der Residenz der Obamas an der Südseite des Weißen Hauses.

In den gesamten USA wurden Fotos des Attentäters verbreitet und sämtliche Medien strahlen das Foto aus. Ortega-Hernandez wurde fünf Tage nach dem Attentat in West-Pennsylvania festgenommen, nachdem ihn ein Hotelangestellter erkannt hatte.

Er wurde des Versuchs angeklagt, den Präsidenten zu ermorden. Ganz in Schwarz gekleidet sagte der Attentäter: „Es ist kein Zufall, dass ich wie Jesus aussehe. Ich bin der moderne Jesus Christus, auf den ihr alle gewartet habt.“

Er erwähnte Obama nie ausdrücklich, sondern warf der amerikanischen Regierung vor, „gegen andere Länder wegen ihres Öls zu kämpfen, oder sollte ich sagen, sie zu mobben, unsere Freiheit steht auf dem Spiel.“

Obama, der „Antichrist“

Laut Zeugen, die vom FBI befragt wurden, hatte Ortega-Hernandez Präsident Obama als „den Antichrist“ und „den Teufel“ bezeichnet und gesagt, dass er „ihn töten müsse“. Zeugen sagten, sie hätten bis zu acht Schüsse gehört und der Schütze sei ganz in Schwarz gekleidet gewesen, als er das Feuer eröffnete.

Die US Park Police fand später einen verlassenen Honda Accord in der Nähe einer Brücke, die von Washington DC ins benachbarte Virginia führte. Ein Sturmgewehr mit einem Zielfernrohr und mehreren Munitionsmagazinen wurde zusammen mit einem Baseballschläger aus Aluminium und einem Schlagring gefunden.

Ermittler sagten, dass diese Munition für den Angriff auf das Weiße Haus verwendet wurde. Am 31. März 2014 wurde Ortega-Hernandez von der Richterin Rosemary M. Collyer zu 25 Jahren Haft verurteilt. Seine Anwälte hatten eine 10-jährige Haftstrafe gefordert und angemerkt, dass Ortega-Hernandez unter Depressionen und Stress litt.

Die Staatsanwälte hatten eine Höchststrafe von 27½ Jahren beantragt. Er befindet sich derzeit in der Federal Correctional Institution, Beaumont, in Haft. Der früheste Entlassungstermin ist der 28. November 2033.

Quellenangaben anzeigen
telegraph, wikipedia

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