USA: Viele gerettete Hausbesitzer erneut pleite


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Laut einem Bericht an den US-Kongress sind hunderttausende Eigenheimbesitzer, die im Jahr 2009 durch das Hilfsprogramm HAMP der US-Regierung vor der Pleite bewahrt wurden, heute erneut pleite. Zahlreiche Häuser von Betroffenen wurden und werden zwangsversteigert.

Immobiliencrash Bild: Gegenfrage.com
Immobilienkrise in den USA
Bild: Gegenfrage.com

Fast die Hälfte der US-Hausbesitzer, die ihre Kredite im Jahr 2009 mittels des Hilfsprogramms Home Affordable Modification Program (HAMP) der Regierung refinanzieren konnten, können ihre Kreditraten inzwischen schon wieder nicht mehr bedienen.

Damals wurden Bankschulden von 1,2 Millionen Haus- und Wohnungsbesitzern modifiziert, seit April diesen Jahres sind mindestens 306’000 davon wieder pleite und 88’000 stehen unmittelbar davor, wie das Inspector General Troubled Asset Relief Program (SIGTARP) gegenüber dem Kongress bekanntgab. Für HAMP waren ursprünglich 38,5 Milliarden Dollar für 7 bis 8 Millionen strauchelnde Eigenheimbesitzer eingeplant, doch wurden tatsächlich nur 8,6 Milliarden Dollar davon eingesetzt. Viel zu wenig, so Christy Romero von SIGTARP. Zahlreiche Häuser betroffener Schuldner wurden und werden zwangsversteigert.

Das Programm half augenscheinlich Eigenheimbesitzern, damit diese ihre Raten weiterhin bedienen und ihre Immobilie behalten können. Tatsächlich aber bewahrte es US-Großbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America oder J.P. Morgan Chase vor Verlusten, indem Steuergelder einfach umverteilt wurden, damit die Kredite weiterlaufen. Insgesamt 814 Millionen Dollar gingen direkt an die Banken. „Verlorenes Steuergeld“, so Romero.

Seit etwa 2005 können immer mehr Schuldner in den USA die Raten für ihre oftmals variabel verzinslichen Kredite nicht mehr bedienen und müssen ihre Häuser verkaufen. Aufgrund der seither zunehmenden Immobilienverkäufe sind die Hauspreise eingebrochen, wodurch die Banken und Investoren zunehmend auf ungesicherten Kreditforderungen sitzenbleiben.

Als kurzfristige Gegenmaßnahme hat die Federal Reserve die Dollar-Geldmenge in gigantischem Ausmaß aufgebläht, dennoch bleiben die Probleme im Finanzsektor bis heute ungelöst, weshalb sich der US-Immobilienmarkt noch immer nicht erholen konnte.

7 Kommentare

  1. http://en.wikipedia.org/wiki/Foreclosure

    Deutsch : Zwangsvollstreckung

    http://translate.google.co.th/translate?hl=de&sl=en&u=http://en.wikipedia.org/wiki/Foreclosure&prev=/search%3Fq%3Dforeclosure%26client%3Dfirefox-a%26hs%3DNSe%26rls%3Dorg.mozilla:en-US:official

    Und weil das so profitabel ist, wurden ja früher Leute in D massiv von Banken und Bausparkassen überredet, sich ein Eigenheim zuzulegen, wohlwissend, dass der Kunde (das Opfer) das finanziell nicht gewuppt bekommt langfristig. Bonitätsnachweis wurde geschönt, das war normal. Prämie für den Bankganoven der das vermittelt hatte üppig. Kenne traurige Fälle. Diese Bürger waren aber so hypnotisiert durch die Gespräche in der Bank, also Kritisches wollten die gar nicht hören.

  2. die Eskalation läuft, sie könnte ein wenig schneller laufen um mehr und schneller Frusttrationspotenziale zu schaffen. Es wäre gut, Amiland würde sich ein wenig schneller auflösen um so der Welt weitere exibithionistische Darstellungen des Friedensnobelohrenchangebimbos zu ersparen.
    Dem Ami müssen Geld- und Ölhahn agedreht werden. Dafür wäre es notwendig den arabischen Frühling nach Saudi zu tragen und die Ölquellen zum leuchten zu bringen.

  3. @Werner – Streng vertraulich
    Es wurde schon gemunkelt, dass ganz zum Schluss auf der Liste der USA kassierten arabischen Länder Saudi Arabien steht, als Kirsche auf der Sahne.
    Die Planung konnte aber weder in Afghanistan noch in Syrien durchgezogen werden, Venezuela und andere fallen auch aus. Da hilft dann nur noch der
    kanadische Ölschiefer. Die nächste große Blase ist eh DAS FRACKING, es sei
    denn in Grönland ist noch Öl. Die Dänen sind ja keine Gegner, die haben
    dort wohl kaum ne Luftwaffe. Die Amis haben da eh ihre Basis seit ewig.

  4. jetzt scheint erst mal das 2. osmanische Reich ins Wanken zu geraten. das gefällt mir ganz gut, weil dann wird es vielleicht wieder osmanisch und pißt dem Ami ans Bein. Die EU ist jedenfalls out und Osmanien wird sein Heil wieder in der muselmanischen Welt suchen, statt sich ständig von Brüssel demütigen zu lassen. Was das für Usrael bedeutet, erschließt sich mir noch nicht so ganz, ich hoffe jedenfalls nix Gutes. Was das für die Nord-Atlantische-Terror-Allianz heißt weiß ich auch noch nicht, aber interessant wirds werden, wenn die Muselmanen sich auf den gemeinsamen feind in Middleeast einschießen. Ob die NATO dann hält, was sie verspricht oder ob nicht ein weiteres Feigenblatt davonfliegt.
    vor allem aber, wenn TR wieder heim ins osmanische reich will, ist Syrien dann immer noch Feind, ist IRAN dann immer noch das schwarze Schaf in der muselmanischen Familie oder…… steht dann Arabien von TR bis Egypt bis Pakistan wie eine 1 rund um die Quellen des heiligen Öl-Grals, der ach so begierig vom Imperium begehrt wird?
    Einige ehemals russische Republiken könnten ebenfalls Gefallen daran finden…..
    ob Usrael das türkische Regime stützt mit Konjunkturprogrammen um es zu halten? Und wenn, es kostet Usrael viel Geld, und allein das ist ein Grund zu feiern, denn je mehr Geld USrael für seinen Imperialismus aufwenden muß, umso mehr fehlt es daheim und umso eher wird es ungemütlich im Homeland. Die Lunte brennt….mal sehen, wie lang sie ist. jedenfalls wird es einen mächtigen Bums geben, wenn Usrael bankrott ist. wenn ich mir vorstelle, dass plötzlich die Airforce nur mehr rollt statt fliegt, könnte ich mir in die Hose machen.

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