Wegen Klimawandel:
USA und China beschließen Reduzierung der Bevölkerungszahlen


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Während eines Treffens der APEC-Mitglieder am Freitag stellten Vertreter Chinas und der USA eine neue „Initiative zur Minderung von Emissionen“ (Emission Reduction Initiative) vor. Dafür ist eine Reduzierung der Bevölkerungszahlen in beiden Ländern vorgesehen.

USA China Fastfood
Flaggen USA + China, Bild: Gegenfrage.com

Um die Erderwärmung zu bremsen, beschlossen die beiden Wirtschaftsmächte USA und China eine neue, recht unkonventionelle Maßnahme. So gab US-Präsident Donald Trump gestern Abend bekannt, dass die USA und China die Verantwortung für das „Problem der globalen Erwärmung“ übernehmen werden und präsentierte einen langfristigen Ansatz.

Zunächst dürften die Bevölkerungszahlen der beiden Länder keinesfalls weiter steigen. Die USA verursachten bereits heute etwa 21 Prozent der weltweiten Treibhausgase, China sogar 33 Prozent. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen hätten die beiden Länder bilateral vereinbart, ihre Bevölkerungszahlen bis 2050 um „10 Prozent oder mehr“ zu reduzieren.



Die USA werden dafür Fastfood-Unternehmen „in erheblichem Umfang“ subventionieren. Insbesondere für die Herstellung von Nahrungsmitteln mit extrem hohem Fettgehalt sollen dann weder für die Restaurants und Imbissbuden, noch für die Verbraucher künftig noch nennenswerte Kosten anfallen, wodurch die Nachfrage nach diesen Produkten „fulminant“ in die Höhe getrieben wird.

Harvard Fett-Studie aus 2016

Bereits im Jahr 2016 führten die Harvard TH Chan School of Public Health, das Brigham and Women’s Hospital und die Harvard Medical School eine gemeinsame Studie durch, die vom US National Institute of Health finanziert wurde.

Darin wurde eine „Verbindung zwischen der Aufnahme gesättigter Fettsäuren und einem frühen Tod“ festgestellt. Insbesondere in beliebten Fastfoodprodukten seien sehr viele gesättigte Fettsäuren enthalten.

Epidemiologische Untersuchungen konnten zudem belegen, dass eine geringere Zufuhr von gesättigten Fettsäuren zu einer Senkung der Serumcholesterinkonzentration und damit des Herzinfarktrisikos führt. Im Umkehrschluss, so die Harvard-Forscher, erwarte man „durch eine extreme Erhöhung der Fettzufuhr das genaue Gegenteil“, was demnach „einen früher eintretenden Tod“ bewirken werde.

Win-Win-Win-Situation?

Trump bezeichnete die Maßnahme als „Win-Win-Win-Situation“ und scherzte auf Twitter: „Die Leute können dann for free so viel von diesem Zeug fressen bis sie platzen, Amerikas Restaurantketten streichen satte Gewinne ein und gleichzeitig retten wir das Klima. Get Smart!“

Die für die Initiative geplanten 78,3 Milliarden Dollar werden von der Federal Reserve ab diesem Sommer in drei Tranchen bereitgestellt. Weitere 50 Milliarden Dollar (46,8 Milliarden Euro) werden ab 2020 vom Special Fast Food Stabilization Funds beigesteuert, der im Zuge der von Trump geplanten US-Gesundheitsreform gegründet und aus Steuergeldern finanziert werden soll.

Die USA beteiligen sich auch an Subventionen einiger Restaurantketten in China, um die Beliebtheit von US-Fastfood im Reich der Mitte zu erhöhen. Durch die massive Erhöhung der Nachfrage nach Fastfood-Produkten müsse jedoch auch der Viehbestand extrem erhöht werden, was wiederum negative Auswirkungen aufs Klima haben dürfte, kritisiert Senator Lindsey Graham aus South Carolina.

Ein echter Schwachpunkt? Nein. Denn auch darauf hat Trump eine saloppe Antwort: „Echtes Fleisch gibt es schon seit den 1960er Jahren nicht mehr in unserem Fastfood, das ist kein Problem.“

7 Kommentare

  1. Innerhalb der Europäischen Union ist es besonders Deutschland, das für ein Anti-Kindergeld zur Vermeidung des Nachwuchses plädiert. Die Produktivität, so die Kanzlerin, müsse wieder dort stattfinden, wo sie hingehöre. Nur so könne Wohlstand für alle garantiert werden. Der Konsum werde sich lediglich von Papierwindeln hin zu Autos und Urlaubsreisen verschieben.Darin liege ein besonderer ökologischer Vorteil, da Papierwindeln bereits durch einmalige Nutzung zu Abfall werden, Autos hingegen mehrfach benutzt werden können.
    Die Grünen stellten sich weitgehend hinter die Kanzlerin, forderten jedoch darüber hinaus die Einführung eines umgedrehten Mutterkreuzes in Schwarz ab dem vierten vermiedenen Kind.Letztlich könne nur durch eine rechtzeitig vom Menschen selbst vorgenommene Abschaffung seiner Art die Klimakatastrophe, der wirtschaftliche Verfall und schlechte Fernsehsendungen,die allesamt zur Abschaffung der Menschheit führten, so Frau Dr. Gans von Alleyn, zuvor gekommen werden.

