Hillary Clinton verbittet sich Kritik an Federal Reserve


Politik/USA

Nachdem Donald Trump die Federal Reserve für ihre Zinspolitik kritisierte, hielt Clinton dagegen: Ein Präsidentschaftskandidat und auch der US-Präsident selbst sollte die Aktivitäten der Fed nicht kommentieren.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Wussten Sie, dass es einem US-Präsidenten verboten ist, sich über die Tätigkeiten der Federal Reserve zu äußern? Jedenfalls wenn es nach US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton geht. Nachdem Donald Trump sich über eine von der Federal Reserve verursachte Misswirtschaft und einen durch negative Realzinsen aufgeblasenen Aktienmarkt ausließ, sagte Clinton: „Das ist weiteres Beispiel dafür, dass er [Trump] nicht ins Weiße Haus einziehen sollte. Man sollte die Aktivitäten der Fed nicht kommentieren, wenn man Präsident werden möchte oder Präsident ist.“

„Worte haben Konsequenzen, Worte beeinflussen die Märkte, Worte können fehlinterpretiert werden, Worte können Auswirkungen haben auf die private Rentenvorsorge der Menschen, ihre Pensionsfonds, ihre Aktiendepots und ich werde Trumps Kommentare nicht weiter kommentieren. Er sollte nicht versuchen, die Wirtschaft hoch- oder runterzureden und er sollte die Fed nicht zu seiner langen Liste von Institutionen und Einzelpersonen hinzufügen, die er schlecht macht.“

Die Federal Reserve wurde im Jahr 1913 von den reichsten Bankiers der Welt gegründet, um das US-Finanzsystem (also sich selbst) zu stärken. Unter den Gründern befanden sich bekannte Namen wie JP Morgan, Rothschild, Warburg und Rockefeller. Zu den Wahlkampfspendern Clintons zählen unter anderem Goldman Sachs, JP Morgan, Citigroup und andere Großbanken.

Dazu ein eventuell passendes Zitat vom französischen Philosophen Voltaire (1694 – 1778): „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“


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