Silber: Bestes Investment 2015?


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Laut Dave Kranzler von Investment Research Dynamics ist Silber die beste Wertanlage 2015. Einige Faktoren wie Handelsvolumen und Preisniveau sprechen dafür. Zeit für einen zweiten Anlauf auf 50 Dollar pro Unze?

Feinsilber999

Der Silberpreis hat seinen Boden gefunden, es gibt eine riesige physische Nachfrage und die aktuellen Preise sind eine großartige Kaufgelegenheit. Dies schreibt Dave Kranzler von Investment Research Dynamics in einem Gastbeitrag auf Seeking Alpha.

Das Metall dümpelte viel länger als erwartet bei 20 Dollar herum, viele Silberminen waren zu dieser Zeit mangels Rentabilität stillgelegt. Ab August 2010 brach Silber bei 18 Dollar pro Unze aus, ähnlich dem heutigen Preisniveau. Bis April 2011 stieg der Preis auf fast 50 Dollar. Am 06. November 2014 schloss Silber bei 15,46 Dollar – „ein Niveau, muss ich gestehen, das ich nie wieder zu erreichen gedacht hätte“, schreibt Kranzler. Zeit für einen weiteren Anlauf?

Dem Silberpreis könnte ein neuer Aufwärtsschub bevorstehen, wirft man ein Auge auf Preisniveau und das aktuelle Handelsvolumen. Kranzler zufolge sind die statistischen Merkmale typisch für einen beginnende, langfristige Hausse. Hier geht’s zum genannten Chart: Klick.

20 Kommentare

  1. Silber könnte in der Tat eine nicht schlechte Investition sein,
    denn der Privatverkauf und Kauf von Silber wurde noch nie verboten.
    Aber gibt es für Silber auch einen übersichtlichen und nachprüfbaren Markt?
    In meinem Besitz befinden sich etwa 50 Stck. Silbermünzen, die ich geerbt habe. Allesamt Gedenkmünzen, z.B. anlässlich der Wiedervereinigung 1990.
    Aber auch etwa 20 Silbermünzen, kanadische Maple Leaf. Alle Münzen mit 1 Unze Gewicht. Aber die Preise sind extrem unterschiedlich, obwohl der Silbergehalt derselbe ist. Bei Gedenkmünzen bezahlt man das „Gedenken“, letztlich Ideologie, mit. Bei reinen Anlagemünzen, wie den kanadischen Silbermünzen, gibt es außer dem reinen Materialwert einen Ausgabezuschlag, der unterschiedlich hoch ist.
    Aber in beiden Fällen müssen die Münzen verkauft werden, wenn man dafür Geld haben möchte. Denn mit Silbermünzen kann man auch nicht zum Bäcker oder Metzger gehen um damit zu bezahlen. Oder einen neuen Fernseher zu kaufen. Wenn ich eine Aktie verkaufen möchte, gebe ich meiner Bank den Auftrag und nenne den Mindestverkaufspreis dazu.
    Mit Silbermünzen geht das leider nicht. Ich kann damit zu meiner Bank gehen, aber die Bank muss mir nicht die Münzen abkaufen.
    Oder ich schalte eine Anzeige und suche mir einen Privatkäufer.
    Dann geht das Gefeilsche los.
    Ich bin Börsianer und bleibe „bullish“ für Aktien!

  2. @Kuno da sieht man wieder, dass sie gar nicht verstehen was man mit dem Kauf von Silber bezwecken möchte.Mit Silber und Gold spekuliert man nicht. Es dient zur Absicherung und durchaus auch langfristig zur Altersvorsorge.Das wichtigste ist jedoch, daß Vater Staat nichts von ihrem Vermögen weis und somit keinen Zugriff hat sollten sie mal in den Genuss von staatlicher Hilfe kommen.Dann wird nämlich alles angerechnet was sie haben.Auch bei einem Systemcrash ist ihr Vermögen nicht kaputt und dann nimmt der Bäcker und Metzger auch gerne einen Silberling für seine Ware.Versuchen sie das mal mit einer Aktie.Zudem erfreue ich mich an der Schönheit meiner Silberlinge.

