MIT-Klimaforscher: CO2 hat nichts mit Klimawandel zu tun


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Die Behauptung, der Klimawandel sei vom Menschen gemacht und habe etwas mit CO2 zu tun, sei so fadenscheinig, dass man genauso gut an Zauberei glauben könne. Dies schrieb einer der renommiertesten Klimaforscher und Physiker der Welt, Dr. Richard Lindzen vom MIT, in einem neuen Artikel. Einige Auszüge.

CO2 hat nahezu keinen Einfluss auf das Klima, sagt Dr. Linzen
CO2 hat nahezu keinen Einfluss auf das Klima, sagt Dr. Linzen, Bild: Gegenfrage.com

Umweltschützer würden den Menschen Angst machen, um die „sehr teure“ Klimaindustrie zu rechtfertigen. Dass 97 Prozent aller Wissenschaftler an die globale Erwärmung glauben, solle dem Nicht-Fachkundigen vermitteln, er müsse sich nicht selbst mit dem Thema auseinandersetzen, so Linzen in einem Ende April veröffentlichten Bericht.

 

„Es beginnt mit der lächerlichen Annahme, dass irgendeine Erwärmung (bzw. irgendeine Erhöhung von CO 2 ) schlecht wäre und der Beweis dafür ist, dass alles noch schlimmer kommt. Wir wissen, dass keine dieser Vermutungen wahr ist. Die Menschen zieht es eher zum Äquator als an die Arktis. CO2 wird in Gewächshäuser gepumpt, um das Pflanzenwachstum zu steigern.“

„Zweitens stimmt es nicht – wie einige Idioten glauben -, dass die globale Erwärmung in den letzten zwanzig Jahren nicht aufgehört hat. Natürlich, 1998 war das heißeste Jahr und in allen nachfolgenden Jahren wird man wohl unter diesem Rekord liegen. Nichts davon aber widerspricht der Tatsache, dass die Erwärmung (d.h. die Zunahme der Temperatur) aufgehört hat.“

Meiste Behauptungen „absurd“

„Kaum jemand hat die Zeit und die Energie, sich mit der riesigen Anzahl von Behauptungen zu beschäftigen. Glücklicherweise sind natürlich die meisten absurd … CO2 ist wohl kaum giftig. Im Gegenteil, es ist wichtig für das Leben auf unserem Planeten und Anteile über 5.000 ppm gelten als sicher in unseren U-Boote und auf der Raumstation.“ (CO2 in der Atemluft: 400 ppm, in Gewächshäusern: >600 ppm, d.Verf.).

„Seit über 30 Jahren führe ich Gespräche über die Wissenschaft des Klimawandels. Wenn ich aber mit einem nicht-fachkundigen Publikum spreche und versuche, Fragen wie die Klimasensivität oder das Verhältnis zwischen der globalen mittleren Temperaturanomalie zu extremem Wetter zu beantworten, indem ich sage, dass die Erwärmung in den vergangenen 18 Jahren zurückgegangen, erhalte ich offensichtlich ungläubige Blicke.“

„Obwohl ich Beweise dafür vorgelegt habe, warum die Angelgenheit keine Katastrophe ist und wahrscheinlich sogar nützlich sein kann, erhalte ich verwirrte Antworten. Typischerweise werde ich gefragt, wie dies möglich ist. Immerhin sind sich 97 Prozent der Wissenschaftler einig, dass einige der heißesten Jahre in den vergangenen 18 Jahren stattfanden, alle Arten von Extremen häufiger geworden sind, Eisbären verschwinden, ebenso das Eis in der Arktis, und so weiter.“

„Wer das glaubt, glaubt wahrscheinlich auch an Zauberei“

„Es gibt eine Sache, die bei jedem intelligenten Leser Skepsis hervorrufen sollte. Das System, das wir betrachten, besteht aus zwei turbulenten Fluiden, die miteinander interagieren. Sie befinden sich auf einem rotierenden Planeten, der von der Sonne unterschiedlich erwärmt wird.“

„Ein wesentlicher Bestandteil der atmosphärischen Komponente ist Wasser in flüssigen, festen und Dampfphasen, und die Phasenänderungen haben enorme energetische Verzweigungen. Der Energiehaushalt dieses Systems beinhaltet die Absorption und Reemission von etwa 200 Watt pro Quadratmeter.“

„Die Verdoppelung des CO2 würde eine Schwankung von zwei Prozent bewirken. Also kleinere Veränderungen der Wolken und anderen Dingen, und derartige Änderungen sind häufig der Fall. In diesem komplexen Multifaktorsystem wird das Wahrscheinlichkeitsverhältnis des Klimas (das selbst aus vielen Variablen und nicht nur global gemittelten Temperaturanomalien besteht) durch diese 2%-Schwankung einer einzigen Variable gesteuert?“

„Wer das glaubt, glaubt wahrscheinlich auch an Zauberei. Stattdessen sagt man Euch, dass die Wissenschaft daran glaubt. Solch eine Behauptung sollte ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Immerhin stützt sich die Wissenschaft auf Untersuchungen und und nicht auf eine Glaubensstruktur.“

Originalen, vollständigen Artikel (engl.) von Dr. Lindzen lesen
merionwest

97 Kommentare

  1. Man kann nicht mehr an der Verbesserung von Dingen verdient werden, als an denen die überhaupt nicht verbessert werden müssen oder können.
    Wenn ich heute eine Studie über die AGA Kröte in Spanien machen will, interessiert das fasst Niemanden.
    Bezeichne ich diese Studie aber als Studie, welche die *Erderwärmung* mit einbezieht, kann ich dafür Fördergelder erhalten; aber dann muss ja auch dabei herauskommen, dass diese Studie sinnvoll war.
    Sinnvoll ist eine Studie dann, wenn sie aufzeigt, dass etwas droht, was aber gerade noch abgewendet werden kann, wenn möglichst viele Menschen diese Studie zu lesen bekommen.
    Wen würde interessieren, wenn in der Stunde stände:
    „Die Erderwärmung hat auf den Fortbestand der AGA Kröte keinen Einfluss, weil es keine Erderwärmung gibt“.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-11/baeume-photosynthese
    Zu unserem telefonat vom 11.06 hier Infos über den Organismus, der unsere Lebensgrundlage sichert. Biite gehen sie gut mit den Informationen um, schauen sie sich städte, wie viele Menschen allein durch ihr dasein, ohne das ein Motor angestellt wurde o2 verbrauchen und Co2 Produzieren. Hinzuzüglich die Industrie, wir haben ein ganz einfaches Instrument: Die Uhr. Sie funktioniertt Weltweit. Ich schlage eine verschnaufpause für unsere Bäume vor.

  3. in http://www.meteo.physik , Uni-muenchen,WS205-04 wird beschrieben,dass bis zu einer Höhe von 100 km der Logaritmus des Luftdrucks p mit zunehmender Höhe z linear abnimmt. Dadurch nimmt auch der Partialdruck ab, berechenbar mit der barometrischen Höhenformel.Der Anteil des CO2 nimmt auch mit zunehmender Höhe ab, da auch die Dichte der Luft abnimmt, d,h, in der Höhe von 0 m sind es noch 1225g/m3 bzw. ca. 0,04 % CO2 vorhanden,
    in 10 000 m ist die Dichte der 412,71 g/m3 bzw. sind dann auch nur 412,71/1225 = 0,3349 Anteile in der Luft vorhanden. Also (0,04+*0,3369)/1 = 0,013476 % CO2 sind in der Luft vorhanden. Diese geringe Menge kann dann z.b. in 10000 m Höhe die IR Strahlung absorbieren, d.h. aufnehmen und sich erwärmen, und wieder an die anderen Luftteilchen abgeben. Die Wärmeübertragung erfolgt an diese Teilchen der Luft durch Kontakt, in sehr dünnen Luftschichten erfolgt die Durchmischung der Luft durch Diffusion und in den dichteren Luftschichten mittels Konvektion. Eine Abstrahlung der Wärme kann beschrieben durch die Hauptsätze der Wärmelehre nicht in Richtung einer wärmeren Stelle erfolgen. Also, ist die Erdoberfläche warm ,so können die durch IR Strahlung erwärmten CO2 Moleküle die Wärme nicht an die Erde zurückstrahlen, sondern,sie können nur in die Richtung des kalten Weltraumstrahlen.In 10000m Höhe herrscht eine Temperatur von ca. -50 °C, die dort befindlichen Luftteile übernehmen die Wärme der CO2 Moleküle strahlen dann die Wärme in Richtung Weltraum ab .
    Dieses Prinzip wirkt unabhängig von der Konzentration des CO2 und diese Gesetze der Physik waren vor Mill Jahren genauso gültig wie heute. Deshalb findet Scotese auch keine Zusammenhänge zwischen der CO2 Konzentration und der Lufttemperatur.

  4. Die globale Erwärmung findet sicherlich statt, jedoch ist sie nicht das Verschulden der Menschheit und hat schon garnichts mit dem Co² zu tun. Der Co² Hype soll lediglich ein neues sehr lukratives Geschäftsmodell sein, das von der ärmsten Bevölkerungsschicht bezahlt werden soll.
    Warm und Kaltzeiten hat es immer gegeben, auch schon als es noch keine Menschen gab.
    Erklärt wird der Vorgang mit den MILANKOVIC-ZYKLEN.
    Unangenehm ist mir daran der Umstand, dass es wieder einmal ein Jouguslave war der uns das erklären musste. Genau wie TESLA für den Bereich Elektrotechnik.
    MfG. grillbert aus Hamburg.

  5. So ist es. Anstatt den ganz normalen Klimawechsel hinzunehmen, der alle 600 bis 800 Jahre zuschlägt, gefallen sich Journalisten die noch Karriere machen wollen, darin, diesen ganz normalen Zyklus der Menschheit in die Schuhe zu schieben. Genauer: den Deutschen und weniger den Indern, obwohl in deren gesamten Atemluft ein Vielfaches von Kohlendioxod ist.
    Wer genaue Zahlen will, die es im Internetz nicht geben kann:
    https://www.amazon.de/Klimal%C3%BCge-Wissenschaft-Zeitgeist-Manfred-M%C3%BCller/dp/3980604802

  6. Es gibt einen antropogenen Klimawandel, aber CO² ist Bluff.

    Mit der einfachen Annahme, daß die Erde der Mittelpunkt ist, werden die Bahnen der Planeten etc sehr kompliziert und 97% der Wissenschaftler waren dieser Meinung, weil sie das ernährt hat, man baute sogar Modelle: astronomische Uhren.

    Wenn der Grießbrei anbrennt, bei Stufe 1,5, wie immer und geschlossenem Deckel, sagen diese 97% : Dr Grießbrei ist angebrannt, weil er zu heiß wurde, weil der Deckel auf dem Topf war. Ich sage: der Grießbrei ist angebrannt, weil zu wenig umgerührt wurde.

    Die ‚globale Erwärmung‘ stützt sich auf Tagesmitteltemperaturen 1,5m über dem Boden.

    Die Sonne erwärmt die Erdoberfläche, diese die bodennahe Luft und der Energieunterschied zu höherer Luft bewirkt einen Druck zum Ausgleich durch Konvektion. Mit der Verdunstung von Wasser am Boden und Kondenasation zu Wolken ist diese Konvektion sehr effizient. Es wird immer die ’sanftest‘ mögliche Art der Konvektion zuerst einsetzen, wenn eine sanfte Art des Ausgleiches nicht möglich ist (oder nicht ausreicht), wird bei hinreichend größerem Energieunterschied eine drastischere Konvektion einsetzen (extremes Wetterereignis)

    Zuerst wird also der nächtliche Tau/ Regen aus dem Wald verdunsten, wenn das nicht möglich ist, wird bei stärkerer Erwärmung des Bodens ein Sturm vom See oder Meer einsetzen, bis zum Hurrican im Golf von Mexiko. Wenn das auch nicht möglich ist, wird ein trockener Sandsturm für Ausgleich sorgen

    Ein Verlust von Wald führt also nicht nur zu Hochwasser in Küstennähe, sondern zu weniger Niederschlag im Landesinneren, der Regenimport vom Meer wird weniger oft recyclet, die Tagesmitteltemperaturen steigen und die Wüsten im Landesinneren dehnen sich aus. 0 Hukus Pokus.

    Das ganze Rätselraten, WIE extreme Wetterereignisse mit einer wärmeren Atmosphäre zusammenhängen, kann man sich schenken. Die Abholzung von Busch und Baum für Biomassekraftwerke und Solarzellen an Stellen, wo Wald stehen könnte und Biofuel sollte man aber ganz schnell unterlassen.

  7. Warum wird immer so weit ausgeholt ? Nur Co2 ist für die 97% Wissenschaftler
    der Grund den Menschen Angst einzujagen. Kann Co2 soviel Energie ( Wärme )
    auf die Erde zurück strahlen? Und wie groß ist der tatsächliche Anteil ,der Menschen verursacht ist ? Wenn hier keine eindeutige Aussage als Beweis kommt können 97 % Wissenschaftler ihre Klimafolgenforschung abbrechen.
    Umweltschutz ist nicht Klimaschutz!!!!!!! Die Umwelt wird durch Raffgier und Fremdeinfluss sowie Globalisierung zerstört. Bitte ,der Überzeugungskampf
    muß in das Co2 gesteckt werden. Hier können die 97% nicht ausweichen.
    Wer sind die 97%? Gibt es eine Liste ? Wie viele Wissenschaftler sind das?
    Die Aussage Menschen gemachte Klimawandel , nicht glauben-beweisen!

  8. Ich glaube der derzeitige Klimawandel ist unstrittig, genauso unstrittig wie die Tatsache, das sich das Klima seit bestehen der Erde ständig gewandelt hat. Interessant ist, dass offensichtlich auch in früheren Warmzeiten der CO2 -Anteil jeweils angstiegen ist, vermutlich aber nicht als Ursache sondern als Folge einer Warmphase. Und ganz sicher ohne das Zutun der noch gar nicht existenten Menschen.

    Nicht Klimawandel sondern Umweltzerstörung ist das Problem der Menschheit, hervorgerufen vor allem durch deren ungebremste Vermehrung. Gelingt es nicht, die Zahl der Menschen zu begrenzen und zu reduzieren, werden alle anderen Massnahmen ins Leere laufen, weil die immer größer werdende Zahl dazu zwingt, die vorhandenen Resourcen immer stärker auszubeuten.
    Verringerung der Ausbeutung der natürlichen Resourcen, Aufforstung der Wälder usw. werden nur gelingen, wenn gleichzeitig die Zahl der Menschen auf dem Planeten drastisch sinkt. Aber so etwas wird mit dem derzeitigen nur auf Wachstum orientierten Wirtschaftssystem nicht realisierbar sein.

  9. @ Gerhard ….
    Sehr gut zusammengefasst. Die unglaubliche Gier einer kleinen Bevölkerungsschicht führt zur Überbevölkerung. (Sklavennachschub).

    Ein Fehler hat Ihre Mitteilung: Der Co² Gehalt der Atmosphäre liegt seit tausenden von Jahren bei 3% und zwar im bodennahen Bereich wie auch in größeren Höhen.
    Der Hyp mit dem Co² ist ein neues Geschäftsmodell der Superreichen um die ärmeren Bevölkerungsschichten nochmal zur Kasse zu bitten, seit es an den Kriegen in Europa kaum noch was zu verdienen gibt. Das haben ihnen die Atomwaffen eingebrockt.
    MfG. grillbert aus Hamburg.

  10. Da hatte ich drei lachende Smilees eingestellt.
    Diese hat das Programm des Bürgenden leider verschluckt, warum auch immer.

  11. Meine Aussage vom 21.1. von 3% möchte ich hiermit korregieren auf 0,03%. Das ist allerdings nicht so ausschlaggebend, sondern, dass dieser Wert konstant ist.
    Die Aussagen der Deutschen Wikipedia sollte man nicht so ernst nehmen, dort wird eine Menge Unsinn geschrieben. Mit den dort eingesetzten „Sachvertändigen – Prüfern“ habe ich mich bereits öfter angelegt. Bei der Gelegenheit habe ich einen Deutschen Professor zur Untermauerung meiner Aussagen angeführt, das wurde sofort gelöscht. Hier das Video : Prof.Dr.Ing. Konstantin Meyl
    http://www.youtube.com/watch?v=aNwax-eMbOg

    MfG grillbert aus Hamburg.

  12. Ein weiteres Video von Meyl ist mir erstmals aufgefallen (neben dem oben angeführten Video) indem er sich über die Erderwärmung und Co² äußert. Dabei kommt er auf die gleichen Schlussfolgerungen wie ich sie seit Jahren predige (neues Geschäftsmodell).
    „Herkunft von Erdöl, Co² Lüge, ……..“ Konstantin Meyl.

    MfG grillbert aus Hamburg.

  13. Ich habe das von @grillbert verlinkte Video von Anfang bis zum Ende angeschaut. Zwar kenne ich mich über die einzelnen Zensurmaßnahmen nicht so gut aus, weiß aber, dass „Umweltaktivisten“ aus dem politisch grasgrünen
    Bereich und assistiert von Linken den „Leugnern“ des angeblich menschengemachten Wandels des Weltklimas mit Gefängnis drohten.
    Da sind Einige bestrebt, diese „Leugnung“ mit der Leugnung des Holocaust in Verbindung zu bringen.
    Leider bin ich so gestrickt, dass ich vieles was ich höre schnell wieder vergesse. Ich muss das lesen- und dann bleibt das auch ziemlich lange haften. Insofern sehe ich zu, ein oder zwei Bücher von Prof. Meyl zu bekommen wo er zum Weltklima sich äußert. Danke für den Link.

  14. Der CO2 Gehalt kann seit ca 1950 sehr genau gemessen werden, er steigt synchron mit unserem fossilen CO2 Ausstoß an, so hoch wie jetzt war er seit Jahrtausenden nicht (die Konzentration vor 1950 kann aus eingeschlossenen Luftblasen in Eis-Bohrkernen ermittelt werden). Die sehr rapide Erderwärmung, wie wir sie seit ca 1900/1950 sehen, ist um ein Vielfaches stärker als alles, was es in den Jahrtausenden davor gab (die lokale, mittelalterliche Warmzeit 1000 – 1200 war ein Witz dagegen).
    Die Ergebnisse sind sehr transparent aufbereitet und können seit Jahren jederzeit u.a. auf Klimafakten.de abgerufen werden. Wenn sich da mal irrtümlich ein falscher Beistrich einschleicht, scheinen manche Beobachter (oder Interessenträger) sofort eine Verschwörung an die Wand zu malen, macht mich etwas traurig. Meine Einschätzung: die beschriebenen Effekte der menschengemachten Erderwärmung werden mittlerweile im Großen und Ganzen (und bis hinein in kleine Details, wenn natürlich auch nicht „vollständig“) von der Wissenschaft sehr gut verstanden, erklärt und messtechnisch bewiesen. Auch der leider mittlerweile verstorbene Großmeister der Physik Stephen Hawking sah den menschengemachten Klimawandel als DIE größte aktuelle Herausforderung für die Menschheit.

  15. @ Marcus

    Ich bin dem Link auf Klimafakten.de gefolgt und stolpere sofort über den Satz: „nur eine Änderung des Wirtschaftssystems kann das Klima retten“.

