Natürliches Krebsheilmittel: Cannabisöl


Gesundheit

„Cannabisöl ist ein hochwirksames natürliches Krebsheilmittel“ – So lautet die Überschrift eines Artikels im Magazin Naturalnews. Und tatsächlich: Zahlreiche Menschen im Internet bestätigen, dass sie ihren Krebs erfolgreich mit Hilfe der in fast allen westlichen Staaten verbotenen Pflanze erfolgreich bekämpft haben.

cannabis
Spätestens seit Mitte der 1970er Jahre ist die Wirkung von Cannabis auf Krebszellen bekannt, was bis heute durch zahlreiche Studien belegt wird. Doch wird Cannabis von der Pharmaindustrie noch immer nicht als Heilmittel gegen Krebs anerkannt und eher eine schädliche Wirkung der Pflanze propagiert, weshalb nur sehr wenige Menschen überhaupt jemals von einer heilenden Wirkung von Cannabis gehört haben. Im Gegenteil: In den Medien wird Cannabis verteufelt und schlecht geredet, um den THC-Rausch geht es aber eigentlich gar nicht, denn es gibt kaum nützlichere Pflanzen in der Natur. Die Pharmaindustrie hat – ähnlich wie beim Vitamin B17 in bitteren Aprikosenkernen – keinerlei Interesse an Cannabis als Alternative zu extrem teuren Krebsbehandlungsmethoden wie Chemotherapie und Bestrahlung, sind sich viele Naturheiler und freie Journalisten sicher.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Einigen Berichten zufolge wird die krebsheilende Wirkung von Cannabis seit 1974 durch die Pharmaindustrie und Regierungen unterdrückt. So finanzierte etwa im Jahr 1974 das NIH (National Institutes of Health) eine Studie des Medical College of Virginia, um zu beweisen, dass Cannabis das Immunsystem hemmt und Gehirnzellen zerstört. Angestoßen hatte dies die DEA (Drug Enforcement Agency) unter der Nixon-Regierung. Leider aber kamen die Forscher im Zuge der Untersuchung mit Laborratten zu einem völlig anderen Ergebnis: Sie entdeckten, dass Krebszellen durch das Cannabis zerstört wurden, gesunde Zellen jedoch unversehrt blieben. Dem Immunsystem wurde keinerlei Schaden zugefügt.

Bei Versuchen mit Labormäusen wurde festgestellt, dass der Einsatz von Cannabis das Leben um 36 Prozent verlängerte, meldete die Washington Post im Jahr 1974. Diese Testergebnisse erhielten jedoch nur geringe Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Die Verbreitung dieser Information stockte praktisch bis zum Zeitalter des Internets, erst dann wurde das Interesse der Öffentlichkeit geweckt. Laut einigen wissenschaftlichen Videos greifen bestimmte THC-Bestandteile Krebszellen direkt an, gesunde Zellen bleiben unversehrt. Im Jahr 1998 kam eine Studie der Universität Complutense Madrid zum Ergebnis, „dass THC im Gegensatz zur Chemotherapie ausschließlich Krebszellen abtötet, sodass das Gehirn dadurch völlig unversehrt bleibt.“ Die Videos und einen Bericht dazu kann man hier ansehen.

Kein gutes Ergebnis für die DEA und den damals noch nagelneuen „War on Drugs“. Die Untersuchung war damit beendet. Die Finanzierung wurde auf Geheiß der DEA gestoppt und die Forschungsunterlagen zerstört. Im Jahr 1976 beendete US-Präsident Gerald Ford alle Forschungsarbeiten zu Cannabis, außer für Pharmaunternehmen, die zu dieser Zeit versuchten, synthetisches THC herzustellen. Im Jahr 1983 wurden andere Forschungszentren, die in die DEA-Studie eingeweiht waren, von der US-Regierung unter Ronald Reagan dazu aufgefordert, sämtliche Kopien der Forschungsdokumente zu vernichten.

