JFK-Tagebuch: ‚Es gibt keinen Beweis für Hitlers Tod‘


Deutschland/Krass!/USA

Es gebe keinen Beweis für Hitlers Tod, schrieb der spätere US-Präsident John F. Kennedy im Jahr 1945 in sein Tagebuch. Er bezeichnete Hitler als „Legende“ und eine der „bedeutendsten Personen aller Zeiten“.

Kennedy, Hitler, Tagebuch
Kennedy, Hitler, Tagebuch, Bild: internationale Zeitungen, Gegenfrage.com

„Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass die Leiche, die gefunden wurde, Hitlers Leiche war“, schrieb John F. Kennedy im Jahr 1945 nach einem Rundgang durch Hitlers Bunker in Berlin in sein Tagebuch. Er fügte hinzu: „Die Russen bezweifeln, dass er tot ist.“

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich der damals 28-jährige Kennedy im zertrümmerten Deutschland und schrieb seine Gedanken über das deutsche Staatsoberhaupt nieder. „Innerhalb einiger Jahre wird sich Hitler von dem Hass lösen und als eine der bedeutendsten Personen aller Zeiten in die Geschichte eingehen“, schrieb JFK seinerzeit in sein Tagebuch.

„Er hatte die Eigenschaften einer Legende“, fügte er hinzu. Man dürfe diese Worte jedoch nicht als Lob werten, „es ist keine Verherrlichung“, sagte Bobby Livingston, Executive Vice President von Boston RR Auction. Kennedy sei ein Historiker gewesen und es handle sich lediglich um eine Einschätzung von Hitlers Platz in der Geschichte.

Zweifel an den Vereinten Nationen

JFK beschrieb auch seine ernsten Zweifel an den neu gegründeten Vereinten Nationen. Diese würden sich in der Praxis bei ihren Entscheidungen über Krieg und Frieden als „wirkungslos“ erweisen.

Das Tagebuch beinhaltet 61 Seiten, 12 davon handgeschrieben. JFK überreichte das Tagebuch damals an die heutige Besitzerin, Deirdre Henderson, damaliger Forschungsassistent Kennedys. Das Tagebuch soll kommenden Monat für geschätzte 200.000 Dollar versteigert werden.

Kennedy war ab Januar 1961 amtierender US-Präsident, bis er am 22. November 1963 in Dallas erschossen wurde.

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newser

2 Comments

  1. Ja- klar, denn 1963 wusste ja auch noch im Westen Niemand, dass die Russen die Überreste haben.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Soviel ich weiß, wurde Hitler an seinem Gebiss erkannt.
    Sein Adjutant Günsche hat ihn, nachdem er sich am 30. April erschossen hatte, mit zwei Benzinkanistern anschließend im Garten der Reichskanzlei verbrannt.

    Hitler war, da sein Name siebzig Jahre nach seinem Tod immer noch durch die Medien geistert, bedeutend.
    Aber ich halte ihn auch für einen Versager.
    Er hat die vorhandenen Warnungen, das England und Frankreich hinter Polen stehen, 1939 missachtet.
    Er hätte außerdem wissen müssen, dass die Sowjetunion ein unsicherer Kantonist und die USA (genauso wie im 1. WK)
    hinter England stehen würden. Ein solcher Krieg hätte nicht gewonnen werden können. Diese Lektion hat er gelernt, aber erst als es zu spät war.
    Und heute löffeln wir immer noch an der Suppe, die er uns eingebrockt hat.

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