    Und das stimmt mich sehr traurig.

  16. @kuno:
    Der Satz ist mir bisher nicht untergekommen!? Wenn man sich die Daten auf http://www.klimafakten.de durchschaut, braucht man wahrscheinlich mehrere Stunden, rentiert sich aber, aus meiner Sicht.
    Bitte „hängen Sie sich nicht an dem einen Satz auf“, vielleicht können Sie sich mehr auf die Darstellung des Stands der Forschung konzentrieren (kann ich Ihnen natürlich nicht „vorschreiben“, ich bitte Sie halt)?
    Ich finde man sollte die Klimaforschung und mögliche Maßnahmen zur Begrenzung des menschengemachten Einflusses getrennt voneinander betrachten (und auf Klimafakten.de wird die „Klimapolitik“ nur insofern betrachtet, als die zukünftige Entwicklung mit und ohne den menschlichen Einfluß dargestellt wird.
    ZB:
    https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-klimamodelle-sind-nicht-verlaesslich
    )

    Folgender Spruch auf der Homepage gefällt MIR besonders gut:
    „Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber niemand hat das Recht auf seine eigenen Fakten“

  17. Man sollte hier am besten auf Sokrates hören. Er erkannte eindeutig „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.

    Wo liegt das Problem: „Die Wissenschaft hat festgestellt“ ….. Genau das ist es. Da wird irgendwas gemessen, analysiert und dann der interessierten Bevölkerung vorgestellt. Das ändert sich jeweils nach Zeitgeist, nach dem politischen System und aufgrund neuer Erkenntnisse, wodurch man immer wieder feststellen muss, dass zwar „geforscht“ wird, man das aber niemals als den Schlusspunkt ansehen kann, weil man immer wieder auf andere Erkenntnisse kommt.

    Genauso ist es mit Fluor für die Zähne (das hat sich seit meiner Kindheit mindestens 5 x geändert, und zwar um 180°), die Feststellung der krebserregenden Stoffe, in der Ernährungswissenschaft, bei den Pflanzenschutzmitteln und auch mit dem Klimawandel resp. dem CO².

    Ein für mich eklatantes Beispiel war das Medikament „Lymphozil“. Das kannte ich schon vor 30 Jahren oder noch länger und verwendete es, weil es die körpereigene Immunkraft stärkt. Dann plötzlich erfuhr man, dass dieses Mittel nicht mehr verkauft werden darf, weil es angeblich krebserregend wäre. Zufällig kannte ich einen Arzneimittel – Insider, der mir dann verriet, dass diese Firma, die dieses Mittel verkauft hatte, den Verkauf eingestellt hat, weil der Verkauf von Grippepräparaten und Erkältungsmedikamenten zurückging. Nun ist diese bestimmte Schutzfrist (Patent oder sowas) abgelaufen, und eine andere Firma produziert dieses Lymphozil plötzlich wieder.

    Ganz aktuell ist die Sache mit dem Glyphosat, da ändert es sich andauernd, – aber eine klare Aussage, für die er auch mit seinem Vermögen garantiert, das kommt von keinem Wissenschaftler.

    Ähnlich ist es mit dem Anstieg von CO². Für mich steht fest, dass der recht hat, der den Anstieg der Messwerte auf die derzeitige Erderwärmung zurückführt. Diese Klimaveränderung unterliegt einem bestimmten Zyklus und kann durch die Menschheit nicht beeinflusst werden.

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

    Wir haben derzeit eine Abwärtstendenz in Richtung neue Eiszeit. Dass jede Abwärtstendenz dazwischen immer wieder Kurven (Phasen) nach oben beinhaltet, die eine ungewohnte Erwärmung bewirken, was auf den ersten Blick unnatürlich erscheint, das kann man alles nachvollziehen, wenn man sich etwas mit Paläontologie und Geo- und Klimachronologie beschäftigt.

    Dass der CO²- Anstieg aufgrund der Erderwärmung erfolgt, das ist unbestritten. Dass die Erderwärmung aufgrund des vom Menschen verursachten Anstiegs des CO² erfolgt, ist eine nicht bewiesene Hypothese. Da gehts auch wieder darum, was früher war, das Huhn oder das Ei.

    Unbestritten trägt die Industrie und der Mensch, sowie andere Faktoren, auch ihren Teil zum Anstieg des CO² in der Luft bei, – aber zu welchem Prozentsatz, und was auch ohne diese zusätzliche Belastung an Anstieg kommen würde, – das festzustellen, ist fast unmöglich. Deshalb wurd da – je nach dahinterstehender Lobby und politischer Interessenslage, dem Bürger oft ein X für ein U vorgemacht.

    Ums klar zu sagen: Wenn kein Mensch mehr atmen, keine Pflanze mehr existieren, kein Tier mehr leben, kein Schornstein mehr rauchen und kein Verkehrsmittel mehr fahren würde, auch dann würde das CO² in der Luft ansteigen.

    Natürlich haben wir, – um mal beim Beispiel Pflanze zu bleiben, den Vorteil der Photosynthese, wo tagsüber eben CO² aufgenommen und O² produziert wird. Jede Pflanze aber atmet in der Dunkelheit, weil nun mal für die Fotosynthese Licht (Sonnenenergie) notwendig ist. Nun wird immer die erlösende Nachricht propagiert, dass durch die Atmung weniger CO² abgegeben wird, als bei der Fotosynthese aufgenommen wird:

    https://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/weniger-co2-als-befuerchtet-pflanzenatmung-kann-sich-be-10603/

    Da man aber kaum einen Baum in einen Plastiksack einpacken kann, um das tagsüber und auch nachts zu messen, erfährt man nie, wie das mit der Mengenrelation in Prozenten aussieht. Obwohl, bei einer Geranie im Versuchslabor könnte man das sehr wohl. Dann könnte man eine Aussage treffen, ob tagsüber 1% oder 20% mehr an CO² aufgenommen, als in der Nacht abgegeben wird. Ob man das dann aber auch auf eine Platane umlegen kann, da scheiden sich wieder die Geister.

    Trotzdem habe ich noch niemals eine Zahl zu dem eben genannten Thema nachlesen können.

    Also komme ich wieder zum Fazit: Sokrates.

  18. Helmut 1, Du hast mal wieder, gleich mehrfach, den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich stimme Dir in allen Punkten zu.
    In meiner Schulzeit, 1958, hatten wir einen furchtbar dämlichen Lehrer, der behauptete „der Mensch ist in der Lage das Wetter zu verändern“. Diese Aussage hat bei mir einen Lachkrampf hervorgerufen. Mir war es egal was er sich dabei dachte. Ich konnte das bereits damals nicht einfach so stehen lassen. Das hat sich bis heute nicht geändert.
    Zum Klimawandel habe ich vor Jahren etwas glaubwürdiges gefunden und zwar die Milankowitch-Zyklen. Dieser Serbische Wissenschaftler erklärt die Warm und Kaltzeiten der Erde mit der Sonneneistrahlung auf der Erde (kein Wort vom Co²). Dabei findet der Umlauf der Erde um die Sonne nicht in Kreisbahnen statt, sondern in Elyptoiden (soweit noch bekannt), aber gleichzeitig verändert sich die Lage der Erdachse in Relation zur Sonne in langen Zeiträumen. Diese, und weitere Faktoren, führen über längere Zeiträume zu Warm und Kaltzeiten auf der Erde.
    Diese Erkenntnisse kann man leicht unterschlagen, da sie nicht so leicht zu verstehen sind. Also hat man sich den Co²-Gehalt der Luft zum Übeltäter erkoren. Das ist einfacher, und es kann sowieso keiner hieb und stichfest nachmessen. Da es im Westen (USA und Europa) kaum noch Kriege gibt kann man damit noch gutes Geld verdienen, denn den Kampf gegen Co² muss die ärmste Bevölkerungsschicht bezahlen.

    MfG grillbert aus Hamburg.

  19. Einige von den linksgrünen Fachleuten hatten bereits vorgeschlagen, die Leugnung des menschengemachten Klimawandels mit der Leugnung des Holocaust auf eine Stufe zu stellen. Das bedeutet dann, dass sofort das Strafrecht greift und eben nicht diskutiert werden darf.

    Aber wer ins Detail geht, erfährt sofort, dass die teilweise Leugnung des Holocaust nur in Deutschland und in Österreich verboten ist. In den USA und in GB z.B. nicht.
    Daraus folgt weiter, dass die Leugnung des „menschengemachten Klimawandels“ dann auch nur in D und Ö strafwürdig ist und in demokratischen Staaten nicht.
    Aber wie ich die Politkommissare in Brüssel einschätze, kommen die alsbald auch auf diese Idee das in ihrem Machtbereich durchzusetzen.
    In obigem Link von @Marcus kann man finden, dass wegen diesem angeblich vom Menschen gemachten Klimawandel das Wirtschaftssystem geändert werden sollte.
    Und das, meine Herren, war bis 1990 noch strafbewehrt.
    Denn es meint eben nicht eine Änderung der Wirtschaftsweise innerhalb der gegebenen Marktwirtschaft sondern eine Abschaffung der Marktwirtschaft.
    Nun wäre ich ein großer Freund der Abschaffung der Marktwirtschaft mit seinen kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen und plutokratischen politischen Strukturen. Doch es gibt dazu keine vernünftige Alternative. Der Kapitalismus besitzt nämlich (und das ist einzigartig) die Fähigkeit politische Fehlentwicklungen vollautomatisch zu reparieren. Bevor ich vor vielleicht 7 Jahren hier schrieb, beteiligte ich mich an den Diskussionen im „Juwelen Magazin“ und war da auch sehr rege. Leider ist die Verlegerin Susanne Kablitz dann an ihrem Krebsleiden verstorben und seitdem besteht dieses liberale Forum nicht mehr. Ein Vertreter der von Hajek und Anderen formulierten Freien Wirtschaftsweise (innerhalb der Wirtschaftsordnung) ist heute der Publizist Dr. Markus Krall. Ein sehr guter Mann mit großem Durchblick.
    Der eine oder andere von uns kennt ihn vielleicht durch seine Bücher oder auf You Tube anschaubaren Vorträge.
    Wenn also die grünlinke Politik noch mehr planwirtschaftliche und sonstige Verbotsschilder aufstellen will, dann endet das irgendwann im marxschen Nirwana.
    Die Grünen sind überhaupt nicht dumm, aber auch nicht klug; die sind blos gerissen.
    Wahrheitsgemäß hatten die schon vor 30 Jahren einen Benzinpreis von 5,00 DM gefordert. Das Ziel war klar:
    das gemeine Volk sollte gefälligst mit der Straßenbahn oder mit dem Fahrrad fahren.
    Mit der Natur ist es wie mit der Marktwirtschaft: es repariert sich von selbst.
    Wenn die Temperatur über den Weltmeeren steigt, dann steigt auch die Wasserverdunstung. Somit mehr Wolken über dem Land, auch über Deutschland- und schon wird es wieder kühler. Denn wenn die Sonnenstrahlen nicht mehr so oft durch die Wolkendecke kommen, sinkt zwangsläufig die Temperatur. Gelle?

  20. @Helmut: Der Spruch von Sokrates steht für eine gewisse Demut in der Wissenschaft. Wenn jemand aber behauptet, nach 70 Jahren Klimaforschung könne man „überhaupt nichts sagen“, dann ist das meiner Meinung nach oft ein Zeichen dafür, dass man etwas verschleiern möchte.
    Natürlich gibt es allerhand Effekte, dass zB mehr Temperatur durch mehr Wolkenbildung wieder etwas den Erwärmungseffekt mildert – es bleibt aber eine erkleckliche Erwärmung übrig. Und es läßt sich sogar feststellen, dass das CO2 in der Atmosphäre zu einem großen Anteil fossilen Ursprungs ist (Isotope).
    Was Lobbying betrifft: mir macht die Kohle und Ölindustrie-Lobby mehr Angst und mehr Sorgen (Irakkrieg, …..)

  21. @Kuno:
    Sie haben sich auf „Links-Grüne“ eingeschossen, Ihre Entscheidung. Von meiner Seite kann ich Ihnen versichern, dass ich keineswegs ein Gegner der Marktwirtschaft bin: dass der Kommunismus GARNICHT funktioniert, das ist ja mittlerweile Allgemeinwissen. Dass die Marktwirtschaft ein paar soziale Spielregeln braucht, dürfte aber auch Allgemeingut sein!
    Dass Sie, um Ihrem Schreckgespenst „Links“ eins „Auszuwischen“, alle seit zwanzig Jahren gesicherten Erkenntnisse zur menschengemachten Erderwärmung verächtlich machen, in Zweifel ziehen, ja sogar den Treibhauseffekt (der ja bis zu einem gewissen CO2 Level sogar gut ist, weil es sonst ZU kalt auf der Erde wäre), das ist nur menschlich: Matthew Syed beschreibt in seinem Buch „Black Box Thinking“, wie wir alle, wenn wir eine für uns unangenehme Konsequenz fürchten, unter gewissen Umständen die dazu führenden Tatsachen leugnen. Das heißt „kognitive Dissonanz“, manchmal macht das jeder, besonders offensichtlich ist es bei Donald Trump, wie ich finde.

  22. Marcus Lang:
    Versuchen wir mal, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, – überzeichnen und Schwarz-Weiß-Malen hilft da nur wenig.

    „…nach 70 Jahren Klimaforschung könne man „überhaupt nichts sagen“,….
    Das habe ich auch nicht behauptet, dass man gar nichts sagen könne. Ich vertrete die Meinung, dass

    – es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse gibt
    – jeder Wissenschaftler ungestraft heute Dinge behaupten, morgen relativieren und übermorgen wieder ganz anders darstellen kann
    – aus ungesicherten Erkenntnissen von den Politikern Gesetze erlassen werden, die sich vornehmlich an den Interessen der von ihnen vertretenen Lobby orientieren
    – sich jedes Programm einer Partei sowie die daraus resultierende Marschrichtung in erster Linie am Parteiprogramm orientiert, dass wiederum auf die Interessen der Parteifunktionäre und auf die Erwartung der Parteimitglieder ausgerichtet ist

    Den letzten Punkt will ich etwas transparenter machen und begründen:
    Die Grünen können gar nicht behaupten, dass der CO²-Anstieg auch andere Ursachen als anthropogene haben könnte, da würden sie sich bei ihrem Klientel unglaubwürdig machen. Aus dem Grund der Unglaubwürdigkeit haben sie nach der umstrittenen Erklärung aus dem Jahr 1980 zur Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern erst viel zu spät den Kindesmißbrauch aufgegriffen, ähnlich wie die christlichen Kirchen. Der Grund dafür lag eindeutig beim Schutz der eigenen Funktionäre.

    Weiters möchte ich feststellen, dass Sie auf keines meiner im Vorkommentar genannten Argumente, die Eckpunktcharakter haben, konkret eingegangen sind, die da wären (ich wiederhole):

    – Für mich steht fest, dass der recht hat, der den Anstieg der Messwerte auf die derzeitige Erderwärmung zurückführt.
    – Dass die Erderwärmung (ich ergänze hier: hauptsächlich) aufgrund des vom Menschen verursachten Anstiegs des CO² erfolgt, ist eine nicht bewiesene Hypothese.
    – Unbestritten trägt die Industrie und der Mensch, sowie andere Faktoren, auch ihren Teil zum Anstieg des CO² in der Luft bei, – aber zu welchem Prozentsatz, und was auch ohne diese zusätzliche Belastung an Anstieg kommen würde, – das festzustellen, ist fast unmöglich.

    Nun zu meinen anderen Argumenten.:

    Die Zeit zwischen den 50er Jahren und heute ist im Vergleich mit der Erdgeschichte wie der 100ste Teil einer Sekunde zu sehen. Deshalb vergleiche ich in längeren Zeiträumen. In diesem Zusammenhang habe ich den link angeführt:

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

    Darin kann man unter Pkt. 1.3. klar bei der Grafik erkennen, dass bei jeder „Warmzeit“ der CO²-Gehalt der Luft parallel dazu steigt.

    Es sollte als bekannt vorausgesetzt werden, dass die Weltmeere bei einem kälteren Temperaturmittel CO² aufnehmen können, aber bei der Erwärmung abgeben. Deshalb nannte ich auch als Beispiel die Frage nach dem vorher oder nachher, nämlich Huhn oder Ei.

    Ich zitiere weiter aus diesem link:
    „Die primäre Ursache dafür liegt in der größeren Aufnahmefähigkeit von CO2 durch den kälteren Ozean. Erst durch die höhere Albedo und die geringere CO2-Konzentration werden also die anfänglich nur gering fallenden Temperaturen um mehrere Grad gesenkt und eine neue Eiszeit beginnt. Umgekehrt läuft der Prozess zu Beginn einer neuen Warmzeit: Schmelzendes Eis verringert die globale Albedo, und der höhere CO2-Gehalt, der primär aus der CO2-Abgabe des sich erwärmenden Ozeans stammt, erwärmt die Atmosphäre.

    Atmosphärischer Kohlendioxid und globale Temperatur beeinflussen sich wechselseitig. Eine verringerte globale Temperatur senkt den CO2-Gehalt, und ein niedrigerer CO2-Gehalt führt zu einer noch stärkeren Temperaturabsenkung.“

    Sehr aufschlussreich ist auch der Artikel über das Holozän:

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Holoz%C3%A4n

    Hier wird auch auf die Veränderung der Achsenneigung der Erde eingegangen, die genauso einen Auswirkung auf die Sonneneinstrahlung und damit auf die Erderwärmung hat. (s. Pkt 4).

    Damit möchte ich unterstreichen, dass es eine Reihe von Faktoren zur Klimaveränderung gibt, die wir gar nicht beeinflussen können. Was mich bei der Diskussion stört, ist, dass Parteien und Medien diesen Faktor zumeist verschweigen und dabei genau das anführen, was im Interesse der aktuellen Politik ist. Genauso verschweigt man, dass man gar nicht weiß, welche Menge der CO²-Zunahme der Luft auf anthropogene Ursachen zurückzuführen ist und welche Menge man bei verschiedenen Maßnahmen realistisch reduzieren könnte.

    Man verschweigt es, weil man es einfach nicht weiß. Man weiß viel zu viel (noch) gar nicht. Es fällt uns schwer, in der 4. Dimension zu denken, die 5. oder 6. Dimension kann man völlig ausschließen. Ich befürworte die umstrittene Meinung, dass der Mensch derzeit nur 10% der Möglichkeiten seines Gehirns ausschöpft, wofür sehr viele Anzeichen sprechen.

    Eines davon ist das bis heute nicht zu erklärende Phänomen, warum Leute, die mit absoluter und nachgewiesener Sicherheit noch nie an einem bestimmten Ort waren, beim erstmaligen Betreten dieses Ortes Erinnerungen an lokale Details besitzen. Reinkarnation ist ja auch nur eine vage Vermutung, die nicht bewiesen ist.