Die Forscherin Dr. Christina Sanchez von der Universität in Madrid kam im Jahr 1998 nach einer Untersuchung mit THC und Krebszellen zum Ergebnis, dass sich die Zellen bei Kontakt mit THC nicht nur nicht mehr vermehrten, sondern praktisch „Selbstmord“ begingen. Ein entsprechender Bericht wurde im Biochemie-Journal FEBS Letters veröffentlicht. Hier gibt es ein Video mit einem kurzen Bericht über Dr. Sanchez.

THC gegen Hirntumore: Ein Forscherteam bestehend aus französischen, italienischen und spanischen Wissenschaftlern hat im Jahr 2008 ein Untersuchung durchgeführt und im The Journal of Clinical Investigation veröffentlicht, bei der herauskam, dass der Wirkstoff in Marihuana (Tetrahydrocannabinol oder THC) als Heilmittel für Hirntumore hocheffizient wirkt. Die Studie ergab, dass THC viele verschiedene Krebsarten erfolgreich bekämpfen kann. Weitere Studien haben gezeigt, dass Cannabis die Hemmung des Zellwachstums, Zelltod, und Metastasierungen erfolgreich stoppt. Sogenannte Cannabinoide töten wirksam Krebszellen und haben gleichzeitig keinerlei Einfluss auf gesunde, normale Zellen. Eine ähnliche Eigenschaft, die bereits in den 1950er-Jahren Vitamin B17 oder Laetril, das etwa in bitteren Aprikosenkernen hoch konzentriert vorkommt, nachgewiesen wurde.

In einem anderen Beispiel wurde ein Säugling mit einem Hirntumor mit Cannabisöl behandelt. Zuvor war der Tumor operiert und bestrahlt worden, was laut Berichten äußerst grausam für das Baby war. Die Eltern beschlossen, einen Versuch mit Cannabisöl zu wagen, indem sie ihrem Kind geringe Mengen auf den Schnuller auftrugen. Innerhalb von acht Monaten wurde das Baby vollständig geheilt. Nach nur zwei Monaten beobachteten Onkologen einen deutlichen Fortschritt. Die Huffington Post veröffentlichte dazu einen Bericht mit Video, worin die Fortschritte des Heilungsprozesses visualisiert werden. Das Video kann man hier ansehen.

Gegen Darmkrebs: Der 33-jährige David Hibbitt heilte seinen Darmkrebs in Eigenregie mit Cannabisöl, nachdem Chemotherapie, Bestrahlung und eine Operation keine Erfolge gebracht hatten. Hibbitt beschrieb sein Gefühl während der Chemotherapie, „als wolle man ihn umbringen“. Durch seinen Darmkrebs der Stufe 3 hatte er laut Ärzten nur noch 18 Monate zu leben. Als letztes Mittel kaufte er Cannabisöl, nachdem er überzeugende Berichte darüber gelesen hatte. Angeblich bezahlte er 50 Britische Pfund je Gramm des verbotenen Öls. Heute hat Hibbitt keinen Darmkrebs mehr und mit hoher Wahrscheinlichkeit kann man seine Selbstbehandlung dafür verantwortlich machen, schreibt Truththeory.com. Er selbst sagte: „Ich möchte andere Menschen wissen lassen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.“ Auch der 63-jährige Ronnie Smith sagt, dass er mehr als 300 an Krebs erkrankte Personen (einschließlich sich selbst) mit Cannabisöl behandelt hat. Er stellte sein eigenes Öl her, nachdem er vom US-Bundesstaat Kalifornien die Genehmigung erhalten hatte.

Auch Rick Simpson hat eine erfolgreiche Behandlung mit Cannabisöl hinter sich und bezeichnet dieses als „Wundermittel„, welches von Pharmaunternehmen unterdrückt wird, damit eigene Gewinne durch teure Krebsbehandlungen nicht geschmälert werden.

