Neue US-Sanktionen: Iran baut Raketenprogramm aus


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Nur ein halbes Jahr nachdem ein Atomdeal zwischen den 5+1-Mächten und dem Iran ausgearbeitet wurde, geht das Spiel in die nächste Runde. Die US-Regierung hat aufgrund des iranischen Interkontinentalraketenprogramms neue Sanktionen angekündigt, der Iran wird als Reaktion darauf das Programm ausweiten.

Irans Flagge, Lizenz: public domain
Irans Flagge, Lizenz: public domain

Nachdem Irans Präsident Hassan Rouhani das Verteidigungsprogramm als Reaktion auf mögliche neue US-Sanktionen hochgefahren hat, sagte der hochrangige iranische General Hossein Salami, sein Land habe „mehr als genug Raketen“, um sich gegen jeden Angreifer angemessen zu verteidigen. Es fehle bereits zu diesem Zeitpunkt an Kapazitäten, um die Raketen unterzubringen, so der General weiter.

Zudem seien bereits mehr Raketen vorhanden, als er bereit sei, für die Verteidigung der „Integrität des Landes“ einzusetzen. „Hunderte von langen Tunneln sind voll mit einsatzbereiten Raketen, die unsere Integrität, Unabhängigkeit und Freiheit schützen“, sagte er gegenüber Zuschauern am Freitag. „Offenbar erwägt die US-Regierung, weitere Personen und Institutionen auf auf die Liste der früheren unterdrückenden Sanktionsliste zu setzen“, schrieb Rouhani am Donnerstag in einem Brief an den Verteidigungsminister.

„Es ist notwendig, die Herstellung verschiedener Raketen im Rahmen der genehmigten Verteidigungspolitik mit höherer Geschwindigkeit und Ernsthaftigkeit für die Streitkräfte fortzusetzen.“ Laut einem Bericht des Wall Street Journals vom Mittwoch wird die US-Regierung zwölf Unternehmen und Personen aus dem Iran, Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten für ihre mutmaßliche Rolle beim Raketenprogramm des Iran auf die Sanktionsliste setzen.

Dabei gehe es hauptsächlich um Interkontinentalraketen mit einer Reichweite von 5.000 Kilometern. Erst vor einem halben Jahr einigten sich die 5+1-Mächte (USA, Großbritannien, Frankreich, China, Russland + Deutschland) und der Iran bezüglich des seit 40 Jahren „kurz vor der Fertigstellung“ stehenden iranischen Atomprogramms. Die 5+1-Gruppe setzt sich aus den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs + Deutschland zusammen, gleichzeitig handelt es sich dabei um die sechs größten Waffenexporteure der Welt.

Die USA begründen den Schritt damit, dass die ballistischen Raketen mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden könnten. Eine Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2010 verbietet dem Iran die Durchführung von Tests mit ballistischen Raketen. Der Iran hingegen argumentiert, dass diese Resolution mit dem Atomdeal ihre Gültigkeit verlor.

2 Kommentare

  1. Wieso kann man einen souveränen Land verbieten Raketen zu bauen?
    Ich denke eher, die USA suchen wieder händeringend nach Gründen, damit der Ölhahn im Iran nicht aufgedreht werden kann.
    Und die Vasallen der USA werden wieder blind folgen.
    Israel dagegen hat nichts zu befürchten, obwohl es mit der Samson-Option ganz Europa mit der atomaren Vernichtung droht, auch wenn Europa Israel nicht angreift.
    Und unsere Kanzlerin liefert Israel auch noch die U-Boote dafür.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Diese Drecks AMIS gehören geradewegs in eines der schwarzen Löcher im All versenkt ,dann kann man sicher sein sie für immer los zu sein . Dieses ganze Brutnest von Rothschild ,Bush ,Obama ,CA ,
    Sorro und so weiter bis Clinten nur Kriegssüchtig und mordend .
    Einfach nur Ekelpakete .

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