Wie wir technisch an der Nase herumgeführt werden


Kolumnen

Könnten wir technisch bereits viel fortschrittlicher sein, werden jedoch von mächtigen Unternehmen wie  Exxon, BP, Shell oder Chevron seit Jahrzehnten daran gehindert? Werden wir mit CO², Solar- und Windenergie für blöd verkauft?Dienen die Bürger der Industrie und der Politik nur als nützliche Idioten? Ein Gastbeitrag von Kommentator Helmut.

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Benötigt in Deutschland Subventionen: Solarenergie, Bild: Gegenfrage.com

Es ist kein neues, kein atemberaubendes Thema, – viele haben sich schon damit auseinandergesetzt. Auch ich, schon vor zwei Jahren. Da habe ich mir die nachstehenden Gedanken gemacht: Energieverbrauch – mal anders gesehen. Jeder weiß heute, daß man Energie sparen soll. Jeder tut es auch, damit man nicht in ein schiefes Licht gerät. Es geht ja nicht nur um den Geldbeutel, es geht ja um die Umwelt, um den Klimawandel, etc. Ich mach mir da meine Gedanken. Natürlich irgendwo als Blinder, der da über die Farben spricht. Zumal ich keine Fachkenntnisse über die einzelnen Technologien habe, zumal ich keine Hintergründe kenne. Aber ich lese, höre und sehe viel, und mache mir dann meine Gedanken. Was dabei herauskommt, ist nicht nur Zweifel, sondern das nahezu sichere Gefühl, daß wir alle an der Nase herumgeführt werden. Auch, wenn es sich bei mir hauptsächlich um ein „Bauchgefühl“ handelt.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Gehen wir mal die Sache chronologisch durch. Am Anfang (so in den 60ern und Anfang der 70er) machte man sich darüber keine Gedanken. Da gabs auch noch in den USA Benzinkutschen, die 25 lt. und mehr auf 100 km verbrauchten. War ja alles kein Problem. Sprit war ja in Hülle und Fülle vorhanden. Dann kam der erste Schock. Die Araber drehten den Hahn zu. Ich weiß noch, als wir auf der Autobahn spazieren gingen. Dann fings an, sich um Alternativen Gedanken zu machen. Wer will denn schon abhängig sein. Dann kamen die AKWs auf, und dann begann auch langsam, aber sicher, die Spritpreisspirale. Mit Steuern, mit grüner Abgabe auf jeden Liter, etc.

Trotzdem heizte man brav mit Heizöl, wenige hatten damals Gas, manche sogar Nachtstrom. Das war doch das Sauberste. Strom gabs ja aus der Steckdose, – der macht ja keinen Schmutz. Auch hier gabs im Laufe der Zeit einen Wandel, hauptsächlich durch den Preis diktiert. Es entwickelte sich Solar, Windenergie, Erdwärme, Biosprit, usw. Dann kam letztlich Fukushima, Merkel und die Wahlen. Nun sind wir, wo wir sind. Wir verlassen uns auf Merkel & Co und auf die Energiepolitik der EU. Wissend, daß für letzteres ein Spezialist verantwortlich zeichnet, der vom Energiethema genausoviel Ahnung hat wie von der englischen Sprache. Dafür ist er ein Schwabe, der naturgemäß sparsam ist. Daß er Vorgänger in seinem früheren Job hat, die sich ganz schnell auf die jeweilige Situation umstellen können, hat er sich vielleicht zum Vorbild genommen (Filbinger:“Was kümmert mich mei saudumms Gschwätz von gestern…“).

Nun, – wir bekamen die Erleuchtung durch die Energiesparlampen. Wenn man beim Zerschlagen dieser Lampen dann giftige Dämpfe einatmet, dann sind das sog. „Kollateralschäden“. Was macht man denn nicht alles für die Umwelt. Seltsamerweise geht der Stromverbrauch nicht nennenswert zurück. Im Gegenteil. Dann – welch Wunder – stellt man fest, daß ja für die Beleuchtung eigentlich nur einige wenige Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich zeichnen. Nun ja, – aber der Wille geht fürs Werk. Daß man bei der Verwendung der LED-Technologie weitaus mehr in diesem Teilbereich erreichen kann, – hat man dann am Rande festgestellt.