Gegen Leukämie: Beim dreijährigen Jungen Landon Riddle aus Utah wurde Leukämie diagnostiziert, zuletzt gaben ihm die behandelnden Ärzte nur noch wenige Tage zu leben. Zunächst wurde er mit Chemotherapie behandelt. Er erbrach mehrere Male täglich, nach zwei Monaten verweigerte er jegliche Nahrungsaufnahme. „Seine ganze Brust war voll von Leukämie-Tumoren, weshalb er nicht mehr atmen konnte“, sagt seine Mutter Sierra. Die Eltern des Jungen kamen in ihrer verzweifelten Recherche auf die Krebsbehandlung mit Cannabisöl und wagten einen Versuch. Unglaubliche Auseinandersetzungen mit den Behörden waren die Folge, zuletzt wurde den Eltern sogar der Entzug des Sorgerechts angekündigt.

Ein Anwalt nahm sich der Sache an und konnte tatsächlich einen Abbruch der Chemotherapie und eine Behandlung mit Cannabisöl erwirken. Die Ergebnisse waren unglaublich. Innerhalb weniger Tage zeigte Landon Anzeichen einer Besserung. Sein Appetit kam wieder zurück und er hörte nach und nach auf sich zu übergeben. Seine Krebserkrankung verschwand vollständig, auch Monate später konnten keine Krebszellen mehr festgestellt werden.

Morbus Crohn: Der an der schweren Darmkrankheit Morbus Crohn erkrankte 15 Jahre alte Coltyn Turner aus Colorado war bereits an den Rollstuhl gefesselt, seine Ärzte bezeichneten seinen Zustand als nicht mehr erträglich. Aus diesem Grund beschloss seine Familie, ihn mit Cannabis zu behandeln. Da die Pflanze in Turners Heimatstaat Illinois verboten ist, zog die Familie nach Colorado um, wo die Verwendung der Pflanze zu bestimmten medizinischen Zwecken legal ist. Morbus Crohn entstand bei dem Fünfzehnjährigen vermutlich infolge einer bakteriellen Infektion, im Laufe des letzten Jahres seiner Erkrankung besserte sich sein Zustand jedoch rasant.

Anders als bei Krebs gab es bis dato nicht viele Studien über die Wirksamkeit von Cannabis bei der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Der erste Bericht über die Verwendung von Cannabis zur Behandlung von Morbus Crohn wurde 2011 veröffentlicht und stellte fest: „Die Ergebnisse zeigen, dass Cannabis einen positiven Effekt auf das Krankheitsbild haben kann … Potenzielle Placebo-kontrollierte Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Cannabis in CD vollständig zu bewerten.“ (Quelle). Auch andere Studien bestätigen bislang die heilende Wirkung der Pflanze, weitere Studien sind angeblich in Arbeit.

Erfahrungen bei Hautkrebs: Cannabis kann als Öl einfach auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden und so etwa Hautkrebs bekämpfen (Sehr beeindruckende Erfahrungsberichte hier, Youtube-Video). Eine Leserin aus British Columbia unter dem Artikel „Cannabis oil is a highly efficient natural cancer cure“ auf Naturalnews.com gab an, dass sie ihr Endometriumkarzinom der Stufe 3 mit Cannabisöl und einer Ernährungsumstellung vollständig geheilt hat – ohne Chemotherapie und Bestrahlung.

Cannabis + Kokosöl gegen Brustkrebs: Die in den USA vertriebenen medizinischen Marihuana-Kapseln können in Kokosöl aufgelöst und auf diese Weise aufgenommen werden. Durch das Infundieren von Cannabis in Kokosöl gelangt es schnell in die Leber, wo es sofort verarbeitet wird. Kokosöl ist für den hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren bekannt, welche ein gutes Bindungsmittel für Cannabinoide darstellen. Ganz zu schweigen von den ohnehin vorhandenen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Die Hälfte des im Kokosöl enthaltenen Fetts ist Laurinsäure, das sehr gesund ist und u.a. in der Muttermilch vorkommt.

