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27.08.1941: Japan ruft USA zu Friedensverhandlungen auf


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Am 27. August 1941 forderte die japanische Regierung die USA zu Friedensverhandlungen auf, um einen Weltkrieg zu verhindern. Washington ließ die Anfrage unbeantwortet, die Gespräche fanden niemals statt.

Japan Friedensverhandlungen USA
Japan Friedensverhandlungen USA, Bild: Gegenfrage.com

An diesem Tag im Jahr 1941 forderte Japans Ministerpräsident Prinz Fumimaro Konoye die US-Regierung unter Franklin D. Roosevelt zu Friedensverhandlungen auf. Damit wollte er verhindern, dass sich der japanische Konflikt mit China zu einem Weltkrieg ausbreitete.

Konoye war ein gut ausgebildeter Anwalt und geschult in westlicher Philosophie, Literatur und Wirtschaft. In Japan hatte er nach seinem Amtsantritt umgehend ein Reformprogramm durchgeführt. Ganz oben auf seiner Tagesordnung stand eine Reform des Generalstabs der Armee, um eine direkte Einmischung in außenpolitische Entscheidungen zu verhindern.

Er strebte auch eine Erhöhung der parlamentarischen Macht an. Konoye setzte sich gegen den Militarismus der politischen Strukturen in Japan ein, vor allem angesichts des Kriegs in der Mandschurei, der 1931 begann.

Nach dem Ausbruch des Kriegs zwischen Japan und China brach Konoyes erstes Kabinett im Jahr 1933 auseinander. Im Jahr 1940 wurde Konoye gebeten, ein zweites Kabinett zu bilden. Als er jedoch versuchte, den Krieg mit China einzudämmen, verschlechterten sich die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten.

Die USA hatten Japan bereits vom Welthandel abgeschnitten und steigerten ihre Militärpräsenz. Am 27. August 1941 beantragte Konoye einen Gipfel mit US-Präsident Roosevelt, um die wachsenden Spannungen abzubauen. Diplomaten wurden entsandt, doch gab es seitens der Amerikaner keine Reaktion.

Konoye tritt zurück

Im Oktober trat Konoye wegen zunehmender Spannungen mit seinem Militärminister Tojo Hideki zurück, der ihn anschließend als Ministerpräsident ersetzte. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurde Konoye unter militärische Überwachung gestellt.

Seine politische Karriere war damit beendet. Im Jahr 1945 erwog der japanische Kaiser jedoch, ihn nach Moskau zu schicken, um die Friedensbedingungen auszuhandeln. Dieses Treffen kam auch niemals zustande.

Am Ende des des Zweiten Weltkriegs stellten die USA einen Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen gegen ihn aus. Anstatt sich der Verhaftung zu unterziehen beging er Selbstmord, indem er sich vergiftete.

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