21.12.1991: Russland will der NATO beitreten


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Am 21. Dezember 1991 schrieb der russische Präsident Boris Jelzin einen Brief an die NATO. Darin drückte er seine Hoffnung aus, Russland könne sich dem Militärbündnis anschließen.

Russland NATO-Beitritt Jelzin
Russland Beitritt Jelzin, Bild: Flaggen Russland + NATO, gemeinfrei

An diesem Tag im Jahr 1991 wandte sich der russische Präsident Boris Jelzin in einem Schreiben an die NATO. Darin drückte er seine Hoffnung aus, Russland könne sich der Allianz anschließen.

Der Brief stand in Verbindung mit dem ersten Treffen im Hauptquartier des Bündnisses. Daran nahmen die NATO-Außenminister und die des ehemaligen Warschauer Pakts teil. Namentlich der Sowjetunion, Bulgarien, der Tschechoslowakei, Ungarns, Polens und Rumäniens. Der Brief wurde während des Treffens vom sowjetischen Botschafter in Belgien, Nikolai N. Afanasjewski, verlesen.

Zuerst begrüßte er „die neue Zusammenarbeit zwischen früheren Feinden“ und las daraufhin den Brief Jelzins vor. Darin stand geschrieben: „Dies wird dazu beitragen, ein Klima des gegenseitigen Verständnisses und des Vertrauens zu schaffen, die Stabilität und die Zusammenarbeit auf dem europäischen Kontinent zu stärken.“

„Wir betrachten diese Beziehungen als sehr ernst und wollen diesen Dialog in jede Richtung ausbauen, sowohl auf politischer als auch auf militärischer Ebene. Heute befassen wir uns mit der Frage einer russischen Mitgliedschaft in der NATO, allerdings bezüglich eines langfristigen politischen Ziels.“

„Langfristiges Ziel“, der NATO beizutreten

Die New York Times zitierte einen amerikanischen Vertreter diesbezüglich: „Wir müssen sehen, dass die Sowjetunion aus unseren Augen verschwindet“. Die Zeitung schrieb weiter, dass auch andere ehemalige Sowjetstaaten dieses „langfristige Ziel“, sich der NATO anzuschließen, verfolgten.

Beispielsweise „Ungarn und die Tschechoslowakei“, was die „NATO vor eine ernsthafte Herausforderung“ stelle. „Gegründet vor vier Jahrzehnten, um eine sowjetische Invasion in Westeuropa abzuschrecken, findet sich nun ein Stampede aus den gerade befreiten Nationen Osteuropas und der Sowjetunion, die der westlichen Militärallianz beitreten wollen.“

Manfred Worner, damaliger Generalsekretär der Allianz, sagte in Bezug auf den Brief Jelzins: „Ich habe den Brief gesehen. Er hat sich nicht für die Mitgliedschaft beworben, er stellt nur eine Frage auf und sagt dann, dass er es als ein langfristiges politisches Ziel betrachtet. Meine Reaktion darauf ist, dass nichts ausgeschlossen ist, und wir werden uns die Zeit nehmen, um Beziehungen zu entwickeln.“

NATO muss sich neu definieren

Die New York Times schrieb, dass Russland als Nachfolgestaat der Sowjetunion betrachtet werde und sich die NATO darum grundsätzlich neu definieren müsse. Der belgische Außenminister Mark Eyskens sprach von der Möglichkeit, Russland aufzunehmen.

Er sagte: „Wenn Sie es für Russland tun, müssen Sie es auch für die anderen Republiken tun. Für die NATO besteht die Gefahr einer Ausdünnung.“ Tatsächlich wurden nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Pakts nach und nach immer mehr ehemalige Sowjetstaaten in das Bündnis aufgenommen.

Da die NATO jedoch überhaupt nur aufgrund der Aufteilung der Welt in Ost und West begründet ist, muss Russland als Feindbild oder wenigstens als „Bedrohung“ aufrechterhalten werden. Immerhin geht es dabei um die generelle Existenzberechtigung der Allianz.

Quellenangaben anzeigen
newyorktimes (1991)


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