  3. Ganz genau Anna denn:
    Kann mir vielleicht jemand erklären, wie man mit Aktien seine Altersversorgung aufbauen kann?

    Mitte
    2000 stand der Dax auf etwa 8000 Punkte;
    2007 stand der Dax auf etwa 7000 Punkte;
    2013 stand der Dax auf etwa 8000 Punkte;
    2014 stand der Dax auf etwa 9800 Punkte;
    2015 ????
    Eigentlich hat der Dax ja seit 2000 über 24% verloren, wenn die Dividenden heraus gerechnet werden.
    13 Jahre (über den Daumen) also keine Kursgewinne, aber dafür etwa
    100 % Preissteigerung in dieser Zeit und für die Gewinne auch noch Steuern zahlen, Depotgebühren usw.; da bleiben mal gerade ca. 50% von dem Gewinn über.
    Wenn dann die Preissteigerung /Inflation noch mit berücksichtigt wird, ist der DAX eine reine Geldvernichtungsmaschine.
    Alles was im Jahre 2000 in DM kostete, muss heute mit gleich viel Euro bezahlt werden; ausgenommen der Waren, nachdem der Warenkorb berechnet wird.
    Bei dem Aufbau einer Altersversorgung und dessen späterer Verwendung, die zusammen mit der Ansparphase (30 bis 40 Jahre) und der Zeit in der das angesparte verbraucht wird (15 bis 20 Jahre) gut 50 bis 60 Jahre umfassen kann, muss in diesen ganzen Jahren gewährleistet sein, dass es nicht so gravierende Verwerfungen wie z. B. Entwertungen, Inflationierung oder Pleiten kommen kann.
    Es gibt nur eine Ansparmöglichkeit, die über *Jahrtausende* immer seinen Wert behalten hat.

    Für eine Unze Gold bekam man immer 300 bis 400 Brote.

    1925 kostete ein Ford T Modell ca. 46 Unzen Gold
    2014 kostete ein Ford Mondeo ca. 23 Unzen Gold

    Kurssteigerung von Gold seit 1970 bis heute, jährlich im Schnitt um 8,4%
    Kurssteigerung von Gold seit 2000 bis heute ca. 425%
    Kurssteigerung von Gold seit 2009 bis heute ca. 63%
    Und alles legal steuerfrei.

    Um diese 8,4% Gewinn über viele Jahre im Dax netto zu erreichen, müsste der Dax jährlich im Schnitt um etwa 17% zulegen.
    Alle Menschen, die in eine Rentenkasse oder Lebensversicherung oder andere mit Papieren behaftete Vermögensspeicher einzahlen, machen einen Fehler: Sie vertrauen dem Staat.
    Es ist schon schlimm genug, dass es diese Zwangsabgaben in die Rentenkassen gibt, mit der man sich eine Rente erarbeitet, die später nicht zum Leben ausreicht.
    Aber wer dann noch zusätzlich und freiwillig in Papierwerte investiert, bei denen der Staat jederzeit eingreifen kann, der kann den Knall nicht gehört haben.
    In Deutschland hat der Gesetzgeber den Lebensversicherungen erlaubt Leistungen zu stoppen/kürzen, wenn sie in finanzielle Schieflage geraten; natürlich bei voller Beitragszahlung des Versicherten.

    In 4 europäischen Staaten sind die kapitalgedeckten Renten schon vom Staat beschlagnahmt worden; zuletzt auch in Polen
    Jetzt geht es an die Betriebsrenten.
    Ich kann nur jedem raten für seine private Altersversorgung eine Variante zu finden, bei der:
    1. Keine Provisionen abgezogen werden, wie bei Allianz,
    Riester u. Co.
    2. Die Gewinne legal nicht versteuert werden müssen.
    3. Der Staat keine Kenntnisse von hat.
    4. Nicht besteuert wird, wenn die Vorsorge im Alter
    verbraucht wird.
    5. Keine Krankenkassenbeiträge von bezahlt werden
    müssen; daher auch keine Zuzahlungen für
    Medikamente usw. usw.
    6. Alles sofort und augenblicklich in einen anderen
    Staat gebracht werden kann.
    7. Auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel anerkannt
    wird.
    8. Seit Jahrtausenden seinen Wert erhalten hat.
    9. Nicht durch Inflation oder Währungsreform wertlos
    werden kann.
    10. Beim Ableben des Inhabers der Altersversorgung,
    den Hinterbliebenen die Werte bleiben.
    Wer kommt da an Gold vorbei?
    Viele Grüße
    H. J. Weber

