Peter Schiff: Nächster Crash wird schlimmer als 2008


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„Investoren sollten sich auf einen weiteren Crash am Aktienmarkt einstellen, der schlimmer wird als 2008“, so der US-Ökonom Peter Schiff im Gespräch mit Fox Business. „Der Börsencrash im Jahr 2008 war nicht der wirkliche Absturz, der eigentliche Crash steht noch bevor“, sagte der CEO von Euro Pacific Capital dem Moderator.

Der Stimulus der Regierung und die ultralockere Geldpolitik der US-Notenbank hätten nie funktioniert und nun sei die Wirtschaft noch schwerer angeschlagen als vorher. „Ich bezweifle nicht, dass wir auch Deutschland bald soweit haben, dass sie Geld drucken. Wir sind wie der kleine Junge, der seinen Freund dazu überredet, die Schule zu schwänzen um mit uns an den Strand zu gehen – wir sind ein schlechter Einfluss auf alle“, fügte er hinzu.

„Das Problem in Amerika sind die zu niedrigen Zinsen, diese müssen jetzt nach oben gehen. Wir können keine Wirtschaft mit Null Zinsen betreiben. Wenn wir die Zinsen jetzt aber erhöhen, werden wir erkennen, dass wir tief in der Rezession stecken und unsere Banken zum Scheitern verurteilt sind“, glaubt Schiff.

Die vermeintlich sicheren Häfen US-Dollar und Treasuries seien heute alles andere als sicher. „Es gibt eine Menge Leute, die nicht verstehen, was los ist. Sehen Sie sich nur an, wie viele Menschen heute noch Dollar kaufen. Sehen Sie sich nur an, wie viele Menschen heute noch Treasuries kaufen. Das ergibt überhaupt keinen Sinn.“

Hier geht’s zum kompletten Talk auf Fox Business >>>

6 Kommentare

  1. Deutschland wird spätestens nach dem nächsten Zusammenbruch der Aktienmärkte (Deflationsschock) das Startsignal geben, dann geht es mit Vollgas in die Hyperinflation.

  2. Das System ist bereits zusammengebrochen. Was noch nicht zusammengebrochen ist, ist der Umnachtungsmechanismus des Systems (MainStreamMedia). Die letzten Zuckungen des Systems erkennt man an der reprässiven Politik, mit der versucht wird, dem unumgänglichen die geballts Staatsmacht entgegenzustellen.

  3. Man warnt schon: Another Black Monday coming for global financial markets?
    http://www.arabianmoney.net/islamic-finance/2012/06/15/another-black-monday-coming-for-global-financial-markets/

    Weltweites Finanz-Armageddon: Sind Bankenzusammenbrüche & Regierungspleiten noch zu verhindern? http://www.propagandafront.de/1116350/weltweites-finanz-armageddon-sind-bankenzusammenbruche-regierungspleiten-noch-zu-verhindern.html

    Was macht das Brüsseler Politbüro der EUdssr? Kapitalverkehrskontrollen sollen helfen!!!
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/06/43662/

    Die Situation in Griechenland und Spanien ist so beunruhigend, dass bereits seit einiger Zeit über eine Verschärfung der Kapitalverkehrskontrollen in der Eurozone diskutiert wird. Quellen von Reuters zufolge hätten Mitglieder der Arbeitsgruppe der Eurogruppe seit rund sechs Wochen in Telefonkonferenzen detailliert über eine solche Option gesprochen. Es handele sich nicht um politische Diskussionen, sondern um Gespräche zwischen Finanzexperten, die auf alle Eventualitäten vorbereitet sein müssten, sagte eine Quelle.

    Nichts hassen die Märkte mehr, als im Bedarfsfall wegen Kapitalverkehrskontrollen aus einem Staat nicht mehr rauszukommen.

    Ton Steine Scherben — Macht kaputt was euch kaputt macht: http://youtu.be/UwE8dlRnsio

  4. Und damit die Südbanken noch ein bischen liqude bleiben sollen die deutschen Sparer ihr Säckel herreichen um selbst mit in den Orkus gerissen zu werden.Also letzte Warnung,holt euer Geld vom Konto und in wechselt es in unzerbrechliches EM !

  5. Naja, man könnte mit Erich Maria Remarque antworten: „Im Westen nichts neues“, denn die Erkenntnisse sind, so richtig sie auch sind, wirklich nichts neues, es war doch sonnenklar, daß nach der staatlichen Verausgabung mit der Bankenrettung eine neuerliche Krise aufzieht die dann eben die bakrotten Staaten trifft, so gesehen läuft alles nach Plan, auch wenn es die Politclowns nie wahr haben wollten.

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