Dazu fand man den Stein der Weisen. Er teilte sich in Windenergie und Solarenergie. Natürlich subventioniert man alles, was einen gewissen Anschub braucht. Das ist ohnehin jetzt vorbei, – weils aus irgendwelchen Gründen nicht mehr sinnvoll ist. Vorher, bevor man das Ganze lostritt, erst mal gründlich zu überprüfen, wie Kosten und Nutzen liegen, wo es auch Gefahren gibt, und wie man diesen vorbeugen kann, – Fehlanzeige. Gefahren bei Windrädern? Kann doch gar nicht sein. Die drehen sich ja nur. Ein paar links für die Nachhilfestunde:

 

Weiter gehts mit der Solarenergie. Auch hier ist nicht alles unproblematisch, insbesondere, wenn die Dinger an Gebäuden angebracht sind.

 

Dafür kam dann die Idee mit den nachwachsenden Ressourcen. Raps, Mais, und so weiter. Bis zum Palmöl. Und die EU will ja nur das Gute. Vielleicht nicht für uns, aber doch irgendwie. Ein interessantes Video aus dem vergangenen Jahr lohnt sich, anzusehen. Dauert knapp eine Stunde.

 

Daß wir mit der CO²-Einsparungskeule für blöd verkauft werden sollen, das ist schon offensichtlich. Es geht doch nicht um die Umwelt, es geht doch nicht darum, daß Energie billiger wird, es geht nicht darum, daß wir weniger Energie verbrauchen sollten/könnten/würden, – nein, es geht darum, den armen Teufeln von EON, RWE, Vattenfall, Gasprom, etc. auch morgen noch ihr bescheidenes Dasein zu sichern. Man hat doch auch eine Verantwortung für die „Ex“ wie z.B. Herrn Schröder.

Leider verstehe ich zuwenig von dieser Materie, ich bin ein einfacher Mensch vom Bau. Aber ich habe bemerkt, daß z.B. die Handgeräte wie Bohrmaschine, Winkelschleifer, etc. immer noch dieselben kupfergewickelten Elektromotoren haben, wie es schon in meiner Lehrzeit war. Und das sind fast 50 Jahre her. Anscheinend sind die Prinzipien des Elektromotors, basierend auf Rotor, Wicklung und Magnetfeld immer noch auf derselben Basis wie vor knapp 200 Jahren. Schon längst könnte hier eine technologische Änderung gegriffen haben, die den Stromverbrauch dieser Motoren auf mehr als die Hälfte senkt. Nicht nur mit der Handbohrmaschine, sondern bis zum Baukran und noch weiter.

Genauso ists mit den Verbrennungsmotoren beim Kraftfahrzeug. Klar war der Otto-Motor was Phänomenales, – für seine Ära. Schon längst könnten wir weiter sein, aber wir dürfen doch die Herrschaften von Exxon, BP, Shell, Chevron, – und wie sie alle heißen, nicht vor den Kopf stoßen. Wie lautet deren Wahlspruch des Tages: Stimmung, Humor, Umsatz. Sollte es ein Problem für die technische Entwicklung sein, einen Motor zu konstruieren, der nur mehr 1 lt. pro 100 km verbraucht? Kann ich mir nicht vorstellen. Aber es ist nicht gewollt. Dabei geht es nicht nur um die mobilen Motoren. Wieviele stationäre Großmotoren gibt es, die eine Unmenge an Energie verbrauchen? Was passierte mit dem Stirlingmotor, der hier eine regelrechte Alternative sein könnte? S. Wikipedia/Stirlingmotor.

Viele gibt es, die sich um die Energieeinsparung ehrliche Gedanken machen, – manche schieben es auch nur vor. Aber Beispiele für Ideen gibts genug:

 

In der deutschen Kultur gab es immer große Denker, Erfinder, Techniker, die etwas entwickelt oder verbessert haben. Egal, ob es in Deutschland, Österreich, oder sonst wo war. In Siebenbürgen z.B. erfand ein Deutschstämmiger den Scheibenwischer. Soll mir doch keiner erzählen, daß es die Denker nicht mehr gibt. Nein, es wird dafür gesorgt, daß sie nicht zum Zuge kommen. Weil es nicht um die Sache, sondern um Interessen geht. Diese gilt es, zu wahren. Dafür werden unsere Volkstreter gewählt, die von ihrer entsprechenden Lobby dazu aufgestellt werden. Damit sich am Einkommen gewisser Kreise nichts ändert. Nicht dafür, damit sich jemand für das Volk oder für die Interessen des Volkes engagiert.