  4. @ Anna

    Ich habe an anderer Stelle, bezüglich Gold schon festgestellt, dass dieses so ziemlich das schlechteste „Investment“ ist, welches sich denken lässt.
    Ich empfehle, dies nachzulesen.
    Wenn eine Kapitalanlage etwas anderes sein soll, wie eine Spekulation, dann bin ich nicht derjenige, der Grundlegendes nicht versteht.

    Wenn Du über eine stark befahrene Straße läufst, oder ins Flugzeug steigst,
    dann spekulierst Du darauf, heil hinüber, bzw. wieder runter zu kommen.
    Genauso ist das mit dem angeblichen Unterschied zwischen Spekulation und Geldanlage. Ich habe vor Jahren in Goldmünzen Geld angelegt, als Gold bei etwa 600 Dollar/ Unze stand. Nach zwei Jahren habe ich zu etwa 1200 Dollar verkauft. Hätte ich weiter gehalten, wäre der Kurs noch deutlich höher gewesen. Aber das konnte ich damals noch nicht wissen. Der Erfolg war ausschlaggebend. Wäre dies nicht eingetreten, wäre Gold bei 600 seitwärts geblieben oder gesunken, vielleicht auf den heutigen Wert von 200 Dollar, hätte ich damals nicht verkauft. Damals! Heute würde ich ohne mit der Wimper zu zucken, sofort mit Verlust verkaufen. Weil ich heute weiß, dass Gold nicht nur, sondern ganz sicher, für Privatleute verboten wird. Mit Silberlingen einkaufen gehen? ich schätze, dass werden dann teure Brötchen werden.
    Von Aktien verstehst Du nichts! Das ist eine wirklich werthaltige Geldanlage, meinetwegen Silberminen. Aber eben etwas werthaltiges!
    Damit habe ich in den letzten 40 Jahren gutes Geld verdient und habe, von Ausnahmen abgesehen, immer gut geschlafen.
    Solange der Kapitalismus besteht, wird am Kapitalmarkt nicht gerüttelt.
    Auch dann nicht, wenn Linke aller Schattierungen das Gegenteil behaupten.

  5. kuno, aktien etwas werthaltiges? wo lebst du? eine aktie ist ein versprechen, mehr nicht. im ernstfall sind die binnen sekunden papiermüll. ich bin nicht gegen aktien, grunddätzlich eine tolle sache. aber heute ist eindeutig die falsche zeit dafür.

  6. @ Helmut Josef Weber

    Selten so einen Unfug gelesen. Aber bitte, wenn Du das glauben willst…
    Doch zur Sache: die Dividenden müssen aus dem Dax selbstverständlich nicht herausgerechnet, sondern hinzugerechnet werden. Alles andere ist unlogisch.
    Papierwerte? Seit wann bestehen Industriebetriebe oder Minengesellschaften aus Papier? Unterlass jetzt bitte den an Schwachsinn grenzenden Einwand, man habe nur Papier in der Hand! Denn es ist noch „schlimmer“, der Aktienkäufer erhält in aller Regel keine Aktie (Papier) in die Hand!
    Und dennoch schlafe ich ruhig, denn ich weiß wovon ich rede. Ich habe schon vor 15 Jahren oder noch länger diese pseudowissenschaftlichen Ergüsse aus Webseiten wie „Goldseiten.de“ etc, etc. gelesen.
    Warum ist dann der Goldpreis, wie von mir richtig erwartet, immer weiter gesunken? Schon mal was von Deflation gehört. In der Deflation müssen alle Werte gegen Geld fallen. Müssen! Nicht können. Deshalb steigen Aktien bis zum finalen Crash, weil diese es müssen! Denn Aktien sind Sachwerte mit der höchsten denkbaren Lquidierungsgeschwindigkeit, die sich denken lässt. Jedenfalls solange der Kapitalismus existiert. Deshalb lese ich seit längerer Zeit auch diese Seite und schreibe seit einem Jahr hier an dieser Stelle. Denn nur wer für den Kapitalismus eintritt, für die Marktwirtschaft, ist politisch rechts.
    Von AH halte ich nicht viel, auch das habe ich irgendwo hier geschrieben. Aber der Mann wusste, was er tat. So hat er glühende Nationalsozialisten, die aber den Kapitalismus „überwinden“ wollten, kurzerhand umlegen lassen (Röhm).

