Iran verbietet Wildtiere im Zirkus


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Irans Umweltministerium hat Zirkus-Shows mit Wildtieren in allen 31 Provizen verboten. Das Land schließt sich damit der „No to Circus“-Kampagne von Animal Rights Watch an.

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Der Iran zählt nun zur Liste jener Staaten, die künftig keine Shows mit Wildtieren auf Zirkusveranstaltungen genehmigen. Laut einer Meldung des iranischen Umweltministeriums wird keine der 31 Provinzen Irans mehr eine diesbezügliche Genehmigung erhalten.

Die Maßnahme folgte der erfolgreichen „No to Circus! ‚-Kampagne von Animal Rights Watch, die im September 2014 in Leben gerufen wurde. Auch andere Tierschutzgruppen, wie etwa Animal Defenders International, unterstützen die Aktion. In Deutschland wird ein Wildtierverbot ebenfalls diskutiert, die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen haben bereits entsprechende Maßnahmen gefordert.

Staaten, in denen Wildtiere nicht mehr oder nur teilweise in Zirkusshows genehmigt werden: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark (teilweise), Estland (teilweise), Finnland (teilweise), Griechenland, Kroatien, Malta, Niederlande, Österreich, Polen (teilweise), Portugal (teilweise), Schweden (teilweise), Slowakei (teilweise), Slowenien, Tschechische Republik (teilweise), Ungarn (teilweise), Zypern, Bolivien, Costa Rica, Ecuador (teilweise), El Salvador, Honduras, Indien (teilweise), Iran, Israel, Kolumbien, Mexiko, Panama (teilweise), Paraguay, Peru und Singapur.

Quellen: Animal Defenders International, True Activist, Vier Pfoten

1 Kommentar

  1. Gegenfrage: Wieviele Zirkusse mit Wildtieren gibt es im Iran und sind die gesetzl. Tierschutzvorgaben mit unseren vergleichbar?

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