    Was aber feststeht, ist die Tatsache, dass wir an der Nase herumgeführt werden, insbesonders von den Medien. Nehmen wir nur mal ein Beispiel:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/co2-konzentration-steigt-so-schnell-wie-nie-a-1175568.html

    Ich zitiere daraus:

    „Mit Autos, Fabriken, Kraftwerken und Landwirtschaft pustet der Mensch Treibhausgase in die Luft, die für eine Erwärmung des Klimas sorgen.“

    Kein Wort über die Flugzeuge. Jemand wie ich, der sich der Landschaftsgestaltung verschrieben hat und seit fast 53 Jahren im Beruf steht, sieht da manches ganz anders. Genauso erinnere ich mich daran, dass wir bereits auf der Uni Hohenheim (Stuttgart) anfangs der 70er Jahre im Lehrfach „Umweltschutz“ Berechnungen durchgeführt haben, wieviel km² Wald es benötigt, um die schädlichen Ausstöße eines Atlantikfluges wieder auszugleichen.

    Hört man etwas über die CO²-Ausstöße der Flugzeuge? Da wird gerne damit argumentiert, dass es ja viele hunderte Personen sind, die da pro Flug transportiert werden und sich das deshalb ganz anders rechnet. Wie falsch das ist und dass der Fluggast wesentlich mehr CO² bei einer Standortveränderung produziert als der Autofahrer, wissen nur wenige.

    https://www.fluglaerm.de/hamburg/klima.htm

    Hat schon mal ein Politiker geäußert, egal welcher Koleur (ich meine dabei auch die Grünen), dass er sich deshalb schlecht fühlt, wenn er ein Flugzeug benützt? Wohl kaum. Dafür werden hier die Flöhe in die Ohren des Wahlviehs gesetzt, um die Lemminge in die politische Richtung zu treiben, die von der Wirtschaft vorgegeben werden.

    Um mit der Quintessenz meines Vorkommentars abzuschließen: Sokrates. Ich gehe in jede Wette ein, dass wir in 30 oder 50 Jahren von der Wissenschaft Begründungen für die Klimaveränderung geliefert bekommen, die sich nur mehr wenig an den heutigen „Erkenntnissen“ orientieren werden.

  23. @Helmut:
    Danke für Ihre Antwort, ich bin gerne bereit (auch wenn ich nur interessierter Laie bin), Argumente zu diesem Thema auszutauschen, natürlich.
    Der Anstieg der CO2 Konzentration seit ca 1900/1950, der zeitlich zusammenfällt mit dem fossilen CO2-Ausstoß des Menschen (in einer vergleichbaren Größenordnung) ist sehr stark, stärker als in den Jahrtausenden davor. Mag sein, dass vor 100.000en Jahren im Zuge von großen Vulkanausbrüchen auch einmal CO2 Peaks auftraten, habe ich nicht recherchiert, da wissen Sie vielleicht mehr.
    Was wir aber im letzten Jahrhundert sehen, ist ein Anstieg des CO2, während 1950 sogar noch vor einer Abkühlung gewarnt wurde, also: CO2 steigt an, während wir CO2 ausstoßen, aber die Erde sich 10 oder 20 Jahre leicht abkühlt. DANACH als die Konzentration schon deutlich erhöht war –> Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur, sehr rapid. 1998 dann wärmstes Jahr seit Jahrhunderten, aber (weil von zyklischen Vorgängen überlagert) wieder 16 Jahre, die nicht das lokale Maximum von 1998 erreichen (zu der Zeit behaupten manche (unterstützt durch Präsident Bush und die Kohle und Ölindustrie), dass die Erderwärmung aufgehört hätte, obwohl 2008 das Nordpoleis ganz dünn ist und sogar ein eisfreier Nordpol nicht mehr unrealistisch erscheint. Dann leider 2015, 2016, 2017 und 2018 neue Rekordmarken der globalen Durchschnittstemperatur …
    Zurück zu Sokrates: ein Wissenschafter wäre vermessen zu behaupten, er würde ALLES in seinem Fachgebiet verstehen. Aber denken Sie an einen Crashtest-Techniker: mit Fug und Recht kann er ins Treffen führen, dass ein Crashtest ein hochkomplexer Vorgang ist. Wenn er aber behauptet, man könne „überhaupt nicht sagen, ob ein Crashtest mit 50 oder mit 64 km/h schlimmere Auswirkungen hat“, schießt er übers Ziel hinaus, m.M.n..

  24. @ Marcus Lang

    und zum Zweiten:
    ich habe mich nicht auf die Linksgrünen eingeschossen, sondern reagiere blos auf deren Angriffe auf das Deutsche Volk. Da gibt es nicht nur die Klimalüge (also das der normale Klimawandel nicht normal sei, was auf die Leugnung des seit Jahrmillionen ablaufenden Klimawandels hinausläuft.
    Die Sache mit der „Änderung des Wirtschaftssystems“ steht genau auf dieser Seite, welche Sie freundlicher Weise verlinkt hatten.
    Dann gibt es die bekannte Flüchtlingslüge.
    Die Befürworter einer Masseneinwanderung von Menschen aus dem islamischen Machtbereich wollen ausdrücklich keine Flüchtlinge, sondern Einwanderer.
    Denn Flüchtlinge gehen nach Ende des Fluchtgrundes wieder in die Heimat zurück und versuchen diese wieder aufzubauen. Genau das will diese Politische Klasse nicht.
    Um jetzt auf die planwirtschaftlichen Elemente in der Politik der Clintons, Obamas, Draghis, Merkels etc. einzugehen, führt das jetzt zu weit. Aber ich sage Ihnen: jeder halbwegs sattelfeste Marktwirtschaftler weiß, dass man eine Schuldenkrise nicht mit noch mehr Schulden heilen kann.

  25. Oje, das deutsche Volk ist in Gefahr, vielleicht sogar der Bausparvertrag? Verzeihen Sie bitte meine Ironie 🙁
    Es ist etwas viel Wichtigeres in Gefahr: Die Lebensbedingungen auf unserem Planeten für die nächsten Jahrhunderte!!
    Und GLAUBEN Sie mir: bei 5 – 6K Erderwärmung leidet auch das Geschäft und das deutsche BSP! Dabei sind die deutschen Produkte doch seit Jahrzehnten für ihre Qualität und Effizienz bekannt – Deutsche Technologie gegen den unnötig hohen CO2 Ausstoß wird aus meiner Sicht sogar der Ecportschlager der nächsten Jahrzehnte. Aus meiner Sicht hat Deutschland wirtschaftlich DANN am wenigsten zu befürchten, wenn konsequent gegen den Klimawandel gesteuert wird!

  26. Warum wiederholen Sie die Klimalüge und versuchen nicht einmal den von mir eingestellten Links zu folgen?
    Dazu sind Ideologen nach aller geschichtlicher Erfahrung nur selten in der Lage.

  27. 5 (!) wortlos hingeworfene Links, tut mir leid, diese Zeit möchte ich jetzt nicht investieren. Ich muß auch nicht auf jede Provokation reagieren. Wenn viele Argumente gebracht werden, ist das oft (nicht immer, aber oft) ein Zeichen, dass kein stichhaltiges Argument dabei.
    Ein (wie ich zugebe: heuristisches) Argument ist auch, dass seriöse Wissenschaft nicht ausschließlich über teuer produzierte Youtube-Auftritte kommuniziert.
    Was „ideologisch“ betrifft: die Wissenschaft hat die Aufgabe den Forschungsergebnissen zu folgen 1896 wurde zum ersten Mal die Theorie aufgestellt, dass der Mensch das Klima nachhaltig beeinflussen könnte. Bis 1950 glaubte niemand daran, danach trudelten bis 2000 mehr und mehr Forschungsergebnisse und Berechnungen aus verschiedenen Disziplinen ein. Nach und nach ließen sich mehr und mehr Klimaforscher davon überzeugen dass die alte These, der Mensch könne das Klima nicht beeinflussen und haltbar war! Der Unterschied zu den Ideologen ist, dass Ideologen die Forschungsergebnisse ignorieren und an der alten Meinung festhalten, mMn.

  28. Im ersten Link, der aber leider etwas Zeit mehr kostet, können Sie vom Nobelpreisträger lernen, dass die Temperatur der Erde von 1888 bis 2015 nur um 0,8 K angestiegen ist.
    Das ist auch der Kenntnisstand der galt, bevor die Politik dieses Thema für sich (und anderer Zielsetzung) für sich entdeckte.

  29. Diesen „Nobelpreisträger“ habe ich schon gekannt. Er hat 1972 oder so mal einen Nobelpreis für etwas mit Supraleitung bekommen. Mittlerweile hielt er Vorträge (Vorteil: wenn ein ehemaliger Nobelpreisträger einen Vortrag hält, ist der Saal immer gut gefüllt), in denen er selbst zugibt, sich physikalisch nie mit dem Klima beschäftigt zu haben, außer in einer einstündigen Google Recherche. Früher mal hat er für Philipp Morris behauptet, Rauchen habe nichts mit Krebs zu tun…
    https://www.google.com/amp/s/www.desmogblog.com/2016/01/04/ivar-giaever-nobel-icon-for-climate-deniers%3famp
    Ich befürchte dieser „Nobelpreisträger“ ist nicht allzu glaubwürdig?

    Ich schaue mir den letzten Link aber gerne noch an!

  30. Markus Lang sowie alle anderen:

    Sagen wir mal so:

    Was fest steht, ist, dass sich das Klima verändert hat. Es ist eine Erwärmung des Planeten unzweifelhaft feststellbar. Welche Messwerte da angesetzt werden und welchen man da Glauben schenken kann, das liegt außerhalb meiner Kontrolle. Kommt ungefähr aufs selbe raus, welchem Glauben man angehört, religiös gesehen.

    Jemand wie ich, der seit mehr als einem Jahrhundert im Freien tätig und mit der Natur „per Du“ ist, merkt das natürlich auch, dass sich da einiges verändert hat.

    Fest steht auch, dass von den Herrschaften der Wissenschaft sporadisch immer eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird. Man kanns nicht nachprüfen, also kann mans glauben oder auch nicht.

    Fest steht auch, dass man schon so einiges den Leuten auf die Backe gemalt hat, – einmal versuchte man, den Treibhauseffekt mit der übermäßigen Benützung von Spraydosen zu begründen, dann kam wieder das Ozonloch, usw. Manches ist wieder eingeschlafen, über manches lächelt man heute noch.

    Fest steht aber auch, dass man mit Hilfe der sog. Wissenschaft immer Lösungen ansteuert, die für den Bürger mit zusätzlichen Ausgaben verbunden sind, die letztlich der Wirtschaft zugute kommen. Kein Politiker wird, – um nur ein Beispiel zu nennen – , die Immissionen durch den Flugverkehr beim Namen nennen, weil das der Wirtschaft schaden würde.

    Was nicht fest steht, ist

    – was an der Klimaveränderung genau schuld ist, und bei mehreren „Schuldigen“, wer da welchen Prozentsatz verschuldet hat
    – welche Maßnahmen unbedingt notwendig sind, um dagegen vorzugehen, und die auch nachweislich eine Umkehr bewirken
    – was passieren würde, wenn man gar nichts macht und alles so weiterlaufen lässt
    – was passieren würde, wenn man alle anthropogenen Ursachen, die man als Grund für die Klimaveränderung anführt, auf Null bringt

    Was aber mit Sicherheit kein Fehler ist, das ist, ein gesundes Umweltbewusstsein bei der Bevölkerung zu wecken, um Dinge nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, die dem Planeten mittel- und langfristig Schaden zufügen. Das Ganze aber soll mit Vernunft, mit Augenmaß und Verantwortung ablaufen, ohne dabei die Lobbyinteressen der Politiker im Vordergrund zu sehen.

    Genau da aber hakts. Wir haben durch die Medien, durch zunehmend eingeschränkte Allgemeinbildung in den Grundschulen und durch das inkompetente Gefasel der Politiker, oft gemischt mit dubiosen „Erkenntnissen“ von Pseudowissenschaftlern, und auch andere Dinge, den Sinn fürs Wesentliche verloren.

    Das geht auch aus meinem Beitrag vor ein paar Jahren hervor:

    https://www.gegenfrage.com/wie-wir-technisch-an-der-nase-herumgefuehrt-werden/

    Das Verhältnis zur Natürlichkeit ist in der Gesellschaft nachhaltig gestört. Es wird in ein paar Jahrzehnten zur Ausnahmeerscheinung gehören, dass ein gesundes Kind durch einen Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau entsteht. Dafür werden alle anderen Modelle konstruiert, um hier – fortschrittlich und tolerant, wie wir ja sein wollen – Alternativen zu schaffen. Wenn man das ablehnt, wird man in die braune Ecke gestellt.

    Der aktuelle Papst und auch hochrangige Vertreter der kath. Kirche in Deutschland wie z.B. Kardinal Marx biedern sich zunehmend beim Islam an, anstatt den verfolgten Christen in den muslimischen Ländern beizustehen. Einige Gotteshäuser in Deutschland wurden bereits an islamische Glaubensrichtungen verkauft. Lenin sagte mal, „die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen“. Das Verhalten der Kirchen erinnert mich irgendwie an diese Aussage.

    Das hat alles nichts mit der Klimaveränderung zu tun. Aber mit der Tatsache, dass die meisten in unserer Gesellschaft den Durchblick verloren haben. Nur so ist es zu erklären, dass da kaum jemand kritisch nachhakt, wenns um Thesen geht, die den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen sollen.

    Jeder ist doch in der Lage, sich darüber seine Gedanken zu machen, sich kundig zu machen und sich dann seine eigene Meinung darüber zu bilden. Aber wer setzt noch seinen Verstand ein? Die Wenigsten. Die meisten übernehmen das alles ungeprüft, was da „von oben“ kommt. Nur so ist das zu erklären, das sich jeder dreimal an die Brust schlägt, wenn er einen Diesel fährt, der nicht wenigstens Euro 8 -Standard vorweist.

  31. @Kuno:
    Ich habe den Artikel durchgelesen, danke! Der Grundtenor (hätte ich herausgelesen) ist, dass 1974 mit den Messungen zur Erwärmung Margaret Thatcher eine Verschwörung der Kernkraft gegen die Kohlekraftwerke initiiert haben soll.
    Ein Satz in dem Artikel hat mich besonders irritiert: CO2 habe überhaupt nichts mit der Temperatur auf der Erde zu tun!?!??
    Anscheinend ist der Mechanismus, wie 3atomige Gase (vor allem CO2) Infrarot filtern, nicht überall bekannt (oder man will es nicht wissen), dazu habe ich einen Beitrag gefunden:
    http://scienceblogs.de/primaklima/2009/02/25/kleiner-beitrag-grosse-wirkung-zur-co2-absorption/
    Grüße von Marcus

  32. @Helmut:
    Wie man am besten, und mit Augenmaß, gegensteuern kann, ist eine schwierige Sache, da weiß ich auch keine Antwort.

  33. Sie machen denselben Fehler wie alle Ideologen: Sie versuchen nicht die Grundaussage des Nobelpreisträgers zu entkräften, sondern beschäftigen sich mit Zigaretten.
    Was war die Grundaussage?
    Diese war: die mittlere Erdtemperatur ist von 1888 bis 2015 nur um 0,8 K gestiegen und in den letzten 16 Jahren überhaupt nicht.
    Die Grundaussage im nächsten Link war, dass der CO2 Anteil der Menschen verschwindend gering ist, weil die Erde selbst, vor allem die Meere, aber auch Vulkane deutlich mehr CO2 verursachen.
    Und: wenn CO2 mit der Erderwärmung etwas zu tun hätte, dann müsste es in der Troposphäre ebenfalls eine Temperaturerhöhung geben, welches aber nicht der Fall ist.
    Dieselben Leute, die noch vor Jahrzehnten wegen einer drohenden Kälteperiode oder dem Waldsterben in Panik verfielen, verfallen jetzt nicht mehr wegen der Kälte, sondern der Wärme in Panik.
    Wenn all diese plakative Panikmache nicht sehr viel Geld kosten würde, Geld, was an anderer Stelle dann fehlt, könnte man mit einem Schmunzeln darüber hinweg gehen.

  34. Bitte: der Mann hat sich nie physikalisch mit dem Thema beschäftigt!? Er ist zwar Nobelpreisträger der Physik (vor fast 50 Jahren), aber in einem ganz anderen Gebiet: wenn jemand seinen Ruhm vergangener Zeiten dafür verwendet, einem Tabakkonzern zu helfen, dass noch mehr Leute Lungenkrebs bekommen, dann ist das aus meiner Sicht eine sehr schlimme Form von Korruptheit.

    Das Waldsterben konnte mittlerweile aufgehalten werden seit es Entschwefelungsanlagen gibt! Das Ozonloch schließt sich wieder! All das sind Beispiele dass man sehr wohl gegensteuern kann wenn man das Thema in Angriff nimmt.

  35. Dem muss ich zustimmen, auch ich habe da nicht das Ei des Kolumbus gefunden. Was ich kritisiere, ist meine persönliche Erkenntnis, dass man uns von vielen, die was zu sagen haben (glauben), für dumm verkaufen will.

    Deshalb hinterfrage ich und versuche, mich so viel wie nur möglich in die Materie einzuarbeiten. Aber ich mache mich dabei nicht verrückt. Wenn sich die Atmosphäre resp. das Durchschnittsmittel der Temperatur über viele Jahre hinweg erwärmt, dann geht für mich die Welt nicht unter. Ganz einfach deshalb, weil das nichts Neues ist.

    Hätte es das vor Jahrhunderten und Jahrtausenden nicht gegeben, dann hätten die Wikinger in Grönland keine Landwirtschaft betreiben können, und Hannibal hätte mit seinen Elefanten bei der Alpenüberquerung ein Desaster erlebt. Nur, weil die Alpen damals eisfrei waren, war ihm das möglich.

    Dass der sog. Treibhauseffekt eine notwendige Voraussetzung für das Leben auf unserm Planeten ist, wissen die Wenigsten, – die meisten zucken unter dem Begriff zusammen. Negativen Einfluss hat es erst dann, wenn dieser Effekt durch anthropogene Ursachen unnatürlich vermehrt wird.

    Dazu steht für mich fest, dass CO² keine Erd- oder Klimaerwärmung verursacht. Nachdem ich mich nun genügend eingelesen habe, kann ich auch die Frage nach dem „Urheberrecht“ Huhn oder Ei beantworten, resp. was zuerst da war. Nicht CO² verursacht die Erderwärmung, sondern die Erderwärmung produziert vermehrt die Freisetzung von CO², zu Land, aber überwiegend über den Ozeanen.

    Da CO² um die Hälfte schwerer (dichter) ist als die Luftmischung, und trotzdem durch die Luftbewegungen in der ganzen Troposphäre herumgewirbelt wird, sehe ich auch hier keinen Anlass, zu befürchten, wie manche meinen, dass wir über der Erdoberfläche am CO² ersticken werden.

    Dabei gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die neben der Industrie sowie Verkehrsinfrastruktur für die Entstehung des CO² verantwortlich sind, und auch immer waren. Hier konsequent CO² zu „bekämpfen“, würde in eine Farce ausarten. Man müsste damit beginnen, jedem Tier hinter dem Anus einen abgedichteten Filter oder eine luftdichte Auffangvorrichtung umbinden.