Und deshalb werden wir auch noch in 20 Jahren unsere Bohrmaschine mit demselben Antriebssystem haben und uns darüber wie die Kinder freuen, wenn wir auf 100 km beim Spritverbrauch einen Liter weniger verbrauchen. Dafür schimpfen wir mit Überzeugung auf die Polen, weil sie ihre Kohlekraftwerke ausweiten. Dabei vergessen wir aber, daß die Wurst zwei Enden hat. Nicht nur, wie die Energie gewonnen wird, sondern auch, wie man sie kräftig reduzieren könnte. Und drehen den üblichen Spruch um: „Was nicht sein kann, nicht sein darf.“ Und zwar in ein: „Was nicht sein darf, nicht sein kann“.

Ich habe keine Antworten darauf, warum man den Wasserstoffmotor nicht weiterentwickelt hat, warum man Solarstrom nicht in der Wüste von Afrika produziert, für ganz Europa, warum man nicht die Gezeiten zur Energiegewinnung benützt, warum man die Wasserkraft nicht im großen Stil verwendet, wie es z.B. in Norwegen teilweise der Fall ist. Gibts zuviel nicht benötigte Energie, dann wird das Wasser irgendwo hinaufgepumpt und gespeichert, wird mehr Energie gebraucht, dann fällt das Wasser wieder herunter und liefert genau diese benötigte Energie. Ich weiß, man kann Energie nicht speichern, weil man keine geeigneten Batterien hat.

Stimmt das? Ist es nicht eher so, daß man diese Batterien nicht entwickeln darf? Auch den Solarstrom aus der Sahara kann man wg. der Entfernung nicht nach Europa bringen, weil man dafür keine Kabeln hat. Oder nur einfach deshalb, weil diese Kabeln gar nicht erfunden werden dürfen? Ich kanns nicht genau begründen, – aber ich bin sicher: wir werden hinten und vorne angelogen. Die derzeitige Europapolitik, die wir tagtäglich erleben, läßt gar keinen anderen Schluß zu. Wie war das doch erst mit der europaweiten Regelung mit der Verringerung des CO²-Ausstoßes? Nach zähem Ringen kam der Kompromiß zustande, daß jedes Land selbst entscheiden kann, wie es dabei vorgehen will. Natürlich wird dann wieder alles in Watte gepackt, damit es nach außen hin gut aussieht. So wars doch auch mit der Begrenzung der Neuverschuldung.

Der letzte Tupfer auf dem „I“ war die erst kürzlich erfolgte Genehmigung des Frackings für Europa. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir den armen Schluckern wie Chevron und Konsorten die Möglichkeit versperren, ihr kümmerliches Dasein zu fristen? Wir alle befinden uns in der Hand derjenigen, die nur ihre Interessen vertreten. Ihre eigenen natürlich. Dabei bedient man sich aller möglichen Argumente, um eine bestimmte Sache im geeigneten Licht erscheinen zu lassen. Man veröffentlicht Studien z.B. über Gaspreise in der EU, bei denen Birnen mit Äpfeln verglichen werden.

Im Jahre 2012 stellt man fest, daß z.B. in Rumänien die Gaspreise stabil geblieben sind und überhaupt die niedrigsten in ganz Europa wären. Aber niemand sagt dazu, daß man als Durchschnittsverdiener in Rumänien nur einen Bruchteil dessen verdient, was jemand in Deutschland als Durchschnitt betrachtet. Wenn die meisten in einem Land wie Rumänien in etwa den Gegenwert einer Arbeitsstunde für einen Liter Kraftstoff beim Tanken hinblättern müssen, wird die Unsinnigkeit des Vergleichs mit den niedrigsten Gaskosten offenbar. Denn letztlich geht es um die Kaufkraft des Einzelnen in Rumänien, der auch beim billigsten Gaspreis in Europa in seiner Wohnung höchstens ein Zimmer beheizen kann, weil er mehr nicht finanzieren kann.

Derartige Zahlenspiele als Augenauswischerei sind kein Einzelfall. Mit Zahlenspielen kann man viel so darstellen, wie man es grade braucht. Das war vor zwei Jahren. Niemand konnte mir darauf eine Antwort geben. Nun bekam ich kürzlich noch einige andere Informationen. Ob sie alt oder neu sind, weiß ich nicht, – aber ich füge sie einfach an. Lohnt sich, das anzuklicken und sich von vorne bis hinten anzusehen. Wenn etwas für mich neu war, dann war es der Bericht vom Spiegel, dass die Sache mit dem Elektroauto absolut nichts Neues ist. Genauso wußte ich nichts von dieser ominösen Glühbirne: http://www.spiegel.de/eine…html.