    Gruß in die Runde
    Joe

  2. @ Joe
    Auch in China und USA war 1.April , aber mal abgesehen davon.
    Wohlstand für alle – das ginge vielleicht – aber garantiert nicht für jeden.

  3. Hallo Eckart, alles geht, solange die Machtinhaber die Definitions- und Deutungshoheit für sich beanspruchen und fleißig Gebrauch davon machen.
    Krieg=Frieden und Freiheit=Sklaverei sind plumpe Beispiele von Orwell. Noch plumper kann es die EU. Die Charta ist uns heilig, es verstößt nur nicht gegen dieselbe, wenn wir aus den und den Gründen uns gegenseitig abmurksen.
    Wohlstand für alle, für jeden, für Mensch und Hamster ist genau so in 5 Minuten machbar wie eine gesunde Bankenwelt oder ein tolles BIP bei geringer (Preis-) Inflation. Man zählt zusammen, was nicht zusammengehört, lässt weg, was stört und mixt sich die Verhältnisse so zusammen, dass die Zahlen passen. Buchungsvorschriften werden umdefiniert, Pleitestaus als wirtschaftliche Stabilität definiert, und wenn das nicht reicht, werden Schwarzarbeit, illegale Prostitution und Drogenhandel großzügig geschätzt und plötzlich dem BIP zugeschlagen.
    Auch das eigentlich selbsterklärende Wort Verschwörungstheorie wurde wohl mittlerweile dahingehend umdefiniert, dass die „offizielle“ Seite gar keine solche Theorien erstellen kann. Ein Kriterium sei deshalb der Widerspruch zur offiziellen Darstellung. Es hängt also davon ab, wer es ausspricht. So habe ich es mittlerweile von zwei sogenannten Fachleuten für Verschwörungstheorie gehört.
    Mausfeld spricht ja auch von Wortvergiftungen.
    🙂

  4. Tach Kuno,
    tja, die Schulden, die jederzeit und allersofortigst fällig gestellt werden können, sind die Sichtguthaben auf den Girokonten. Fangen wir doch mal da mit der Schuldentilgung an. 🙂
    Dann haben wir Chaos für alle. Lassen wir das sein, haben wir etwas ganz anderes. Nämlich Chaos für alle etwas später.Mit dem kuschelgrünen, da vorbildlich durchgegenderten, geschlechtslosen Corona ergibt sich natürlich etwas total Neues: Chaos für alle etwas früher.
    Wie abwechslungsreich doch solche Schuldgeldsysteme sein können!

  5. Tach Joe!
    Man muss leider differenzieren zwischen den öffentlichen Schulden und den Schulden privater Personen.
    Letztere müssen nämlich immer zurück gezahlt werden.
    Und auch am „Tag X“ gibt es eine gewaltige Differenz.
    Weil nämlich an diesem Tag die öffentlichen Schulden entweder auf Null gestellt oder aber zumindest stark reduziert werden, indem die privaten Guthaben Aller gegen gerechnet werden.
    Aber gleiches passiert eben leider nicht mit den privaten Schulden; jedenfalls passierte das bei der letzten großen Währungsreform 1948 nicht. Normal galt 1948 für Geld ein
    Währungsschnitt von 10. D.h. für 10 Reichsmark gab es 1 DM. Manche Geldforderungen wurden etwas günstiger bewertet, nämlich 6:1. Das bedeutet, wer 1948 Forderungen gegen seine Lebensversicherung hatte, wurde im Verhältnis von 6 zu 1 enteignet. Der Schnitt bei Immobilien war günstiger, soweit diese bezahlt waren.
    Da wurde nämlich der „Lastenausgleich“ zeitgleich mit der Währungsreform eingeführt. Das hatte den Sinn, weil die Witwe 1948 eines gefallenen Frontsoldaten unmöglich den Lastenausgleich (Enteignungssteuer) aufbringen konnte.
    Deshalb erhielten die meisten Hauseigentümer eine Zeit von 25 Jahren. Es gab zwar noch ein anderes „Lastenausgleichsgesetz“, nämlich zugunsten von Heimatvertriebenen, aber das wäre ein anderes Thema. Wichtig ist dass alle wissen, dass private Schulden nicht dasselbe sind wie Staatsschulden. Wer jetzt ein teures Haus kauft mit billigen Schulden drauf, kann eben am Tag X nicht damit rechnen genauso seine Schulden los zu werden wie der Finanzminister.

  6. So kann man auch die Aktiva ausbuchen, indem man Verbindlichekeiten an andere Kunden aus den Büchern ausradiert. Ober sticht Unter. Ist ja nicht so ganz neu. Aber unsere Goldwährung will sich einfach nicht durchsetzen. Habe noch niemanden gesehen, der mit ner 100E-Goldmünze den Aldi zahlt. Wird nur gehortet, das goldene Gesetzliche. Ist ja auch seeehr verständlich.

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