    Wenn der Bauer einen Misthaufen für seine Ackerdüngung vorhält, wenn er auf Chemie in der Landwirtschaft verzichtet, dann ist auch er ein Böser, – weil das produziert auch CO² . Und nun erklär mal einem fundamentalistischen Grünen, dass er in seinem Garten keinen Komposthaufen vorhalten darf, weil der genauso CO² produziert. Dann passiert zweierlei: Zum einen bricht dann für den Grünen ein Weltbild zusammen und sein Gesprächspartner merkt, dass die Grünen eigentlich sehr wenig Ahnung von „Grün“ haben, im Gegensatz zu unsereinem, der sein Leben lang im Landschaftsbau tätig ist.

    Wir schon Markus Lang sagte, – es ist schwer, hier den richtigen Weg zu finden. Aber es fällt auch schwer, und nicht nur mir, hier den Überblick zu bewahren, aufgrund der vielen Infos und Scheininfos, die man täglich hereinbekommt. Wissen ist Macht, so sagt man, nichts wissen macht auch nichts, meinen und exerzieren die Politiker.

    Deshalb liegt es an uns mündigen Bürgern, die Infos herauszufiltern, die tatsächlich einen Kopf und einen A. haben, wie man in der Pfalz zu sagen pflegt. Kostet Zeit und Mühe, aber bringt etwas, – zumindest soviel, dass man glaubhaft mitreden kann. Ich sehe das zumindest für mich aus dieser Perspektive.

    Um das etwas zu untermauern, ein äußerst interessanter link, wobei sich der Verfasser mit den vielen Pro und Contras auseinandersetzt und so manchen Irrglauben aufdeckt. Er untersucht ausführlich jede These, stellt sie als Synthese oder Antithese einander gegenüber und entlarvt dadurch so manche Hypothese. Ist eine längere Abhandlung, aber es lohnt, sich das reinzuziehen. Auf dem ersten Blick meint man, dass man an einen Gottesfrevler gekommen ist, der die Glaubenslehre der Regierung ad absurdum stellen will. Tatsache ist aber, dass der Mann gute und vor allem nachvollziehbare Argumente anführt.

    Trotzdem kommt er zum Schluss, wo ich ihm – gefühlsmäßig – auch recht geben muss (ich zitiere):

    „Dieser Text soll kein Plädoyer gegen die weitere Verbesserung der Luftqualität sein. Viele Verbrennungsanlagen sind noch lange nicht auf dem technischen Stand der modernsten Großanlagen. Deren Emissionen an SO2, NOx und Staub müssen noch weiter reduziert werden. Auch bei der Reinigung der Kraftfahrzeugabgase ist die Entwicklung noch nicht befriedigend. Hier ist die Fein- und vor allem die Feinststaubproblematik ungelöst. Die Dieselfahrzeuge erfordern dringend Verbesserungen. Die Ozonbildung bei Schönwetterlagen erfordert noch geringere Mengen im Autoabgas an Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen, weil sie durch photochemische Reaktionen zur Ozonbildung beitragen. Insgesamt gibt es genügend gute Gründe die echten Schadstoffe noch wirksamer aus den Abgasen zu entfernen. Mein Beitrag soll aber auch kein Plädoyer sein gegen eine Politik der verstärkten Schonung der Ressourcen oder des verstärkten Energiesparens.“

    https://gerhard.stehlik-online.de/CO2/2006/Was_beeinflusst_die_Erdtemperatur.htm

  36. @Marcus Lang Lobbyinteressen sind es , da stimme ich zu, die sinnvolle Veränderungen verhindern.
    Beispiele
    Stimmt der Ölpreis nicht, fahren die Öltanker nicht durch den Suezkanal, sondern verblasen Schweröl ums Horn von Afrika.
    Wegen Nordstream 2 sagte Merkel Trump zu, dass auch Frackinggas aus Amerika, wieder mit Schweröl transportiert, gene genommen wird.
    Aktuell gibt es Tagestripps für 34 Euro nach Mallorca, diverse Abflughäfen.
    Abwrackprämie für funktionierende Autos, die als Helikoptergeld der Autoindustrie zugute kam. Durch die vernichteten Fahrzeuge war der Gebrauchtwagenmarkt zeitweise tot.
    Bis zu 75 % Massensterben der Fauna durch Pestizide und co.
    Fukushima ist noch überhaupt nicht gelöst, verseucht pausenlos die Weltmeere und damit alles darin vorkommende Leben.
    Riesige Staudammprojekte wirken sich messbar auf die Erdrotation aus, usw.
    Aber Deutschland mit seiner Vorreiterrolle sperrt Diesel x Autos aus Innenstädte und drängt so zur Neuanschaffung. Gleichzeitig reisst Deutschland aber ohnehin alle Klimaziele, regelmässig.
    Aber berichtet wird übers Co 2, nicht über die Abholzung der grünen Lungen des Planeten, co2-reduzierte Diesel 11.2 lassen sich halt besser vermarkten.

  37. Vor allem habe ich in der Schule einmal gelernt, dass die Pflanzen mit Hilfe des Sonnenlichts aus CO2 Kohlenstoff (C)
    und Sauerstoff (O2) machen. Das nennt man Fotosynthese.

    Ich kann nur immer wieder vor Panikmache warnen.
    Weiter oben hatte ich schon erwähnt, dass der „grüne Gegner“ sehr bösartig sein kann.

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/un-den-klimawandel-zu-leugnen-ist-kriminell-1490941.html

    Man stelle sich vor, mitten im letzten Weltkrieg wären die selbsternannten Klimaschützer auf den Plan getreten.
    Was wäre passiert: Alle wären in US amerikanischen KZ inhaftiert worden, weil das Ziel dieser Leute nur hätte sein können die deutsche Kriegsführung zu begünstigen.
    Umgekehrt wäre in Deutschland dasselbe passiert.

    Und heute steht die Welt, da die überfällige Rezession zur Bereinigung der Schuldenkrise nicht zugelassen wird (deshalb steigt auch der Goldpreis) vor einer gewaltigen Inflation. Und Inflation, sobald diese (wie jetzt in Venezuela zu besichtigen) ein bestimmtes Maß erreicht, führt immer zum Zusammenbruch der Produktion und der Verteilung.
    Und dann, liebe Diskutanten, haben wir alle ganz andere Probleme als 0,8 K Temperaturerhöhung!

  38. @Helmut:
    Ich hatte leider noch nicht Zeit, ihrem Link zu folgen, das schaffe ich hoffentlich morgen. Einiges zu Ihren Worten wäre mir noch eingefallen:
    Natürlich brauchen wir den Treibhauseffekt, sonst wäre es zu kalt auf der Erde! Mittlerweile haben wir anscheinend aber zu viel CO2 und zu viel Methan und damit zu viel Treibhauseffekt. Vielleicht mißtrauen sie den Ergebnissen der IPCC Berichte, für mich sind sie großteils schlüssig und werden mit Messdaten Jahr für Jahr einigermaßen bestätigt. Das oft angeführte Argument der Landwirtschaft in Grönland (durch die Wikinger) sagt eigentlich nur, dass es vor 800 Jahren in Grönland (und wohl auch lokal in Teilen Europas) einige Zeit wärmer war, aber nicht global. Global ist die heutige (durchschnittliche ) Erwärmung viel stärker.
    Sie haben angeführt (glaube ich), dass die Ozeane in früheren Zeiten ALS FOLGE VON Erwärmung CO2 abgeben haben. Ich habe dazu die Angabe gefunden, dass die Ozeane nach 400 bis 800 warmen Jahren durch ihre CO2 Abgabe zu höheren CO2 Werten in der Atmosphäre geführt haben. Dieser zeitliche Maßstab trifft heute nicht zu, heute passiert etwas anderes
    Grüße von Marcus

  39. @Mitleser:
    Ich sehe Naturzerstörung auch als großes Problem! Es ist schwierig, man möchte auch nicht ein Umweltthema gegen das andere ausspielen. Die unnatürliche Erderwärmung ist halt ein langfristiges Thema, das uns viel Sorge bereiten wird und auch viel Geld kosten wird. Besonders unfair finde ich, dass die USA, aber auch andere Industrienationen das Thema verursachten, es aber ganz besonders schlimm die armen Länder treffen wird (Bangladesch teilweise überschwemmt, noch mehr Wüsten in Afrika, …)

  40. @Kuno:
    Wenn es bei 0,8K bleiben würde, wäre ich in der Hinsicht der glücklichste Mensch, vermutlich werden wir aber WEIT über die angepeilten 2K hinausschießen!
    Was meinen Sie, wie kann man die stärkste Emotion und Wut in der Öffentlichkeit erzielen? Ich glaube die heftigste Reaktion erzielt man, wenn man jemanden davon überzeugt, dass er vera*** wird, dass er belogen wird. Ich denke die Öllobby hat es durch gezieltes „Sponsoring“ geschafft, bei vielen Leuten diesen Eindruck zu erwecken, dass sie da jemand belügt und sie sogar noch FÜR DIE LÜGE was zahlen sollen.
    Und was treibt mich an? Mich treibt manchmal auch Wut im Bauch an, zB Wut auf Leute wie den 1972 Nobelpreisträger, der nach dem Schmiergeld von Phillip Morris jetzt Schmiergeld von Exxon und Co nimmt und Lügen erzählt – und wegen dieser Lügen sterben Menschen. Das macht mich sehr wütend.
    Sie konnten ja nicht wissen, dass Sie bezüglich der angeblichen „Klimalüge“ einfach dem „falschen Wissenschafter“ zugehört haben, woher auch. Stephen Hawking war wohl in Physik ganz gut, er sah die menschengemachte Erderwärmung als großes Problem, das wir angehen müssen

  41. Wenn Sie dem Nobelpreisträger (und Zigarettenlobbyisten) zugehört hätten, wüssten Sie dass es immer noch nur 0,8 K sind. In den letzten 19 Jahren war überhaupt keine Temperaturerhöhung feststellbar.
    Auflösung: die Panikmacher in Sachen Klima haben neuerdings, weil die Erdoberfläche das nicht bestätigte, die Temperatur der Weltmeere gemessen und kommen so zu ganz anderen Werten. Aber, wie nicht anders zu erwarten, wird diese Abweichung von den bisherigen Meßmethoden verschwiegen.

  42. Marcus und Kuno:
    Ich hab das Gefühl, ihr könnt Euch hier noch ewig weiter bombardieren. Bringt das doch mal auf den gemeinsamen Nenner, die ich schon angesprochen habe: Sokrates.

    Der eine rechnet so, der andere wieder anders, – nichts ist 100%ig bewiesen. Alles, was da fabriziert wird, entspricht der Weltanschauung des Auftraggebers, was akzeptiert wird, der Weltanschauung des Konsumenten.

    Alles kann man beweisen und auch im selben Atemzug widerlegen. Genau da liegt das Problem. Deshalb rate ich, den gesunden Hausverstand einzusetzen, um die Sache in trockene Tücher zu bringen:

    Wir haben alle möglichen Informationen, die wir – schon aufgrund des fehlenden Sachverstandes, gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung – nicht klar analysieren können. Deshalb wird das meiste, das wir da annehmen, unserem persönlichen Religionsbekenntnis entsprechen. Mir gehts ja da nicht anders.

    Was bleibt, sind meines Erachtens nur zwei Dinge:

    – wir müssen dafür sorgen, dass mit geeigneten und sinnvollen Maßnahmen unser Planet nicht in Grund und Boden geschustert wird. Wir müssen uns endlich damit abfinden, dass nicht jeder „Fortschritt“ zum Wohl der Menschheit dient. Bestes Beispiel ist die Plastikansammlung der Abfälle in den Weltmeeren.

    – wir sollen uns darüber im Klaren sein, dass 90% der Infos, die wir in Sachen Umweltschutz bekommen, gelenkt und das Produkt irgendeiner Lobby sind, die uns wie dem berühmten Esel, dem der Reiter mit der Stange die Möhre vor die Nase hält, dorthin führt, wo der Reibach für die jeweilige Lobby stimmt.

    Nur diese zwei Punkte sehe ich als festgeklopft an, – alles andere ist – wie ich vorhin sagte, eine Form des Religionsbekentnisses in der Weltanschauung, – die meisten glauben an den einen Gott, nur der eine nennt in Christus, der andere Allah, usw.

    Jede weitere Diskussion, ob das soviel Prozent von dem oder von dem sind, finde ich müßig. Wie es so schön im Beamtenjargon heißt: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

    Ich hab noch ein riesiges Glück, dessen Vorteil ich mir zunehmend bewusst werde: Nach (im April diesen Jahres) 53 Jahren Berufserfahrung im grünen Bereich als Garten- und Landschaftsbauer, als ursprünglicher Gärtner (das war mein erster erlenter Beruf), der noch als Letzter seiner Generation alle Fachrichtungen lernen musste (danach wurden die einzelnen Fachbereiche in einzelne Berufe aufgespaltet), habe ich ein sehr intensives Verhältnis zur Natur.

    Ich beobachte viel, klaue auch viel von der Natur (lässt sich in meinen Entwürfen und Plänen leicht nachvollziehen), und reime mir dann so einiges zusammen. Deshalb kann ich auch nachvollziehen, wenn jemand den Rückgang der Singvögel sowie der Insekten publiziert. Dinge, die ich selbst beobachtet habe. Aber auch die Ausbreitung von gewissen Schädlingen, die auf viele unserer landläufigen Pestizide bereits mit Resistenz reagieren, und die Ausbreitung erfolgt von links oben (Holland) bis rechts unten (Bulgarien) auf der Landkarte.

    Genauso habe ich mir eine Aufstellung über die Maximalniederschläge in den ersten paar Minuten eines Wolkenbruchs von Holland bis Bulgarien erarbeitet, was die wenigsten interessiert, und was man auch im Net nicht nachlesen kann. Aber in dem Moment, wo wir als Bauconsulter (das ist meine andere berufliche Linie) kontrollieren sollen, ob das Flachdach xy tatsächlich den genügenden Rohrquerschnitt vorhält, und dazu noch einen Überlauf für den Fall einer extremen Niederschlagsmenge, dann interessiert mich das eben.

    Ansonsten passiert das, was wir da vor nicht so langer Zeit in den Nachrichten gesehen haben:

    https://www.wetter.de/cms/unwetter-erreichen-den-osten-ueberschwemmungen-in-magdeburg-4169568.html

    Wenn da so ein Tankstellendach einstürzt, dann war der Statiker und der verantwortliche Architekt ein Stümper. Aber in Deutschland verkauft man das als „höhere Gewalt“.

    Versteht mich jetzt nicht falsch, – ich will mir hier keinen Lorbeerkranz umbinden, – auch wir machen Fehler. Aber es ist im Bereich der Umwelt genau dasselbe. Die Dinge, die uns heute vorgegaukelt werden, die absolut wichtig sind, werden uns in ein paar Jahren als überholt deklariert werden, und als Ausrede wird man verwenden, – dass sich die Natursituation wider Erwarten ganz anders entwickelt hat. Keiner wird sagen, dass er eigentlich vorher Unsinn erzählt hat.

    Nur das will ich mit meinem ausgedehnten Kommentar klarmachen: Wir werden mit Informationen gefüttert, die kaum oder gar nicht nachzuprüfen sind. Deshalb kann ich nur jedem raten, nicht auf jede Schaufel aufzuspringen, die einem hingehalten wird, – egal, welche Farbe sie auch hat.

    Wir sollten uns wirklich an Sokrates orientieren. Und vor allem den gesunden Hausverstand, ein möglichst breites und objektives Beurteilungsvermögen und die eigene Beobachtung der Situationen um uns herum verwenden. Das wars eigentlich, was ich als Qunitessenz mitgeben wollte.

  43. Marcus und Kuno:
    Ich hab das Gefühl, ihr könnt Euch hier noch ewig weiter bombardieren. Bringt das doch mal auf den gemeinsamen Nenner, die ich schon angesprochen habe: Sokrates.

    Der eine rechnet so, der andere wieder anders, – nichts ist 100%ig bewiesen. Alles, was da fabriziert wird, entspricht der Weltanschauung des Auftraggebers, was akzeptiert wird, der Weltanschauung des Konsumenten.

    Alles kann man beweisen und auch im selben Atemzug widerlegen. Genau da liegt das Problem. Deshalb rate ich, den gesunden Hausverstand einzusetzen, um die Sache in trockene Tücher zu bringen:

    Wir haben alle möglichen Informationen, die wir – schon aufgrund des fehlenden Sachverstandes, gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung – nicht klar analysieren können. Deshalb wird das meiste, das wir da annehmen, unserem persönlichen Religionsbekenntnis entsprechen. Mir gehts ja da nicht anders.

    Was bleibt, sind meines Erachtens nur zwei Dinge:

    – wir müssen dafür sorgen, dass mit geeigneten und sinnvollen Maßnahmen unser Planet nicht in Grund und Boden geschustert wird. Wir müssen uns endlich damit abfinden, dass nicht jeder „Fortschritt“ zum Wohl der Menschheit dient. Bestes Beispiel ist die Plastikansammlung der Abfälle in den Weltmeeren.

    – wir sollen uns darüber im Klaren sein, dass 90% der Infos, die wir in Sachen Umweltschutz bekommen, gelenkt und das Produkt irgendeiner Lobby sind, die uns wie dem berühmten Esel, dem der Reiter mit der Stange die Möhre vor die Nase hält, dorthin führt, wo der Reibach für die jeweilige Lobby stimmt.

    Nur diese zwei Punkte sehe ich als festgeklopft an, – alles andere ist – wie ich vorhin sagte, eine Form des Religionsbekentnisses in der Weltanschauung, – die meisten glauben an den einen Gott, nur der eine nennt in Christus, der andere Allah, usw.

    Jede weitere Diskussion, ob das soviel Prozent von dem oder von dem sind, finde ich müßig. Wie es so schön im Beamtenjargon heißt: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

    Ich hab noch ein riesiges Glück, dessen Vorteil ich mir zunehmend bewusst werde: Nach (im April diesen Jahres) 53 Jahren Berufserfahrung im grünen Bereich als Garten- und Landschaftsbauer, als ursprünglicher Gärtner (das war mein erster erlenter Beruf), der noch als Letzter seiner Generation alle Fachrichtungen lernen musste (danach wurden die einzelnen Fachbereiche in einzelne Berufe aufgespaltet), habe ich ein sehr intensives Verhältnis zur Natur.

    Ich beobachte viel, klaue auch viel von der Natur (lässt sich in meinen Entwürfen und Plänen leicht nachvollziehen), und reime mir dann so einiges zusammen. Deshalb kann ich auch nachvollziehen, wenn jemand den Rückgang der Singvögel sowie der Insekten publiziert. Dinge, die ich selbst beobachtet habe. Aber auch die Ausbreitung von gewissen Schädlingen, die auf viele unserer landläufigen Pestizide bereits mit Resistenz reagieren, und die Ausbreitung erfolgt von links oben (Holland) bis rechts unten (Bulgarien) auf der Landkarte.

    Genauso habe ich mir eine Aufstellung über die Maximalniederschläge in den ersten paar Minuten eines Wolkenbruchs von Holland bis Bulgarien erarbeitet, was die wenigsten interessiert, und was man auch im Net nicht nachlesen kann. Aber in dem Moment, wo wir als Bauconsulter (das ist meine andere berufliche Linie) kontrollieren sollen, ob das Flachdach xy tatsächlich den genügenden Rohrquerschnitt vorhält, und dazu noch einen Überlauf für den Fall einer extremen Niederschlagsmenge, dann interessiert mich das eben.