Während viele Menschen dem therapeutischen Nutzen von Cannabis misstrauisch gegenüber stehen, sind Stan und Barb Rutner von der Wirksamkeit überzeugt. Das Paar kam bereits mehrfach mit Krebs in Berührung und schildert eigene Erfahrungen im Internet. Barb hatte zweimal Brustkrebs, Stan wurde vor 20 Jahren das Non-Hodgkin-Lymphom diagnostizert. Zwar konnte es behandelt werden, kehrte jedoch im Jahr 2011 zurück. Zunächst wurden „krebsartige Knoten in der Lunge“ diagnostiziert, später wurde ihm mitgeteilt, dass sich der Krebs bereits in seinem Gehirn befinde.

Stan wollte einer erneuten Bestrahlung und Chemotherapie entgehen und hörte von Cannabis als Behandlungsmethode, was er später als „goldenes Ticket“ bezeichnete. Tochter Corinne und ihr Mann recherchierten, wie Cannabis gegen Krebs aufzunehmen sei, und stießen auf Kokosöl. Nach nur zwei Wochen der Einnahme des Gemischs war Stan in der Lage, ohne Sauerstoffgerät zu atmen, an das er zuvor rund um die Uhr gebunden war. Er legte an Gewicht zu, schlief besser und gewann seine Kraft zurück. Nach mehreren Monaten zeigte ein Gehirnscan, dass Stans Krebs völlig verschwunden war. Die Rutners sind überzeugt, dass Cannabis hervorragend gegen Krebs wirkt. Schwiegersohn John sagte: „Es gibt keinen Zweifel, dass es das Cannabis war, was meinen Schwiegervater seine Kraft zurück gab und erfolgreich von dieser schrecklichen Zellfehlfunktion befreite.“

Cannabisöl gegen Lungenkrebs: Der 50 Jahre alte Darren Miller aus Illinois erkrankte an Lungenkrebs. Die Ärzte sagten, sein Krebs sei unheilbar und inoperabel. Mit Hilfe einer Chemotherapie gab man ihm noch ein Jahr zu leben. Miller begann verzweifelt, nach einem alternativen Heilmittel zu suchen, da die Chemotherapie ihm schwer zu schaffen machte. So bekam er laut einem Post auf seiner Facebook-Seite etwa blutige Blasen an Mund, Händen und Füßen. Rasch stieß er auf Cannabisöl.

Miller kündigte seinen Job und zog nach Kalifornien, wo die Krebsbehandlung mit Cannabisöl legal ist. Sieben Monate später war der Krebs besiegt. Gegenüber CBS News sagte er: „Heute, sieben Monate später nachdem sie mir das sagen bin ich völlig frei von Krebs. Ich habe meinen Krebs geheilt. Kann ich Cannabisöl empfehlen? Absolut. Kann ich die Chemo empfehlen? Ich würde sagen. Ich machte beides.“ Nachdem er sich vom Krebs erholt hatte, zog Miller nach Illinois zurück. Er betreibt heute ein „Cannabis-Programm“, um anderen Krebskranken zu helfen.

Der Mitte 50-jährigen Sharon Kelly aus Australien wurde im Dezember 2013 Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert. Die behandelnden Ärzte hatten einen 5 cm großen bösartigen Tumor in der linken Lunge entdeckt und gaben ihr eine Lebenserwartung von maximal sechs Monaten. In ihrer Verzweiflung recherchierten Sharon und ihre Tochter im Internet und stießen auf eine Krebsbehandlung mit Cannabisöl. Ende Februar 2014 war es so weit: Sharon nahm täglich mehrere Dosen Cannabisöl ein. Dafür mischte sie einen halben Löffel Kokosöl mit der gleichen Menge Cannabisöl. Zusätzlich verzichtete sie von nun an auf rotes Fleisch (Rind, Schwein, Kalb, Schaf, Lamm, Ziege), Milchprodukte, Brot, künstliche Süßungsmittel und Fertigprodukte und bereitete sich Smoothies aus Obst und Gemüse zu. Die Verbesserungen zeigten sich rasch: Bis Juli 2014 schrumpfte der Tumor auf 2,1 cm. Nach insgesamt 13 Monaten, nachdem sie mit der Einnahme von Cannabisöl begonnen hatte, war Sharon krebsfrei.

