‚Anschlagsvorwürfe gegen Iran von den USA inszeniert‘


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Eine algerische Zeitung hat einen Bericht veröffentlicht, in dem behauptet wird, der Vorwurf seitens Washington gegenüber Teheran der Beteiligung an einem geplanten Mordanschlag auf den Botschafter von Saudi-Arabien von den USA selbst inszeniert worden sein soll.

Die algerische Zeitung Al-Mustaqbal hat einen Bericht veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass der vermeintliche Mordanschlag auf den saudischen Botschafter in den USA der Behauptung ähnele, dass der ehemalige irakische Diktator Saddam Hussein an der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen beteiligt gewesen sein soll, was lediglich als Vorwand für die US-Invasion auf den Irak im Jahr 2003 gedient habe. Der Welt sei inzwischen sehr wohl bewusst, dass haltlose Anschuldigungen gegen andere Länder eine typische US-Masche seien und das Motiv hinter der Aktion eine Kluft zwischen Schiiten und Sunniten in der arabischen Welt schaffen solle. Man wolle Syrien, die libanesische Hisbolla, die palästinensischen Hamas und Saudi-Arabien auf diese Weise vom Iran distanzieren, um eine mögliche Solidarität zwischen den Ländern zu brechen.

Anfang Oktober hatte das US-Justizministerium den Iran beschuldigt, mit Hilfe des mutmaßlichen Mitgliedes eines mexikanischen Drogenkartells Mansour Arabsiar einen Mordanschlag auf den saudischen Botschafter in Washington geplant zu haben. Die iranische Regierung hatte die Behauptung Washingtons bestritten und erklärte, dass die Vorwürfe der US-Regierung das Ziel gehabt hätten, die Aufmerksamkeit der Welt von den wachsenden Protesten der eigenen Bevölkerung gegen die Wall Street abzulenken.

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