    Ansonsten passiert das, was wir da vor nicht so langer Zeit in den Nachrichten gesehen haben:

    https://www.wetter.de/cms/unwetter-erreichen-den-osten-ueberschwemmungen-in-magdeburg-4169568.html

    Wenn da so ein Tankstellendach einstürzt, dann war der Statiker und der verantwortliche Architekt ein Stümper. Aber in Deutschland verkauft man das als „höhere Gewalt“.

    Versteht mich jetzt nicht falsch, – ich will mir hier keinen Lorbeerkranz umbinden, – auch wir machen Fehler. Aber es ist im Bereich der Umwelt genau dasselbe. Die Dinge, die uns heute vorgegaukelt werden, die absolut wichtig sind, werden uns in ein paar Jahren als überholt deklariert werden, und als Ausrede wird man verwenden, – dass sich die Natursituation wider Erwarten ganz anders entwickelt hat. Keiner wird sagen, dass er eigentlich vorher Unsinn erzählt hat.

    Nur das will ich mit meinem ausgedehnten Kommentar klarmachen: Wir werden mit Informationen gefüttert, die kaum oder gar nicht nachzuprüfen sind. Deshalb kann ich nur jedem raten, nicht auf jede Schaufel aufzuspringen, die einem hingehalten wird, – egal, welche Farbe sie auch hat.

    Wir sollten uns wirklich an Sokrates orientieren. Und vor allem den gesunden Hausverstand, ein möglichst breites und objektives Beurteilungsvermögen und die eigene Beobachtung der Situationen um uns herum verwenden. Das wars eigentlich, was ich als Quintessenz mitgeben wollte.

  44. @helmut:
    Ich verstehe Ihre Argumente (denke ich), sehe aber folgende Probleme Ihrer Schlußfolgerung:
    Wenn 1000e Klimaforscher aus 100en staatlichen (und damit weitgehend unabhängigen) Instituten schon vor 19 Jahren zum fast einstimmigen Ergebnis gekommen sind, dass die Erderwärmung MINDESTENS zur Hälfte vom Menschen verursacht ist und kaum beherrschbare Konsequenzen nach sich zieht, wir müssen möglichst sofort gegensteuern. 2008, als die von der Ölindustrie gesponserten „Zweifler“ noch behauptet haben die Erwärmung mache Pause, war das Nordpoleis schon ganz dünn, mittlerweile nicht mehr so dünn, dafür auf kleinerer Fläche zusammengeschoben. Wenn wir uns seit mittlerweile 19 Jahren (und immer neuen Rekordwerten bei den Messungen) weiter von der einzigen GROßEN Lobby (nämlich Kohle/Öllobby) auf „Standby“ halten lassen während wertvolle Jahre vergehen, halte ich das nicht für eine sinnvolle („Warte-„)Strategie.

  45. Die Probleme sehe ich hier:

    1. Die Parameter die von den Klima-Panikern benutzt werden sind nicht stimmig. Oft wurde und wird auch bewusst gefälscht, weil ganz andere Interessen verfolgt werden.

    2. Wenn das Eis an den Polarkappen immer dünner wird, dann passiert da nichts anderes, als was vor rund 800 Jahren und noch früher auch passiert ist. Nur wissen wir das nicht.

  46. @helmut:
    Was ich noch gerne ergänzen möchte:
    Es ist ja durchaus positiv, wenn Sie viel in der Natur sind, auch wenn Sie Beobachtungen machen. Was vielleicht zurecht kritisiert wird, ist, dass manchmal einzelne Wetterereignisse direkt der Erderwärmung zugeordnet werden, wo doch das Wetter einem gewissen Zufall unterliegt und die Erwärmung ein globales Phänomen ist. So kann zum Beispiel durch die Abschwächung des warmen Golfstroms in Teilen Europas eine Abkühlung erfolgen. Dass unsere Gletscher (wir sind vom Golfstrom etwas entfernt) stark Schrumpfen und das arktische Eis TROTZ der Abnahme des Golfstroms stark schmilzt sind extreme Alarmzeichen, die mit guter Genauigkeit den Vorhersagen der Klimamodelle entsprechen
    Sie führen an, dass es vielleicht noch zu unsicher wäre, den wissenschaftlichen Daten zu vertrauen, es gäbe keinen Konsens?
    Obwohl Wissenschaft nicht so funktioniert, dass immer alle ein gemeinsames Dokument unterzeichnen,sondern jeder forscht und hat seine eigene Meinung, gibt es bezüglich der Erwärmung eine überwältigende Übereinstimmung:
    https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel
    Jeder Physiker, der in der Vorlesung nicht geschlafen hat, weiß, 3atomige Gase wenige langwellige Wärmestrahlung durchlassen. Das kurzwellige, sichtbare Licht von der Sonne wird kaum aufgehalten, während die langwellige Wärmestrahlung, die die Erde Tag und Nacht abgibt, beim Verlassen der Erde behindert wird. Dieser Effekt ist umso stärker, je mehr 3atomige Gase in der Atmosphäre sind.
    Zyklische Vorgänge überlagern dieses Grundprinzip, aber „wenn sie auf den Topf einen Deckel geben ist unweigerlich wärmer“

  47. Wenn angeblich zuviel Kohlendioxid in der Athmosphäre ist, warum pflanzen dann die „Grünen“ keine Bäume an?
    Warum kommen denn die Neueinwanderer ins immer buntere Deutschland? Ich glaube nicht, das die alle mit dem Fahrrad fahren wollen. Denn das könnten die auch Zuhause machen.
    Nein, die wollen ein möglichst schickes Auto fahren!
    Und woher nehmen wir den Platz für noch mehr Häuser (die wollen ja auch nicht in den in Afrika üblichen Hütten wohnen) und für mehr und noch breitere Straßen?
    Antwort: Indem eben noch mehr Bäume weichen müssen!
    Hat damit nichts zu tun?
    Doch!
    Denn die Grüninnen und Grünen sind das Personal aus dem die Klimaveränderer sich hauptsächlich rekrutieren.
    „Klimaveränderer“? Ja, natürlich!
    Denn da der Klimawandel seit Jahrmillionen ohne uns funktioniert und physikalischen Gesetzen folgt, z.B. der Konstellation zur Sonne, ist der der dagegen „ankämpfen“ will schlicht ein Klimaveränderer. Er ist gegen die Naturgesetze.

  48. @Kuno:
    Wenn Sie sagen es war früher einmal wärmer (und zwar ohne fossilen CO2-Ausstoß), dann stimmt das vermutlich für irgendwelche Urzeiten (global war es vor 4000 aber nicht wärmer, vielleicht vor Millionen Jahren) – die Erde hat schon mehrere CO2 Katastrophen hinter sich. Gott sei Dank würde der Kohlenstoff in Form von Kohle und Erdöl irgendwann soweit gebunden, dass ein lebenswerter Planet entstehen konnte.
    Ihre Aussage früher war es mal warm ohne menschliches Zutun (die sehr geschickt von Öl-finanzierten Profis gestreut wurde) impliziert, dass es (vielleicht?) heute auch so ist. Diese Implikation ist nicht logisch schlüssig: nur weil früher etwas Ursache B hatte, kann man nicht heute Ursache ausschließen.
    Bei der mittelalterlichen Warmzeit, beispielsweise, wissen die Forscher heute nicht nur, wo es diese gab (und wie schwach sie war), sondern auch sehr genau warum es sie gab:
    https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-im-mittelalter-war-es-waermer-als-heute

    Und diese Gründe treffen heute NICHT zu, die heutigen Gründe liegen im Freisetzen großer Mengen fossilen Kohlenstoffs
    Die Physik ist eine sehr erfolgreiche Wissenschaft, die in den letzten 200 Jahren praktisch alle modernen Errungenschaften ermöglicht hat, Elektrotechnik, Dampfmaschine, Mikrochips, leider war auch die Atombombe dabei. Aktuell ermöglicht sie uns sogar die Erwärmung von bis zu 5K zu verhindern- dazu müssen wir der Physik aber zuhören

  49. @ Marcus Lang

    nein, bedaure, dass sind keine Ölinteressen und Ihr Einwurf bestätigt nur, dass Sie sich nicht die Mühe gemacht haben das Video in Gänze anzuschauen.

    Aber vielleicht glauben Sie ja der deutschen Wikipedia?
    Falls nämlich die Arktis endlich auftauen würde und der frühere normale Zustand wieder hergestellt würde, dann könnte die Handelsschiffahrt etwa 7000 Seemeilen einsparen und müsste nicht mehr den Umweg über den Panama Kanal nehmen.
    Ist das nichts? Das spart Tonnen von C02!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Politischer_Status_der_Arktis

  50. Marcus Lang:
    Eigentlich wollte ich das Thema schon abhaken, aber ich werde doch an dem von Ihnen genannten Beispiel mal darlegen, warum ich da skeptisch bin. Solche wissenschaftlichen Studien aufzuarbeiten, zu analysieren und die Schwachstellen dabei aufzuzeigen, ist natürlich immer schwierig und zeitraubend, weil die Aussagen, die einen bestimmten Zweck erfüllen sollen, immer gut verpackt sein müssen.

    Deshalb werde ich, wenn da z.B. auf eine Liste mit Namen, Mitgliedern oder Organisationen hingewiesen wird, immer nur eine davon unter die Lupe nehmen, – willkürlich, nach dem Zufallsprinzip. Nicht grad die erste, aber vielleicht die zweite, oder die vierte, oder die letzte.

    Fangen wir mal mit dem in Ihrem Kommentar genannten link „klimafakten.de“ an. Wenn ich mir das reinziehe, dann fällt mir folgendes auf:

    – Man spricht von einem Prozentsatz vom 97 % der Klimaforscher, die die in der Studie vertretene Meinung vertreten.

    Nun muss man sich mal überlegen, wer ein Klimaforscher ist. Der will ja schließlich von irgendetwas leben. Wenn der paläontologisch und geochronolgisch forscht, dann wirds mit Subventionen und Auftraggebern schwierig. Da bleiben höchstens die Erdölkonzerne überig, aber auch die halten sich da zurück. Man sieht das ja auch im Gefälle der Antworten, deren Prozentsatz angeführt wurde: Nur mehr 47 % der Geologen, die in der Privatwirtschaft arbeiten, stimmen der Aussage von klimafakten.de zu.

    Allerdings ist die Aussage auch sehr schwammig verfasst, man kann sie eigentlich nicht greifen. Ich zitiere: „Meinen Sie, dass menschliche Aktivitäten einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung der durchschnittlichen globalen Temperaturen haben?“

    Sagen wir mal so, – was ist „entscheidend?“. Wenn ich diesem Wort keine besondere Bedeutung zumesse oder es überhaupt vernachlässige, dann könnte ich genauso bei dieser Frage mit „ja“ antworten. Was wäre aber, wenn man die Frage anders formulieren würde, z.B. so: „Können Sie wissenschaftlich mit Fakten und Zahlen belegen, dass menschliche Aktivitäten einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung der durchschnittlichen globalen Temperaturen haben?“ Dann sähe die Antwort ganz anders aus.

    Eines soll auch klar sein: „Wer bestellt, der bezahlt“. Das ist eine Grundregel in unserer Gesellschaft. Daher auch die Umkehrlogik: „Wer bezahlt, der bestellt“. Es dürfte wohl klar sein, wen Organisationen, die auf eine bestimmte Aussage hinarbeiten, als Teilnehmer von „wissenschaftlichen Studien“ einladen. Da wird schon vorher überlegt und aussortiert.

    Auch der Schlusskonsens dieser Studie ist wachsweich formuliert:
    „Unter denen, die die Nuancen und die wissenschaftlichen Grundlagen von langjährigen Klimaprozessen verstehen, gibt es anscheinend so gut wie keine Debatte über die Tatsache der Erderwärmung und die Rolle der menschlichen Aktivitäten dabei. Die Herausforderung scheint eher zu sein, wie diese Tatsache wirksam an Politiker und die Allgemeinheit vermittelt werden kann, die fälschlicherweise von einer Debatte unter Wissenschaftlern ausgehen.“

    Wie soll man denn diese Formulierungen bewerten: „anscheinend“, „so gut wie“, und letztlich das Hauptanliegen, nämlich wie man das, was man als letzte Erkenntnis ansieht, der Bevölkerung vermitteln kann. Keine Zahlen, keine Fakten, lediglich eine Auflistung von den Institutionen, die dahinterstehen (sollen?, oder die nur mitgemacht haben, ungeachtet deren Aussagen und Einwänden?). Dazu noch zwei Graphiken, die wiederum keine Fakten wiedergeben, sondern die sich lediglich auf das Meinungsbild der Studienteilnehmer beziehen.

    Natürlich hinterfrage ich erst einmal, was das für eine Seite ist, wer dahintersteht, wer die verantwortlichen Betreiber sind und wer das finanziert. „Cui bono“ ist immer mit im Spiel. Es gibt keine Studie, die aus einer Art „innerer Überzeugung“ und ohne Hintergedanken entsteht. Die Leute, die sich nicht um rechts oder links geschert haben, und trotzdem ihre Überzeugung ohne Rücksicht auf eigene Nachteile in die Welt hinausgerufen haben, die sind schon lange verstorben. Jesus von Nazareth war so ein Beispiel. Auch Ghandi kann man eigentlich nicht mehr dazurechnen, da war ja die Vertreibung der Briten der Zweck.

    Dass bei dieser Seite von „klimafakten.de“ das Kopieren von Textteilen erschwert wird, spricht nicht unbedingt für diese Seite,- aber es hindert mich nicht, zu zitieren. Kommen wir zu den Geschäftsführern, da greife ich mir mal den letzgenannten heraus: Christian Hochfeld. Seine Thesen sind nicht nur der etwas radikalen Art, sondern für mich auch unglaubwürdig:

    https://detektor.fm/gesellschaft/antritt-christian-hochfeld-ueber-die-verkehrswende

    Unglaubwürdig deshalb, weil er die Immissionen auf den Verkehr und vor allem auf das beschränkt, was auf der Straße abläuft. In seinen, – übrigens auch in den anderen internationalen Studien, auf die Bezug genommen wird, – habe ich kein einziges Wort zu den Flugzeugimmissionen gelesen. Auch von der Schifffahrt war kaum was zu finden.

    Wenn ich mir dessen bewusst werde, was da über uns alles ausgespuckt wird (übrigens, – CO² ist ca. 50% schwerer als das Luftgemisch) und ich für 24 € mit dem Billigflieger von Hermannstadt (Sibiu) nach Nürnberg fliege, wie soll ich mich da fühlen? Als Meister derjenigen, die den Diskount entdeckt haben? Mit der Bahn kostet es mich das 6-fache, wobei ich umsteigen muss, und mit dem Auto, – je nach Verbrauch – einschl. Vignetten – ca. das 10-fache.

    Hochfeld will dem privaten Autobesitz an den Kragen. Da bin ich mal gespannt, wie das gehen soll, wenn man auf dem Dorf wohnt und die Tante-Emma-Läden mit Erfolg an die Wand gefahren wurden. Ich bin überzeugt davon, dass auch er Auto fährt. Wichtig ist aber, – so wie in der rumänischen Orthodoxie das geflügelte Wort lautet, – man soll das machen, was der Pfarrer sagt, nicht das, was der Pfarrer tut.

    Über die Seite von klimawandel.de gibts natürlich auch unterschiedliche Meinungen im Net. Da gibts welche, die sie in den Himmel loben:

    https://www.cleanenergy-project.de/umwelt/klimawandel/e2809edie-fakten-mussen-stimmene2809c-die-webseite-klimafakten-de/

    Aber auch andere, die das kritisch sehen:

    http://www.kaltesonne.de/klimafakten-de-und-die-deutsche-welle-eine-unheimliche-liaison/

    Leiter der Redaktion ist Herr Carel Mohn. Der Name Mohn ist mir zu gut von der Bertelsmann-Familie bekannt, – das kann aber auch eine Namensgleichheit sein. Weiß ich nicht. Klickt man dann weiter, kommt man drauf, dass die Seite „klimafakten.de“ das Portal einer europäischen Vereinigung ist, die da heißt:

    European Climate Foundation.
    https://de.wikipedia.org/wiki/European_Climate_Foundation

    Schauen wir uns mal an, wer diese Organisation finanziert. Da wird im wiki-link eine Gruppe von weiteren Organisationen genannt, von denen ich willkürlich mal die zweite herausgenommen habe:

    KR Foundation (eine dänische Organisation).
    http://krfnd.org/

    Weils mir halt auch immer ums Geld geht, dann sehen wir uns den Jahresabschluss von 2017 an:

    http://krfnd.org/wp-content/uploads/2017/04/Annual-report-2017_signed.pdf

    Da sieht man auf Seite 14 den Begriff (ich verwende aus „humanitären“ Gründen den englischen und nicht den dänischen Begriff) „grants during the year“. Ein schönes Wort, das Wort „grant“, dahinter kann man alles verstecken. Ist mir schon mehrmals aufgefallen, deshalb habe ich das Wort mal genauer analysiert:

    https://dict.leo.org/englisch-deutsch/grant

    Braucht man nicht mehr kommentieren, denke ich.

    Nun, bleiben wir mal beim Wort „Zuschuss“, oder „Spende“, oder was auch immer, auf jeden Fall handelt es sich bei dieser Zahlenangabe um Zuwendungen in Form eines Einkommens, dessen Herkunft aber nicht angegeben wird. Die Summe aber ist interessant:

    105 Mio dänische Kronen sind ca. 14 Mio €. Da muss eine alte Frau schon viel dafür stricken. Kohl stolperte über geringere Beträge, dessen Herkunft er nicht angegeben hat, – bei dem Geschäftsbericht ist das offensichtlich nicht notwendig.

    Natürlich interessiert mich die Finanzierung schon deshalb, weil die European Climate Foundation über ein Jahresbudget von 25 Mio € verfügt. Sollte ich aber irgendetwas falsch interpretieren oder übersetzt haben, dann bitte ich um Korrektur! Ich bin kein Spezialist in Finanzrevisionen, in Sachen Rechnungsprüfung kenne ich mich nur im Bauwesen aus.

    Es gibt viele Studien über wissenschaftliche Projekte, Stiftungen, usw. Natürlich weiß man bei den Open Society Foundations, dass das unter der Federführung und dem Gedankengut von Soros läuft und was dabei die eigentlichen Ziele sind. Bei vielen anderen weiß mans nicht, insbesonders bei den Klima-Klubs.

    Da wird diese 97%-Zahl der Wissenschaftler auch in andere Länder als Propaganda getragen, – z.B. hier:

    https://skepticalscience.com/97-percent-consensus-cook-et-al-2013.html

    Dann klickt man weiter und kommt auf diese Seite:

    http://science.sciencemag.org/content/306/5702/1686.full

    Liest man aber da ganz rechts im Kopffeld, dann steht dort: Sponsored by Fondation Ipsen. Schön. Wer ist dann das, Ipsen?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ipsen_Group

    Also, wenn ich merke, dass hier von der Pharmaindustrie was gesponsert wird, dann klingelts bei mir. Aus dem einfachen Grund, weil ein Pharmakonzern niemals etwas gegen die Aussagen einer Regierung ins Feld führen wird, – er ist doch auf das Good-Will der Regierungen angewiesen, damit seine Produkte in möglichst vielen Ländern eine Zulassung bekommen.