Wenn ich mir das alles vergegenwärtige, dann habe ich nicht nur den Eindruck, sondern schon die Gewißheit, dass wir alle nur noch benutzt werden. Nicht nur als Stimmvieh in der Politik, sondern auch als nützliche Idioten im Alltag, – auf der Baustelle, in der Fabrik, im Haushalt , – einfach überall. Ich stelle mir die Frage: Wie lange noch? Was muss denn noch alles passieren, damit wir lernen, mitzudenken? Die Hoffnung darauf habe ich noch nicht aufgegeben. Wie sagte doch Voltaire so sinnig: Wenn einmal eine Nation zu denken beginnt, ist es unmöglich, sie daran zu hindern.


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7 Comments

  1. DANKE FÜR IHREN GUTEN KOMMENTAR. JAAAA WIR SIND NUR NÜTZLICHE IDIOTEN FÜR DIE WIRTSCHAFT, INDUSTRIE, UND KRIMMINELLEN POLITIK. AUCH DER REICHEN ELITE DAS IST FAKT.

  2. @mistkaeferchen
    Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Wir haben zwar einen Klimawandel, aber das hat nichts mit CO² zu tun. Das ist der gleiche Betrug wie mit dem „Ozonloch“. Da hört man schon seit Jahren nichts mehr von, seitdem alle Kühlanlagen und Klimaanlagen umgebaut wurden oder erneuert werden mussten. EIN SUPERGESCHÄFT !
    Unsere Erde hat regelmäßig Kalt und Warmzeiten, natürlich auch schon als es noch keine Menschen gab.
    Wer in diese Materie tiefer einsteigen möchte rufe einmal die
    Milankowitschzyklen auf.
    Milankowitsch war ein ehrlicher Wissenschaftler, der diese Zusammenhänge ALLE zusammengefasst hat. Das Ergebnis ist eine immerwährende Erklärung für unsere Kalt und Warmzeiten. Der Stoff ist nicht einfach zu verstehen, aber soviel sei gesagt : Unter anderem liegt die Erdachse schräg bei ihrem Umlauf um die Sonne und diese Schrägstellung ändert sich im Laufe der Jahre oder Jahrhunderte. Allein das führt zu erheblichen Veränderungen des Erdklimas. Man bedenke, dass die Sahara mal grün war und das zu einer Zeit als es noch keinen CO²-Ausstoß durch menschengemachte Maschinen gab.
    In der Nordpolarregion muss es Dschungel gegeben haben, denn sonst könnte es dort heute keine Gas und Erdölvorkommen geben.

    Der „Handlungsreisende“ in Sachen CO²-Panik „Al Gore“, hat seit geraumer Zeit sein Köfferchen in die Ecke gestellt, denn ihm schlug zum Teil ein harter Wind entgegen.
    Das Alfred Wegener-Institut hat bereits vor Jahren festgestellt, dass das Südpolareis erheblich angewachsen ist, während das Eis am Nordpol schmilzt. Auch das lässt sich mit den Milankowitschzyklen erklären.

    Die CO²-Panik ist eine Massenverarschung. Bezahlen muss diesen Blödsinn der kleine Mann.