Cannabisöl gegen Autismus: Ein Beispiel ist die Geschichte des damals 10 Monate alten Kalel Santiago aus Puerto Rico, der an einer seltenen Form von Krebs (Neuroblastom) erkrankt war. Er machte das volle Programm durch: Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen, ganze zwei Jahre lang – und überlebte. Allerdings wurde er daraufhin autistisch, hörte auf zu sprechen, zappelte mit den Armen und ging nur noch auf den Zehenspitzen. Kalels Eltern warteten ab, bis er drei Jahre alt und völlig vom Krebs geheilt war, bis sie nach Autismus-Therapien suchten. Nach einiger Zeit stießen sie auf Cannabisöl. Via Fundraising konnten sie sich eine Flasche Cannabisöl finanzieren, ihr inzwischen 9-jähriger Sohn erhielt von nun an zwei orale Dosen täglich. Innerhalb von zwei Tagen begann er zu sprechen, zunächst die Vokale AEIOU, kurz später folgten erste Konsonanten. Laut den Eltern Kalels und involvierten Personen ist dieser Erfolg ausschließlich auf das Cannabisöl zurückzuführen.

Gegen Depressionen: Die chronische Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Nordamerika, an welcher 6,7 Prozent der Bevölkerung leidet. Forscher von der Universität in Buffalo haben bei Versuchen mit Tieren herausgefunden, dass Endocannabinoide stark stressreduzierend wirkt. Die Forscher Samir Haj-Dahmane und Roh-Yu Shen setzten die Versuchstiere unter Stress und führten dann Endocannabinoide zu. Die Tiere wurden daraufhin sehr viel ruhiger. Endocannabinoide kommen natürlich im Gehirn sowie in der Cannabispflanze vor.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS o. PTSD): PTSD ist eine weitere, in den USA weit verbreitete, psychische Erkrankung. Vor allem US-Soldaten kehren nicht selten mit einer solchen Diagnose von Auslandseinsätzen zurück. In einem Artikel des Magazins Science Daily wurde über die eine Cannabis-Therapie für Personen mit dieser Diagnose diskutiert. Forscher aus New Mexico, dem ersten Staat, der die medizinische Verwendung von Marihuana legalisierte, führten eine Umfrage unter PTSD-Patienten durch, um mehr über die Wirksamkeit dieser Therapie zu erfahren. Das Ergebnis: Patienten, die medizinisches Marihuana erhielten, konnten ihre Beschwerden zu 75 Prozent in allen drei Bereichen der PTSD-Symptome verringern.

Cannabisöl wirkt schmerz- und entzündingshemmend: Cannabinoide wirken zudem schmerz- und entzündungshemmend und haben in diesem Bereich eine ähnliche Wirkung wie sogenannte Opioid-Derivate (Opium). Oral eingenommen hilft es besser als jedes andere auf dem Markt befindliche Medikament binnen Sekunden gegen epileptische Anfälle. Hier gibt es ein 45-Sekunden Video dazu: Youtube (Achtung, man sieht hier einen epileptischen Anfall bei einem Kind).

Studien bestätigen die krebsheilende Wirkung nur teilweise: Während zahlreiche Menschen sehr positive Erfahrungen mit Cannabisöl gemacht haben, kommen wissenschaftliche Studien oft zu anderen Ergebnissen. So wurden die in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoide THC und CBD an einem Hirntumor (Gliom) getestet, was nur 10 Prozent aller Patienten in den folgenden fünf Jahren nach der gängigen Behandlung überleben. Die Studie ergab, dass THC und CBD den Tumor, welcher Mäusen eingesetzt wurde, in Kombination mit einer Strahlentherapie schrumpfen, aber nicht vollständig beseitigen konnten. Das Ergebnis der Studie besagte, dass Cannabinoide eine wirksame Behandlungsoption gegen Krebs beim Menschen darstellen, aber die Bestrahlung das wirksamste Instrument bleibt.

