USA wollen riesige Militärbasen in Syrien errichten


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Die USA bereiten angeblich die Entsendung von 50.000 Soldaten nach Syrien vor und planen die Errichtung riesiger Militärbasen. Dies melden jordanische Medien.

Laut jordanischen Medien wollen die USA riesige Militärstützpunkte in der syrischen Wüste errichten. Man stärke bewusst den Islamischen Staat, um einen Vorwand für eine Erhöhung der militärischen Präsenz im Land zu erhalten. Dies meldet die Yemen Press in Berufung auf einen Bericht der jordanischen Zeitung Ray Al-Youm.

Demnach will das Pentagon 50.000 Soldaten nach Syrien entsenden. Allerdings kämpfe die US Army nicht wirklich gegen den Islamischen Staat, sondern unterstütze diesen sogar. Ähnliches sagte auch der syrische Präsident Bashar al-Assad in einem Interview mit der russischen Zeitung Sputnik.



Die US-Truppen hätten den Islamischen Staat bei der Eroberung der Stadt Deir ez-Zor unterstützt,welche von syrischen Truppen verteidigt wurde. Dabei handle es sich um einen Plan der USA, die syrische Regierung zu stürzen, um ein Marionetten-Regime zu installieren.

Assad betonte, es existiere kein Unterschied zwischen Kämpfern des Islamischen Staats, den Türken oder den Amerikanern. Aus seiner Sicht seien alle von ihnen Invasoren.

Quellenangaben anzeigen
yemenpress, rayalyoum, sputnik, sputnik

14 Kommentare

  1. Genau das kann ich mir nicht vorstellen, weil das weder Russland noch China zulassen werden.
    Roosevelt hatte in einem Punkt Recht: die USA können immer nur gegen einen Gegner Krieg führen.
    Trump spielt aber mit drei Karten (Nordkorea, Syrien, Krim)
    gegen drei Gegner (Russland, Iran, China)
    Der Sinn amerikanischer Bodentruppen kann nur darin liegen,
    Syrien aufzuteilen. Moskau weiß das selbstverständlich und wird das (gemeinsam mit dem Iran) zu verhindern trachten.
    China ist genau genommen kein Gegner für die USA, weil China zwar martialisch auftritt, aber das machen Papiertiger und Hunde, die nicht beißen werden, auch.
    Dennoch kann sich China einer zumindest propagandistischen Verurteilung eines solchen völkerrechtswidrigen Angriffs auf Syrien nicht ganz entziehen. Iran ist heute schon mit zehntausenden Kämpfern auf Seiten der Regierung in Syrien engagiert.
    Russland hat einige Tausend Berater und Instrukteure im Lande. Trump würde einen gigantischen Schiffbruch erleiden. Es wäre einfach dumm.

  2. In Syrien spielt sich das gleiche Szenario ab wie in Deutschland.
    Die US Besatzer halten Deutschland geteilt.
    Wie sagte noch ein US Politiker(ich weiß nicht mehr wer es war)

    Die US Truppen in Deutschland haben nur ein Ziel:

    Deutschland klein ,und Russland draussen zu halten.

  3. @ malocher

    „Die US Besatzer halten Deutschland geteilt.“

    Nicht mitbekommen? Es waren die USA die 1989/ 90 sich für die Wiedervereinigung einsetzten- gegen Frankreich und gegen England.
    Die dumme Merkel hätte allerdings die Neuaufstellung von Nuklearwaffen in der Pfalz 2015 und 2016 verhindern können, wenn Merkel gewollt hätte.
    Merkel als angeblich gelernte Physikerin versteht noch nicht einmal etwas von Stromerzeugung, sonst zählten die deutschen Strompreise für Endkunden nicht zu den höchsten in Europa. Wer aber das nicht auf die Reihe bekommt, bekommt die zusätzliche Gefährdung durch neue Atomwaffen auf deutschem Boden auch intellektuell nicht auf die Reihe. Allein dafür wird sich Merkel später vor der Geschichte verantworten müssen.

  4. Jürgen, „Wiedervereinigung“ suggeriert das es danach so ist wie vorher. Zwei Teile fehlen aber noch. Also nennen wir es doch lieber Teilvereinigung.

  5. @ Flurin

    Allerdings hat die Bundesregierung auf die ehemals deutschen Gebiete in den Grenzen von 1937 offiziell 1990 verzichtet.
    Wobei man dazu erwähnen muss, dass genau das die Voraussetzung für die Zustimmung der Westmächte und der Sowjetunion war. Ein Beharren auf diesen Grenzen hätte ohnehin Krieg bedeutet.

  6. Jürgen, das stimmt. Eine ethnische Säuberung der dort angesiedelten Polen käme wohl eher nicht wiederstandslos in Frage.

  7. Schade, dass Russland in Syrien nicht forscher auftritt und den Amis klipp und klar aufzeigt, wo die rote Linie ist und wer der Bündnispartner Syriens ist.

    Ist doch jedem Kind klar, dass die Amis dort keine Terroristen bekämpfen wollen. Im Gegenteil, sie eilen ihnen zur Hilfe.

    Man stelle sich mal vor, Russland würde mit ein paar hundert Mann in Lettland einmarschieren, mit der Begründung, die russische Minderheit vor lettischen Faschisten beschützen zu müssen. Die Amis würden durchdrehen und ein unerträgliches und durch die Medien nie endendes Kriegsgebell veranstalten.

  8. @ Drachentöter

    Wie forsch sollen denn die Russen in Syrien noch auftreten?
    Es sind tausende Militärberater dort.
    Es ist immer eine Frage der Balance zwischen Aktion und Überaktion. Eine Überaktion führt leicht zum Nuklearkrieg und ich glaube nicht, dass die russische Bevölkerung wegen Syrien sterben will.

