Jimmy Carter: Wahlen in Venezuela Hui, in den USA Pfui!


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Der 39. Präsident der Vereinigten Staaten hat die laufenden Wahlen in Venezuela gelobt und diese als den besten Wahlprozess der Welt bezeichnet. Gleichzeitig übte er harsche Kritik an den fast zeitgleich laufenden Präsidentschaftswahlen in den USA, die von Korruption und Beeinflussung aus der Finanzwirtschaft gekennzeichnet seien.

Kennt sich mit Korruption sehr gut aus:
Ex-Präsident Jimmy Carter

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter sagte während einer Rede im Carter Center, einer 1982 vom ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und seiner Ehefrau Rosalyn Carter gegründeten Non-Profit-Organisation, dass man nach Beobachtung von über 90 Wahlen auf der ganzen Welt zum Schluss gekommen sei, dass „der Wahlprozess in Venezuela der beste der Welt“ ist.

Der Demokrat lobte die automatisierte Abstimmung und das einfache Auswertungssystem. Seit 2008 funktionieren venezolanische Wahlen vollautomatisch. Als Hugo Chavez die venezolanischen Wahlen im Jahr 2006 gewonnen hatte, sei zwar nicht jeder über dieses Ergebnis glücklich gewesen, doch betonte Jimmy Carter, dass Chavez‘ Wahlsieg fair und gerecht erfolgt sei. Der 39. US-Präsident (1977-1981) fügte hinzu, dass es in Venezuela nicht möglich sei, Spenden aus der Privatwirtschaft anzunehmen. Völlig undenkbar sei die Annahme von Wahlspenden ausländischer Unternehmen.

Im Vergleich zu den Wahlen in Venezuela seien Wahlvorgänge in den USA gekennzeichnet von Korruption und Beeinflussung aus der Finanzwirtschaft. „Jedes andere Land dieser Welt finanziert seine Wahlen mit öffentlichen Geldern“, so Carter. Doch laufend würden neue Gesetze beschlossen, die den Kandidaten die Annahme von privatem Geld erleichtern. „Auf Grund des übermäßigen Zustroms von Geld haben wir mit die schlechtesten Wahlen der Welt“, sagte Carter.

Die Kosten für die Wahlen in Venezuela wurden im Staatshaushalt mit 220 Millionen Bolivares Fuerte (51 Millionen US-Dollar) kalkuliert, die fast zeitgleich laufenden Präsidentschaftswahlen in den USA werden auf 5,8 Milliarden US-Dollar, also mehr als 100 mal so teuer geschätzt. Zu Obamas Haupt-Geldgebern im Wahlkampf 2008 gehörten etwa Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Citigroup, UBS, Google und Microsoft.

10 Kommentare

  1. Amtierende Präsidenten verzapfen immer den Freedom und Demokratie Scheiß. Ist immer lustig wie diese Politiker (zumindest etwas) freier reden sobald sie nicht mehr im Amt sind.

  2. guanche, das befürchte ich auch. hugo chavez ist so beliebt beim volk und zeigt den imperialisten den stinkefinger, das kann nicht ewig gut gehen. intrigieren klappt nicht, wirtschaftlich unterwandern auch nicht, also bleibt nur eine operation unter falscher flagge!!!

  3. @ Alesi

    Na warten wir es mal ab, denn Südamerika wird für Uncle Sam ein dicker Klos im Hals, den er so schnell nicht loswerden wird !
    Die Zeiten des einfachen Durchmarsches in SA sind eindeutig vorbei, aber
    es bleibt garantiert ganz grosses „Kino“

    Viva la Libertad

  4. @spaßbremse – Also ich war der Meinung, dass der Carter sich seine Erdnüsse schon von unten anguckt. Da habe ich wohl was verwechselt. Egal, ich habe vor einiger Zeit mitbekommen per Zufall, was der Clinton so alles treibt. Da fällst du vom Glauben ab! Hilfsprojekte (Spenden Foundation) für Afrika und ein Energiesparprogramm für USA und anderes Soziales Gerülpse. Hat da wohl auch ne eigene Website für. Ob seine Zigarren-Testerin Monica L. auch einen Posten bekommen hat weiß ich nicht. Seine Hitlery Clinton ist ja in Vollzeit mit Überstunden als Ober-Kriegstreiberin für USrael beschäftigt als 1 € Jobberin. Nee nee, Leute, nicht pro Stunde, sondern pro Minute.
    Gibt es noch was Verrückteres als den Wahlkampf in den USA? Dagegen ist doch Karneval am Rhein eine voll seriöse und tieftraurige Angelegenheit. Aber falls meine aktuelle Info richtig ist, dann ist der derzeitige Friedensnobelkaiser im Rückstand punktemäßig. Der hat nicht einmal das amerikanische Wahlsystem durchschaut. Der wurde nur Präsident, weil die -Puppet-Masters- das so wollten. Und wenn die (wie Nero einst im Kolosseum in Rom) den Daumen nach unten zeigen, dann darf er mindestens eine Runde aussetzen. Also warten wir mal ab. Ich denke aber nicht, dass die USA sich auf einen Waffengang mit Venezuela einlassen. Vorerst jedenfalls nicht, aber bis dahin läuft das übliche Schmierentheater der CIA.