    Abschließend:
    Nun habe ich an einem Beispiel mal klargemacht, wie man das Ganze sehen und auch zerpflücken kann. Man kann das aber auch alles glauben. Solange hier keine konkreten Zahlen vorliegen, dass man nachweisbar belegt, die anthropogene „Teilschuld“ am Klimawandel besteht aus … % und sich nur in Vermutungen und Meinungen bewegt, dazu noch illusorische Forderungen stellt (privater Autobesitz) und wesentliche Verursacher von Immissionen, wie z.B. den Flugbetrieb, außer acht lässt, ist das Ganze für mich wenig glaubwürdig.

    Auch ich erstelle von Fall zu Fall Expertisen, – aber ich bin kein gerichtlich vereidigter Gutachter. Ich kann – natürlich innerhalb eines bestimmten Rahmens, sonst mache ich mich fachlich unglaubwürdig – je nach dem Auftraggeber des Gutachtens das Glas als halbvoll oder auch als halbleer bezeichnen. Es ist alles eine Sache der Formulierung.

    Gerade habe ich einen Fall, wo ich mich mit einem fehlerhaften Fabrikat einer Betonplatte aus einem Werk auseinandersetze, wobei ich dem Betonwerk nachweisen muss, dass sein Produkt nicht ordnungsgemäß (normgemäß) hergestellt wurde. Aber aus der Sicht des Kunden (Endverbrauchers) heraus, der dieses Gutachten auch bezahlt. Würde ich vom Betonwerk beauftragt werden, hier eine Stellungnahme oder ein Gutachten abzugeben, würde ich anders argumentieren. Wobei keine meiner Äußerungen falsch wäre, – es kommt eben darauf an, was man in den Vordergrund hebt und was man weglässt.

    Jeder, der Gutachten erstellt, weiß das, – nur – keiner spricht darüber. Wenn ich von jemanden dafür bezahlt werde, um ein Gutachten zu erstellen, dann muss ich ja die Interessen dessen vertreten, der das finanziert, ist ja klar. Wenn mir das zu haarig ist und ich mich dabei unglaubwürdig machen würde, dann nehme ich den Auftrag gar nicht an, – so einfach ist das.

    Bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien ist es ganz genau so, – deshalb gehts immer um das „Cui bono?“ und darum, wer es bezahlt. Jeder kann in so einem Gremium/Portal/Forum behaupten, was er will, – er wird juristisch niemals zur Verantwortung gezogen. Deshalb bleibe ich auf der sicheren Seite bei Sokrates, solange ich nichts entdecke, wo man mit knallharten Argumenten, Zahlen, Fakten, usw. arbeitet. Was aber genauso bedeutet (wie ich bereits ausgeführt habe), dass wir sorgsam mit unserer Umwelt umgehen müssen. Wo dabei die Prioritäten liegen, das befindet sich in der Diskussion, es muss aber auch eine persönliche Meinung erlaubt sein. Aber auch mit den Vorschlägen der sog. Klimaretter muss man vorsichtig umgehen, – besonders dann, wenn sie nicht ausgewogen und unvollständig sind.

    Nur als Beispiel:
    Das Allein-Selig-Machende in der Gasversorgung der Haushalte zwecks Wärmeversorgung zu sehen, ist in meinen Augen etwas kurzsichtig, wenn man diesem Zahlenwerk Glauben schenken kann:

    Verfügbarkeit resp. Endlichkeit:
    Kohle weltweit bei 112 Jahren
    Erdöl weltweit bei 54 Jahren
    Erdgas weltweit bei 64 Jahren
    und die gesamte Reichweite der Kernbrennstoffe (v.a.Uran) bei ca. 70 Jahren.

    Aus:
    http://www.mitwelt.org/energievorraete-energiereserven-energieressourcen.html

    So, nun habe ich genug gelabert, – aber hoffentlich ist das nun rübergekommen, was ich mit meinem letzten Kommentar ausdrücken wollte.

    Beste Grüße und nichts für ungut!

  51. Da hast Du Recht, Helmut.
    Aber auch Du hast möglicherweise dem Nobelpreisträger
    Giaever nicht richtig zugehört, denn das beantwortet die Sache mit den 97 % sofort.
    Dieser sagte, dass die deutliche Mehrheit der Nobelpreisträger und aller die davon etwas verstehen, auf seiner Seite seien.
    Nehmen wir nur den Fall des US Politikers Al Gore.
    Dieser hatte sich nie für irgendwelche Klimawechsel interessiert, obwohl in Europa schon die Grünen damit beschäftigt waren. Und plötzlich muss er den Wert dieses Themas für sich erkannt haben.
    Und siehe da: Al Gore schwang sich in kurzer Zeit zur internationalen Ikone derer auf, die der Weltgeschichte mit ihren beständigen Klimawandelungen in den Arm fallen wollen. Danke für die Fleißarbeit.

  52. @helmut:
    Ich habe jetzt Ihren Link durchgelesen (ich wiederhole ihn hier noch einmal:
    https://gerhard.stehlik-online.de/CO2/2006/Was_beeinflusst_die_Erdtemperatur.htm )
    Wie manche der „Erwärmungs-kritischen Abhandlungen“ enthält er aus meiner Sicht einige logische Fehler und auch einige physikalische Fehler:

    Physikalisches Missverständnis: Die meisten Festkörper und Flüssigkeiten können Strahlung (Wärmestrahlung, Licht) gut aufnehmen, je nach Temperatur aber auch gut abstrahlen. Gase absorbieren Strahlung fast nicht, nur eben 3atomige Gase im Infrarotbereich. Deshalb ist das vereinfachte Strahlungsmodell der Erde als Kugel, die ganz ohne Treibhauseffekt eine Durchschnittstemperatur von -18°C hätte (und mit der vorindustriellen CO2 Konzentration auf angenehme 15°C kommt) zwar vereinfacht, aber abgesehen von der Vereinfachung durchaus zutreffend. Sinnlose Gedankenspielereien mir Kugeln aus gefrorenem CO2 bieten dagegen keinen Bezug zur Realität und dienen nur der Verwirrung des nicht physikalisch ausgebildeten Lesers…

    Der schlimmste logische Fehler (aus meiner Sicht):
    Wenn am Anfang angeführt wird, dass sich die Erdtemperatur mit Strahlungszyklen der Sonne ändert, ist das keine „Ausrede“ und kein Argument gegen den wärmenden Einfluß der CO2-Konzentration: die Schwankungen durch die Sonnenzyklen haben wir IMMER, wenn dazu noch die Erwärmung durch den zu starken Treibhauseffekt kommt, überlagern sich die beiden Effekte -> statt wärmer/kälter haben wir dann „noch wärmer“/wärmer. Das ist so wie wenn Sie beim Autohändler sagen, dass ein Konkurrenzmodell statt 7L nur 5L verbraucht und der Autohändler führt als „Argument“ an, dass das 5L Auto bei 50 km/h Gegenwind ja auch 2L mehr verbraucht…

  53. Das ist ein sehr interessanter Link, Marcus Lange.
    Da kann man wirklich noch wochenlang diskutieren, wird dabei selber zum Spezialisten und kann dann bei den 97 % mitgezählt werden.

    Ich aber habe früher einmal gelernt, dass man das Kernproblem bei allem Abweichen nicht aus den Augen verlieren sollte. Was also geruhen die „Grünen“ zu tun gegen den gestiegenen C02 Gehalt, der aber alle Grünpflanzen sehr erfreut?
    Umweltschutz nur in Deutschland und in Westeuropa?
    Das reduziert, selbst wenn die richtigen Maßnahmen ergriffen würden, den Kohlendioxidgehalt auch nicht mehr.
    „Jetzt ist er halt da“ würde Merkel tönen.
    Wo sind denn die grünlichen Demonstranten gegen die Aufrüstung in Osteuropa? Gegen den vom Westen verlängerten Bürgerkrieg in Syrien?
    Gut, da sterben Menschen, also C02 Erzeuger und fallen vielleicht deshalb nicht ins Gewicht? Aber die Granaten die detonieren? Wieviel Kohlendioxid setzt eine explodierende Granate genau frei? Da kommt nichts, keine Untersuchung.
    Aber Syrien ist ein Nebenkriegsschauplatz. Die neue Kubakrise wird sich vermutlich in der Arktis entscheiden.
    Da hatten die Sowjets jahrzehntelang fast allein geschaltet und gewaltet. Aber dann entdeckten die Geologen dort gewaltige Rohstoffvorkommen und seitdem ist nicht nur China, sondern auch die USA aufgewacht. Russland droht mit der Militarisierung „seiner“ Arktis und warnt zugleich vor einer Militarisierung. Auf jeden Fall werden die Claims jetzt abgesteckt und internationale Konzerne bereiten sich auf die Ausbeutung der Rohstoffe in der Arktis vor.
    Denn im Sommer schwankt dort die Temperatur zwischen erträglichen 0 °C und -10 °C. Irgendwelche Einwände der Grünen? Fehlanzeige!
    Denn unsere Grünen sind schon lange nicht mehr grasgrün, sondern islamisch grün (die Farbe des Propheten) und olivgrün (die Farbe der Militärs).
    Die Eisbären sterben aus? Nein, die müssen sich nur in kältere und nicht vom Rohstoffabbau betroffene Gebiete zurück ziehen. In den letzten 50 Jahren wurden tausende von Tierarten weltweit ausgerottet! Auch bei uns latschen schon lange keine Braunbären mehr durch die Wälder, sondern es huschen nur schüchterne Rehe über die Straßen. Viele von denen werden nachts angefahren und sterben dann elendiglich am Straßenrand oder mitten auf der Fahrbahn. Deshalb haben Tierschützer wie ich, gegenüber der Straßenmeisterei darauf gedrungen, dass die unwirksamen roten Reflektoren entfernt und durch blaue Reflektoren am Straßenrand ersetzt werden.
    Das tun wir schon seit Jahren. Das wollen wir in unserem Gebiet sogar auf eigene Kosten machen. Fehlanzeige!
    Strengstens verboten! Wäre ein Eingriff in den Straßenverkehr. Ein blauer Reflektor kostete vor zwei Jahren im Einkauf 6,60 Euro, das Anbringen hätten wir kostenlos gemacht. Aber nein: Aufgabe der Straßenmeisterei. Wurde etwas gemacht? Nein, natürlich nicht. Es wurde sogar noch schlechter, weil an vielen Stellen entweder nie ein Reflektor dran war oder mit der Zeit abgefallen ist. So sieht es aus. Diese Politiker schreiben täglich über die Gefahren des Klimawandels, der aber ohnehin nicht zu verhindern ist.
    Doch den Wald vor lauter Bäumen sehen die nicht.

  54. Genauso ist es. Jede Studie kann ich hin- und herlesen, kann sie in die eine Richtung und auch in die andere zerpflücken. Genau das ist der Grund, warum ich immer wieder sage, – Vorsicht bei diesen Studien.

    Ich erklärs mal mit Adolf selig:
    Es waren gerade anfangs gute Ideen und Ansätze dabei, – RVO, KdF, Autobahnen, VW, usw. das Ganze wurde im Laufe der Zeit mit Ideologien durchsetzt, die von Otto Normalo als unverfänglich oder als „Nebenprodukt“ des Guten angesehen wurden, weil eben manches tatsächlich in dieser Zeit gut war. Welche Propaganda damit in Wahrheit bezweckt wurde, das haben nur wenige gerafft.

    Genauso ist es mit den Studien. Manches ist richtig, wenig ist prüfbar, manches aber ist wiederum verbesserungswürdig, manches ist Humbug. Der ohnehin meist überforderte Leser sieht das, was ihm als wahr und bekannt geläufig ist und legt das dann unbewusst auch auf andere Aussagen um, die er nicht so genau verifizieren kann.

    Ich kann mich eigentlich an keine noch so gute Studie – egal in welchem Fachbereich – erinnern, an der ich absolut nichts auszusetzen hätte. Es gibt bessere und schlechtere Studien, aber es gibt keine absolut perfekte.

    Sokrates eben.

  55. Mein Gott, Du schreibst ja schon wieder, Helmut.
    Aber auch der Marcus war heute Morgen schon aktiv.
    Dann fiel mir ein, dass ja heute Samstag ist.
    Deshalb ist heute zu meinem Bedauern auch keine Börse.

    Zum an den Strand gehen ist es heute Vormittag, weil es fast windstill ist, zu warm. Bereits jetzt sind es 25 °C und damit 2 K wärmer wie gestern um diese Zeit (eine Stunde früher wie in Deutschland).

  56. @Co-Kommentatoren:
    Es geht im ersten Schritt ja gar nicht darum, wer was bzgl Erderwärmung tun kann. Wir sind es der „wissenschaftlichen Methode“ des Abendlandes, die so erfolgreich ist, aber schuldig, nicht etwas zu leugnen, nur weil wir (vielleicht?) für uns unangenehme Konsequenzen fürchten, nach dem Motto „Kopf in den Sand“.
    Von Ihrer Seite kommen keine physikalischen Argumente, dafür wettern Sie gegen Flüchtlinge und staatliche Institute (off topic?)

    Sie haben den Verstand, den Ihnen der Herrgott gegeben hat, in den letzten Jahren dafür verwendet, sich ein paar Ausreden und Links mit Ausreden zurechtzusuchen (ist ja heute mit Google ganz leicht), um erstmal „nichts zu tun“. Ich denke der Herrgott würde es lieber sehen, wenn Sie den Verstand lösungsorientiert einsetzen würden, weil Verdrängung ja keine langfristige Problemlösung ist.

    Wenn Sie mich fragen: als Maßnahme wäre der Ausstieg aus den Kohlekraftwerken (und keine neuen bauen, wie in Polen) schon mal ein wichtiger zweiter Schritt. Bei der Mobilität bin ich unschlüssig, SUV-Batterieautos sind m.M.n. keine Lösung, der Verkehr macht nur einen gewissen Prozentsatz aus. Öffentlicher Verkehr hilft auf jeden Fall.

  57. Sie vergessen das Fahrrad!
    Ich habe die Sprüche aus der Mitte der Siebziger Jahre noch im Kopf, die die Grünen damals klopften.
    Denn Umwelt zu schützen zieht immer, haben die sich damals gedacht. Vom Kohlendioxid in der Atemluft und in den industriellen Abgasen und aus den Weltmeeren, welche dort in erheblich höherer Menge diffundieren, hatten die noch keine Ahnung. Da fehlte vielleicht die göttliche Eingebung?
    Wann habe ich mich gegen „Flüchtlinge“ geäußert? Zitieren Sie das doch bitte mal. Sie sollten hier nicht mit soviel Kritik dieser Bundesregierung in den Rücken fallen, denn diese will keine Flüchtlinge und hat auch noch keine hereingelassen. Denn der ganze Kampf gegen die Windmühlen, Pardon den Klimawandel, wird doch von der Bundesregierung finanziell unterstützt. Deshalb diese Regierung bitte nicht beleidigen.
    Diese Regierung und besonders 99 % aller „Grünen“ wollen eben keine Flüchtlinge, sondern Einwanderer die dauerhaft hier bleiben. Ich hoffe, Ihnen ist der Unterschied zwischen einem echten Flüchtling, der seine Heimat liebt und dort wieder zurück kehren möchte, geläufig.
    Das Menschenverachtende an der jetzigen Politik ist ja gerade, dass die jungen tatkräftigen Bürgerkriegskämpfer aus Syrien abgeworben und dauerhaft an der Rückkehr gehindert werden. Staatspräsident Assad hatte allen Leuten, die mit der Waffe in der Hand gegen seine Regierung gekämpft hatten, eine allgemeine Amnestie zugesagt. Christen und Moslems leben in Syrien seit Jahrzehnten friedlich zusammen und bitten ebenfalls die Auswanderer um baldige Rückkehr.
    Wurde darüber in den Kreisen der Grünen oder der Bundesregierung gesprochen?
    Ja, natürlich, aber völlig anders. Denen ging es um den Familiennachzug, also das Herbringen weiterer Syrer nach Deutschland. Wer bitte soll denn dieses Syrien wieder aufbauen, wenn nicht die jungen Männer?

  58. Marcus Lang:
    Ich will Sie weder von irgendwas überzeugen, z.B. um es in Zukunft anders zu machen, noch darauf bringen, auf eine andere Linie einzuschwenken,- es geht um das Prinzipielle, um die Waffen, ums mal militärisch auszudrücken. Um die vielen Kriegsschauplätze um die Nebenschauplätze gehts mir doch gar nicht. Die habe ich doch nur als Beispiel genommen, wie z.B. die Sache mit dem Klima.

    Wir müssen uns dessen bewusst werden, dass wir von denen, die da was zu sagen haben, angelogen werden. Egal, ob Regierung, ob Politiker, ob Wissenschaftler. Ich denke, an den Beispielen in meinem Beitrag

    https://www.gegenfrage.com/wir-haben-versagt/

    habe ich das etwas transparent gemacht. Bereits mit Pearl Harbour hat es doch schon damit begonnen, dass man die Politik so verformen kann, wie die Kinder im Kindergarten das Plastillin.

    Wieviele Beispiele soll ich aufzählen?
    Wir müssen die Stromlieferung sicherer machen, damit sie uns immer zur Verfügung steht. Wer kümmert sich darum, dass einfach nur weniger Strom/Energie verbraucht wird. Interessiert keinen, – wichtig ist ja nur, dass der Rubel rollt. Und das geht nur dann, wenn viel Strom erzeugt und auch gebraucht wird. Deshalb Windräder, usw. Aber keine Speicher, denn dann würde das ja wieder billiger werden und nicht mehr die Rendite abwerfen.

    Es geht nicht um Kohlekraftwerke oder um sonst was. Denn auch Kohlekraftwerke könnte man mit den Filtern und Absauganlagen ausstatten, damit sie umweltgerecht wären. Aber was nicht sein soll, auch nicht sein darf. Deutschland darf nie von einer eigenen Energiequelle abgesichert sein, – allenfalls vom Wind. Mal bläst er, mal nicht.

    Trump will da seine Schieferprodukte verkaufen, Putin sein Gas, – wir sollen Knechte sein, – nach Möglichkeit jahrhundertelang. Denn in dem Fall, wo Deutschland über eine Art der Energieunabhängigkeit verfügen würde, dann wäre Deutschland wieder eine Gefahr für die Welt, – so denkt man andernorts.

    Alles das, was uns in eine Art der Unabhängigkeit bringen könnte, das ist verpönt. Deshalb kein Sterling-Motor, deshalb kein Wasserstoff-Motor, ach Gott, es kotzt mich schon an, ich könnte vieles aufzählen. Das Problem dabei, – in Deutschland ist es eine Art der strategischen Politik der Unterwerfung, in den anderen europäischen Ländern ist es eine Form der Geldschöpfung für die Konzerne.

