US-Staatsanleihen mit schlechtestem Jahresstart der Geschichte


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Wie die Federal Reserve meldet, haben ausländische Zentralbanken in den ersten beiden Wochen des Jahres mehr US-Staatsanleihen auf den Markt geworfen, als jemals zuvor. Vermutet wird, dass China der Verkäufer ist, schreiben Medien.

New York, Bildquelle: Urlaubsfoto, mit freundlicher Genehmigung
New York, Bildquelle: Urlaubsfoto, mit freundlicher Genehmigung

Für Aktien begann das Jahr schlecht, noch schlimmer steht es allerdings um US-Staatsanleihen: Nach neuen Daten der Federal Reserve wurden durch ausländische Zentralbanken in der ersten Januarwoche Anleihen im Wert von 12 Milliarden Dollar auf den Markt geworfen, weitere 34,5 Milliarden in der Woche bis zum 13. Januar.

In der Summe handelt es sich dabei um den schlechtesten Jahresstart in der Geschichte, schreibt Zerohedge. Um welche ausländischen Zentralbanken es sich genau handelt ist nicht klar, vermutet wird allerdings, dass es China gewesen sein muss, so der Bericht. China verkaufe US-Staatsanleihen „im Rekordtempo, um die eigene Währung zu verteidigen“, ähnliches vermute man von Saudi-Arabien und Hongkong, wo die Währungen ebenfalls unter Druck sind.

„Das Schreckgespenst von 1997-1998 spukt durch die Märkte.“ China hat die Bestände im vergangenen Jahr um rund 200 Milliarden Dollar reduziert hält derzeit etwa 1,3 Billionen Dollar in US-Staatsanleihen.

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