In einer anderen Studie wurde THC an neun Personen mit Hirntumoren getestet. Die Patienten litten während der Behandlung an keinerlei Nebenwirkungen, doch konnten sie auch nicht von den Hirntumoren geheilt werden. Einige Fachmagazine sprechen dem Cannabisöl nicht die Wirkung zu, die ihm von anderer Seite zugesprochen werden. Etwa IFLScience schreibt, dass „der Hype um Cannabis zur Krebsbehandlung unverdient“ sei.

In der FAQ des US National Cancer Institute hingegen wird eine heilende Wirkung von Cannabis auf Krebszellen bestätigt. So könne die Pflanze das Tumorwachstum stoppen, indem es die Bildung von für Tumore wichtige Blutgefäße hemmt. Gleichzeitig bleiben gesunde Zellen geschützt. In einer Laborstudie wurde Cannabidiol (CBD) in Brustkrebszellen untersucht. Durch das CBD starben die Krebszellen ab, auf die normalen Brustzellen hatte es jedoch nur wenig Wirkung. Studien mit Mäusen hätten zudem gezeigt, dass Cannabinoide das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren verringern. Rauchen ist übrigens die am wenigsten effektive Methode für die Krebsbehandlung. Besser ist es, die Blüten zu Verdampfen und am besten ist die Einnahme von Cannabisölen oder -pasten.

Laut einem Bericht des Belfast Telegraph hat die US-Regierung eine diesbezügliche Studie beim National Institute on Drug Abuse in Auftrag gegeben, worin man zum Ergebnis kam, dass Marihuana verschiedene Krebszellen abtötet oder in der Größe reduziert. Mittels Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass Extrakte aus der Pflanze eine der schwersten Gehirntumor-Arten schrumpft. Zudem wird die krebsbekämpfende Wirkung einer Bestrahlung in Verbindung mit Marihuana erhöht, so die Studie.

Cannabisöl selbst herstellen: Natürlich weiß jeder, dass der Erwerb von THC-haltigem Hanf fast überall auf der Welt illegal ist, als gesetzestreue Leser dieser Seite ist folgendes Rezept zur Herstellung von Cannabisöl für Sie darum wahrscheinlich eher uninteressant. Dennoch hier eine Anleitung, gefunden auf Viralalternativenews.com nach Rick Simpson. Wer damit experimentiert, tut dies auf eigenes Risiko und sollte vorher einen Arzt und ggf. einen Rechtsanwalt zurate ziehen.

  1. Legen Sie rund 30 Gramm vollständig getrocknetes Material in einen Plastikeimer.
  2. Feuchten Sie das Material mit dem verwendeten Lösungsmittel an, dafür eignet sich Naphtha, Ether, Butan, 99% Isopropylalkohol oder auch Wasser (insgesamt für alle Durchgänge reichen 500 ml).
  3. Zerstampfen Sie das Pflanzenmaterial mit einem Stiel aus unbehandeltem Holz o.ä.
  4. Geben Sie ihr gewähltes Lösungsmittel hinzu, bis das Pflanzenmaterial vollständig bedeckt und eingeweicht. Drei Minuten lang rühren, dabei wird das THC gelöst.
  5. Das Lösungsmittel-Öl-Gemisch aus dem Pflanzenmaterial in einen anderen Eimer geben. Darin enthalten sind ca. 80% des THCs.
  6. Zweiter Durchgang: Erneut Lösungsmittel hinzugeben und den letzten Arbeitsschritt wiederholen, um das verbleibende THC zu lösen.
  7. Ebenfalls in den anderen Eimer geben.
  8. Entsorgen Sie die zweimal gewaschene Pflanzenmaterial.
  9. Das Lösungsmittel-Öl-Gemisch durch einen Kaffeefilter in einen sauberen Behälter gießen.
  10. Erhitzen Sie das Gemisch. Hier ist Vorsicht geboten! Je nach Lösungsmittel können die Dämpfe entzündlich sein, also sind Funken, Zigaretten, offene Flammen u.ä. zu vermeiden.
  11. Fügen Sie weiteres Lösungsmittel hinzu und drehen Sie die Hitze hoch. Achten Sie darauf, dass Sie sich in einem gut belüfteten Bereich befinden, damit Sie die Dämpfe nicht einatmen.
  12. Fügen Sie am Ende (man kocht es wie Reis, man kann dafür auch einen Reiskocher verwenden) ein paar Tropfen Wasser hinzu.
  13. Nehmen Sie den Topf von der Kochstelle und rühren Sie um.
  14. Wenn das Lösungsmittel verdampft ist, schalten Sie den Herd auf niedrige Hitze. Das Gemisch sollte nicht heißer als 140°C werden.
  15. Gießen Sie das Öl anschließend in einen Edelstahl-Topf um, falls es sich nicht ohnehin schon in solch einem befindet.
  16. Setzen Sie den Behälter aus rostfreiem Stahl in ein Dörrgerät oder legen Sie sie es auf eine sanfte Heizvorrichtung wie etwa einen Kaffeewärmer. Es kann ein paar Stunden dauern, bis restliche Flüssigkeit verdampft ist.
  17. Ziehen Sie das gewonnene Öl in eine Spritze oder ein anderes Gefäß, am besten aus Kunststoff.