  7. @ Alesi

    Nein, heute ist die beste Zeit dafür.
    Eben weil alle Welt auf die Währungsreform wartet. Dann muss man etwas werthaltiges haben. Oder nicht.
    Glaubst Du wirklich, die großen internationalen Fonds seien allesamt intellektuell unterbelichtet, nur weil die Aktien kaufen?
    Es gibt auch Kleinanleger, Liesschen Müller und so. Die gibt es, schon recht. Aber die Musik machen die Großen.
    Das kann man bedauern, aber dagegen anrennen ist ungesund.
    Es muss jedem klar sein, dass alle Schlupflöcher vor dem finalen Ende per Gesetz gestopft, verschlossen werden! Jeder, der Gold kauft, erklärt in letzter Konsequenz der US Notenbank (der Hydra, ja ich weiß!) den Krieg. Und in diesem Krieg wird die Notenbank am längeren Hebel sitzen.

  8. @ Alesi

    Noch was, alles ist ein Versprechen. Alles. Lebensversicherungen, Eheverträge. Selbst beim Einkaufen im Bäckerladen.
    In den USA ist man da schon weiter (oder zurückentwickelter):
    Wenn ein Autofahrer tankt, muss er zuerst bezahlen und dann erhält er den Sprit. Bei uns ist das noch umgekehrt.
    Egal wer zuerst zahlt; es ist immer ein Versprechen.
    Selbst meine Angestellten arbeiten auf Grund meines Versprechens, nach 30 Tagen den Lohn zu zahlen. Aber es ist auch eine Spekulation.

  9. Hallo Kuno,
    ich bin nun seit 1986 mit meinen Goldtalern sehr gut gefahren.
    Alle Aktien-Crashs haben mich nicht interesseiert.
    Und ich muss auch eingestehen, dass ich auch keine Zeit gehabt hätte mich um die Börse zu kümmern.
    Ich konnte als selbständiger Handwerksmeister 1986 (mit 34 Jahren) aus der gesetzlichen Rentenversicherung austreten und mich privat absichern.
    Ich habe mir ganz einfach etwas ausgesucht, was tausende von Jahren seinen Wert zumindest gehalten hat; an die Kursexplosionen hätte ich im Traum nicht gedacht.
    Nun ist es so gekommen und ich konnte diese letzten ca. 30 Jahre gut schlafen, wenn ich an meine private Altersversorgung gedacht habe.
    2000 bin ich dann mit meiner Frau nach Spanien gezogen und in dieser Zeit (bis heute) habe ich diese 425% Kursgewinn (in den Bergen über Málaga) gut angelegt.
    Eigentlich auch nur einen Teil davon, denn in den 14 Jahren waren schon einige Kilos zusammen gekommen und dann plus 425% (!?)
    Es war auch für mich die besten Anlageform, denn ich konnte die Münzen auch anonym kaufen und kein Finanzamt konnte mich überprüfen, bzw. meine Einnahmen als Selbständiger. Alles was „über war“ bzw. verschwinden musste, konnte ich in Taler anlegen/vergraben.
    Und wenn ich meine Taler in den nächsten Jahren, zumindest teilweise benötige, wird der Verkauf nicht meinem Einkommen zugerechnet.
    Ich bin dann ein Rentner mit einer staatlichen Minirente.
    Natürlich wissen wir alle, dass es irgendwann knallt; ob dieses Jahr oder in 10 Jahren, weiß Niemand.
    Und wenn es knallt, dann ist es mir lieber, dass ich einige Kilos Unkaputtbares in kleinen Stückelungen zur Verfügung habe, als Papiere mit denen mir etwa versprochen wird.
    Zu den anderen Sachen die Du geschrieben hast, überlasse ich den Lesern dieser Seiten ein Urteil, die wirklich wissen, wie sich die DAX-Notierung zusammensetzt und wie viel Steuern wirklich von Aktiengewinnen gezahlt werden müssen.
    Wenn Du Dich da mal schlau machen möchtest empfehle ich:
    http://www.rottmeyer.de/versteuert-warum-piketty-mit-mehr-fans-rechnen-kann/