  9. @ Jürgen Borowski
    Mit forsch auftreten meine ich, dass Russland den USA klipp und klar erklären sollte, dass eine zweite Grossmacht in Syrien keinen Platz hat. Und das die Schutzmacht Syriens nun mal Russland ist. Wenn die USA dort wirklich den IS bekämpfen wollen, könnte man z.B. eine koordinierte und BEFRISTETE Antiterroraktion vereinbaren. Danach müssten sie aber schnell wieder verschwinden. Russland ist natürlich nicht primär aus humanitären Gründen dort. Es weiss, dass die USA einen Krieg vorbereiten und es deshalb in Syrien praktische Kriegsmanöver übt. Auch sammeln sie Erfahrungen im Kampf gegen den islamischen Terror, der früher oder später auch in Russland Fuss fassen wird.

  10. @ Drachentöter

    Die USA verletzen mit jeder Grenzverletzung Syriens das Völkerrecht. Denn die syrische Regierung ist gegen amerikanische „Hilfe“ gegen den IS.
    Es ist daher einzig die Regierung in Damaskus, welche hier „Ansagen“ zu machen hat. Russland kann nur die Hilfe im Rahmen der syrischen Anfragen leisten.
    Die ganze Kiste ist verworren und Trump versucht mit Brachialgewalt das Territorium Syriens aufzuteilen. Denn der IS (oder gemäßigte IS) brauchen eine Heimstatt um später gegen Iran und Russland vorzugehen.

  11. Außerdem kann man auch mit Handlungen etwas ansagen.
    Sofort nach dem Abschuss des russischen Bombers im Grenzgebiet zur Türkei verlegte Russland das S 400 Abwehrsystem nach Syrien und diese werden durch russische Militärs und Techniker bedient.
    Das ist in Washington und in Ankara sehr wohl als deutliche Ansage verstanden worden. Das war sogar überdeutlich.
    Die Chinesen machen andauernd irgendwelche Ansagen im südchinesischen Meer. Aber keine effektiven Handlungen.
    China könnte die Militärausgaben leicht um 50 % erhöhen, tut es aber nicht. Nur 7,5 % für 2017. Die Ausgaben der Natostaaten steigen absolut und relativ deutlich stärker.

  12. @Jürgen Borowski
    Einverstanden, aber da die USA die legitime Regierung Assad nicht anerkennen und sich einmal mehr wie Cow Boys aufführen, wäre Russland gefordert, den Amis den Tarif durchzugeben. Ich glaube auch, dass die USA den schiitischen Gürtel, der im Iran beginnt und im Libanon endet in Syrien sprengen wollen. Ganz im Interesse Israels und den sunnitisch geprägten Golfstaaten. Gemäss Yinon-Plan soll es einen Islamischen Staat geben, ist aber auf der Karte auf dem Gebiet Saudi-Arabiens eingezeichnet. Der IS wird gebraucht, um Syrien plattzumachen, soll dann aber nach getaner Arbeit doch lieber aus der Nähe Israels verschwinden. De facto findet im Nahen Osten (inkl. Jemen) ein Genozid an der schiitischen Bevölkerung statt vor den Augen Israels.

  13. @Jürgen Borowski
    Die Drohgebärde Russlands mit dem S 400 Abwehrsystem hat sicherlich Wirkung gezeigt. Da sich die Amis in der Luft keine blutige Nase holen wollen, invasieren sie Syrien nun auf dem Boden im Norden und Süden mit 50’000 Mann. Sie werden die Terroristen wie in Afghanistan unterstützen und Russland provozieren, ebenfalls Bodentruppen ins Land zu lassen.

  14. Ja, Drachentöter, da kann ich Dir zustimmen bis auf den zweiten Kommentar. Denn es sind noch keine 50.000 Mann unterwegs. Das sind bisher nur propagandistische Versuchsballons- um die Reaktion der Weltöffentlichkeit zu testen.
    Deshalb von mir noch einmal: man kann auch überreagieren und das ist im Nuklearbereich tödlich. Russland müsste, wenn es eine „Ansage“ macht auch liefern. Die Lieferung wäre die Bereitschaft zum Krieg.
    Militärs wissen, dass ein direkter Krieg eskalieren würde und deshalb werden dann von Beginn an auch Nuklearwaffen eingesetzt. Hier sind die USA, da deren Atomwaffen weltweit verstreut sind, theoretisch im Vorteil.
    Russische Atomraketen stehen vorwiegend auf russischem Territorium. Allerdings hätten die Natostaaten mehr zu verlieren: Rechnen wir einmal dass nach einem solchen Krieg 50 % der jeweiligen Bevölkerung tot sind. Wer verliert dann am stärksten? Diese einfache Rechnung (400 Millionen gegen 147 Millionen) machen auch Generäle der Nato. Und weil das so ist wird Trump letztlich nicht „liefern“ wollen. Zumal dann sehr schnell z.B. Frankreich und Italien ausscheeren werden. Auf den Weg in den Untergang bliebe nur GB und D und wahrscheinlich Polen.
    Allein der Versuch das auszureizen wird die Nato auseinander fallen lassen.
    Hier gab es früher mal einen @ Kaiser Wilhelm der viel und gern verlinkt hat und jedes Wort des Pentagon geglaubt hat.
    Auf die Idee, dass das „Schrottflugzeug“ F 35 bewusst schlecht gemacht wird, weil eine andere Zielsetzung dahintersteckt, wollte er nicht kommen.
    Die USA geben jedes Jahr achtmal soviel Geld für die Rüstung aus wie Russland. Das weiß Putin ganz genau und er weiß auch, dass für diese Gelder eben eine gewaltige Infrastruktur bereit gehalten wird.

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