    Ich sehe das täglich in Rumänien. Die Rentner bezahlen mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Gaslieferungen, weil in Rumänien traditionell mit Gas geheizt wird. Was sich hier EON erlaubt, das verträgt keine Kuhhaut mehr. Nun werde ich was für die Besser-Verdienenden unter Beweis stellen. In einem bestimmten Gebiet werden wir Parzellen in einem Wochenendgebiet mit Einfamilien-Häusern anbieten, in Passivform – energetisch gesehen- gebaut.

    Das wird mein krönender Abschluss meines aktiven Berufslebens sein. Niemand wird dazu in RO was berichten, – das darf doch keinen interessieren. Was die Energieunternehmen (Strom, Gas, etc.) hier absahnen, das ist doch beispielslos und kommt nie wieder, wenn es einmal abgeschafft wird. Mit Sicherheit wird dafür gesorgt, dass mein Beispiel nicht „Schule machen“ wird.

    Jeder, der einmal dieses Ränkespiel durchschaut hat, nämlich die propagierte Politik in der Kombination mit der dazugehörigen Lobby, der hat sein Vertrauen in die jeweiligen Veröffentlichungen verloren, – egal, ob es wissenschaftliche Erkenntnisse oder ein Parteiprogramm ist. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir von vorne und hinten angelogen werden.

    Natürlich wird das auch im Trichtersystem gelenkt. Man wird wie im Irrgarten mit Augenbinde in die eine oder in die andere Richtung geführt. Die Degeneration unserer Gesellschaft, die man parallel dazu gezielt vorantreibt, ist ein Teil davon. Ich hab das in einem Beitrag, der aufgrund der Länge in zwei Teile aufgespalten wurde, in epoch times gebracht:

    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/helmut-novak-wie-dekadent-sind-wir-eigentlich-teil-1-a2790526.html

    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/helmut-novak-wie-dekadent-sind-wir-eigentlich-teil-2-a2790733.html

    Es ist letztlich egal, was man anführt, – die Interventionen der Nato (Koalition der Willigen) in den arabischen Ländern, oder die Immigrantenpolitik der Regierung, das Bildungssystem, das Gesundheitssystem, usw. usw. Überall sind ganz andere Ziele dahinter als die, die man offiziell angibt.

    Wussten Sie, dass die asiatischen Länder resp. deren Spezialisten das gar nicht glauben, dass wir in Deutschland/Europa in digitaler Hinsicht ein Entwicklungsland sind? Die glauben gar nicht, dass es Probleme macht, per Net da 20 oder 50 GB zu verschicken. Ich könnte noch vieles aufzählen. Der kürzliche Vortrag der Kanzlerin zum digitalen Ausbau war doch eine Lachplatte.

    Lassen wir das mal mit dem Klima. Fressen Sie sich nicht am Detail fest. Werden Sie sich dessen bewusst, dass wir mit diesem Thema nur benutzt und an der Nase herumgeführt werden. Wir müssen unsere Umwelt schützen, das leuchtet jedem vernünftigen Menschen ein. Genau diese Erkenntnis wird aber benutzt, um den politischen Nasenring zu montieren. Und mit Hilfe dessen werden wir nicht dorthin geführt, wo es am sinnvollsten und auch am preiswertesten ist, dieses Ziel tatsächlich zu erreichen, sondern genau dorthin, wo Otto Normalo am meisten bluten muss, finanziell gesehen. Zum Vorteil der Konzerne, die hinter den Parteien stehen. Wäre das nicht der Fall, gäbe es keine Parteispendenaffäre.

    Deshalb glaube ich so gut nichts mehr, was ich nicht selbst 100%ig abgeklopft habe. Der gute Glauben im 3. Reich hat Deutschland ins Desaster geführt. Auch dann, wenn sich die politische Richtung um 180° gedreht hat, funktioniert das alte Propagandasystem immer noch hervorragend. Wie schon damals der italienische Widerstandskämpfer (Ignazio Silone) gesagt hat:

    «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

    Und genau das finden wir in der aktuellen Politik vor. Auf diese Art werden wir mißbraucht. Auch über die Diskussion der Klimaveränderung.

    Damit will ich abschließen, damit das nicht zum Dauerbrenner wird. Ich gestehe jedem zu, dass er an so manches glaubt, was ihm von „oben“ oder anderer Quele so erzählt wird. Ich war da auch nicht anders, aber da habe ich noch nicht den 5er vor dem Alter geschrieben.

    Deshalb reden wir weiter, wenn Sie sich dem 7er vor dem Alter nähern, – es gefällt mir, wie Sie diese Dinge anpacken, – deshalb bin ich sicher, dass Sie genau auf das kommen, was ich eben gesagt habe, Es ist nur eine Frage der Zeit. Und dann reden wir weiter. Auch zwischendurch, wenn Sie wollen.

    Meine Zeilen sollen, damit wir uns nicht falsch verstehen, nicht zum Zweck haben, dass Sie mir recht geben. Nein, mir gehts um den Gedankenaustausch. Wenn Sie über das Eine oder Andere nachdenken, was ich geschrieben habe, dann genügt mir das vollkommen.

  59. Man muss immer alles im Zusammenhang sehen.
    Was bringt es denn genau, den Dieselmotor neuerdings wegen dem Feinstaub zu verteufeln, aber gleichzeitig in Osteuropa gegen Russland aufzurüsten?
    Zur Erinnerung: ein großes Schiff erzeugt soviel Abgase wie tausende Diesel PKW zusammen.
    Ich halte diese Regierung in Washington (seit dem Kriegstreiber und Friedensnobelpreisträger) Obama bis jetzt zu Trump und die Satellitenstaaten in Europa für absolut geschichtslos. Die Krim wäre ohne den Putsch in Kiew noch immer bei der Ukraine. Anstatt immer den Bürger aufzurufen den Kampf gegen den Physikalischen Gesetzen gehorchenden Klimawandel aufzunehmen, sollten die Regierungen, welche ohnehin nur die Angestellten des Volkes sind, diesen Kampf gegen die Windmühlen des Don Quiichote selbst aufnehmen. Anstatt also den Aufmarsch im Osten (wieder einmal) zu unterstützen, wäre eine Ursachenforschung hilfreich. Was genau hatte denn der Gefreite aus dem Ersten Weltkrieg mit seinem Angriff auf die Sowjetunion falsch gemacht? Seine Nachfolger hätten doch längst wieder im Krieg gestanden, wenn da nicht die Atomwaffen eine Zügelung erzwungen hätten.
    Die Reihenfolge der Politik müsste also lauten: Abrüstung auf den Stand von 1992 und danach Beachtung der Abgase und meinetwegen auch des CO2 Gehaltes. Mit dem Anpflanzen von Wäldern liese sich sehr viel CO2 in den Pflanzen speichern. Aber dann wären die Klinaaktivisten arbeitslos. Ohne Bedrohungslage keine Rechtfertigung für Steuergelder! deshalb ist jeder Klimaschützer woran in erster Linie interessiert? Das ist wie mit dem Militär. Ohne Bedrohung durch immer denselben Gegner schwindet die Existenzberechtigung.

  60. @Helmut:
    Schauen Sie (und danke für Ihre ehrlichen Worte): dass gelogen wird in der Politik, das ist ein offenes Geheimnis. Meldungen über internationale Politik sind oft das Papier nicht wert. Und dass die USA die Europäer nur dann als „Partner“ sehen, wenn sie was von uns brauchen, ist leider Tatsache.
    Bezüglich Erderwärmung bringt es aber NICHTS, bei den Kohlekraftwerken Filter einzusetzen, weil nur Schwefel und Feinstaub gefiltert werden, nicht aber CO2. Wenn Sie (in alter Gewohnheit, wegen Vergleich mit Politik) bei der Erderwärmung eine Verschwörung vermuten, dann sollten Sie vielleicht bei der größten Lobby (Kohle/Erdöl) zu suchen beginnen – die betreiben durch Sponsoring des schlechtesten, korruptesten ehemaligen Physik-Nobelpreisträgers (Giaever) und einiger anderer abtrünniger „Forscher“ und Homepages gezielte Desinformation.
    Die Seiten, die Sie und Kommentator „Kuno“ als Beispiel gepostet haben, enthalten meiner Meinung nach logische Fehler in der Kern-Argumentation und physikalische Fehler!
    Es wäre doch eine Ironie des Schicksals, wenn wir Menschen mithilfe der Errungenschaften der Physik und der daraus hervorgegangenen modernen Technik zwar schaffen, für Heizung, Stromerzeugung und Transport riesige Mengen an fossiler Kohle und Erdöl zu verbrauchen, ABER wenn wir mit all unseren Satteliten, Computermodellen und Forschungen ZWAR eindeutig feststellen, dass wir zu viel Treibhauseffekt verursachen, aber wegen der Desinformation unserer Brennstoffindustrie die notwendigen Massnahmen zur Reduktion bis zum St.Nimmerleinstag verpennen! Das wäre ein FAIL!!

  61. Da möchte ich an ein altes deutsches Sprichwort erinnern:
    „wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht“.

    Auf die Flüchtlingslüge bin ich schon eingegangen.
    Das muß man nirgendwo lesen; dazu genügt es die Reden dieser Regierung im Bundestag anzuhören.
    Allein schon, dass die Stelle eines „Integrationsbeauftragten“ geschaffen wurde, beweist dass es nicht um Flüchtlinge sondern um Einwanderer geht.

    Die nächste Lüge ist der Fall Skripal in England. Der Mann ist zwar Doppelagent und in Moskau nicht gut gelitten, aber er lebte schon 20 Jahre in England. Deshalb ist es unglaubwürdig, dass es nach 20 Jahren dem russischen Geheimdienst eingefallen sein soll den Anschlag auszuführen. Außerdem war die zwischenstaatliche Beziehung GB zu Russland schon vor dem Anschlag sehr schlecht. In dieser Situation sollte Russland…?
    Nein, das ist unglaubwürdig und der britische Geheimdienst konnte auch bis heute keine Beweise vorlegen.
    Und was tut die Merkelregierung? Bekannt!
    Muß ich hier nicht aufführen. Das erinnert irgendwie an die gleichgeschaltete Presse im Dritten Reich und dem Lügenminister Goebbels.
    Und diesen Leuten soll ich, bitteschön, die Klimastory abnehmen? Es gibt weltweit genug Skeptiker, die das nicht tun. Ich und wir haben da sowieso nicht den Durchblick, weil wir keine Spezialisten dafür sind. Wir können nur das glauben, aus der Gesamtheit aller Informationen, was uns am Wahrscheinlichsten erscheint.

  62. @Kuno:
    Darf ich kurz Ihre Argumentation (aus meiner Sicht) zusammenfassen?

    Also: weil in der (nationalen und) internationalen Politik einiges schief läuft und viel gelogen wird, glauben Sie den (bequemen) Leugnungen der Kohle- und Öl-Finanzierten Lügner und nicht den 1000en Physikern, die Tag für Tag ihre Arbeit machen und uns Punkt für Punkt vergangenes Klimageschehen schlüssig erklären können und immer verlässlichere Prognosen erstellen.

    Diese Ihre Logik erschließt sich mir nicht ganz? Wenn die politischen Entscheider alle so wie Sie denken würden (Trump tut es), geht unser (bis jetzt lebenswerter) Planet für Jahrhunderte vor die Hunde!

  63. Dann baut weniger Straßen, damit auch noch der letzte Chinese oder Inder mit einem Toyota fahren kann,
    sondern pflanzt Bäume an!
    Außerdem machen Sie es sich zu leicht, die Skeptiker der Klimafanatiker mit von der Öl- und Kohleindustrie gleich zu setzen. Was machen Sie eigentlich, wenn die irgendwann den Spieß umdrehen und Ihnen vorwerfen blos Erfüllungsgehilfe der Solar und Windkraft- Industrie zu sein?
    Wenn man das tut, dann braucht man sich nicht mehr um Argumente bemühen.

  64. @Kuno
    Dafür gibt es ja Forscher, die einfach herausfinden, was Sache ist (außer ihrem staatlichen Gehalt bekommen die keine „Zuwendungen“!

    Also das klingt wirklich GEFÄHRLICH, die „Solar- und Windkraft-Industrie“??
    Haben Sie solche Angstattacken öfter?
    Wenn ich an die 7 Milliarden Tonnen jährlicher Kohleförderund und an die Über 2000 Milliarden Dollar Umsatz bei Erdölunternehmen denke, macht mir diese Ecke irgendwie mehr Sorgen…

  65. So lange Ursache und Wirkung vertauscht wird ( erst Temperatur und dann Co2-Anstieg ist richtig) und man den gekauften Klima-Wissenschaftlern glaubt,ohne
    einfache Tatsachen zu erkennen, haben die Lobbyisten gewannen.
    Herr Lang ,wer die Forschung bezahl bestimmt auch das Ergebnis! Ein Forscher ohne “ Klimaschutz“ bekommt kein Geld.Wenn Sie sich die Widersprüche ansehen,dann sind es Leute,die nicht oder nicht mehr erpressbar sind.
    Wenn man einfach die physikalische Gesetze unterschlägt (Hauptsatz der Thermodynamik) dann kann man alles ausrechnen . zB.:Für 1850 wurde eine Mitteltemperatur von 15c° vom IPCC ausgegeben und 2016 eine Temperatur
    von 14,8C° als Durchschnitts-Welttemperatur.Wo sind die Steigerungen?
    Was ist,wenn Sie mit Ihrer Hetze gegen Co2 alle Kern und Kohlekraftwerke abgeschalten sind und Deutschland sich an Stromabschaltungen gewöhnen
    muß. Ohne Strom keine moderne Wirtschaft .Solar und Wind werden nie den
    Bedarf sicher decken. Dann ist Deutschland als Konkurrent ausgeschaltet.
    Wollen Sie das ? Zurück ins grüne Mittelalter. Nur Deutschland richtet sich nach diese Klima-vorgaben und will 0,00015c° einsparen (deutscher Anteil!)
    Wenn Sie Umweltschutz wollen,dann sind sicher riesen Anstrengungen in der Welt nötig aber dafür ist kein Geld dar .

  66. @Hr. Zippan:
    First things first: Deutschland wird auch beim Klimaschutz eine führende Rolle einnehmen, weil der Mittelstand einfach den Bedarf sieht! Auch und vor allem im Export.
    Was „zuerst Temperatur, dann CO2 angeht“ gab es das zwar in weit zurückliegender Vergangenheit, aber mit 400 bis 800 Jahren Verzögerung, also: erst nach hunderten Jahren Wärme haben die Ozeane CO2 abgegeben – und diese zeitliche Abfolge SEHEN WIR HEUTE NICHT,oder?
    Was „welche Forscher bekommen Geld“ betrifft, so läuft es auf den Universitäten so: wenn jemand einen Lehrstuhl hat (ordentlicher Professor), kann er forschen (oder nicht forschen) was er will. Da gibt es für die Wissenschaft keine Vorgaben!

  67. Ist natürlich nicht gerade fair, wenn nun schon drei auf dem lieben Marcus herumhacken. Es entspricht auch meiner Weltanschauung, dass man mit der Umwelt sorgsam umgehen muss. Das Problem dabei ist eben nur, dass unter dieser Überschrift dem Otto Normalo alles mögliche eingetrichtert wird, was bestimmten Leuten hilft, aber nicht so sehr der Umwelt.

    Ich habe eigentlich in meinen Vorkommentaren alles gesagt, woraufs mir ankommt. Natürlich blieben meine frappanten Argumente unbeantwortet, – das bin ich aber gewöhnt.

    Deshalb will ichs noch mal ganz klar herausstellen:

    Ich will (nein, ich muss) von Hermannstadt (Sibiu, RO) nach Nürnberg. Ich hab ein Auto, ich hab in unserer Stadt einen Bahnhof, und hab auch einen Flughafen.

    Um so zügig wie nur möglich von A nach B zu kommen, was mache ich, um der Umwelt am wenigsten Schaden zuzufügen?

    Auto braucht ca. 15 Std. und kostet ca. 180 € an Sprit und Autobahngebühren

    Zug braucht ca. 18 Std. mit 2 x umsteigen und kostet ca. 140 €

    Flugzeug braucht mit Wartezeit vorher und nachher ca. 5 Std. und kostet, wenn ich intelligent buche, unter 30 € (nur Handgepäck)

    Eine schlüssige und nachvollziehbare Rechnung für den Schadstoffausstoß resp. den Unterschied zwischen diesen drei Verkehrsmitteln habe ich bis jetzt nicht gefunden.

    Die einzige Umweltschonung, die man mir bisher geraten hat: zuhause bleiben, oder die knapp 1400 km mit dem Fahrrad fahren.

    Solange da kein Konzept erarbeitet wird, was dem Bürger glaubhaft und ohne finanzielle Hintergründe angeboten wird, fahre ich immer noch mit Überzeugung meine Transporter mit Euro 0. Weil verarschen kann ich mich selber.

  68. @Helmut:
    Immerhin scheint Ihnen doch etwas an der Umwelt zu liegen, zumindest sagen Sie das, ich glaube es. Ihre „Sorge“ um mich ist unbegründet, solange keine relevanten Argumente auf mir „herumhacken“.
    Die Fluglinien mir den 30 Euro Angeboten gehen eh gerade Konkurs, wahrscheinlich wäre Zug am besten (da gibt es auch Frühbucher- Angebote). Wenn Sie viel mitnehmen müssen führt an Auto oder Transporter kein Weg vorbei. Was bei den (Diesel-) Autos das Traurige ist: Euro 5 ist um nichts besser als Euro2…
    Solange wir uns bezüglich der Wärme-isolation von CO2 einig sind, sind wir schon einen entscheidenden Schritt weiter!

  69. Da wäre ich auf die Nachprüfung durch die Fachleute gespannt,- ob ich mit der Bahn dann umweltfreundlicher reise oder nicht. Abgesehen von der Tatsache, dass das erste Stück bis zur Kreisstadt auf einer nicht-elektrifizierten Strecke gefahren werden muss, sind die Preisangaben derart unterschiedlich, – je nachdem wo man bezahlt. Die Summen unterscheiden sich deutlich, ob ich diese Fahrt in Rumänien bezahle oder in Deutschland. Wohlgemerkt, dieselbe Strecke, derselbe Zug.

    Apropos Zug. Natürlich hat man an den Grenzen dann jeweils die längeren Aufenthalte, – nicht nur wg. der Kontrollen, sondern auch deshalb, weil die Lokomotiven ausgewechselt werden. Wenn man nachts fährt, was normalerweise das Angenehmerere ist, dann wäre es zu raten, dass man wenigstens zu zweit ist und nicht mit tiefen Schlaf behaftet ist. Es hat sich ja in den letzten Jahren in Ungarn etwas gebessert, aber sicher kann man auf dieser Strecke vor nächtlichem Diebstahl nicht sein.

    Der Speisewagen, wo man sich auch mal einen Kaffee gönnen kann, ist nur ein paar Stunden lang geöffnet, nach 23 Uhr schließt das Ding. Es hat sich insofern beim Umsteigen gebessert, dass man das in Wien auf dem Hauptbahnhof erledigt und nicht mehr zum Westbahnhof fahren muss. Trotzdem ist das eine logistische Aufgabe für denjenigen, der da nicht besonders versiert ist, sich auf diesen vielen Etagen und den vielen Rolltreppen zurechtzufinden, damit man zum richtigen Anschlusszug kommt.