    Irgendjemand wird den Schlamassel bezahlen müssen.
    Und ich denke, dass meine Kilos vor den Leuten dieses Schlamassel regeln müssen, besser geschützt sind, als Papiere, über die schon alleine das Finanzamt jährlich einem Bericht erhält.
    Noch einen schönen Gruß an alle Teilnehmer dieser Runde.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  10. Hallo, mein lieber H.J. Weber,

    und den gewaltigen Preiscrash des Goldes von etwa 1.800 Dollar je Unze auf jetzt 200 Dollar hast Du auch gut überstanden?

    Da Du jetzt nicht mehr 36 Jahre zählst; bist Du noch immer in der PKV?
    Ich bin ungefähr so wie Du in die PKV rein und habe dann mit 55 Jahren die Rückkehr in die GKV verpasst. Wenn ich bald kaum noch frisches Geld verdiene, wird die PKV zu teuer für mich. Aber ich komme nicht mehr raus, weil nicht in die GKV rein.
    Aber wenn Du in Andalusien Resident bist, dann kannst Du, wie Du sicher weißt, z.B. in die Europa Versicherung privat rein und bezahlst nur ein Drittel des deutschen Betrages. Aber die Leistungen sind deutlich schlechter. Ich habe ein Reihenhaus in Denia/ Alicante geerbt. Aber das Festland ist mir zu kalt. Mich zieht es eher nach Fuerte.

    Besten Gruß Kuno

  11. Hallo Kuno,

    den Preiscrash habe ich nicht gemerkt, denn ich habe bis heute nur sehr wenig verkauft, denn wir vermieten auch noch 2 Ferienwohnungen und da kommt auch einiges rein.
    Und zuletzt habe ich 2009 bei etwa 760 Dollar gekauft.
    Das war auch nur reine Glückssache, denn 2008 habe ich in Panik eine sehr hohe LV gekündigt und das hat sich alles bis fasst Ende 2009 hingezogen.
    Da ich immer in der gesetzlichen KK war, muss ich heute als Rentner ca. 9% von meiner Rente (440,00 EURO)etwa 37,00 Euro in Deutschland zahlen.
    Dafür ist in Spanien für mich als Rentner alles frei.
    Ich werde behandelt wie ein spanischer Rentner.
    Die Jahre vor meiner Rente war ich in Spanien über meine Ehefrau versichert; also auch in der spanischen gesetzlichen KK. Meine Frau musste in Spanien *zusammen* 148,00 Euro Renten- und Krankenversicherung zahlen. Dafür hat meine Frau, wenn sie die 15 Jahre voll hat, neben ihrer deutschen Minirente, etwa 630,00 Euro Rente in Spanien, die allerdings 14x im Jahr ausgezahlt wird.
    Also über 8.000 Euro Rente im Jahr, für 15 Jahre etwa 75 Euro Beitrag.
    Da kann ein deutscher Rentenbeitragszahler nur von träumen.
    Meine Frau braucht von ihrer spanischen Rente auch keine Beiträge in die KK zahlen und es ist alles frei.
    Von der deutschen Rente muss meine Frau, im Gegensatz zu mir, auch keine Beiträge zahlen, denn sie hat ihren Anspruch in Spanien.
    Nur Zähne, da muss man hier selber zahlen.
    Ich habe z.B. seit 7 Jahren Leukämie, die sich dank der neusten Medikamente gut behandeln lässt; die Medikamente kosten etwa 5.000,00 Euro im Monat; alle 6 Monate muss ich zum Bluttest.
    Keinerlei Zuzahlung auch nicht für die Behandlungen in der Universitätsklinik in Málaga.
    Ich empfinde meine gesundheitliche Versorgung hier besser als in Deutschland.
    Vor allen Dingen die Umsorgen im Krankenhaus.
    Keine Hektik, 8 Uhr Frühstück, 13 Uhr Mittagessen 19 Uhr Abendessen und um etwa 23 Uhr bringt die Schwester noch Obst oder einen kleinen Kuchen.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  12. Lieber H.J. Weber,

