Venezuela: Maduro will Obama persönlich konfrontieren


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Nachdem Obama Venezuela als „außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA“ bezeichnet hat, kündigte Venezuelas Präsident Maduro an, persönlich in die USA zu reisen und den Friedensnobelpreisträger direkt mit dessen Aussage zu konfrontieren. Allgemein wird befürchtet, dass Obama damit den Grundstein für eine Militärinvasion gelegt haben könnte.

Nicolas-Maduro
Nicolas Maduro, Präsident Venzuela, Bild: Valter Campanato/ABr, CC-BY-3.0-br

Anlässlich einer „antiimperialistischen Kundgebung“ in Caracas am Donnerstag, kündigte Venezuelas Präsident Nicolas Maduro an, in die Vereinigten Staaten zu reisen und US-Präsident Barack Obama direkt bezüglich dessen Erklärung zu konfrontieren.

Obama hatte kürzlich geäußert, die Situation in Venezuela stelle eine „außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA“ dar. „Vielleicht werde ich in Washington auftauchen, um mein Gesicht für mein Land zu zeigen und zu sagen, dass die Regierung in Washington schwere Fehler begeht“, so Präsident Maduro. Laut einigen Berichten wird durch den Vorstoß Obamas eine geplante militärische Aggression gegen Venezuela befürchtet. So erklärte Maria Rubiales, Nicaraguas Botschafterin bei den Vereinten Nationen, dass „der US-Imperialismus die einzige echte Bedrohung“ darstelle, nicht Venezuela.

Bereits der Vorgänger Maduros, Hugo Chavez, fürchtete eine militärische Invasion durch die USA und hatte kurz vor seinem Tod angefangen, diesbezüglich Vorbereitungen zu treffen (wir berichteten). Nach der bolivarianischen Revolution im Jahr 1999 hatte Chavez den aus Venezuelas Oberschicht bestehenden und US-hörigen Vorstand der staatlichen Ölgesellschaft ausgetauscht und die Ölpreise den globalen Marktbedingungen angeglichen, wodurch Venezuela als Billigöl-Lieferant für die USA ausfiel. Zudem hatte Chavez den Krieg gegen Afghanistan als „US-Terror gegen Afghanistans Zivilbevölkerung“ bezeichnet.

Seither ist das Verhältnis zwischen beiden Regierungen völlig abgekühlt. Nach einem fast geglückten Regierungsputsch im Jahr 2002 mit Unterstützung der CIA ist Venezuelas Regierung stets in Alarmbereitschaft.



8 Kommentare

  1. Wenn die machtgeile und kriegstreibende US-Clique dingfest gemacht würde, wäre die Welt um 90% friedlicher.

  2. will er den obama zum duell herausfordern? bei der glänzenden wirtschaftslage sollte er lieber aufpassen, dass die venezolaner ihn nicht während seiner abwesenheit absetzen….

  3. Obambi begeht keinen schweren Fehler, Senor M.!
    Er ist eine Marionette und macht genau das, was ihm von seinen kriminellen Strippenziehern gesagt wird.
    Das Gespräch können Sie sich also sparen!

  4. Nein, es wird keine militärische Invasion geben.
    Nicht in Südamerika!
    Obama hält allerdings die Drohung mit einer solchen aufrecht.
    Warum? Ei, um Maduro, Putin und Andersdenkende aus den Amtern
    von den eigenen Leuten jagen zu lassen!
    Das läuft doch schon seit Jahren so ab.

  5. Die Einkreisung läuft auch schon länger. Die Gegenmaßnahmen auch.

    https://www.gegenfrage.com/nato-aufnahmegespraeche-mit-kolumbien-laufen/

    https://www.gegenfrage.com/russland-sendet-kampfflugzeuge-nach-venezuela/

    Und ich schrieb es schon: Klima und Geographie sind nix für US Komfortsoldaten.
    Konventionell nur von oben runter bomben bringt es nicht. Man muss schon da rein,
    also Vietnam 2.0

    https://www.gegenfrage.com/venezuela-eine-million-mann-gegen-moegliche-us-invasion/

  6. @ KW, der ami wird seine saliban da installieren aus Koksfarmen, die sowieso der CIA gehören. Also wo ist das Problem? Amiland wird nur Unruhe stiften und das Land ins Chaos befördern, da reicht doch schon um sich die Perlen wieder unter den Nagel zu reißen.

  7. @Wärna – Klar! Wäre sich das Volk einig, dann kann man es bewaffnen. Gegen Milizen mit Guerillataktik in der Landschaft und bei dem Klima kommt die US Army nicht an.

    Wo ich gerade dabei bin, für dich exklusiv unterhalb ein Link.
    Als alter Leser erinnerst du dich an mein Thema -Bewaffneter Aufstand in den USA- und über die im Land existierenden schwer bewaffneten und bestens ausgebildeten Bürgermilizen. Habe davon satt eingestellt. Die Mannstärke dieser Gruppen in total übertrifft die der kompletten US Army inklusive derer Reserve, der National Guard.
    Ich erwähnte damals, dass wenn es mal losgeht, natürlich diverse andere Gruppen ihr eigenes Süppchen kochen werden bei der Gelegenheit. Zum Beispiel Schwarz gegen Weiß und umgekehrt. Die Neger-Gangs könnten, sofern sie sich einig sind, Chicago unter Kontrolle bringen. Die bekannten Vorgänge, bei denen früher eine Handvoll normaler Bürger tagelang hunderte von Polizeikräften beschäftigte, habe ich dazu seinerzeit auch verlinkt. Ebenso, wie einfach es ist in den USA in ländlichen Gebieten die Infrastruktur lahm zu legen. Und ja, sollte das mal losgehen, dann bekommt die US Regierung den TOTALEN KRIEG im eigenen Land.

    Die weißen Polizeibeamten treffen auf braune Wutbürger die in voller Absicht unterwegs sind sie zu töten. Und wie schon erwähnt: DANN KAUFE ICH MIR NE GLOTZE und schau bei CNN rein.

    http://www.infowars.com/armed-black-militants-call-for-murder-of-cops/

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