  5. Billiboy Clinton hatte den Glass-Steagal Act rückgängig gemacht, und somit den Pfad für die Investment-Kasinobanken-Rettungen, durch Staatsgelder geebnet. Der Heilige Jimy Carter hatte damals ebenfalls genau gewusst (geschmiert mit frischen FED-Dolares?), was passiert, nachdem er den Vertragsbruch beging. Ich meine damit bestimmt das Bretton Woods Abkommen, was er 1971 bewusst brach. Er musste es brechen, damit die Privatinvestoren der FED & Wallstreet, voll fett an den false-flag Kriegen mitverdienen konnten. Welch Gutmensch-

  6. Oh, fast hätt ich den wichtigsten Satz, gleich unter dem Bild, nicht gelesen 😉
    Guter Artikel, wie immer. Sind wir die Partisanen mit Tastatur und Bildschirm, und das System wurde den blinden, konditionierten Menschen aufgezwungen! Viva Venezuela und dem alten Hugo!

  7. Carter muss ja wohl etwas arg verwechselt haben, oder ist es der Alzheimer? Ich kann mir kaum vorstellen, das dieser Typ, der ebenfalls zu der Verbrecherkaste des Bilderberger-Empire gehoert, einen so immensen Umdenkprozess durchgemacht hat. Sicher ist er beim buecken nach seinen Erdnuessen mit dem Kopf auf ne harte Nuss oder einen Stein gefallen.
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/09/22/aktenzeichen-usa-haben-hatten-offenbar-vorbereitungen-fur-atomkrieg-gegen-udssr-getroffen/

  8. @60+ Bei Honigmann musst du gar nicht schauen, ich hatte es hier vor kurzem schon erwähnt. Die Pläne dafür lagen nach der Kuba Krise fertig und als Genehmigt abgezeichnet von K. Adenauer in den Schubladen. Das ganze Zeugs dafür lag in Deutschland gebunkert, und da liegt es heute noch. So what? Das war doch die große Angst 1967 /68 denn da war es doch kurz davor. Deswegen lagen BW und NVA doch schon in voller Ausrüstung in ihren Aufmarschräumen. Hatte ich hier ja schon ausführlich mit @ronon befachsimpelt das Thema. Und die Aktion mit dem großen Rauchpilz heißt im Ernstfall : Präventiver Erstschlag und wäre natürlich die Lieblingsnummer gegen Iran.
    Und was man machen muss wenn man einen atomaren Erstschlag aus der Entfernung beobachtet, das wurde geübt. Also bin auch ich mit einem Strahlendosimeter los mit vorgebener Umkehrdosis, oder die ganze Gruppe wurde im Wald ohne Vorwarnung von der Zombie-Truppe in den Schutzanzügen verhaftet zum Zwecke der Nassreinigung, denn wir waren ja (fiktiv) alle verstrahlt. Ist wie in diesen Spielfilmen die es heute dazu gibt, nur im Film sind es immer die Viren – Und ja, unsere Uniformen etc. wurden (fiktiv) verbrannt, und Jodtabletten (Placebos) haben wir auch bekommen. Die Anleitung was Zivilisten zu machen haben ist mit weniger Service behaftet.
    Anmerkung : Honigmann soll auch so eine Page sein, die kaum Quellen angibt habe ich irgendwo gelesen.

  9. @Kaiser
    ja,das habe ich mitverfolgt, was Du geschrieben hattest. ja, die Zeit um 67-69 war eine sehr heisse Zeit, ich schrieb ja auch darueber, was sich so in der DDR, in der NVA abspielte.
    Mit seiner Zustimmung zu dem Atomwaffeneinsatz hatte sich ja der Adenauer noch einen „guten Abgang“ geschaffen. Er ist fuer mich ein absoluter Verraeter am deutschen Volk gewesen, hat mit allen Mitteln es durchgesetzt, dass Berlin/W. zu einer selbstregierten Insel ohne wietere Rechte wurde, wollte den Wiederanschluss des Saarlandes verhinden und die Ostdeutschen Gebiete liess er eiskalt abblitzen. In seine Fussstapfen traten ja dann schliesslich noch viele deutsche Hochverraeter!
    Denke mal, dass er nicht unwesentlich zum kalten Krieg beigetragen hatte, er wollte den Osten Deutschlands nicht. Gegen die russischen Plaene einer Gesamtverwaltung des dt. Reiches hatte er sich auch vehement gewehrt im Vorspiel der BRD-Gruendung durch die 3 Westmaechte. Er war zu dieser Zeit einer der groessten Speichellecker der Franzosen und letztendlich auch der Briten. Er lies nie eine klare konstruktive Haltung zur Wiedererlangung der deutschen Souveraenitaet Deutschlands erkennen, wie es z.B. Carlo Schmid tat!

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