    vielen Dank für die Info. Mein Onkek wohnte bis 2013 in Denia und hat meines Wissens bei der Europa Versicherung monatlich € 220,00 zahlen müssen. Wobei die Medikamente selbst zu zahlen waren.

  13. Hallo Kono,

    ja- und ohne Rentenansprüche für Deinen Onkel.
    Und wenn eine richtige Krankheit kommt, dann werfen sie einen raus.
    Dagegen ist das gesetzliche Sozialsystem in Spanien unschlagbar.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  14. @ H.J. Weber

    So einfach war das nicht. Denn er war früher in der deutschen PKV und leider schon 60, als er nach Spanien zog. Da nahm ihn die GKV nicht mehr.
    Aber Du hast Recht: seine wirklich schwerwiegende Krankheit hat er dann in Deutschland behandeln lassen. Im Rahmen des spanischen PKV Vertrages.
    Hat aber nur zwei Jahre geholfen, danach war er tot.

  15. @ Kuno

    Bin ein wenig ratlos, aus welchem Paralleluniversum Sie uns schreiben… hier auf dem Planeten Erde im Jahr 2015 steht der Goldkurs zur Zeit bei über 1200 Dollar / Unze, nicht bei 200, wie Sie bereits zweimal innerhalb einer Woche höchst fälschlicherweise behauptet haben. Das letzte Mal, daß der Goldkurs unter 200 Dollar lag, war im Jahre 1979. So wird auch aus Ihrem „cleveren Ausstieg“ bei 1200, wie Sie schreiben, eine persönliche Farce Ihrerseits.
    Bitte verstehen Sie das nicht falsch, ich stelle nur Ihre Ausagen den Fakten gegenüber. Entweder finden Sie demnächst die Zahl 1 auf Ihrer Tastatur und stellen diese dem aktuellen Fantasiepreis für Gold, den Sie wiederholt nannten, vornean, oder lassen es doch bitte völlig bleiben. Auch so eine Kommentarsparte wie diese hier hat ein gewisses Mindestniveau, jeder hier außer Ihnen kennt sowohl den monetären als auch inneren Wert von Gold und wenn ich Sie zitieren darf: „Selten so einen Unfug gelesen.“

  16. @ Colin Cardon

    Üblicherweise dutzen wir uns hier.
    Selbstverständlich musste es 1200 Dollar heißen und nicht 200!
    Verständige Leute erkennen die verschluckte Ziffer sofort.
    In einem anderen Beitrag von mir steht auch richtig: „Crash von knapp 1900 auf jetzt 1200 Dollar, mit weiter fallender Tendenz“.

  17. zum thema finanzen hat kuno sehr viel sehr gescheites zu sagen, das muss man ihm lassen, schade dass bei soviel fachkenntnis, und guten beispielen und schlüssiger erklärung trotzdem manche nutzer hier „gegen wettern“ müssen anstatt die fakten zu beleuchten, und entsprechen zu reagieren

    harald schmidt meinte zuletzt nach einer frage zu tips an der börse

    „mir wurde gesagt – sobald draghi aufhört geld zu drucken – raus aus allen aktien“

    grüße und frieden

  18. @ jay dee

    Ja, da hat der gute Harald Schmidt, ansonsten für Kritiklosigkeit bekannt, durchaus Recht. Das dumme ist nur, dass, wenn Draghi aufhört Geld zu erzeugen, nach einer recht kurzen Besinnungspause der finale Crash da ist.
    Deshalb wird niemand diese Maschine anhalten. Die werden bestenfalls die Zinsen dann erhöhen, sollten irgendwann die Preise inflationär steigen.

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