    Solarenergie in Deutschland ist ebenfalls der größte Unsinn, denn wir haben erheblich zu wenig Sonnenstunden. In Süditalien, Südspanien und Afrika würde es sich lohnen aber das glaubt ja keiner.
    Windenergie würde sich lohnen, aber nur in Kombination mit hoch gelegenen Stauseen. Das wird einfach ignoriert und es wird weiter gewurschtelt.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  3. Dieser köstlich geschriebene Artikel bestätigt im Prinzip das grosse Unbehagen, was durch die politischen und finanziell/industriellen Machenschaften entsteht und entstand. Allerdings zeigt er auch das mangelhafte bzw. teilweile Nichtvorhandensein von physikalischen Tatsachen in der Normalbevölkerung auf. Das führt dazu, dass man die Leute einfach verarschen kann. interessengruppen, wie die Grúnen oder irgendwelche anderen obskuren Vereine machen dies mit Wonne. Es wir jeweils immer eine neue Sau durchs Dorf getrieben und es finden sich immer jede Menge Leute, die das unterstützen. Einfach weil das Wissen fehlt und somit keine Widerspruch erfolgt. Dies trifft in erheblichem Mass auf die Politkikerriege zu, welche sich anmasst, das Volk zu dirigieren, ohne selbst geringste Fachkenntnisse zu haben. Es sind ohnehin meist Minderbemittelte, oder Studienabbrecher, aber mit grosser Klappe. Und solchen wird geglaubt, weil….siehe oben.
    Es sei mir ein Beispiel erlaubt, welches mit geringen Physikalischen Daten aufzeigt, wie man verarscht wird. Da wird von einem 1 l Auto gefaselt,man müsse nur genügend forschen und dafür Gelder eintreiben. HA ha. 1 l Heizöl, oder Diesel, hat einen Energieinhalt von theoretisch 10 kW. Wenn man das dann einem modernen Diesel als Antriebsmittel anbietet, dann bleiben von diesen 10 kW, Wirkungsgrad, Reibung, Windwiderstand usw noch ca. 5 kW , oder ca. 7 PS als Antriebsenergie übrig. Eine Karre von ca. 1,5 t zu beschleunigen auf die normale Fahrgeschwindigkeit und das Weiterfahren erfordert ca. 40 kW oder 56 PS.
    Man kann also zweifelsfrei sehen, dass mit 7 PS aus 1 Liter Diesel da nichts zu machen ist.
    Dieses kleine Beispiel kann übertragen werden auf viele andere grüne Ideen. Merke: Von nichts kommt nichts. Genauso auf die Solar-und Windbranche. Dort wird nicht unterschieden zwischen installierter Leistung, also der Leistung, die bei theoretisch besten Bedingungen erbracht werden könnte und der tatsächlich erhaltenen Energiemenge. Aus diesem Grund wird auch die Sog. Energiewende scheitern, nicht zuletzt deshalb, weil Pastoren und Soziologen da Entscheigungsbefugnis haben. Welch ein Irrsinn.
    Aber das ist die Folge von wie oben beschriebenen Handlungsweisen.
    Fragen Sie doch mal, wieviele der Bekannten tatsächlich Physik studieren! Die allermeisten werden wohl Soziologie und ähnliches machen.
    Und mit deren Wissensstand wollen Sie dann eine technologische Zivilisation erfolgreich führen?
    Nichts für ungut, aber das musste mal gesagt werden.

  4. Wir waren in vielen bereichen wie Elektrotechnik ,Chemie,Maschinenbau ,Magnetmotoren bis 1945 führend.
    Mit Einzug der „Befreier“ sind wir um viele dieser innovativen
    Lösungen erleichtert worden. Patentraub usw.Da die USA für sich beanspruchen das einzige Land in der Welt zu sein das Hochtechnologie besitzen und entwickeln darf ist dank der Besatzer in Deutschland totaler Stillstand angesagt. Die Magnetschwebebahn musste meines Wissens auf drängen der USA verkauft werden.
    Vieles darf gar nicht ans Tageslicht.Ich möchte nicht wissen wie viel Technologie in den Schubladen der deutschen Unternehmen schlummern und warten darauf freigesetzt zu werden.
    Die USA haben kein Interesse an 3 Liter Autos denn mit jedem Liter Sprit fließt auch der Petro Dollar in deren leeren Kassen.
    Wenn die Deutschen durften wie sie wollten wären wir längst auf einem anderen technischen Niveau.

  5. Sehr geehrter Herr Peter,

    muss gleich vorausschicken, dass ich mit Physik immer Schwierigkeiten hatte, – ist nicht meine Spielwiese. Wg. eines Physikers habe ich die Lehranstalt gewechselt, – der Kerl hat mich damals durchfallen lassen. Ist aber fast 50 Jahre her.

    Bei Ihrem Kommentar, dem ich überwiegend zustimme und der weitestgehend auch für mich nachvollziehbar ist, komm ich nur bei einem Punkt nicht mit. Das ist Ihr Beispiel mit der Spritberechnung sowie den dazugehörigen KWs resp. PS, bezogen auf die Masse, die man in Gang bringen will.

    Alles Dinge, mit denen ich mir schwer tue. Jetzt unterscheiden wir mal in Dinge, die ich weiß und die ich nicht weiß:

    Was ich nicht weiß:

    – Ich hab das mit dem 1 ltr. Auto nachgeplappert, weil ich einfach davon überzeugt bin, dass es die Technologie seit langem hergeben müßte. Ich habe aber nicht dazugesagt, dass es sich dabei um einen üblichen Verbrennungsmotor (z.B. Otto-Motor) handelt. Natürlich wird das mit einem legendären Otto-Motor auf Schwierigkeiten stoßen.