    Bleibt noch die CO² -Rechnung. Da kommts darauf an, von wo der Strom kommt. Ist das Solarstrom, oder kommt der von den Windrädern? Ich weiß es nicht. Alles andere produziert meines Wissens nach auch CO². Wieviel Stickoxide usw., entzieht sich auch meiner Kenntnis. Die landläufige Meinung, dass sich das ganz anders umlegt, weil dadurch ja viele Reisende mitfahren, das mag im Sommer in der Urlaubszeit stimmen, in den anderen Zeiten sicher nicht. Das ist auch der Grund, Warum man da vorsichtig sein soll, wenn nur in jedem 3. oder 4. Abteil eine oder zwei Personen drinnen sitzen.

    Fest steht, – Bahn dauert lange, ist unbequem und nicht besonders sicher. Preislich auch teurer als Bus und Flugzeug, manchmal auch teurer als das Auto:

    https://www.busliniensuche.de/suche/?From=N%C3%BCrnberg&To=Sibiu&When=2019-02-26&WhenReturn=&Passengers=1&ShowRidesharing=true&ShowRidesharing=false&Radius=15000&WithChangeover=true

    https://www.goeuro.de/search-frontend/results/1203504505/bus?locale=de&abTestParameters=&adults=1&arrival_fk=401190&children=0&departure_date=26/02/2019&departure_fk=377001&infants=0&is_rebrand=true&passengerAges=%5Bobject+Object%5D&travel_mode=train&user_currency=EUR&user_domain=de&user_id=a214a55d-b04c-4114-9ba0-78f76889eef9&user_locale=de&youths=0

    https://www.rome2rio.com/de/map/N%C3%BCrnberg/Media%C5%9F#r/Train-night-train

    An diesem Beispiel ist leicht zu erkennen, dass man wieder einmal erst den Sattel gekauft hat und sich erst später nach dem Pferd umsehen will. So ists mit den Elektroautos und den Aufladestationen, so ists mit allem. Solange man nicht den Zug attraktiv und preisgünstig macht, wird der nur von Wenigen benützt. Die Umweltbelastung kann ich bei der Bahn nicht beurteilen, da fehlen mir die Detailkenntnisse.

  70. Wer aus Umweltgründen im Winter auf seine Urlaubsreise in den Süden verzichten will, muss leider auch auf Südfrüchte verzichten. Selbst frische Äpfel gibt es in Mitteleuropa nur aus Neuseeland oder Spanien.
    Ich bin dazu nicht bereit und Millionen Europäer neben mir auch nicht.
    Wenn die Grünen in ihrem Wahlprogramm die Wahrheit stehen hätten, dann würde diese Partei unter 5 % rutschen.

  71. @Helmut:
    Dass wir CO2 nicht auf Null drehen können ist klar! Aber wenn wir schon mal nur noch soviel kalorische Kraftwerke betrieben würden, wie zur Netz-Stabilität und Puffer wegen Schwankungen/Spitzenmäßig notwendig sind (und diese wenn möglich Erdgas statt Kohle, mittelfristig), sparen wir eine Menge CO2 ein.

  72. Über meine Bäume schweigen Sie sich aber aus.

    Ihnen ist es um den weiteren Zuwachs an CO2 zu tun und nicht um das bereits vorhandene!

  73. Kuno:
    Ich versuche, bei allem auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Als Angehöriger der grünen Zunft weiß ich sehr wohl, was Photosynthese (tagsüber) und Atmung (nachts) bei der Pflanze bedeutet. In diesem Block habe ich irgendwo weiter oben erklärt, dass tagsüber zwar O² produziert und CO² aufgenommen wird, nachts aber passiert das Umgekehrte.

    Da habe ich auch einen link angeführt, – dass man (Gott sei Lob und Dank) festgestellt hat, dass tagsüber mehr CO² aufgenommen wird, als nachts wieder ausgestoßen wird, aber nirgends kann man irgendwelche Zahlen nachlesen, ob die „Ersparnis“ unterm Strich dann bei 1%, bei 10 % oder bei 50% liegt. Deshalb ist das Ganze mit Vorsicht zu genießen.

    Was noch dazu kommt, ist die Tatsache, das alles, was z.B. im Wald auf den Boden fällt, mit der Zeit eine natürliche Humusschicht produziert. Dieser Zersetzungsvorgang, also die Umwandlung von grünen Pflanzenbestandteilen in Humus, produziert aber genauso wieder CO².

    Pflege ich die Rasenanlagen wie z.B. in Parks (Schloss Schönbrunn) im Mulchverfahren (das bedeutet, für einen „englischen Rasen“ alle zwei Tage zu mähen, weil da aber nur ein paar mm Halmlänge anfallen, wird das Mähgut nicht aufgefangen, sondern bleibt als natürliche Humusschicht zwischen den Grasbüscheln am Boden liegen, was vegetationstechnisch mehrere Vorteile hat), dann fällt wiederum CO² an, usw.

    Deshalb ist die ganze CO²-Diskussion äußerst einseitig, solange man nicht jedem Tier (und auch dem Menschen) eine Plastiktüte um den Hintern bindet, sämtliche Verwesungs- und Zersetzungsvorgänge in der Natur unterbindet, und, und, und…

    Dazu kommt eine – für mich traurige – Tatsache, dass niemand, ich wiederhole , kein Wissenschaftler oder sonstiger Berufener auf der ganzen Welt, ein verlässliches und nachprüfbares Zahlenwerk vorlegen wird, woraus die Aufteilung der CO²-Produktion ersichtlich ist:

    Angaben über die anteilige %-Zahl bei
    – KFZ
    – Flugzeugen
    – Heizanlagen
    – Ackerflächen in der Landwirtschaft
    – Viehhaltung
    – Wildtiere
    – Waldboden
    – öffentliche Verkehsmittel (Bus, Bahn, etc.)
    – usw. usw.

    – und natürlich, wieviel % man da einsparen kann, wenn man eine Maßnahme xy umsetzt, und um wieviel Grad dann das Temperaturmittel absinkt, und wann die Gletscher wieder beginnen, zu „wachsen“.

    Es wird immer nur mit dem Bauchgefühl argumentiert, um politische Ziele und die Interessen der Lobby durchzusetzen. Die Grünen sind da an erster Stelle, – denn solange es keine ernsthafte Klimadiskussion und CO² gegeben hat, waren sie in der Wählergunst unbedeutend. Nun sind sie auf diesen Zug – mit offensichtlichen Erfolg bei den Wahlen – aufgesprungen.

  74. Ganz aktuell habe ich mir Gedanken gemacht , was da so wieder in der Zeitung steht, – auch epoch times hat darüber berichtet. Um das ganze etwas übersichtlicher gestalten zu können, was ich mir dabei gedacht habe und was mich dabei bewegt, habe ich das im Gelben abgedruckt.

    Ich könnte es genauso in diesem Block hier wiedergeben, weils ja thematisch dazupasst, – aber hier kann man weder kursiv noch fettgedruckt schreiben, und dann ermüdet das ganze beim Lesen, wenns nicht optisch aufgeteilt ist.

    Aus diesem Grunde führe ich den link als Info an, – wir können gerne hier darüber diskutieren, wenns jemanden Spaß macht.

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=482175

  75. Natürlich, Helmut; Du weißt außerdem ganz genau dass ich nicht Dich gemeint hatte.

    Die Co2 Emissionen sind bei den Weltmeeren naturgemäß (man beachte) die Größe) am weitaus größten.
    Je kühler das Wasser ist, desto mehr CO2 wird im Wasser gebunden und bei höheren Temperaturen wieder ausgeschieden. Wie hoch die Temperatur dann sein muss, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Dürfte aber irrelevant sein; denn es wäre ja noch irrer wollten wir Menschen jetzt auch noch die Temperatur der Weltmeere regulieren.
    Die Menschheit sollte sich um die eigenen Belange kümmern. Je mehr man sich in diese Sache verbeißt, um so mehr treten die gerade jetzt enorm gestiegene Kriegsgefahr in den Hintergrund. Und genau das könnte auch beabsichtigt sein. Nicht von Leuten wie @Marcus Lange oder den Kindern die ein leichtes Opfer der Fanatisierung werden (wie wir aktuell leider sehen müssen) sondern von den Drahtziehern die eher im Hintergrund wirken. Nun bin ich absolut dafür auch den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Warum denn auch nicht? Nur- daraus eine ganze Religion oder Ideologie zu machen und im Stile eines Goebbels auf Andersdenkende einzudreschen; das will ich nicht. Siehe hier:
    https://www.n-tv.de/politik/Warum-Rechtspopulisten-haeufig-Klimaleugner-sind-article20874421.html

  76. @Kuno:
    Wenn Bäume gepflanzt werden, oder sagen wir: ein Wald gepflanzt wird, nimmt er während er heranwächst CO2 auf, genauso viel wie er biologisches Material ansammelt. Wenn er bewirtschaftet wird (regelmäßige Schlägerungen), wird im Mittel wieder soviel CO2 aufgenommen (durch das Nachwachsen), wie herausgeholt wurde. Ein Urwald nimmt irgendwann kein CO2 mehr auf, weil genausoviel wächst wie zersetzt wird.
    In Europa gibt einen ganz guten Waldanteil, mehr wäre natürlich noch besser. Aber Wälder sind irgendwann CO2 neutral und können fossilen Ausstoß nur während der Aufforstung ein bisschen kompensieren. Für den Wasserhaushalt (Luft und Grundwasser) sind sie aber natürlich sehr gut, auch als „Luftfilter“

  77. Und genau das ist der Schlüssel um das eventuell zu viele CO2 in der Luft zu reduzieren. Es gibt zwar mindestens genauso viele Untersuchungen die belegen, dass das CO2 mit dem Klimawandel nichts zu tun habe, wie es Untersuchungen gibt, die das Gegenteil belegen.

    Auf jeden Fall arbeitet der IPC aber mit einem Taschenspieler Trick: er hat nicht, wie bisher üblich, die Oberflächentemperatur der Erde gemessen, sondern auch die Temperatur der Meere. Dann muss natürlich ein höherer Wert herauskommen wie vorher.
    Das wäre dann kein Problem, wenn früher auch das Wasser mit gemessen worden wäre.
    Aber so werden Äpfel mit Birnen verglichen.

  78. Es gibt zwar mindestens genauso viele Untersuchungen die belegen, dass das CO2 mit dem Klimawandel nichts zu tun habe, wie es Untersuchungen gibt, die das Gegenteil belegen.

    EIN Beweis für das Gegenteil würde mir genügen…

  79. Denke, dass wir uns damit abfinden müssen, worums eigentlich geht. In einem Kommentar weiter oben hab ichs ja angeführt und auf einen anderes Forum verwiesen, wo ich dazu ausführlich Stellung genommen habe:

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=482175

    Ich will nur die Quintessenz herausnehmen und hier anführen, weil es den Vorkommentar ergänzt resp. transparenter macht:

    „Also: was bringt uns die Zukunft?

    – totale Energieabhängigkeit von der „Obrigkeit“ (durch konsequente Hinführung zum Strom)
    – totale Überwachung über das Einkommen und die Ausgaben (bargeldlose Zahlung)
    – totale Überwachung über das gesprochene Wort (G 5)
    – totale Überwachung über das, was wir sehen und hören dürfen (laufende Änderungen des Urheberrechtsgesetzes seit 2017, 2018 und nun auch 2019, – Forschung & Lehre, Bildung & Wissenschaft, und nun auch die Videos über youtube etc.)
    – Einführung der Autobahnmaut als Geldbeschaffung, aber auch dafür, damit man jeden km Autobahn per Videoaufzeichnung überwachen kann

    Mein Fazit:

    Orwell, Du hattest interessante Ideen, aber Du warst nur ein Anfänger, kein Fortgeschrittener.“

    Das dürfte doch klar sein, dass es hier um Ziele geht, und in diesen Zielen steht die Gesundheit der Bevölkerung erst an zweiter oder dritter Stelle.

  80. Da muss ich Dir, Hinsichtlich Hinführung zum Strom, widersprechen. Jeder kann eine Solaranlage auf sein Dach bauen und den Strom selbst verwenden. Er darf nur nicht diese Solaranlage anmelden; dann greift sofort das Einspeisegesetz.
    Ich habe eine Bekannten, der hat ein Wohnmobil und lebt damit in verschiedenen Ländern autark. Seine Solarzellen auf dem Dach des Womos leisten etwa 600 Watt x Std.
    Diesen Strom speichert er in zwei Lithium-Akkus mit je 200 AH, somit 400 AH. Da diese 12 V liefern, haben seine Akkus
    wenn voll geladen somit 12 x 400 A = 4,80 KW x Std. (h).
    Wenn bei ihm, was ich nicht beurteilen kann, an 8 Std. die Sonne scheint, dann ersetzt er den verbrauchten elektrischen Strom zu 100 % aus dem Sonnenlicht.
    Und zwar ohne jede Gebühren und staatlichen Verordnungen.

  81. Langsam, langsam. Schütt mal nicht das Kind mit dem Bad aus. Auch wir haben hier Spezialisten an der Hand, auch bei uns beim Bau-Consulting. Theorie ist eines, Praxis ist was anderes.

    Differenzieren wir mal:

    Strom für Elektrizität, die man im Haus braucht, – also das, was man normalerweise an Kabeln in die Steckdose steckt, das kann schon funktionieren. Da hatten wir ein Projekt in den Karpaten, wo sich einer, der sich das leisten konnte, eine eigene Energieproduktion über Solar erstellt hat. Alles kein Problem.

    In dem Moment aber, wo der Mann auch seine Wasserversorgung fürs Haus einschl. Reinigungsanlagen über Umkehrosmose und diverse Filter, einschl. Pumpen sowie sein Abwasser über seine Kleinkläranlage mit Strom versorgen wollte, da mussten wir dem Mann extra einen Keller bauen, wo er Speicherelemente in der Größe von ca. 4 Euro-Paletten bekam.

    Also, es geht immer darum, wofür man den Strom braucht, und vor allem, wieviel. Ich habe mich aber auf mehreres bezogen: auf den Haushaltsstrom, auf das „Tanken“ der Autos, auf die Beheizung im Winter, resp. auch die Klimaanlage im Sommer.

    Wir sind dran, hier in Siebenbürgen auf einem bestimmten Gebiet Nobelparzellen auszuweisen und dort absolute Passivhäuser zu bauen. Es wäre mein persönliches Sahnehäubchen als Abschluss meines beruflichen Erdendaseins, wenn das so klappen könnte, dass man die öffentlichen Leitungen wie Gas und Strom nur mehr als „Reserve für alle Fälle“ braucht.

    Windräder haben in Siebenbürgen keinen Wert, das kann man vergessen. Was bleibt, ist Photovoltaik und Wärmegewinnung aus verschiedenen Elementen (Luft, Grundwasser, Erde). Genau das aber funktioniert mehr schlecht als recht, und ich bin da noch nicht richtig dahintergestiegen, ob es an der mangelnden Kenntnis der Leute hierzulande liegt, oder ob diese Technik noch einen gewissen Reifeprozess durchlaufen muss.

    Nochmal: Es geht mir nicht darum, ob bei einer Familie der TV läuft, – das kriegt man mit Photovoltaik jederzeit gebacken. Mir gehts darum, wie man den Strom selbst produziert, um auch dann, wenns draußen – 20° kalt ist, die Bude damit warm zu bekommen.

    Und genau da sehe ich das Problem. Das geht derzeit nicht so einfach oder wenn überhaupt, dann mit großem finanziellen Aufwand, der sich, – wenns überhaupt funktioniert, über Generationen amortisieren muss. Also wird Otto Normalo immer noch am öffentlichen Tropf hängen. Und genau das ist auch geplant.

    Man kann heutzutage allenfalls Stromkosten sparen, wenn man sich so einiges zusammenbastelt (Solar, etc.). Aber man ist noch lange nicht soweit, dass man den Stromlieferanten den Stinkefinger zeigt und denen klarmacht, dass sie sich ihren Strom in den A. schieben können.

    Das ist jedenfalls mein Wissensstand. Klär mich auf, wenn ich falsch liege oder ein update brauche.

  82. OK.
    Jede handelsübliche Klimaanlage ist zugleich eine Wärmepumpe. Nach Umschalten auf Heizbetrieb entzieht das Außengerät der Außenluft Wärmeenthalpie.
    Das funktioniert bis etwa -15 °C Außentemperatur.
    Allerdings lässt dann die Leistung der WP stark nach.
    Die beste Heizleistung ist dann gegeben wenn keine Minustemperaturen sind.
    Und das ist bei uns Zuhause in Deutschland überwiegend der Fall. Für die übrige Zeit, wo die Temperatur unter
    -10 °C absinkt, muss man sich dann anderweitig behelfen. mit Gas z.B. Gibt es in Rumänien ein Netzeinspeisegesetz?
    Denn die Netzeinspeisevergütung ist niedriger, wie ich selbst für Fremdstrom bezahlen müsste.

  83. Gibt es nicht. Hier herrscht noch das Monopol vor, obwohl man offiziell schon verschiedene Anbieter hat, unter denen man wählen kann. Aber nur auf dem Papier, – in der Praxis sieht das anders aus.

    Fest steht, dass ich das bei einem Kunden beobachtet habe, wenn der aus der Luft die Wärme holt. Das funktioniert bei 5 – 10° so leidlich, in dem Moment, wenn es unter den Gefrierpunkt geht, ist die Wärmeausbeute so gering, dass es in keinem Verhältnis mehr zum Stromverbrauch der Anlage steht.

  84. 1. Die Sonnenanomali kann den Menschen und dem Co2 jedenfalls nicht in die Schuhe geschoben werden:

    https://de.sputniknews.com/wissen/20190301324158194-forscher-sonne-aktivitaet/

    2. @Hemut-1
    Ich rede hier von Inverter Klimageräten. In der EU dürfen seit zwei Jahren nur noch energiesparende Invertergeräte verkauft werden. Inverter bedeutet, dass der Kältekompressor gleitend, je nach Erfordernis, seine Drehzahl reduzieren kann. Das was Du meinst und schilderst, können nur Anlagen sein, die, wenn die Temperatur erreicht ist, wegschalten. Der Inverter läuft aber viel länger und mit stark reduzierter Leistung. Die Hersteller geben in der Regel -15 °C Außentemperatur an.
    Allerdings gefrieren die Lamellen am Außengerät rasch zu und dann muss das Gerät auf „Kühlen“ umschalten, um die Lamellen zu enteisen. Das alles reduziert die WP Leistung dann erheblich, welches ich bereits ansprach.
    Es gibt genug Leistungstabellen auch im Internet, welche zeigen, dass auch noch bei -15 °C mehr Wärme der Außenluft entzogen wird, wie durch das ständige Enteisen an Elektroenergie zugeführt werden muss.

  85. Sollte in den nächsten Jahren die Reichweite der Elektroautos auf mindestens 500 Km steigen (und der jetzt weit überzogene Preis sinken), dann schnalle ich mir eine Solaranlage auf das Dach von der Garage und kaufe mir als Zweitwagen so ein Elektroauto.
    Dann speise ich nichts mehr ein und speichere den Solarstrom (12 V) im Akku des Autos.
    Die Strompreise gehen in den nächsten Zeit ohnehin weiter nach oben.

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