Das Öl sollte vollständig abgekühlt eine dickflüssige Konsistenz haben. Für weitere Informationen gibt es hier weitere Tipps. Wie das Öl dosiert wird, erfahren Sie hier. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Hanf gegen Strahlung und giftige Schwermetalle: Die Einsatzmöglichkeiten von Hanf erscheinen nahezu endlos. Neben unzähligen Industrieprodukten wie Papier, Baumaterial, Kleidung, Lebensmittel und Brennstoffen filtert Hanf auch giftige Stoffe aus dem Boden. Mit anderen Worten: Man könnte nicht nur unzählige Produkte umweltfreundlich aus Hanf herstellen. Allein das Anpflanzen käme der Umwelt zugute, da die Pflanze laut einer Studie Cadmium aus dem Boden filtert, ebenso toxische Metalle und Strahlung. Das Entfernen der Strahlung aus dem Boden funktioniert so hervorragend, dass bereits großflächige Hanffelder in Fukushima diskutiert wurden, meldet Mint Press. Der Prozess nennt sich „Phytosanierung“. Auch nach der Kernschmelze in Tschernobyl schlugen Forscher laut einem Artikel aus dem Jahr 1999 (hier etwas hübscher) die Bepflanzung des kontaminierten Gebiets mit Industriehanf vor.

Todesfälle durch Cannabis: Im Dezember 2015 veröffentlichte die amerikanische Gesundheitsbehörde Center for Disease Control and Prevention (CDC) ihre Jahreszahlen zu Todesfällen verschiedener legaler und illegaler Drogen infolge einer Überdosis heraus. Man beschrieb die Anzahl als „konstant im Vergleich zum Vorjahr“, was aber leicht irreführend ist. Im Jahr 2014 kamen nämlich exakt null Personen in den USA durch den Konsum von Cannabis ums Leben. Ebenso im Jahr 2015. Dennoch scheint es ein starkes Interesse daran zu geben, die Bevölkerung vor dieser gefährlichen Droge zu schützen: Jährlich werden im freiesten Land der Welt insgesamt rund 2,2 Millionen Menschen ins Gefängnis gesteckt, knapp ein Drittel bzw. 600.000 davon aufgrund des Verkaufs oder Besitzes von Cannabis.

Hanf vs. Baumwolle und Pharmaindustrie: Hanf ist heute in den meisten Ländern verboten. Zumindest dort, wo die Pharmariesen ihre Finger im Spiel haben. Einher gehen meist  wüste Propaganda-Kampagnen gegen diese tolle Pflanze (Beispiel siehe hier, Youtube), die offenbar zu weitaus mehr taugt, als sich nur damit vollzudröhnen. Dazu eine interessante Dokumentation „Hanf – Das Milliarden Dollar Kraut“:


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