    – Das würde dann bedeuten, dass diese Zahlen mit 3 ltr. Verbrauch also Unsinn sind, weil es nach Ihrer Rechnung ja nicht geht.
    http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/57-Piaggio/0-Alle_Modelle.html?power_s=32&power_e=34&exactmodel=mp3&powerunit=2

    Was ich weiß:
    Ich habe einen alten W 201, einen Daimler (bekannter unter dem Namen DB 190 D), Bj.1992. Die Karosserie hat sich vom Unterboden her verabschiedet, aber ich habe eine andere bekommen und den Motor da hineingebaut; – zum Leidwesen meiner Frau, die lieber eine neue Kutsche gehabt hätte.

    Warum habe ich das gemacht? Weil das Unikum 5,6 lt. Diesel auf 100 km braucht. Er steht zwar mit 6,6 lt. im Verzeichnis, aber das ist ja eine Mischzahl. Ums genau zu spezifizieren: Die 5,6 lt. braucht dieses Gefährt bei 130 – 135 auf der Autobahn, wenn ich alleine drinsitze und eine längere Strecke fahre. Da werden mit wenig Gepäck und meiner Wenigkeit ca. 1200 kg Masse bewegt.

    Wenn ich auf 150 oder 160 aufdrehe, verbraucht er natürlich mehr, in der Stadt oder bei Kurzstrecken genauso. Aber das Beispiel auf der Autobahn kann ja nach Ihrer Rechnung nicht sein. Trotzdem stimmt es. Wir können da eine Wette drauf abschließen, – ein hoher Einsatz würde mich freuen.

    Dieses Fahrzeug wurde auch nicht über Computer oder sowas eingestellt, – geht bei dem Ding ja gar nicht. Das war ein alter Mechaniker, der sich auf seine Hände, auf sein Auge und vor allem sein Ohr verläßt.

    Und wenn man zufällig auf der Tankstelle mal angesprochen wird, – weil der Gesprächspartner mal auch so ein Auto hatte, – dann stellt sich raus, dass der auch nur 5-komma-nochwas verbraucht hat. Also ist mein Daimler da kein Ausnahmefall oder ein physikalisches Wunder, – sondern eine bekannte Realität. Das Ding hat übrigens 75 PS.

    Wie ich schon eingangs sagte, – Phyik ist nichts für mich, – außer Wetterkunde. Aber wenn ich mir vor Augen halte, – ein 25 Jahre altes Auto mit 5-komma-nochwas und andere Autos heute mit 3-komma-nochwas, dann bin ich einfach davon überzeugt, dass man auch – mit anderen als die althergebrachten Motoren – auf 1 lt. kommen könnte, – wenn man nur wollte.

    Nochmals: ich kanns nicht fachlich begründen, – aber meine Nase sagt mir das. Auch deshalb, weil bei Ihrer Rechnung – bezogen auf meine Beispiele – da was nicht stimmen kann.

    Abschließend noch eine andere Frage: Wenn wir mit den Autos auseinanderliegen, – zu den kupfergewickelten Bohrmaschinen haben Sie aber gar nichts kommentiert. Sollte ich da auch falsch liegen?

    Zu den fachlich unterbemittelten Politikern kann ich Ihnen nur beipflichten.

    Beste Grüße – und auch von meiner Seite, – nichts für ungut!

  6. Noch ein Nachtrag:
    Der von mir angegebene link mit den 3-komma-nochwas bezieht sich ja auf 2-Räder, – hab ich in der Eile gar nicht gemerkt. Aber es gibt ja auch genügend PKWs, die außerorts beim Verbrauch mit einer 3 vor dem Komma angeboten werden, wie z.B. der Toyota-Modell Yaris 1.0 VVT-i

  7. @helmut-1
    Grundsätzlich sind unsere Autos erheblich zu schwer. Das ist mit Sicherheit nicht nötig !
    Ich hatte einen Omega und musste einmal die Beifahrertür ausbauen, das lächerliche Teil war so schwer, dass ich es kaum tragen konnte.
    Ich habe die Tür leider nicht gewogen, aber ich schätze sie aus der Erinnerung auf 60-70 kg.
    MfG. grillbert aus Hamburg.

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